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Saargebeat

Win Server 2016 - Speicherpool / Raid

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Hey Leute,

 

ich bin auf der Suche nach einer guten Konfiguration für eine gewisse Datensicherheit. Als relativ Unwissender dachte ich an Raid5 bzw Parity, allerdings scheint es so dass man bei der Wiederherstellung Probleme mit defekten Sektoren bekommen kann und dadurch alle Daten weg sein könnten. EDIT: gerade mal gegoogelt - URE (unrecoverable read error) is wohl das Stichwort hier.

 

Nun die Frage, was ihr empfehlen würdet. Nachfolgend mal die vorhandene Hardware. Ziel ist, möglichst viel nutzbaren Speicher heraus zu bekommen. Geschwindigkeit ist nich so das Thema, aber es soll eine echte Sicherheit entstehen - also eine Wiederherstellung unter realen Bedingungen möglich sein (dh auch mit defekten Sektoren oder anderen "kleineren" Problemen die immer wieder auftreten können). Eine Alternative ist auch, mind. eine Platte als HotSpare zu definieren. Wenn das nötig ist, verzichte ich auch gerne auf den entspr. Speicherplatz oder kaufe noch nach.

Das gilt auch generell - wenn ich noch sinnvollerweise was nachkaufen sollte, sagt es ruhig :)

 

1x Windows Server 2016

1x 2-Bay Nas (WD My Cloud DL 2100)

 

4x 3TB

2x 4TB

1x 2TB

2x 1TB

 

Davon sollten hauptsächlich die 4TB und 3TB Platten verwendet werden. Die anderen nur wenns sein muss oder Vorteile bringt.

 

 

vielen Dank

 

 

Edited by Saargebeat

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Was genau verstehst Du unter Datensicherheit in dem Kontext? Ein RAID liefert Dir ja nur Sicherheit gegen Hardwareausfälle, das würde mir zum Beispiel nicht ausreichen ......

 

Grüsse von der Mosel ins geBeat ;)

 

Gulp

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Hey Moselaner, :)

 

Danke für die Antwort.

 

Also ich möchte hier nicht nur geeignete Einstellungen (welche Software-Raid-Version etc) sondern auch Empfehlungen zum Szenario. Dh ich denke, dass das NAS weiterhin genutzt wird und dort mit Mirror arbeiten wird. Wenn der Server dann auch noch einen geeigneten Mix aus Festplatten und Raid hat, könnte ich die wichtigen Daten vom Server auf dem NAS sichern. Dann wären Server und NAS gegen Hardware gesichert und die Daten sind auch an 2 Orten.

 

Aber wie gesagt, bin für alle Tipps dankbar. Bisher hab ich aber noch keine gute Kombination gefunden, insbesondere wenn man bedenkt dass der Server selbst ja auch ne "Serversicherung" hat - wozu er aber eine eigene Festplatte benötigt die auch speziell formatiert wird (und für sonst nix nutzbar wäre). Die muss dann ja auch noch genau die richtige Größe haben...

Ich werd noch wahnsinnig ^^

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Was ist dein Ziel? Was ist das für eine Umgebung? Hast du zuhause diverse Disks gefunden und möchtest diese verwenden? Ist das für eine Firma?

Was soll der Server machen? Was soll das NAS machen?

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vor 9 Minuten schrieb Dukel:

Was ist dein Ziel? Was ist das für eine Umgebung? Hast du zuhause diverse Disks gefunden und möchtest diese verwenden? Ist das für eine Firma?

Was soll der Server machen? Was soll das NAS machen?

Also der Server is consumer hardware, hab ich mir mal vor ein paar Jahren zusammen gebastelt, weil ich der Ansicht war dass die eingebaute Backuplösung von Win Server (damals noch Windows Home Server 2011 oder so) ganz nett is und ich was mit Windows brauchte für andere Spielereien.

Die Festplatten sind zum Teil überbleibsel meiner bisherigen Käufe und die waren / sind nicht alle für den Server gedacht - stehen aber zur Verfügung. Dann hab ich noch 2 neue 3TB-Platten gekauft, weil ich mehr Platz benötige ... mir aber dann klar wurde, dass ich ohne eine gute Konfiguration / Plan zu haben, nich weit komme. Mir bringt es nix, wenn ich z.B. 10TB Speicher habe, aber nur einen Bruchteil davon "gesichert" habe (also gegen Hardware-Fehler und sonstiges).

