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inno-it

OEM Lizenzierung über Lizengo (Win10 Upgrade)

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Hallo Zusammen,

 

wir planen den flächendeckenden Umstieg auf Windows 10 Pro.

 

Aktuell  haben wir auf jedem Dell Rechner eine OEM Windows 7 Pro, Windows 10 Pro oder vereinzelt Windows XP Pro Lizenz. Diese Lizenzen wurden mit den Dell Rechnern ausgeliefert.

 

Ziel ist es nun möglichst günstig die Windows 7 und Windows XP Rechner auf Windows 10 Pro upzugraden. Hierzu würden wir bei Lizengo neue Windows 10 Pro OEM Lizenzen erwerben. Natürlich nur auf den Rechnern, auf denen die Windows 10 Pro Lizenz fehlt.

 

Die Aktivierung der Lizenzen würden wir über einen KMS machen und das Golden Image aus dem VLSC über WDS / MDT verteilen (eine einzelne Windows 10 Pro Upgrade Lizenz liegt vor). Ist dieses Vorhaben so machbar oder bricht uns das bei einem künftigen Lizenzaudit das Genick? Bei den Lizenzen handelt es sich bei Lizengo Neuware, die für den europäischen Markt bestimmt ist. Bei einem möglichen Lizenzaudit durch MS würde Lizengo entsprechend unterstützen. Die Lizenzherkunft kann durch Lizengo nachgewiesen werden.

 

Hat hier bereits jemand Erfahrungen mit Lizengo gemacht? Welche Probleme können hier noch auftreten? Ist unser Vorhaben so umsetzbar?

 

Vielen Dank für die Hilfe.

 

 

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Hi all,
WIN 10 Pro Systembuilder kostet ca. 130 € einem Systemhaus beim Einkauf in der Distribution

und das verkauft es ja noch an den Endkunden ....

Da Microsoft verstärkt Audits betreibt, würde ich lieber sauber bleiben und keine Diskussionen starten ...

 

Einfach sich mal die Anforderungen und Anmerkungen an hören/ansehen...Microsoft Rechtsanwalt Dr. Oliver Wolff-Rojczyk:

https://www.microsoft.com/de-de/aktionen/piraterie/webinare?ocid=AIDREACTIVE_FACEBOOK_oo_spl100001250482580

 

VG, Franz

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Hallo,

 

danke für den Link. Ich bin mit der Aussage lieber sauber zu bleiben und kein Risiko zu betreiben voll bei dir. Unsere Geschäftsführung kann sich jedoch nicht vorstellen, dass es nicht auch mit den günstigen 40€ Lizenzen "funktioniert". Es handelt sich ja um Neuware ...

Ich habe keine Argumentation gegen die 40€ Lizenzen, auch wenn ich ein schlechtes Gefühl dabei habe ... Lizengo verspricht ja jederzeit zu unterstützen , auch im Falle eines Lizenzaudits.

Deswegen wären Erfahrungen Gold wert. Finde hierzu im Netz leider nichts. 

 

VG

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vor einer Stunde schrieb inno-it:

Es handelt sich ja um Neuware ...

 

Immer die leidige Diskussion...

Kauft Ihr Eure Hardware auch bei Vitali von der Rampe!? Ist ja schließlich auch Neuware "mit lebenslange Garantie". Mal im Ernst, wenn Jemand Euch einen neuen PC für 30% vom Listenpreis anbietet würdet ihr natürlich sofort stutzen. Bei Software-Lizenzen mit (häufig schwammigen Lizenzbedingungen) bricht hingegen sofort das "Geizfieber" aus.

Im Firmenumfeld, wäre mir die Unsicherheit schlicht zu groß. Und was Lizenzgo verspricht mag ja toll klingen, ist aber ungefähr genau soviel Wert, wie der Gutschein, den uns unser Reiseveranstalter jetzt für den geplatzten Urlaub anbietet. Im Zweifel meldet das Unternehmen mal eben Insolvenz an, und Du kannst sehen wo Du bleibst!

Bei einer SB-Lzenz hast Du nicht nur einen dubiosen Lizenzcode, sondern etwas handfestes.

 

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Moin,

 

im übrigen gibt es bei Software natürlich weder "Neuware" noch "Gebrauchtware". Diese Analogien taugen nichts. Das sind ganz andere Wirtschaftsgüter und ganz andere Vertragsformen.

 

Und darüber hinaus bringen Diskussionen darüber in einem Forum wie diesem genau gar nichts. Tatsächlich würde nicht mal eine Diskussion mit einem versierten Anwalt irgendwas nützen. Wenn Microsoft der Meinung ist, dass der Kunde nicht richtig lizenziert hat, dann hat der Kunde ein Problem und in jedem Fall erhebliche Kosten. Da hilft auch ein Gericht nicht, das steigert nur das Kostenrisiko.

 

Gruß, Nils

 

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vor 2 Stunden schrieb inno-it:

...danke für den Link. Ich bin mit der Aussage lieber sauber zu bleiben und kein Risiko zu betreiben voll bei dir. Unsere Geschäftsführung kann sich jedoch nicht vorstellen, dass es nicht auch mit den günstigen 40€ Lizenzen "funktioniert"....

Dann bleibt dir nur, den GF / die GL schriftlich mit Gegenzeichnung darauf hinzuweisen - das Risiko liegt eh bei der GL und nicht bei der IT-Abteilung...

Ein Produkt-Key ist keine Lizenz!

Und - wir dürfen, können und wollen hier keine Rechtsberatung machen! :-)

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Hallo,

 

vielen Dank für eure Antworten. Ich werde die GF hier entsprechend informieren und die Entscheidung akzeptieren. Safe ist man meiner Meinung nach nur mit Systembuilder / VL Lizenzen. Alles andere birgt diverse Gefahren (Herkunft Lizenzen, Pleite Zwischenhändler und Verlust der Historie, ...). Ihr habt mir sehr geholfen und mich in meiner Meinung bestärkt.

 

VG

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