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Migration zu Exchange 2013 "Best-Practice"

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Hallo zusammen,

 

ich bin auf Suche nach dem "Best-Practice" für folgende Migration:

Linux IMAP-fähiger Mailserver -> Exchange 2013 Cu 15

Ich denke ich werde mit der Software von CodeTwo arbeiten für die Migration der Postfächer.

Mit der Trial habe ich schon einen Versuch gewagt und es hat wirklich 1A geklappt.

Das wird mein Weg sein was das Rüberschieben der Postfächer angeht.

 

Zu den der "Mailserver Migration" an sich aber:

Linux-Mailserver mit Domain abc.de (inkl. MX) außerhalb des Netzes und der AD in einem anderen Land.

Exchange 2013 mit Domain xyz.de lokal im Netz und AD.

 

Wie bereite ich unseren EX2013 am besten vor?

Vor allen Dingen ist es so, dass derzeit noch kein MX auf auf den EX2013 zeigt, da für die Domain xyz.de ein Smarthost zum Versenden genutzt wird.

Wenn nun ein MX auf den EX2013 zeigt, dann muss ich ja sicherlich einen neuen Sendeconnector für die Domain abc.de einrichten stimmts'?

Was wäre hier eure herangehensweise?

 

 

bearbeitet von liveticker

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Um Mails zu versenden brauchst du generell einen Sendeconnector. Dieser sollte aber für alles "*" gelten und nicht nur für die Domain xyz.de.

Oder verwechselst du das mit einem Empfangsconnector?

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Hi,

 

Zitat

Linux IMAP-fähiger Mailserver -> Exchange 2013 Cu 15

warum nicht direkt auf das aktuelle CU19?

 

Der Rest kommt halt, wie so oft, drauf an. Du kannst den Smarthost evtl. weiter nutzen musst du aber auch nicht.

Wie sieht denn dein Sendeconnector derzeit aus?

Wird die Domain abc.de später vom Linux Server und dem Exchange genutzt?

Wie fit bist du denn im Thema Exchange? Evtl. wäre es sinnvoll, dass ganze einmal vor Ort mit jemanden durchzusprechen.

 

Gruß

Jan

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Du kannst den Exchange Server soweit schon vorbereiten, dass dieser intern funktioniert. D.h. Mails zwischen Exchange Postfächern funktionieren, Mails, die direkt an Exchange (im LAN) geschickt werden, kommen an und Mails nach extern kommen an.

Dann kannst du die Migration angehen.

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Also es ist so das im Sendeconnector ein Smarthost eingetragen ist für alle Domänen.

Abgeholt wird für alle Domänen via POPCon.

Es zeigt bis jetzt also noch kein MX auf den Server.

Dies wird sich durch das Ablösen des Linux-Mailservers ja aber ändern, denn dann wird der MX für Domain abc.de auf den Exchange zeigen und meiner Meinnung nach müssen die Connector(en) dann entsprechend angepasst werden.

 

Das Versenden im LAN ist zwar kein Problem, also ich habe schon mal die AD-Konten erstellt und zum Testen einem Konto mal eine Mail-Adresse ***@abc.de vergeben.

Wenn ich jetzt an diese Adresse schicke wendet sich der Exchange natürlich intern an dieses AD-Konto/Adresse.

Das kann ich ja aber so nicht lassen da die Person die ja jetzt noch über den Linux-Mailserver arbeitet dann keine Mails mehr empfängt wenn wir von hier raussenden.

Ich hoffe das ist irgendwie verständlich, die Konstellation ist natürlich auch mal wieder sehr kompliziert :D

 

@testperson

Meine Exchange Skills sind nicht die besten, aber einen EX ans Laufen zu bekommen kriege ich hin (Neuinstallation).

Es handelt sich hierbei ja auch lediglich um eine Migration von ca. 30 Postfächern, welche scheinbar leider ziemlich groß sind.

Es wäre halt interessant ob es hier einen Weg gibt, die Migration so geschmeidig wie nur möglich zu erledigen.

