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Was ist besser? STellenbörsen oder Initiativbewerbungen?


snake99
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Hallo zusammen,

 

die Leute unter euch, die regelmässig hierher kommen wissen ja, das es hier einige Boarduser gibt, die auf Jobsuche sind.

Auch ich bin seit 6 Monaten davon betroffen und suche wie wild wieder eine Stelle in der IT Branche.

 

Mich würde nun interessieren, wie eure persönlichen Erfahungen sind, z.B. mit der Resonaz auf eure Bewerbungen.

 

Ich habe nämlich festgestellt, dass es eigentlich fast aussichtslos ist, sich auf offene Stellen zu bewerben die in Online-Stellenbörsen (Arbeistamt, Jobpilot, etc.) ausgeschrieben werden. Habe selber schon von vielen Arbeitgebern gehört, dass sie nach so einer Ausschreibung förmlich überschmemmt wurden mit Bewerbungen. 300 Stück in nur 2 Tagen sollen keine Seltenheit sein, wie ich gehört habe. Logisch dass dann die Antwortzeit sehr lange ausfällt und man bekommt manchmal erst nach 2 Monaten die Entscheidung zugestellt (wenn überhaupt).

 

Deswegen frage ich mich allmählich was wohl besser ist? Sich ganz normal auf eine offene Stelle bewerben, oder sind Initiativbewerbungen doch besser und erfolgreicher, da dort nicht die Gefahr besteht in der Masse der Mitbewerber unterzugehen.

 

Bin jetzt schon gespannt auf eure Meinungen und Erfahungen.

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Hi Snake,

Das Bewerbungskonzept bei Initiativbewerbungen muss vielleicht sogar noch besser sein, als bei "normalen" Bewerbungen, um Aussicht auf Erfolg zu haben. Versetz dich in die Lage deines zukünftigen potentiellen Chefs: Viele dieser Chefs bräuchten tatsächlich zusätzliches Personal, da genügend Arbeit vorhanden ist. Fakt ist aber, dass er von der Unternehmensleitung keine Stellen genehmigt bekommt. Du hast jetzt 2 Chancen mit der Initiativbewerbung:

Chance 1: Deine Bewerbung ist so interessant, dass dieser Chef damit zu seiner Führung läuft und dich dort als potentiell so wertvoll verkauft, dass evtl. doch eine zusätzliche Stelle geschaffen wird.

Chance 2: Deine Bewerbung ist so gut, dass dieser Chef diese Bewerbung zumindest in seiner Schublade aufhebt, um sich sofort an Dich zu wenden, sobald eine Stelle frei wird.

 

Ich habe oft den Eindruck, dass Initiativbewerbung mit 0815-Bewerbung gleichgesetzt wird, das Gegenteil ist der Fall. Weiterhin habe ich die These, dass von 300 Bewerbungen ca. 250 keinerlei Aussicht auf Erfolg haben, weil sie schlampig z.B. mit Rechtschreibfehlern geschrieben sind, weil sie überhaupt nicht auf die Firma eingehen, weil die Qualifikation total daneben liegt, weil Zeugnisse fehlen oder Lebensläufe unvollständig sind....also fast alles Dinge, die der Bewerber richtig machen könnte.

 

Mein Favorit zur Jobsuche sind übrigens Messen wie die Systems in München, oder auch http://www.karrieretag.de

 

Cu

blub

 

ps: wie schonmal geschrieben, kann ich mehr die grösseren Unternehmen beurteilen

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Hallo,

ich bin neu hier und versuche mal kurz meinen Senf dazuzugeben. Ich habe den Vorteil einen Job zu haben erlebe aber gerade mit, wie Lehrstellen, Praktika und ähnliches hier vergeben werden. Die Firma besteht aus ca. 800 Mitarbeitern. Soweit zu meiner Kurzvorstellung.

Ich bin auch der Meinung, dass eine Initiativbewerbung von größerem Erfolg gekrönt sein kann, als eine Bewerbung auf eine Stellenanzeige, da sie zu einem Zeitpunkt kommt, zu dem der Chef/Personalabteilung nicht aus 100 schon mal ne Grobauswahl treffen muß. Die Bewerbung hat somit deutlich mehr Chancen "gelesen" zu werden, als bei irgendwelchen Massenveranstaltungen, wo man sich durch Kleinigkeiten schon ins Abseits manövrieren kann. Wenn dann die Bewerbung noch gut ist, hat man sicherlich gute Chancen bei der nächsten Stellenvergabe zumindest ein Vorstellungsgespräch zu bekommen.

Es gibt aber auch einen anderen Weg, um zu einem Job zu kommen. Bewerbt Euch doch mal für ein Praktikum. Praktikanten sind immer gern gesehen, da sie billig sind und nach einem festen Zeitpunkt ohne viel Aufwand wieder loszubekommen sind. Und Arbeit gibt es in den meisten IT-Abteilungen genug. Ihr habt so die Möglichkeit in eine Firma hineinzuschnuppern. Und bei uns werden gute Praktikanten häufig bei einer späteren Stellenbesetzung berücksichtigt, da man die ja schon kennt und weiß, ob der/diejenige was taugt.

