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Doenerman

Cal´s in VPN Umgebungen / Exchange Lizenzen / CAL als User oder Gerät

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Hallo,

ich würde mich freuen wenn Ihr mal einen Blick auf unsere Konstellation werfen würdet ob ich gedanklich richtig liege.

 

Wir haben 3 Netzwerke die per VPN dauerhaft verbunden sind. 1 Zentrale und 2 Aussenstellen. Jedes Netzwerk hat eine eigene Domäne, also ein dreimal ein AD.

In den Aussenstellen arbeiten jeweils ca. 15 Mitarbeiter, in der Zentrale etwa 60 Mitarbeiter. Also ca. 90 Mitarbeiter. Die Aussenstellen greifen auf den Exchangeserver und ELO Server in der Zentrale zu.

In den Aussenstellen steht jeweils ein MS Server 2003 Standard, in der Zentrale stehen 2x MS Server 2003 Standard R2, 2x MS Server 2008 R2 und einmal MS Server 2003 Standard.

Da wir ELO im Einsatz haben, ist einer der MS Server 2003 Standard R2 nur für das Programm ELO zuständig und der andere MS Server 2003 Standard R2 hat noch eine MS SQL 2008 Lizenz für die Datenbank von ELO. Also nur der ELO Programmserver greift auf den ELO SQL Server zu. Kein User direkt auf den SQLer nur ELO Server zu ELO SQL Server. Auf den ELO Server greifen die User zu.

Auf einem MS Server 2008 R2 ist Exchange 2010 installiert.

 

Also

3x Server 2003 Standard

2x Server 2003 Standard R2

2x Server 2008 R2

 

Jetzt meine Frage zu den Lizenzen gerade im Hinblick auf die Anbindung mit VPN.

Diese Lizenzen haben wir.

2x   MS Windows Server 2008 1-4 CPU + 5CAL (P73-05118)

2x   MS Windows Server 2008 1-4 CPU (468746-043) (bei uns installiert als 2003 Standard R2 als ELO und ELO SQL Server)

1x   MS SQL Svr Std SL - Open NL 1 Processor License  (228-08617)

100x   MS Exchange Standard CAL 2010 User CAL Sngl Open NL Lic only (381-04181)

100x   MS Outlook 2010 Sngl Open NL Lic only (543-05489)

1x   MS Exchange Server Standard 2010 Sngl Open NL Lic only (312-04048)

 

1x Windows Server CAL 2003 5 Clt User Cal (R18-01065)

20x Windows Server 2008 CAL (5 Device) (R18-02871)

 

Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann reichen die Exchange und Outlook CAL für 90 User aus da wir jeweils 100 haben. Es stellt sich höchstens noch die Frage da einige (ca. 8 User) per Smartphone (keine Windows Phones) Ihre Mails von Exchange abrufen was damit lizenzrechtlich ist bzw. wie diese Lizenzen angesehen werden (pro User pro Gerät ?). Wie werden die Lizenzen überhaupt angesehen wenn z.B. ein User von Zuhause über Internet und die Weboberfläche Outlook aufruft oder per RDP.

 

Der Exchange Server scheint auch OK da er eine 2008er Lizenz hat und die Exchange Server Lizenz.

 

Die ELO Server sehen auch OK aus, da jeweils eine 2008er Lizenz sowie eine SQL Lizenz vorhanden ist. Hier aber die Frage ist die SQL Lizenz korrekt da ja nur die Server untereinander zugreifen ?

 

Nun zu den CAL´s. Zuerst mal weis ich nicht habe ich CAL per Gerät oder per User ? Schaut mal auf die Artikelnummer die ich oben hingeschrieben habe. Auf den Lizenzkarten steht Geräte-Client-Zugriffslizenzen. Das ist für mich nicht aussagekräftig genug. Jedenfalls wenn ich bisher richtig verstanden habe, reicht die höchste CAL (2008er) auch für Server mit älteren BS also hier die 2003er aus. Da ich insgesamt 5 2003er CAL und 110 2008er CAL habe, reicht die Menge doch auch aus für 90 User, oder ? Die Frage ist jetzt nur gilt das auch übergreifend für VPN Netzwerke und als was muss ich die CAL zuteilen ? Als User oder Geräte CAL, bzw habe ich überhaupt eine Wahl ?

