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Wie kommt Ihr mit Win2008/Win7 zurecht?


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Hallo zusammen

 

Ich habe mal eine prinzipielle Frage. Ich habe nun schon einige Win2008(R2) und Win7 Installationen hinter mir.

Im Grossen und Ganzen ist alles ok.

 

Trotzdem kann ich mich mit vielem nicht so recht anfreunden, bzw. sehe hinter vielem nicht wirklich einen Fortschritt.

 

z.Bsp. sehe ich nicht wirklich einen Vorteil bei den neuen Benutzerprofilen. Ich habe bei vielen Kunden, welche servergespeicherte Profile haben. Bei einem Wechsel auf Win7 muss das ganze Profil neu erstellt werden. Oder es wird ein Homedirectory zugeweisen und als Pfad bei den "Eigenen Dateien" hinterlegt. Das geht ja auch nicht mehr.

 

In Win2008 dauert es auch ärgerlicherweise länger, bis man mal bei den Ereignisprotokollen oder den Freigaben, etc. ist.

 

Klar, es gibt sehr wohl schöne Sachen wie Schattenkopien bei Win7 oder AD-Papierkorb bei Win2008R2.

 

Trotzdem finde ich noch nicht so Recht gefallen an den neuen Produkten und einiges bleibt mir schleierhaft.

 

Wie geht es Euch so?

 

Gruss

 

Thomas

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ich ging immer mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz, klickte auf verwalten... ratzfatz hatte man alle relevanten Informationen. Das geht zwar immer noch, aber eben träger und letztlich unübersichtlicher....

 

Und was haltet Ihr von den neuen Benutzerprofilen? Wie geht Ihr bei existierenden servergespeicherten Profilen vor? Wo ist der Vorteil zu erkennen?

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier ;-)

Aber eben.... wie hat Ihr es mit den neuen Benutzerprofilen und der übernahme von bestehenden XP-Systemen mit servergespeicherten Profilen und einem Homedirectory welches als Pfad für die Eigenen Dateien konfiguriert war?

 

Oder wo sind Eure anderen gewohnungsbedürftigen Stolpersteine?

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Gewohnheitstiere sind... *schüttel*

 

Man muss sich halt den Neuerungen stellen. Wenn man sie akzeptiert hat man oft ein schönes Leben ;)

 

Genauso verhält es sich bei Benutzerprofilen. Es ist halt jetzt so dass die alten Profile auf neuen Systemen nicht mehr funktionieren. Microsoft hält genügend Dokumentation zu Migration vor.

 

Im ernst.. Wieviel GB hat der 2008er bei dir?

[offtopic]Einer hat 2GB und einer sogar 4GB. Es ist aber gut möglich dass das nur ein subjektives Gefühl ist, die Netzwerk Services laufen trotzdem ohne murren.[/offtopic]

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Ich habe nix gegen Neues (sonst wäre ich im falschen Beruf). Ich kann bei den neuen Systemen einfach noch nicht den wirklichen Vorteil und Fortschritt entdecken und komme auch noch nicht dahinter warum soviel Bewährtes geändert wurde... Der Update von Win2000 auf Win2003/XP war für mich wesentlich besser nachzuvollziehen.

 

Ähnliches habe ich eben auch schon von anderen IT-Profis gehört (auch aus international tätigen, grossen Firmen).

 

Wollte nur mal hören, wie Ihr das so sieht ;-)

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Du hast mithilfe des Server Managers genauso alles Griffbereit wie früher auch. Es ist jetzt halt nicht mehr unter dem fünften Pixel von links oben, sondern unter dem zehnten.

 

Server 2008 und Server 2008 R2 sind meiner Meinung nach Schritte in die richtige Richtung. Allein was Speichermanagmenent angeht, IIS 7(.5), etc etc.

 

Ich weiß nicht in welchem Umfeld du dich bewegst, aber in meinem sind die Stimmen zu Win 7 / 2k8 R2 durchweg positiv.

 

Achja, ich persönlich mag ja den Begriff IT-Profi nicht. Ich werde lieber Fachinformatiker genannt - was dann auch meiner Berufsbezeichnung entspricht ;)

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Klar, ist halt wieder ein umgewöhnen... "Unter der Haube" hat sich sicher einiges getan, was absolut ok ist... ich arbeite übrigens auch ständig mit Win7/Win2008. Ich sehe halt bei Umstellungen bei Kunden, dass es verhältnismässig wenig wirklich Neues hat, dass sich die Kunden aber ziemlich umstellen müssen (und oft gar nicht darüber erfreut sind)... es sind ja nicht alle Nerds ;-)

Ich habe aber eben auch schon die Erfahrung gemacht, dass wir Installationen für Drittfirmen bereitstellen mussten, welche lieber bei Win2003 geblieben sind. Ganz einfach... Ihr Softwareprodukt läuft da wie ne eins und es gibt keine "Unbekannten" zu befürchten, welche dann niemand bezahlt... und eben zuwenig wirklich Neues...

 

Ich persönlich nerve mich nur über die neuen Benutzerprofilen und die nervigen Bibliotheken welche keine Intergration von Netzwerklaufwerken erlauben (nicht im Heimnetz und nicht offline!)