Ihr dürft Euch halt nicht zu schade sein, mal ein Viertel oder halbes Jahr für eine geringes Entgelt zu arbeiten, was sich aber bei einer späteren Festanstellung sicher rechnen wird.

 

mfg

winhar01

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Original geschrieben von winhar01

... Ihr dürft Euch halt nicht zu schade sein, mal ein Viertel oder halbes Jahr für eine geringes Entgelt zu arbeiten, was sich aber bei einer späteren Festanstellung sicher rechnen wird.

 

mfg

winhar01

 

Ich persönlich wäre mir nicht zu schade dafür, nur geht es auch darum, laufende Kosten wie Miete usw. zu decken ... Desweiteren habe ich schon von vielen Leuten gehört, dass einige Firmen die Chance einen Praktikanten zu bekommen, sehr schnell ausnutzen.

 

Folgendes Beispiel:

Der arbeitslose Admin Herr X bewirbt sich bei der Firma Y. Man einigt sich erstmal auf ein Praktikum, mit der Aussicht auf eine mögliche Festanstellung. Herr X ackert wie ein Verrückter und reisst sich den Hintern auf. Am Ende der vereinbarten Praktikumnszeit von 3 Monaten, rechnet Herr X eigentlich mit einer Festanstellung, da alle inklusive Chef sehr begeister von ihm und seinen Fähigkeiten und seiner Arbeit waren bzw. sind. Doch was passiert? Herr X wird wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen und darf wieder gehen. Warum? Nun, Herr X hatte das ganze Firmennetzwerk neu aufgebaut und strukturiert und es lief wieder alles ... Mit anderen Worten, die Arbeit war getan und weil man ja "nur" einen Praktikanten hatte, musste man ihm auch nicht viel zahlen!

3 Monate später lass Herr X in der Zeitung, dass die Firma Y wieder einen Admin suchte ....

 

Hat man da noch Fragen? :)

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wisst ihr, was FOF-Stories sind???

Nennt doch mal einen konkreten Namen, wo eine Fa. einen Praktikanten ein Netz designen, redisignen etc. lässt und nach 3 Monaten wieder rauskickt??

Denk doch mal logisch nach, ob sowas selbst bei einem rel. kleinen Netz überhaupt möglich ist!! (Der Praktikant muss sich also in den ersten 6 Wochen in die neue Umgebung soweit einarbeiten, damit er in den zweiten 6 Wochen schon wieder seinen Nachfolger trainieren kann)

cu

blub

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Hi,

ich bin auch der Meinung von Blub, dass es sehr unwahrscheinlich ist, solche grundlegende Arbeiten von einem Praktikanten durchführen zu lassen. Sicher gibt es überall schwarze Schafe, aber wenn ich es nicht riskiere, hab ich auch nicht die Aussicht auf Erfolg.

Zum Thema Kosten (Wohnung usw.): Ich glaube, dass Du als Praktikant in Bälde mehr verdienen wirst, als als arbeitsloser, zumindest wenn rot-grün mit der Agenda 2010 durchkommt. Und auch Praktika, selbst wenn man ausgenutzt wurde, machen sich in einem Lebenslauf allemal besser als 3 Monate Balkonien.

 

In diesem Sinne

winhar01

 

P.S. Der Rauswurf nach 6 Monaten kann Dir bei ner Festanstellung auch drohen, da kaum mehr ne Firma jemanden ohne Probezeit einstellt.

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  • 2 weeks later...

Hallo erstmal was snake99 geschrieben hat ist garnicht so falsche als ich mit meinem Mcse fertig war suchte verzweifelt nach einen Job aber nichts ist rausgekommen da ich relativ wenig erfahrung habe und Quereinsteiger bin dachte ich mir machste erstmal ein Praktikum und bekommste einwenig Erfahrung.

 

