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VM Lizenzierung unter VMWare


Direkt zur Lösung Gelöst von NilsK,
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Hallo Zusammen,

 

ich hätte da mal eine Frage...Kurz zur Umgebung:

Wir haben einen externen Standort, welcher eine eigene VMWare Umgebung mit, unter anderem, Windows Server betreibt.

Der externe Standort nutzt noch Server 2012.

Für den Hauptstandort haben wir 2022 Datacenter Lizenzen + CALs - soweit so gut.

Beide Standorte über VPN Verbunden.

 

Nun wollen wir unsere AD Umgebung auf 2022, anheben. Für den Hauptstandort kein problem. 

Beim externen haben wir nur 2012 Lizenzen.

 

Zur Frage:

Reicht es aus, für den externen Standort eine 2022 Lizenz für den neuen DC zu kaufen und zu lizenzieren?

Oder muss ich nun für jede Windows VM am externen Standort eine 2022 Lizenz besitzen, nach dem motto: Die höchste Version muss komplett durch lizenziert sein?

 

Die CALs müssten ja, soweit ich weiß, beide Standorte abdecken (ein Unternehmen).

 

Vielen Dank fürs lesen

Tappi

 

 

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  • Beste Lösung

Moin,

 

du lizenzierst keine Windows-VMs, sondern den Hardware-Host, auf dem die VMs laufen. Möchtest du auf dem Host also eine 2022-VM betreiben, dann muss der Host ausreichend Lizenzen für Windows Server 2022 haben. Da man Lizenzversionen nicht mischen kann, heißt das: Auf dem Host genügend 2022-Lizenzen, damit alle Windows-Server-VMs abgedeckt sind, egal, was dort tatsächlich ausgeführt wird.

 

Gruß, Nils

 

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vor 59 Minuten schrieb NilsK:

Möchtest du auf dem Host also eine 2022-VM betreiben, dann muss der Host ausreichend Lizenzen für Windows Server 2022 haben. Da man Lizenzversionen nicht mischen kann, heißt das: Auf dem Host genügend 2022-Lizenzen, damit alle Windows-Server-VMs abgedeckt sind, egal, was dort tatsächlich ausgeführt wird.

 

"Vor einiger Zeit" hatte hier doch jemand gepostet, dass das in den neuen PURs so gar nicht mehr drin steht und ein Mischen möglich sei. Finde den Beitrag aber gerade nicht und für die PURs ist es mir deutlich zu warm. :)

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Moin,

 

das hattest du im Oktober 2021 vermutet, aber ohne Beleg. Einen Thread dazu habe ich nicht gefunden. Es würde mich wundern, aber was kann man heutzutage schon ausschließen.

 

Microsoft selbst verweist an einer Stelle immer noch auf den Licensing Guide von Server 2016, in dem das Mischen ausdrücklich ausgeschlossen wird. Ja, ich weiß, keine PUR, aber die hat hier ja auch noch niemand wirksam zitiert. ;-)

 

Gruß, Nils

 

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vor 2 Stunden schrieb NilsK:

das hattest du im Oktober 2021 vermutet, aber ohne Beleg.

Evtl. war es mein anderes ich. ;) Ich habe aber auch ein wenig gesucht und nix gefunden. Evtl. habe ich später mehr Glück.

 

Hab den Thread (glaube ich) gefunden und es war die Antwort von Dukel, die mir im Kopf rumgeistertet: https://www.mcseboard.de/topic/218786-lizensierung-server-2016-vm-2012/?do=findComment&comment=1408157

(Hatte aber irgendwie in Erinnerung, dass es da Links zu den "neuen" und "alten" PURs gegeben hätte..)

bearbeitet von testperson
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Moin,

 

hm, als Beleg ist das aber arg dünn ...

 

Ich finde die Product Terms da aber auch ziemlich eindeutig:

Zitat

2. The number of Licenses required equals the number of Physical Cores on the Licensed Server, subject to a minimum of 8 Licenses per Physical Processor and a minimum of 16 Licenses per Server.

Quelle: https://www.microsoft.com/licensing/terms/productoffering/WindowsServerStandardDatacenterEssentials/OL#UseRights

 

Ich brauche also so viele Lizenzen, dass alle Cores auf dem Server abgedeckt sind. Da ist ja gar kein Platz, um noch andere Versionen hineinzumischen. Ein Konstrukt à la "4 Cores lizenziere ich mit 2022, die anderen 4 mit 2016" ist dadurch ausgeschlossen.

 

Gruß, Nils

 

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Moin,

 

ach so. Keine Ahnung. Ich würde das nicht so lesen, dass es geht. Im dritten Spiegelstrich unter 4. ist auch nur von "Licenses" die Rede, was hier nur denselben Typ meinen kann, nichts von "or previous versions" oder so. Dazu würde ich ansonsten aber jetzt auch nicht mehr sagen als diese Vermutung. Weder habe ich den Bedarf, noch bin ich der Lizenzgeber. 

 

Nur so viel: Da auch mittelständische und kleine Kunden bei Falschlizenzierung empfindlich nachzahlen müssen, würde ich mich im Zweifel nicht auf Interpretationen verlassen, sondern die paar hundert Euro gleich investieren. Da ohnehin ja anscheinend der Umstieg auf 2022 geplant ist, dürfte es sich nicht um rausgeworfenes Geld handeln, sondern nur um eine vorgezogene Zahlung.

 

Gruß, Nils

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vor 24 Minuten schrieb zahni:

Die Windows-Version ist dem KMS und Microsoft egal, solange wir den neusten KMS-Host-key verwenden.

Aber die KMS Keys und die Lizenzen sind schon unterschiedliche Dinge. Einen KMS Key erhält der Kunde auch bei vollkommener Fehllizenzierung, solange er mindestens eine Lizenz der eingesetzten Version (für den KMS Key) erwirbt. Was er dann damit aktiviert ist tatsächlich egal, es geht aber nur von Oben (2022/2019) nach unten (2016/20212R2) usw.

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vor 17 Stunden schrieb NorbertFe:

Aber die KMS Keys und die Lizenzen sind schon unterschiedliche Dinge. Einen KMS Key erhält der Kunde auch bei vollkommener Fehllizenzierung, solange er mindestens eine Lizenz der eingesetzten Version (für den KMS Key) erwirbt. Was er dann damit aktiviert ist tatsächlich egal, es geht aber nur von Oben (2022/2019) nach unten (2016/20212R2) usw.

Wie gesagt, im EA-Vertrag zählt man nur die Windows-Server Cores. Da will niemand die Version wissen. Natürlich muss der Vertrag gültig sein...

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