 

Gruss Thomas

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Servus Leute,

 

ich versteh euer Problem nicht die wichtigen Befehle sind alle dieselben geblieben. Und die Usability hat meiner Meinung nach deutlich zugenommen, z.B. die neue Fensteranordnungsfunktionen sind genial. Gerade wen ich beim Kunden bin und auf meinem kleinen Notebook mehrere Sachen gleichzeitig geöffnet habe...ist das doch 10x mal besser wie früher.

 

Paul Thurrott's SuperSite for Windows: Windows 7 Feature Focus: Aero Snaps

 

Und zu den Befehlen wegen Ereignisanzeige und co. seit Windows 2000 sind das dieselben.

 

Windows-Taste + R:

Eventvwr.msc; dsa.msc, dnsmgmt.msc; dhcpmgmt.msc; ncpa.cpl; control; appwiz.cpl; odbcad32 usw...

 

 

lg Gadget

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Hallo!

 

Also vorneweg: Ich finde die Server 2008er Generation eine gute Weiterentwicklung.

 

Zu den Themen die hier im speziellen angesprochen wurden:

1.) Profile: Ja, ich hätte mir auch gewünscht, dass alte, servergespeicherte Profile einfach weiterverwendet werden können, aber dafür hat Microsoft ja das USMT mit der Fähigkeit ausgestattet aus Windows 5.x zu exportieren und in Windows 6.x zu importieren. Und wir als Systemhaus leben ja letztendlich von der Dienstleistung. ;)

 

2.) Verwltungstools: Ich finde die Aufteilung zwischen Computerverwaltung und Server-Manager etwas unglücklich und habe manchmal auch noch meine Problemchen zu wissen was jetzt wo drin ist. Aber z. B. die Ereignisanzeige: die ist jetzt zwar drei Klicks weiter unten aber dafür sind die Detailprotokolle ziemlich geil. Die finde ich sehr hilfreich und denke das Winzigweich halt dafür die Struktur umstellen musste.

 

Darüber hinaus ist unter der Haube einfach so viel passiert... GPO, TS, Hyper-V,...

Meiner Erfahrung nach beklagen sich bei den Kunden meistens die Admins über die Oberfläche, die nicht vom Fach sind und nicht die Lust oder die Muße haben sich einzuarbeiten. Denn der Nutzen den man aus Windows Server 2008 R2 ziehen kann ist weitaus größer.

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Ich persönlich nerve mich nur über die neuen Benutzerprofilen und die nervigen Bibliotheken welche keine Intergration von Netzwerklaufwerken erlauben (nicht im Heimnetz und nicht offline!)

Zu den Bibliotheken und Netzlaufwerken: Offlinedateien und Bibliotheken unter Windows 7 | Daniel's Studi Blog

Eine andere Möglichkeit wäre es den Search Server von Microsoft im Netzwerk aufzusetzen und dort eine zentrale Indizierung bereitzuhalten.

 

Zu den Benutzerprofilen:

Windows Vista wurde von Grund auf neu entwickelt und Windows 7 setzt auf Vista auf.;)

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Wir haben im Mai 2008 unsere komplette Infrastruktur erneuert, und dabei gleich auch vollständig auf WS08 x64 gesetzt.

 

Dieses Jahr im August haben wir sämtliche Arbeitsplätze auf Windows 7 x64 upgraded, wobei dabei keine Hardware ersetzt (Vorher Vista x32).

 

Ja, die Hardwareanforderungen von Win7/WS08 sind höher, aber das ist kein Problem wenn man aktuelle Hardware einsetzt. Eine WS08 x64 VM benötigt mindestens 2GB RAM, damit einem das Gesicht nicht einschläft. Aber ein 4GB Memory-Modul kostet heute keine 250 CHF mehr (IBM First-Party Memory - mit Third Party Modulen wirds noch günstiger), sodass es keine Ausreden gibt nicht genügend RAM zu haben.

 

Der Umstieg auf WS08R2 verläuft eher schleichend, ich habe mittlerweile 2/3 unseres Serverparks aktualisiert, der Rest wird wohl erst gegen Ende Jahr kommen wenn die Hardware langsam fällig wird.

 

Nachteile bei der Bedienung kann ich keine feststellen - man muss sich halt einfach die richtigen Schritte angewöhnen, die auf allen Betriebsystemen funktionieren - z.B. Win-R eventvwr, welches von NT4 bis WS08R2 einwandfrei funktioniert.

 

Oder Win-R compmgmt.msc, welches von Win 2000 bis WS08R2 dasselbe Fenster aufruft.

 

Als ich meinen Laptop im November 2006 auf Vista migriert hat, hatte ich anfangs auch ein bisschen Mühe, und es dauerte bis ich mich an alles gewöhnt hatte. Aber das ist mittlerweile mehr als 3 Jahre her.

 

Bei unseren Kunden ist das Tempo nicht immer gleich forsch, wir hatten aber bisjetzt mehrere Kunden in der Grössenordnung 20-40 Arbeitsplätze welche wir auf Windows 7 aktualisieren konnten - häufig im Zusammenspiel mit einem SBS 2008.

 

Wer nicht dran bleibt beim Stand der Technik, den beissen die Hunde. Falls dir die Richtung die Microsoft eingeschlagen hat nicht gefällt, gibt es ja auch diverse andere Plattformen, bei welchen es viel zutun gibt. Apple's Mac OS X wird immer beliebter, sowohl im Privatkunden als auch im Geschäftsumfeld, und Linux hat sich schon lange einen Platz im Infrastrukturumfeld gesichert.

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