Das ganze lief so ab eine kleine managmentfirma sucht ein praktikant für den adminbereich die anzeige klang interessant und nachdem ich angerufen hatte bekamm ich sofort einen termin. Das Gespräch verlief positiv und ich sollte dort sofort anfangen und da ich nichts besseres zur zeit hatte machte ich das Praktikum. Bezahlt wurde das Ganze vom Arbeitsamt also Geld in Höhe des normalen Arbeitslosengeld bekamm ich in der Zeit auch Fahrgeld. Chef mußte also nichts bezahlen. Das Ganze ging 3 Monate. Ich was zuständig für den ganzen It bereich (10 Workstation 3 Laptops) Das netzwerk hatte schon ein Praktikant vor mir aufgebaut ich machte nur ein paar Korekturen und erweiterungen. Ich rackerte mich so doll ab wie ich konnte da chef mir eine Festeinstellung versprach. Ich machte ein Sicherheitskonzept ein Sicherungskonzept und führte es durch machte die ganze technische durchführung der Internetseiten setze für die Firma einen Apache und iis auf und soweiter und sofort. Nach den drei Monaten sagte er mir das zur Zeit die Lohnnebenkosten so hoch seien das er sich mich nicht leisten kann aber ererwartet bald ein haufen Aufträge und er will sich mal mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzten wegen einer Kompleten Förderung also das er für mich nicht bezahlen muß das Arbeitsamt hat ihm angeboten da ich unter 24 bin einen Lohnkostenzuschuß für mich aber er sagte noch das reicht ihm nicht. Mittlerweile hat er einen neuen Praktikanten als Admin.

 

Die ganze Firma hatte er aus praktikanten Zusammengewürfelt und Zahlte dehen zwischen 200 - 300 €

 

Die WElt ist schlecht aber dafür habe ich ne menge gelernt

 

gismo

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  • 3 weeks later...

hm naja ich denke im moment sieht es so aus, dass es egal ist, denn man bekommt sowieso keinen pltz!

 

also ichhabe einige bewerbungen geschrieben aber nur absagen!

 

nun arbeite ich erstmal als finanzdienstleister, also was vollkommen anderes als das was ich gelernt habe 3 jahre.

 

naja hoffe aber nochnen arbeitspaltz in der it welt zu bekommen!!

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Initialbewerbung ist auf jeden Fall besser, als Stellenausschreibung. Die Firmen kriegen auf eine Stelle über 1000 Bewerbungen, die haben keine Lust das durchzugucken und vor allem zurück zu schicken ist richtig teuer. Deswegen werden die Stellen erst gar nicht ausgeschrieben, sondern es wird immer unter Mitarbeitern gefragt, ob es bekannten, verwandten usw. existieren, die für die Stelle geeignet wären. Und wenn man dann noch eine Initialbewerbung von jemanden hat, der auch passt, sind die Chancen sehr groß die Stelle zu kriegen. Außerdem probiert mal bei den Personalagenturen für IT Kräfte. In diesem Jahr haben fast alle großen Firmen den Budget für IT Abteilung fast verbraucht und können keinen einstellen, wegen den Lohnnebenkosten, aber die Leute werden trotzdem gebraucht, deswegen werden Leute aus den Personalagenturen genommen. Und man hat richtig gute Chancen, wenn man gut ist, im nächsten Jahr übernommen zu werden. Dann brauchen Unternehmen die Stelle nicht auszuschreiben und man weiß wenigsten wofür man den ***** aufreißt. (Entschuldigt den Ausdruck.) Und es reicht sehr gut fürs Leben, weil man gar nicht so schlecht bezahlt wird.

 

Viel Glück!

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Original geschrieben von blub

... eine Fa. einen Praktikanten ein Netz designen, redisignen etc. lässt und nach 3 Monaten wieder rauskickt??

Der Praktikant muss sich also in den ersten 6 Wochen in die neue Umgebung soweit einarbeiten, damit er in den zweiten 6 Wochen schon wieder seinen Nachfolger trainieren kann

Meinen Nachfolger würde ich mit einen 15-Meter-Netzwerkkabel um die Füsse aus dem vierten Stock "trainieren". *böseguck*

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Original geschrieben von snake99

Ich habe nämlich festgestellt, dass es eigentlich fast aussichtslos ist, sich auf offene Stellen zu bewerben die in Online-Stellenbörsen (Arbeistamt, Jobpilot, etc.) ausgeschrieben werden.

 

Original geschrieben von snake99

das man bei Personldienstleistern z.Zt. gute Chancen hat einen Job zu bekommen kann ich nicht bestätigen, denn besonders in NRW werden die Personaldienstleister mit Bewerbungen förmlich zugebommt.

ZUSAMMENFASSUNG:

Der Markt ist sch******.

 

Original geschrieben von snake99

Bin jetzt schon gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen.

Bis jetzt gabs da nur totales kumuliertes Heulen. *böseguck*

 

Wie wärs mal mit ein paar Tips?

 

Hats schon mal jemand auf "die billige Art" probiert ("in den ersten sechs Monaten möchte ich 12 max. 15 TEUR verdienen") ?

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Original geschrieben von TRGS

Hats schon mal jemand auf "die billige Art" probiert ("in den ersten sechs Monaten möchte ich 12 max. 15 TEUR verdienen") ? [/b]

 

Geil :) Du hast ja lustige Vorstellungen :) Das was du da beschreibst ist keineswegs die "billige Art" sondern im Moment eher die "Norm". Mit 15 TEUR, was immerhin einem Bruttojahresgehalt von 30 TEUR entspricht, bist du momentan schon einer der gut verdienenden...

 

Gruss

c0sMiC

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