 

Mit dem Verständniss für die CAL habe ich sowieso Probleme. Ich habe das so verstanden, mit einer CAL kann ich auf beliebig viele Server zugreifen wenn die CAL für die höchste Version des Servers gültig ist. Also mit einer 2008er CAL auch auf 2003er Server. Wenn ich eine User CAL habe kann der namentlich verbundene User mit allen möglichen Geräten egal welcher Anzahl auf alle Server zugreifen ? Wenn ich einen Desktop PC mit einer Geräte CAL definiere kann dieser PC egal von welchen User bedient auf alle Server zugreifen ? Gilt das auch per VPN und gilt das wirklich für alle Server egal ob 4 oder 100 in einem Verbundnetzwerk mit drei Domänen ?

 

Da die drei alten 2003 Server ehemals von anderen Firmen betrieben wurden, sind die Mitarbeiter noch auf der Suche nach den Lizenzkarten. Also das ist klar, da fehlen im Augenblick Lizenzen, jedenfalls auf dem Papier. Rechnung usw. ist vorhanden, aber ich glaube das nützt nichts wenn MS testen würde, oder ? Kann man Lizenzkarten eigentlich neu anfordern wenn sie weg sind ? Kann ja immer mal passieren z.B. Wasserschaden, versehentlich weggeworfen usw.

 

Uff, das ist immer ziemlich verwirrend. Erstmal muss ich das verstehen, danach muss ich dann schauen wie sich diese Lizenzen in einer VMWare Umgebung auswirken.

Wäre toll wenn Ihr mir Euren Rat geben würdet.

 

Viele Grüsse

Chris

Edited by Doenerman

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Hi Chris,

 

Du hast viel beschrieben :)

Und wenn ich es nicht überlesen habe, nutzt Du 7x WIN-SVR, besitzt aber nur 4x WIN-SVR. richtig,

ergo fehlen 3 WIN-SVR-Lizenzen, da aktuell nur 2012er SVR-Liz kaufbar sind, musst Du diese noch kaufen.

Beachte, 2012 wird nach Prozessor-Lizenziert (auch wenn Du downgraden wirst).

Ergo nachschauen, wie viele Prozessoren das "Blech" hat und dementsprechend kaufen. 1 Lizenz deckt 2 Prozessoren ab!

 

Weitere Unsicherheit > SQL. Wenn der Server nur 1 CPU hat, dann passt die 1x SQL-Prozessor-Lizenz,

wenn der Server doch mehr hat, muss Du diese natürlich noch nachlizenzieren.

Da der SQL-Server per Prozessor lizenziert ist, interessieren die Zugriffe nie, da ja abgedeckt.

 

Der Konstrukt mit VPN ist lizenzrechtlich nicht relevant.

 

CAL-Lizenzierung generell:
 

Nehmen wir WIN-SERVER-2008-CAL:

Diese 2008-CAL erlaubt jedem Device auf alle WIN-Server-2008 des Unternehmens innerhalb EUROPA (EMEA-Bereich)

zuzugreifen, runter bis zu einem ev. WIN-NT-Servers :) egal ob STD, Enterprise oder DATAcenter.

 

Da du bei 90 Devices und 100 Device-CALs (beim WIN-Server) noch 10 übrig hast, kann man die dazu nutzen,

die "Mobile-Devices" damit zu lizenzieren.

Auch reichen die 100 x Outlook-Lizenzen auch dafür aus.

 

In einer VMWare-Umgebung ändert sich das Lizenzrecht bei den CALs-nicht.

Einziger-Punkt ist die Lizenzverschiebung bei V-Motion.

Hier betrachte ausschließlich die WIN-Server-Lizenzen.

Die WIN-Server haben keine Mobilitäts-Erlaubnis(nur nach 90-Tagen darf man sie verschieben, und dann wieder erst nach 90 Tagen)

Also muss man schauen, wie viele "Bleche" man als ev. worst-case-fall hätte, also könnten alle WIN-Lizenzen

ja auf ein einziges Blech verschoben werden, dann muss man jedes "mögliche Ziel-Blech" mit der maximal-Anzahl der WIN-Sever

lizenzieren.