Das Zeug steht alles Zuhause, es gibt ein HomeOffice, jedoch brauch ich Dinge wie AD oder Domänen nicht.

Verbunden bzw im Netzwerk sind 1-2 PCs (derzeit 1 PC, es steht noch einer rum der evt mal dazu kommt) und 3 Laptops sowie eben der eigentliche Server und ein NAS.

 

Der Server hat 3 Hauptaufgaben, die zwar alle anders zu lösen wären - mir gefällt das aber so eigentlich ganz gut.

1. Backups für Windows-Clients (eingebaute Backup-Lösung)

2. Edomi via CentOS (Hyper-V)

3. ecoDMS (Dokumentenmanagement / Archivierung)

Achja vergessen: Datenarchiv für BlueIris (Kamera)

 

Dazu sollen Daten ihren Platz finden, die ich nicht auf den PCs / Laptops benötige bzw die nur als Backup irgendwo liegen sollen.

Via Remoteaccess sollen diese auch erreichbar sein. Das geht natürlich mit dem Win Server - aber auch das NAS hat Remotezugriff.

 

 

Was genau der Server sonst noch machen soll und was das NAS - hängt sicher von einem guten Plan ab. Den versuche ich noch zu finden. Vielleicht kann der Server neben den Spielereien der eigentliche FileServer sein - das NAS wiederum dient nur zum Backup der wichtigsten Daten vom Server?!

 

 

PS: Es besteht später auch wirkliche Hardware-Hardware-Sicherheit, da beides oder eines der beiden Geräte in nen Waffenraum kommt und dort vor Diebstahl und sonstigen Einwirkungen recht gut geschützt sein wird

 

Edited by Saargebeat

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Grundsätzlich ist es zwar keine schlechte Idee rumliegende Hardware weiter- oder wieder zu verwenden, ich halte Deinen Plan aber für nicht wirklich sinnvoll. Zum einen weil Consumer Hardware zu oft einen Pferdefuß bei, ich nenn es mal "Server-Sachen" hat und vor allem, weil Du eher mit Software RAID leibäugelst. Versteh mich nicht falsch, das ist alles teilweise brauchbar, auch Deine Gedanken zu Deinem Szenario, aber der Aufwand steht da in keinem Verhältnis zum Nutzen, insbesondere dann wenn das Mainboard abraucht und Du keinen passenden Ersatz mehr findest und Dein RAID sich nicht mehr einbinden lässt.

 

Ich habe zuhause auch aus ein paar alten Workstations einen File- und einen Backupserver hingestellt mit AD, WSUS und noch ein paar Kleinigkeiten, ohne RAID, dafür mit regelmässigem und vor allem getestetem Backup. Geht einer der Server kaputt, kommt halt ein anderer hin, sind beide Maschinen kaputt mach ich im Zweifel halt das AD und OS neu und spiele mein Filebackup zurück, hat lediglich die OS Installation einen Schuss, mach ich bei einem betroffenen DC den einen DC neu, ist nur das AD defekt, spiele ich das AD Backup halt zurück.

 

Das geht eus meiner Sicht entschieden schneller und unkomplizierter als mich mit den RAID Optionen verschiedenster Hardware auseinander zu setzen. Will ich richtiges RAID machen, nehme ich einen dedizierten RAID Controller mit zertifizierten Platten möglichst in einer Markenhardware mit Support.

 

Grüsse

 

Gulp

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Da hast du sicher recht. Ich werde da nix professionelles hinbekommen - allerdings denke ich, dass durch das Software-Raid (je nachdem welches...) eine gewisse Sicherheit da ist und das Ganze ja auch dann eigentlich in jedem Fall wiederhergestellt werden können müsste. Im Zweifel hab ich dann ja auch alles 2x vorliegen - einmal auf dem Server und einmal auf dem NAS.

