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Microsoft XP & Client Leasing


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Servus,

 

hab da mal eine frage an alle lizenz spezialisten. wir leasen unsere clients auf drei jahre. bei jedem client ist gleich xp als betriebsystem dabei. diese lizenz geht nach dem leasing mit zurück an den leasingpartner. und bei den neu geleasten pc's ist ja wieder ein xp dabei. diese versionen von xp müssen per internet aktiviert werden, da wir ca. 700 clients haben, die auf drei jahre ausgetauscht werden ist das natürlich eine heiden arbeit. server lizenzen und office etc. kaufen wir direkt bei microsoft. allerdings blocken die unsere anfrage für einen volume license key, da wir das xp ja nicht bei microsoft kaufen. wenn wir einen haben wollen, dann sollen wir jetzt 1,6 Millionen € inkl. Assurance an microsoft zahlen, dann wären wir unsere sorgen mit dem key für die nächsten paar jahre los. unser leasingpartner/hardwarelieferant allerdings liefert uns keine rechner ohne betriebsystem, da er diese natürlich in drei jahren auch ohne betriebsystem zurück bekommen würde, was den weiterverkauf verschlechtert.

gibt es keine möglichkeit das microsoft akzeptiert, das XP schon dabei ist. wie machen das die grossen konzerne mit 3500-15000 oder mehr clients? kaufen die jeden rechner ohne windows und lizenzen nur über microsoft? und hat man dann halt unmengen von nicht verwendbaren OEM Lizenzen im schrank liegen?

 

vielleicht weis ja jemand was darüber oder wir diskutieren nur ein bisschen ;-)

 

jobe

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Hallo

 

Ich denke nicht (kann mich aber auch irren) dass Microsoft sich darauf einläßt. Wobei ich auch denke, dass ihr mit dementsprechenden Volumenlizenzen besser fahrt.

 

Aus Deinem Beitrag schliesse ich, dass es sich hier um relativ viele Clients handelt. Da solltet ihr auch somit ein "Druckmittel" bei Eurem Lieferanten haben, oder nicht?

Außerdem ist der Kunde König. Ich habe zwar keine Erfahrungen, was Leasing-Computer angeht, aber meine Händler müssen mir Clients ohne Betriebssystem liefern. Gut, bei den Notebooks ist das u.U. ein bischen schwieriger.

 

Ich kann auch dem Argument nicht ganz folgen, der Wiederverkauf wäre ohne BS schwieriger.

a) Kann er ja ohne grpßen Aufwand ein BS an den nächsten Käufer mitverkaufen.

b) Steigert es nur bedingt den Wert. Z.B. ist in 3 Jahren eher Vista im Verkauf, XP verkauft sich dann sicher schlechter.

c) Was kann er noch großartig für einen 3 Jahre alten PC verlangen? Du weist ja, bei PCs sind das "Generationen".

 

Ich glaube auch nicht, dass große Konzerne einen Haufen OEM-Lizenzen im Schrank liegen haben.

 

Ich sehe das so: Entweder der Händler/Lieferant macht mit oder er geht leer aus. Ich denke, an Konkurrenz mangelt es nicht.

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Ich denke nicht (kann mich aber auch irren) dass Microsoft sich darauf einläßt.

 

Wenn du es bei Lizenzen nicht absolut sicher weisst solltest du dir deinen Beitrag eifach sparen.

Durch Falschinformationen ist hier keinem geholfen!

 

Ich habe zwar keine Erfahrungen, was Leasing-Computer angeht, aber meine Händler müssen mir Clients ohne Betriebssystem liefern.

 

Wie gesagt, wenn du keine Ahnung von der Materie hast einfch nichts dazu schreiben!

 

Kann er ja ohne grpßen Aufwand ein BS an den nächsten Käufer mitverkaufen.

 

Wenn du dich mit der Materie beschäftigt hättest wüsstest du dass dies eben nicht so ist!

 

Ich glaube auch nicht, dass große Konzerne einen Haufen OEM-Lizenzen im Schrank liegen haben.

 

Glauben ist etwas für die Kirche aber nichts fürs Business!

 

Daher bitte Inzukunft erst Darüber nachdenken wass du wirklich weisst (nicht verbuten, glauben oder annimmst) und dann schreiben (oder besser gleich garnicht!).