 

Wird auch der Exchange-Svr von VMotion berührt, gilt: keine SA(-Wartung) aktiv, keine Mobilität-Erlaubnis, ergo lizenzieren, wie o.g. der WIN-SVR.

 

Konnte ich es etwas verständlich in Kürze erklären?

 

VG, Franz

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Ich dachte bei downgraderechte gelten die Rechte die in den letzten purs mit der Version des downgraderechte gültig sind? Bsp. Exchange 2010 downgrade besitzt lizenzmobilität. Bei SQL gibt es soweit ich weiß sowohl CPU Lizenzierung oder cal Lizenzierung.

 

Bye

Norbert

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Also muss man schauen, wie viele "Bleche" man als ev. worst-case-fall hätte, also könnten alle WIN-Lizenzen

ja auf ein einziges Blech verschoben werden, dann muss man jedes "mögliche Ziel-Blech" mit der maximal-Anzahl der WIN-Sever

lizenzieren.

 

Wobei es hier imho ab einer gewissen Anzahl an VMs auch Sinn macht auf DC Lizenzen per CPU umzustellen, damit man das Problem umschifft. Zumindest bei 2008 Servern wurde das von unserem Distri empfohlen.

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Ich dachte bei downgraderechte gelten die Rechte die in den letzten purs mit der Version des downgraderechte gültig sind?

Da hast DU grundsätzlich Recht, aber inwiefern betrifft das die Situation des TO?

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Das bezog sich auf die Aussage von Franz, dass der TO nur noch Win 2012 (R2) kaufen könne und dort CPU Lizenzierung zu berücksichtigen sei. WEnn ich aber Downgraderechte (im Falle des TO 2003) nutze, dann ist die CPU wieder egal. ;)

 

Bye

Norbert

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@Norbert:

das würde ja heißen, bei einem 4-CPU-Blech, dass man nur 1x die Liz WIN-SVR-2012 kaufen darf,
aber gleich das Image von WIN-SVR-2008 nehmen dürfte(da ja Downgraderecht genutzt) und alle

4-CPUs dann sauber lizenziert hätte ... denke, da freut sich MS und KPMG ...

 

Bisher dachte ich immer, erst lizenzieren ... dann installieren ... und dann gilt mal halt die PUR zum Kaufdatum, oder?

 

VG, Franz

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Ich würde sagen Ihr habt beide Recht. ;)

 

Franz hat Recht. Wenn der TO Server 2013 lizenziert, muss er es so machen wie es für 2013 vorgesehen ist (per Prozessor). Wenn er dann sein Downgraderecht anwendet (welches er ja erst dann hat wenn er den Server 2013 korrekt lizenziert hat) gelten für die downgegradeten Versionen die PURs (die PURs welche an dem Tag gültig waren an dem die Lizenzen das letzte Mal in den Großhandelspreislisten aufgeführt waren) der downgegradeten Versionen.

 

 So weit alles klar? ;)

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Vielen Dank für die Antworten,

aber ist das schwierig die richtigen Lizenzen zusammenzustellen.

 

@lizenzdoc

Sorry für meinen Roman, aber ich habe es versucht so genau wie möglich zu beschreiben.

Ja, das hast Du richtig gesehen. Mit fehlen drei 2003er Lizenzen. Die Kisten wurden 2004 aufgesetzt und nun suchen alle wie wild nach den Paketen/Lizenzkarten. Im Laufe der Jahre sind die von einem Ablageort zu nächsten gewandert und nun weiss Keiner mehr genau wo sie jetzt liegen :-(. Kann man die bei Microsoft irgendwie nachfordern oder beglaubigen lassen ? Rechnungen sind ja vorhanden und die Lizenznummern können ja auch nur einmal bei MS registriert sein. Lizenznummern können ja immer mal z.B. durch höhere Gewalt (Gebäudeverlust, Wasserschaden usw.) verloren gehen. Da muss es doch einen Weg geben.