 

Nach dem was ich bisher so lesen konnte, wäre ein Raid 10 (OBR10) wohl das Beste - allerdings ist mir schleierhaft, wie ich das mit Win Server 2016 (softwaremäßig) umsetze. Es geht, aber die "Anleitungen" sind in Englisch und teilweise auf ältere Versionen bezogen. Ich bin zwar ganz fit in Englisch, kenn mich aber mit dem Server nich so aus und ein "Test" wäre mit erheblichem Aufwand verbunden, da ich einige TB an Daten erstmal irgendwohin auslagern müsste damit die Platten alle leer sind

Dh. entweder gehts jetzt direkt mit Win Server 2016 oder ich muss das wieder über nen Umweg machen. Ich glaub die haben das iwie mit Raid 1 und dann Raid 0 mit den Raid 1-Platten oder umgekehrt gemacht.

 

Wenns zu kompliziert wird, mach ichs auch anders. Mir wäre nur wg. dem Komfort eigentlich wichtig, dass ich jeweils nur eine Platte habe (daher die Idee mit den Speicherpools und dem Software-Raid). Hardware-Raid is mir in der Tat zu kompliziert und heiss, da ich entweder neue Hardware bräuchte (und um dann sicher zu sein wirds teuer) oder auf mein altes consumer-teil vertrauen müsste und das möchte ich nicht :)

Auch denk ich dass dieses ReFS bei der Datensicherheit wohl Vorteile hat - auch wenn ich die weder kenne noch (so denke ich) kennen muss ^^

 

 

Könnt ihr mir denn evt. sagen, ob / wie genau ich mit Win Server 2016 ein Raid10 erstelle oder wie ich am sinnvollsten meine Platten und Speicherpool-Sachen aufteilen sollte?

Es würde mir auch helfen, hier ggf. zu erfahren wie ich von dem Server 2016 automatisch auf ein Netzlaufwerk (NAS) sichern kann.

 

 

Mein Plan wäre dann:

Server 2016: Ein Speicherpool als Datenablage und Backups der ClientComputer (irgendwie gesichert, zur Not als Mirror). Zusätzlich eine kleine Platte, die den Server an sich (Betriebssystempartition etc) sichert.

NAS: Server 2016 sichert ausgewählte (dh die wichtigsten) Daten z.B. täglich auf dem NAS (idealerweise mit Speichermanagement - also Überschreiben älterer Backups oder inkrementell oder was auch immer)

 

ps: Noch einfacher wäre zwar, die Serverplatten gar nicht zu sichern (also ich mein ohne Software-Raid etc) - dann würde ich dieses Mehr an Speicherplatz aber auch nutzen und dann wiederum hätte ich VIEL zu wenig Speicherplatz um diese Daten zu sichern. Im NAS bekomm ich maximal 4TB rein (2x 4TB als Mirror) - auf dem Server hätte ich mit 4x3TB und Raid10 wohl um die 5-6TB verfügbar. Das wäre ok für mich. Als Mirror wären es dann ja 6TB (wenn das geht, sonst hätt ich 2x3TB und das möcht ich ja eigentl nicht). Da müsste ich dann nur bei 2TB auf ein zusätzliches Backup auf dem NAS verzichten, wenn ich die iwann mal voll hab

Edited by Saargebeat

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Alle Anforderungen die du hast erfüllt ein modernes NAS. Und braucht wahrscheinlich viel weniger Strom, als deine Hardware.

Die Serverlizenz würdest du auch sparen.

 

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vor 9 Minuten schrieb tesso:

Alle Anforderungen die du hast erfüllt ein modernes NAS. Und braucht wahrscheinlich viel weniger Strom, als deine Hardware.

Die Serverlizenz würdest du auch sparen.

 

Aus reiner Neugier: Was kann man da empfehlen?

 

Allerdings geht es wie der Kollege schon meinte bei mir in der Tat um eine Art Resteverwertung. Der Server is da, die Platten sind da und die Lizenzen auch. Die zusätzlichen Stromkosten sind mir egal. Daher wäre der große Masterplan A wie oben beschrieben. Ein Masterplan B wäre sicher, in Zukunft auf andere Hardware zu setzen. Wenn ich aber sehe, dass ein 8bay-NAS nich weit von 1000€ entfernt liegt und da sin nichmal Platten dabei ... dann bleib ich doch lieber erstmal bei Plan A und kauf zur Not noch 1-2 Platten dazu, damit ne sinnvolle Konfig entsteht

 

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Wenn überhaupt erstellt man das RAID nicht mit dem OS, sondern mit dem verbauten S-ATA Controller und genau da starten ja meine Bedenken, ist das Mainboard kaputt und der Controller ändert sich bzw kann wegen Sparmaßnahmen von Hersteller oder ähnlichem dann kein RAID 10 mehr, steht man b***d da.