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diese versionen von xp müssen per internet aktiviert werden, da wir ca. 700 clients haben, die auf drei jahre ausgetauscht werden ist das natürlich eine heiden arbeit.

 

Das ist bei OEM Lizenzen nun mal so. Dafür sind sie aber auch sehr billig. Wer mehr will soll auch mehr zahlen. Ist wie im echten Leben. ;)

 

allerdings blocken die unsere anfrage für einen volume license key, da wir das xp ja nicht bei microsoft kaufen.

 

Es geht nicht darum wo du kaufst (MS macht eh kein direktes Geschäft mit Kunden, sondern du kaufst immer über einen Handelspartner), sondern wie (OEM/SB oder Volumenlizenzvertrag).

Ohne Volumenlizenzvertrag bekommst du auch keine Volumenlizenzkeys. Ist doch eigentlich logisch, oder.

 

wenn wir einen haben wollen, dann sollen wir jetzt 1,6 Millionen € inkl. Assurance an microsoft zahlen, dann wären wir unsere sorgen mit dem key für die nächsten paar jahre los.

 

Das wären pro Client (1,6 Mio bei 700 Rechnern) ca.2296,- Euro je Client, das kann selbst wenn SA mit dabei ist) nicht sein, wenn es nur um das BS geht! Da muss noch mehr (Office, etc.) dabei sein.

Zudem darfst du mit SA auch gleich Vista einsetzen wenn es rauskommt.

 

unser leasingpartner/hardwarelieferant allerdings liefert uns keine rechner ohne betriebsystem, da er diese natürlich in drei jahren auch ohne betriebsystem zurück bekommen würde, was den weiterverkauf verschlechtert.

 

Kann ich verstehen, würde ich auch nicht machen.

 

gibt es keine möglichkeit das microsoft akzeptiert, das XP schon dabei ist.

 

Gibt es, du kannst 90 Tage nach Kaufdatum deiner OEM Lizenzen (geht halt nicht bei Leasing) SA only dafür kaufen. Dann hast du sie in einem Volumenlizenzvertrag und bekommst Volumenlizenzkeys.

 

wie machen das die grossen konzerne mit 3500-15000 oder mehr clients? kaufen die jeden rechner ohne windows und lizenzen nur über microsoft? und hat man dann halt unmengen von nicht verwendbaren OEM Lizenzen im schrank liegen?

 

Die kaufen ihre Rechner mit OEM Windows, weil das Windows aus dem Volumenlizenzvertrag nur ein Update ist und eine Basisversion (OEM, etc) verlangt.

 

P.S.

Wenn du mir per PN zukommen lässt für welche Firma du arbeitest, kann mir das mal genauer ansehen.

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Die SA-Verträge werden i.d.R. schon mit Microsoft ausgehandelt. Geht auch erst ab einer gewissen Stückzahl. Bei uns zumindest war ein Key-Account-Manager von MS anwesend.

 

Die SA-Lizenz für XP gibt es eh nur als "Upgrade". Bei Neuverträgen werden auch ältere Versionen und auch OS/2 akzeptiert. Bei Nachmeldungen (also Neukauf) muß eine OEM-Version von z.Z. XP vorhanden sein. Ich bin jetzt nicht sicher, ob es SA nur für Office gibt. Ich denke, Windows ist immer dabei.

 

Der genannte Preis bezieht sich vermutlich auf die gesammte Laufzeit. Der wird nicht auf einmal fällig, sondern in jährlichen Raten. Trotzdem erscheint er mir zu hoch. Bedenke auch, dass Du während der Laufzeit immer die neusten Produktversionen einsetzen kannst.

 

-Zahni

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Die SA-Verträge werden i.d.R. schon mit Microsoft ausgehandelt. Geht auch erst ab einer gewissen Stückzahl. Bei uns zumindest war ein Key-Account-Manager von MS anwesend.

 

Bei den Verhandlungen ist oft ein Key Account Betreuer von MS dabei, Abgeschlossen wird aber immer mit einem LAR oder ESA.

 

Die SA-Lizenz für XP gibt es eh nur als "Upgrade".

 

Nicht nur SA, auch die reine Lizenz ist in den Volumenlizenzverträgen nur ein Upgrade.

 

Bei Neuverträgen werden auch ältere Versionen und auch OS/2 akzeptiert. Bei Nachmeldungen (also Neukauf) muß eine OEM-Version von z.Z. XP vorhanden sein. Ich bin jetzt nicht sicher, ob es SA nur für Office gibt. Ich denke, Windows ist immer dabei.