Das man eventuell pö-a-pö die User umzieht und die User die noch nicht umgezogen sind einfach weiterarbeiten können?

bearbeitet von liveticker

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Moin,

wenn du einen IMAP fähigen Linux als Ausgang hast, dann würde ich an deiner Stelle PST Dateien erstellen und die Daten postum später auf den Exchange migrieren. Bau also erst sauber den Exchange auf und bereite die Postfächer vor. Danach kannst du den MX schwenken, sodass im ursprünglichem System keine Mails mehr in die Postboxen zugestellt werden. Anschließend importierst du die Daten über PST Dateien oder nutzt dein 3rd Party Tool. 

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Wieso PST Files? Man kann auch die Mails via Imap migrieren. Aber das würde ich mit einem Dienstleister durchgehen, welcher Weg hier der sinnvollste ist.

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Also klar, ich könnte die AD-Konten vorbereiten dann die Mailadressen eintragen und MX umschwenken wenn Mailing rein/raus alles funktioniert, kann ich via IMAP Migration die Postfächer migrieren, klar das kann ich so auch machen. Ob ich es mit meinem 3rd Party Tool über ein Wochenende durch die Leitung haue, oder aber mir die PSTs auf USB Platte zuschicken lasse muss ich dann für mich irgendwie entscheiden. Ich habe halt die Info bekommen, dass die Fächer ziemlich groß sein sollen.

Nach der IMAP/PST Migration ist dann alles tutti kompletti, Autodiscover via SRV intern und extern einrichten.

Das ist ein Weg.

 

Ich bin nur an einer Stelle verwirrt:

Muss ich für die Domain abc.de nicht den Sendeconnector anpassen?

Weil derzeit gibt es ja wie ich bereits geschrieben habe einen Sendeconnector für alles, welcher über Smarthost (1und1) rausschickt.

Das soll er ja dann für die Domain abc.de nicht so machen, er soll einfach direkt rausschicken.

Hierzu würde ich einen weiteren Sendeconnector für den Bereich/Domäne abc.de anlegen.

Empfangsconnector-technisch ist alles Standard da sollte alles reinkommen.

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Der Sendeconnector hat jetzt ja erstmal nichts mit der Migration zu tun. Das richtest du so ein, wie du dies generell machen würdest.

 

Mit z.B. ImapSync kann man die Migration der Mails auch Incrementell durchführen. Dann ist es egal, wie groß das Postfach ist.

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Ich denke, dass das Tool von CodeTwo allen Anforderungen gerecht wird.

Dann nochmal eine Frage zu den dem Vorbereiten der Konten.

Die AD-Konten sind bereits alle von mir angelegt worden.

Wenn ich den AD-Konten nun die E-Mail Adressen zuweise versucht der Exchange ja schon direkt Mails an diese Adressen intern an die AD-Konten zuzustellen.

Das ist ja in dem Sinne b***d, da die Leute die Mails dann jetzt erstmal nicht mehr bekommen, da ja noch nichts migriert und umgezogen ist.

Kann man dem Exchange nicht sagen, dass er die Mails an *@abc.de nicht versucht intern zuzustellen (obwohl es die Adressen intern gibt) sondern ganz normal nach extern zuzustellen? (zumindest vorübergehend dann)

Weil dann könnte ich natürlich im Hintergrund schon die Postfächer kopieren nach hierhin.

Am Ende nach der Umstellung dann nur noch inkrementell nachsynchronisieren die Postfächer.

 

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Nein.

Du kannst dem Benutzer aber temporäre, ungültige eMail Adressen geben.

 

Wieso überlegst du nicht erst, wie du migriest und testest es dann?

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Verdammt, an die einfach Sachen denke ich mal wieder nicht.

Klar, eine temporäre Pseudo-Mailadresse dann habe ich das Problem nicht...

Ich denke selbstverändlich darüber nach wie ich migriere, daher auch der Thread welcher dazu da sein soll um Ideen zu sammeln und eure "Best-Practice" Vorschläge mal zu belauschen.

 

Gut ich werde es mal angehen, kann dann gerne hier berichten wie es letztendlich gelaufen ist.

Vielen Dank für eure bisherigen und evtl. noch kommenden Antworten.

 

Falls mir noch Fragen aufkommen, dann werde ich euch aber nochmal "nerven" :)

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