 

Ich fasse nochmal für mich als Lizenzpraktikant zusammen:

 

Der Konstrukt mit VPN ist lizenzrechtlich nicht relevant.

Das heisst es ist egal wo die CAL liegt/zugewiesen wurde. Also eine Geräte CAL in einer Aussenstelle berechtigt zur Nutzung aller Server in allen Nebenstellen und auch in der Hauptstelle. Auch eine User CAL ?

 

 

Da du bei 90 Devices und 100 Device-CALs (beim WIN-Server) noch 10 übrig hast, kann man die dazu nutzen,

die "Mobile-Devices" damit zu lizenzieren.

Auch reichen die 100 x Outlook-Lizenzen auch dafür aus.

Also ich habe 100 Geräte CAL´s die ich für jeden DesktopPC verwende (Exceltabelle machen und dort die einzelnen Geräte mit den zugewiesenen CAL Nummern aufführen). Ich habe ja auch noch die 10 CAL´s von den Serverpaketen. Was sind denn die bei den Serverpaketen beiliegenden CAL für welche ? User oder Device ? Da steht ja nur +5CAL drauf. Dann könnte ich die den Usern mit Ihren Handys als User CAL zuweisen denn dann würde das ja auch für Ihre DesktopPC gelten, oder ?

 

 

In einer VMWare-Umgebung ändert sich das Lizenzrecht bei den CALs-nicht.

Also wenn ich z.B. 30 MS Server als virtuelle Maschinen hätte, würde eine Geräte CAL oder User CAL zum Zugriff auf diese 30 Server lizenzrechtlich korrekt sein.

 

 

Ergo nachschauen, wie viele Prozessoren das "Blech" hat und dementsprechend kaufen. 1 Lizenz deckt 2 Prozessoren ab!

Jetzt wird es für mich kompliziert. Auf meinen Packungen von den MS Servern 2008 steht jeweils 1-4 CPU. Was heisst das und was ist eine CPU aus Sicht von MS. Wir haben z.B. Xeon E5506 die 4 Kerne haben. Gilt das als eine CPU oder als 4 CPU´s wegen der Prozessorkerne ?

 

 

Sorry, aber jetzt wird es für mich noch undurchsichtiger.

Wir haben drei DL380 die als VMotion jeweils die virtuellen Maschinen eigenständig verschieben können sofern eine DL380 ausfällt.

 

Die WIN-Server haben keine Mobilitäts-Erlaubnis(nur nach 90-Tagen darf man sie verschieben, und dann wieder erst nach 90 Tagen)

Also muss man schauen, wie viele "Bleche" man als ev. worst-case-fall hätte, also könnten alle WIN-Lizenzen

ja auf ein einziges Blech verschoben werden, dann muss man jedes "mögliche Ziel-Blech" mit der maximal-Anzahl der WIN-Sever

lizenzieren.

 

Wird auch der Exchange-Svr von VMotion berührt, gilt: keine SA(-Wartung) aktiv, keine Mobilität-Erlaubnis, ergo lizenzieren, wie o.g. der WIN-SVR.

Als Prozessoren haben wir in zwei DL380 zwei Xeon E5506, also 2 Prozessorsockets und 8 logische CPU. Ein DL380 hat nur einen Xeon also 1 Prozessorsocket und 4 logische CPU.

Wie wirkt sich das zur Lizenzsierung aus. Da bin ich wieder bei "was ist aus Sicht von MS eine CPU lizenzrechtlich".

Ich habe im Augenblich dem SQL Server zwei logische CPU zugewiesen. Wegen der Performance würde eine logische CPU auch noch reichen, das könnte ich problemlos ändern wenn zwei logische CPU lizenzrechtlich falsch wäre da ja nur eine CPU als Lizenz laut Lizenzkarte erlaubt ist.

 

Aber wie sieht das insgesamt gesehen aus ? Ich habe auf dem Papier 20 logische CPU auf 3 Prozessorsockets.

Wenn ich die Aufdrücke auf meinen 2008er Paketen zu Grunde lege, dann hätte ich 4x4=16 CPU die ich verwenden dürfte (oder ist wirklich eine Lizenz nur 2 CPU ?). Die noch fehlende Lizenzkarte für den einen 2003er noch nicht berücksichtigt.