 

Es gibt für fast jedes Produkt SA only. und für alle OEM/SB Lizenzen kann SA only innerhalb der Karenzzeit von 90 Tagen nachgekauft werden.

 

Der genannte Preis bezieht sich vermutlich auf die gesammte Laufzeit. Der wird nicht auf einmal fällig, sondern in jährlichen Raten. Trotzdem erscheint er mir zu hoch. Bedenke auch, dass Du während der Laufzeit immer die neusten Produktversionen einsetzen kannst.

 

Auf bei einer Laufzeit von drei Jahern ist das zu viel für nur BS Lizenz mit SA. Da muss noch etwas anderes dabei sein, oder die Zahlen (Anzahl der Rechner oder die Vertragssumme) sind falsch.

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@jobe

 

Ich möchte nochmal das Thema Clients aufgreifen. Ich stimme PAT zu und würde nochmal mit dem Leasing Partner bezüglich der vorinstallierten Software verhandeln, denn die Argumentation bezüglich der installierten Software und dem Wiederverkauf hinkt ein bisschen. Sicherlich ist ein vorinstalliertes BS für den Wiederverkauf hilfreich, allerdings muss er eure Rechner mit dem Eraser oder einem anderen Tool komplett reinigen. Daher muss er eh nachträglich ein BS-System installieren, damit könnte er in 3 Jahren auch eine neue SB-Lizenz nehmen und damit das System bespielen. Ihr selbst könnt über einen Lizenzvertrag mit SA bei MS (egal welcher Lizenzvertrag) Vorteile ziehen. Neben dem Upgrade dürft ihr dann auch das Reimaging einsetzen. Falls der Leasing Partner nicht mit sich reden lässt, würde ich mich mal nach einem Neuen umsehen. Bei 700 Clients kann sich das durchaus lohnen.

 

Gruß

 

Notesuser3

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Bei den Verhandlungen ist oft ein Key Account Betreuer von MS dabei, Abgeschlossen wird aber immer mit einem LAR oder ESA.

 

Ja, wir haben uns auch so einen "ESA" ausgesucht. Der war aber während den Vertragverhandlungen nie anwesend. Sämtliche Angebote und Verträge kamen von dem Key-Account-Manager. Was der ESA genau macht weiss ich bis heute nicht. Eine Frage die ich mal hatte, wurde letztendlich dann auch von MS beantwortet.

Die Rechnung kam von Microsoft. Da bin mir relativ sicher. Vielleicht frage ich meinen Kollegen morgen mal.

 

-Zahni

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erst mal danke für eure antworten.

aber wenn ich sowas lese vergeht mir schon die diskussion.

 

Daher bitte Inzukunft erst Darüber nachdenken wass du wirklich weisst (nicht verbuten, glauben oder annimmst) und dann schreiben (oder besser gleich garnicht!).

 

auch wenn du wars***einlich der mit dem besten lizenz wissen hier bist. solche sätze fördern nicht gerade eine harmonierende community wie sie hier doch sein soll. ich finds unerhört, vor allem das letzte in klammern. wenn hier niemand was schreiben darf was er nicht 100%ig weiss, können wir es bleiben lassen. zudem lautete mein letzter satz "vielleicht weis ja jemand was darüber oder wir diskutieren nur ein bisschen" das beinhaltet das ich aufgefordert habe zu diskutieren. wenn jemand zu einem thema einen anderen gedankengang hat als du. oder du es genauer weist, dann schreibe doch deine argumente dagegen. aber hier den oberlehrer mit erhobenen zeigefinger spielen ist einfach nur schlecht. so vergrauelt man member!

 

 

 

@notesuser3

die argumentation hinkt keinesfalls. auf jedem rechner ist ein lizenzaufkleber mit nummer. er braucht nur die recovery cd dazulegen und schon kann der rechner wiederverkauft werden. erasen tun wir die selber... wäre ja fatal ;-).

wenn er nachtäglich für alle pc's noch lizenzen kaufen muss bringt ihm das nur mehr arbeit. wir haben schon überlegt einfach ein linux zu nehmen ;-) so kostet der rechner weniger, der leasing partner hat sein OS und wir unsere Lizenzen dann über Microsoft mit VLK.