 

ReFS ist aus meiner Sicht erst dann sinnig, wenn man mit VM's in Hyper-V arbeitet, ansonsten bietet es aus meiner Sicht wenig Benefits für gerade den Heimgebrauch, aber das kann jeder für sich selbst entscheiden, man kann es nicht verschlüsseln und nicht davon booten, komprimieren geht auch nicht .... aber sieh selbst:

 

https://www.windowspro.de/marcel-kueppers/refs-ntfs-vor-nachteile-dateisysteme-server-2016

 

Das sichern geht ganz normal mit der Windows Sicherung, bei Sicherung auf Netzlaufwerken (NAS) allerdings dann immer nur ein Fullbackup, will man mehr, muss man entweder das Fullbackup jedesmal per Skript verschieben oder 3rd Party Backupsoftware verwenden.

 

Wie gesagt mir wäre der Aufwand nur dafür zu hoch, ich habe gut 10 Clients bei mir im Netz zuhause, selbst da bleibe ich weg von RAID und nutze "nur" ein gescheites Backup.

 

Grüsse

 

Gulp

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Ich würde ein Synology nehmen. Die können inzwischen sogar VMs laufen lassen. ecodms gibt es als Paket für die Synology.

 

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Danke für die ausführliche Rückmeldung.

 

Was wäre deine Empfehlung, auch wenn damit Zusatzkosten für Hardware, Software etc verbunden wären?

 

 

ps: Ich meine hier Gulp. Ich nehm aber auch gerne konkrete Empfehlungen zu nem Synology-NAS an. Hier sollten die vorhandenen Platten wie gesagt sinnvoll einsetzbar sein.

Edited by Saargebeat

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Strom ist heutzutage ein echter Kostenaktor.

Bei uns Büro haben wir letztes Jahr zwei Server durch neue ersetzt. Diese haben sich nach einem knappen Jahr schon amortisiert durch Stromeinsparungen.

 

Synology: Ich habe eine DS817+ mit 16GB Speicher. Da kannst du dein edomi als VM laufen lassen. Das Gerät hat 8 Plattenplätze. Da könntest du alle deine Platte einsetzen. Fürs Backup der Clientes

gibt es auch einige Lösungen direkt auf der Syno. Ich meine das heißt Hyperbackup.

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Ich habe das bei mir in etwa so gemacht:

 

1 x AD + Fileserver:

16GB RAM, i7-3770, 128GB SSD für OS, 2 x 2 TB HDD, einmal 2 TB für Nutzdaten, einmal 2 TB für Backup

- gesichert wird täglich das OS inkl. Systemstate von der SSD und der Nutzdaten (ausgewählter Ordner) von der einen HDD auf die zweite 2TB HDD

- es laufen AD, DHCP, DNS

- einmal pro Woche wird zusätzlich ein Backup auf eine externe Platte gemacht, für alle Fälle

 

1 x AD und WSUS Server

16GB RAM, i7-860, 128GBSSD für OS, 1 x 1 TB für WSUS Daten

- keine Sicherung notwendig, wenn kaputt dann neu

- es laufen AD, DNS

 

Je nach Menge an Daten kann man da natürlich noch an den HDD Kapazitäten ausbauen, im Moment reicht mir der Platz, ich habe noch ca 45% Platz frei auf den 2TB.

 

Ich weiß, eigentlich trennt man AD und Fileservice bzw AD und SQL/WSUS, aber ich finde 2 Server schon reichlich an Hardware, da trenne ich auf meiner "Spielwiese" nicht noch mehr auf. Fein ist die Arbeit mit GPO's für Frau, Kinder und natürlich mich, alle wissen wo man seine wichtigen Daten ablegt, wer was kaputt macht bekommt für eine Woche ne Eselsmütze als Pflicht-Kleidungsstück.

 

Grüsse

 

Gulp

Edited by Gulp

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:-D

 

Ok und wie genau läuft das mit deinen Backups? Dh welche Lösungen (Software) nutzt du hier?

 

 

Das NAS da hatte ich übrigens oben schon angesprochen, aber 1000€ ohne Platten is n echter Kostenfaktor. Da muss schon viel Strom eingespart werden :-D

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