 

Zugeteilt habe ich im Moment:

Exchange Server    6 vCPU

Datenserver           2 vCPU

ELO Server            4 vCPU

ELO SQL Server    2 vCPU

Abteilungsserver    2 vCPU

also insgesamt 16 vCPU. Demnach, bis auf die Frage mit der SQL CPU Anzahl, wäre ich im grünen Bereich, oder ?

 

Überhaupt nicht verstehe ich wenn ein DL380 ausfällt und z.B der Exchange verschoben wird. Wenn überhaupt passiert das bestimmt nicht dauernd, also die 90 Tage Frist können wir vernachlässigen. Aber wie muss ich das lizenzrechtlich absichern ? Wie gesagt wir haben vMotion und HA bei Vmware. Gelesen habe ich hier bei Euch bisher pauschal das ich soviele Lizenzen habe muss das alle Server auf einer DL 380 laufen dürfen. Also in meinem Fall 3x16 CPU Lizenzen = 42 Lizenzen und jeweils 16 Lizenzen jeder DL380 zugewiesen ?? Ist das so ?

 

Sorry, wieder viel Text, aber es hakt eben bei mir mit dem MS Lizenzrecht noch gewaltig aber ich möchte eben alles lizenzrechtlich korrekt haben.

 

Viele Grüsse

Chris

Edited by Doenerman

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Das heisst es ist egal wo die CAL liegt/zugewiesen wurde. Also eine Geräte CAL in einer Aussenstelle berechtigt zur Nutzung aller Server in allen Nebenstellen und auch in der Hauptstelle. Auch eine User CAL ?

Nein das ist nicht ganz egal. Die CALs müssen von demjenigen bereit gestellt werden der auch die Server lizenziert hat, auf die zugegriffen wird.

 Was sind denn die bei den Serverpaketen beiliegenden CAL für welche ? User oder Device ? Da steht ja nur +5CAL drauf. Dann könnte ich die den Usern mit Ihren Handys als User CAL zuweisen denn dann würde das ja auch für Ihre DesktopPC gelten, oder ?

Du kannst da einmal entscheinden was es für CALs sein sollen, ausser es steht schon dabei welche es sind

Also wenn ich z.B. 30 MS Server als virtuelle Maschinen hätte, würde eine Geräte CAL oder User CAL zum Zugriff auf diese 30 Server lizenzrechtlich korrekt sein.

Wenn der Lizenznehmer der Server die CALs gekauft hat ja. Mit deinen CALs auf die Server eines anderen zuzugreifen geht nicht.

 

Wichtig ist auch dass du mindestsns Server 2008 CALs benötigst. Mit Server 203 CALs darfst du nur auf Server 2003 und ältere Serevr Versionen zugreifen, nicht auf neuere wie den Serevr 2008!

Jetzt wird es für mich kompliziert. Auf meinen Packungen von den MS Servern 2008 steht jeweils 1-4 CPU. Was heisst das und was ist eine CPU aus Sicht von MS. Wir haben z.B. Xeon E5506 die 4 Kerne haben. Gilt das als eine CPU oder als 4 CPU´s wegen der Prozessorkerne ?

Es zählt die CPU (Sockel) nicht der Core. Bei Serevr 2003 und Serevr 2008 war es eine CPU Lizenz je physischem Prozessor.

Wie wirkt sich das zur Lizenzsierung aus. Da bin ich wieder bei "was ist aus Sicht von MS eine CPU lizenzrechtlich".

Die CPU Lizenzierung ist für dich irrelevant, da du ja per CALs die Zugriffe auf deine Windows Server lizenzierst. Die Bezeichnung "1-4 CPU" bedeutet nur dass diese Lizenz auf einem System mit 1-4 CPUs eingesetzt werdne darf. Wenn du mehr als 4 CPUs im Server hast brauchst du eine andere Edition der Serversoftware.