 

@PAT

zu a-b-c \ siehe oben. und ein drei jahre alter PC lässt sich in diversen ländern noch sehr gut verkaufen. egal ob der pc in drei jahren XP und nicht Vista hat. so grosse leasingfirmen verdienen mittleriweile nicht nur am leasing selbst sondern einen sehr grossen anteil auch mit dem wiederverkauf.

 

 

jobe

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Hi jobe,

 

er braucht nur die recovery cd dazulegen und schon kann der rechner wiederverkauft werden

 

so einfach ist das nicht. Er muss das System schon vorinstallieren. Einfach die CD beilegen ist nicht. Aber die Idee mit Linux ist nicht schlecht. Allerdings habt ihr dann erstmal die Arbeit damit. Daher stellt sich mir wirklich die Frage, ob euer Ansatz tatsächlich billiger ist. Bei den sichtbaren Kosten wie Client und Betriebssystem hat man wegen der Rechnung einen Wert, aber was ist mit den Kosten für die Installationen? Hierfür wird mindestens ein Mitarbeiter bezahlt (bei 700 clients wahrscheinlich auch mehr). Diese Kosten sind vielleicht nicht so sichtbar, fallen aber trotzdem an. Daher ist eine Lösung mit einem vorinstallierten Linux nicht unbedingt billiger.

 

Gruß

 

notesuser3

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Um das Ganze hier abzuschliessen:

 

DIch habe das gerade noch einmal überprüft (ich schreibe auch nichts wenn ich mir nicht sicher bin!), das Verliesen von MS Software ist grundsätzlich verboten.

 

Das gilt für alle Verträge und auch in den OEM EULAS müsste dazu ein Ausschluss stehen.

 

Wenn ein Dienstleister so etwas anbietet so ist das lizenzrechtlich gesehen, bei MS Produkten nicht zulässig.

 

Somit hat sich der Thread eh erledigt. ;)

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@notesuser3

wie der leasingpartner das macht ist uns dann wurscht. wars***einlich werden eh die ganzen pc's in irgendwelchen lagerhallen von studenten grund überholt mit recovery cd neu hochgezogen.

 

wenn das mit linux zum tragen kommt wird OS per client management verteilt. wir haben gerade altiris client management gekauft. zur betriebsysteminstallation wollten wir ja jetzt einen VLK von microsoft haben. damit wir altiris nicht nur für software- sondern auch für OS installation verwenden können. es führt wohl kein weg daran vorbei den deal mit microsoft zu machen.

 

 

@dr.melzer:

danke für den tip. heisst das jetzt das die lizenzen die bei den pc's dabei sind uns gehören? und nicht an den leasinpartner zurückgehen müssen? bei jedem pc ist nunmal ein OS dabei. wir setzen DELL im client bereich ein.

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Danke für den Hinweis!

 

Wird das auch kontrolliert? Denn ich bin mir sicher, dass ist kein Einzelfall?

 

In jedem Fall hat sich das Problem von jobe damit erledigt. Damit hat er eine Steilvorlage seinen Leasinggeber davon zu überzeugen die PCs ohne Software zu verleasen. Anderfalls läuft er in Gefahr rechtlich belangt zu werden.

 

Gruß

 

Notesuser3

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also, ich habe gerade mal eben unseren kaufmann angerufen.

unsere clients werden von der leasingfirma bei DELL gekauft.

die pc's und lizenzen laufen auf den leasingpartner d.h. wir besitzen im endeffekt keine einzige client lizenz. beides geht nach drei jahren zurück an den leasingpartner.

das thema lizenz leasing wurde dort schonmal angesprochen und es gibt wohl eine vereinbarung das die das machen dürfen. hmmm soll ich das jetzt glauben nach dem thread von dr.melzer. EULA ist schliesslich EULA.

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heisst das jetzt das die lizenzen die bei den pc's dabei sind uns gehören? und nicht an den leasinpartner zurückgehen müssen?

 

Das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann ist dass ihr möglicherweise riesen Probleme bekommt wenn das bei MS bekannt wird.

 

Mehr kann ich nicht sagen, das müsst ihr mit eurem Rechtsberater klären.

 

Die Clients mit Linux zu kaufen ist eine nette Idee, aber nicht realisierbar, weil die XP Versionen aus den Verträgen nur Updates sind und eine Windowsversion (nicht Linux) als Basisbetriebssystem voraussetzen. Ohne sind sie wertlos!

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