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Ich dachte bei downgraderechte gelten die Rechte die in den letzten purs mit der Version des downgraderechte gültig sind? Bsp. Exchange 2010 downgrade besitzt lizenzmobilität. Bei SQL gibt es soweit ich weiß sowohl CPU Lizenzierung oder cal Lizenzierung. Bye Norbert

 

@Norbert: Beim Downgrade-Recht gelten die Voraussetzungen für die aktuelle Version, die man kauft: 

 

The ability to run downgrade bits does not change the licensing or support terms in which you can use the product; the purchased product (Windows Server 2012) rights apply. This means that the license will continue to cover two physical processors and the virtualization rights do not change. In addition, the Client Access License (CAL) corresponding to the purchased version will apply, as an exception, if you are running a previous version of one of the eligible downgrades you can use the corresponding CAL version if one exists.
 
Man braucht also für ein Quad-Proc-Maschine zwei Windows Server 2012-Lizenzen. Per Downgrade kann man dann z.B. Windows Server 2008 R2 installieren. Das Downgrade entbindet einen aber nicht von der korrekten Lizenzierung mit der 2012er Lizenz.

 

@Doenermann: Ich gehe mal davon aus, dass die Zentrale und die beiden Aussenstellen alle zur gleichen Firma gehören oder dass die Aussenstellen Unterfirmen sind, die zu mindestens 51% der Zentrale gehören? BTW: Du brauchst dafür nicht drei ADs. Da reicht möglicherweise auch ein AD mit drei Standorten oder eine Gesamtstruktur mit drei Unterdomänen. Aber das nur am Rande...
 
Bei den Lizenzen hängt es davon ab, über welchen Weg sie erworben wurden. Wurden sie über ein Volumenlizenzrogramm wie z.B. Microsoft Open oder Select erworben, können die Lizenzen nicht durch Verlust der Lizenzunterlagen, Wasserschaden, etc. untergehen. Du hast die Lizenzen im Volume Licensing Portal digital hinterlegt und kannst sie jederzeit nachschlagen. Sind es dagegen OEM- oder System Builder-Lizenzen, dann musst Du alle Lizenzbestandteile besitzen und vorweisen können. Ansonsten hast Du keine gültige Lizenz. Dann heißt es neu kaufen.
 
Zum ELO-Server zählen die zugreifenden Clients/Benutzer - nicht nur der ELO-Server. Kannst Du unter Multiplexing-Verbot nachschlagen - es zählen auch alle mittelbaren Zugriffe durch eine andere Software. Da Du eine Lizenz pro Prozessor hast, bist Du da fein raus und brauchst keine CALs.
 
Du hast sieben Windows Server im Einsatz auf drei DL380, die als VMotion jeweils die virtuellen Maschinen eigenständig verschieben können. Also brauchst Du passende Windows Lizenzen für sieben Server pro DL380, macht mind. 21 Lizenzen. Das ist schon fast die Nutzung von Datacenter sinnvoll, wenn Du Dich z.B. auf zwei Virtualisierungs-Server beschränkst.
 
Ich würde Dein Szenario mal anders herum aufrollen. Unter der Annahme, dass alle Server auf einer Virtualisierungsfarm mit drei Hosts ausfallsicher laufen können sollen.
 
Im Einsatz:
3x Server VM 2003 Standard
2x Server VM 2003 Standard R2
2x Server VM 2008 R2
 
Vorhanden:
4x   Windows Server 2008
1x   5 Windows Server CAL 2003
20x  5 Windows Server 2008 CAL
1x   SQL Svr Std Processor License
1x   Exchange Server Standard 2010 Sngl Open NL Lic only (312-04048)
100x Exchange Standard CAL 2010 User CAL
100x Outlook 2010
 
Du bräuchtest:
 
Betriebssystem
3x3  Windows Server 2003 Standard
3x2  Windows Server 2003 R2 Standard
3x2  Windows Server 2008 R2 Standard
oder 
21x  Windows Server 2008 R2 Standard
oder 
6x   Windows Server 2008 R2 Enterprise
oder 
3x4  Windows Server 2012 R2 Standard
oder 
3x   Windows Server 2012 R2 Datacenter
 
Windows-CALs
20x  5 Windows Server 2008 User (!) CALs
Du hast zwar 100 Device CALs, das klingt erst einmal gut. Aber eigentlich bräuchtest Du wegen der Exchange-Nutzung User-CALs. Wenn Du Software Assurance auf den Device-CALs hast, könntest Du sie beim nächsten Renewal gegen User-CALs wechseln. Geht aber nicht, wenn Du keine Software Assurance hast. Dann musst Du neu kaufen.
 
SQL-Server
3x   SQL Server 2008 Standard Edition
Hier bist Du gnadenlos falsch lizenziert. Deine Xeon E5506 haben vier Cores ohne Hyperthreading. Also brauchst Du eine Prozessorlizenz pro Server und kannst bis zu vier virtuelle CPUs der SQL Server VM zuweisen. Details siehe http://download.microsoft.com/download/6/F/8/6F84A9FE-1E5C-44CC-87BB-C236BFCBA4DF/SQLServer2008_LicensingGuide.pdf. Da Du keine Lizenzmobilität bei SQL Server 2008 Standard hast - das hatte nur die Enterprise-Edition - brauchst Du eine Lizenz pro Virtualisierungshost. Siehe dazu frühere PURs wie z.B. http://www.microsoftvolumelicensing.com/Downloader.aspx?DocumentId=4663.
Alternativ kannst Du Dir 1 x SQL Server 2012 Standard mit Software Assurance via Core-Lizenzierung oder mit User CALs zulegen. Da hast Du dann Lizenzmobilität inbegriffen. Die Pro-Core-Berechnung mußt Du dann anhand der Hardware und der verwendeten virtuellen CPUs in der VM berechnen.
 
Exchange Server
1x   Exchange Server Standard 2010
Die Lizenzmobilität ist bei Exchange Server 2010 meines Wissens nach auch ohne Software Assurance gegeben.
 
Exchange-CALs
100x MS Exchange Standard CAL 2010 User CAL
Das passt soweit. Da Du geschrieben hast, dass die Anwender auch von unterwegs via OWA und mit mobilen Clients auf die Postfächer zugreifen, musst Du entweder für jedes zugreifende Gerät eine Windows Device-CAL vorweisen (nahezu unmöglich bei Internet-Cafes), oder Du nutzt Windows User-CALs. Deshalb der Hinweis oben.
 
Anwendung
100x MS Outlook 2010
Solange auf max. 100 Rechnern installiert (ohne Berücksichtigung von Zweitkopierecht), ist das ok. Andere Szenarien wie z.B. Terminal Server müsste man näher prüfen.
 
Zusammenfassung
Du hast auf jeden Fall ein gravierendes Unterlizenzierungsproblem. Nicht nur, dass Dir Lizenzunterlagen und möglicherweise auch Bestandteile der Lizenzen fehlen - Du hast die Virtualisierung falsch lizenziert. Bei der Lösung würde ich auch schauen, ob die Konsolidierung auf zwei moderne Server als Virtualisierugshosts nicht ökonomischer ist. Der Weiterbetrieb alter Server ist nicht zwingend sinnvoll, wie Du am Supportbedarf für die Hardware und den Anforderungen durch Lizenzmobilität siehst.
 
Have fun!
Daniel
 
P.S.: Wer Rechenfehler findet bitte melden. Hab das ziemlich übermüdet nur überschlagen. Aber in den bisherigen Antworten fehlten entscheidende Dinge.
Edited by Daniel -MSFT-

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Hi Daniel,

 

Du schreibst: Anwendung 100x MS Outlook 2010 u. da wäre eine Unterlizenzierung???

 

Der Chris schreibt nichts von Office-Anwendung, nur, dass er Exchange2010 mit/durch Outlook 2010(OPEN-Kauf) nutzt.

Wo bitte wäre da eine Unterlizenzierung???

 

VG, Franz

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Du schreibst: Anwendung 100x MS Outlook 2010 u. da wäre eine Unterlizenzierung???

 

Der Chris schreibt nichts von Office-Anwendung, nur, dass er Exchange2010 mit/durch Outlook 2010(OPEN-Kauf) nutzt.

Wo bitte wäre da eine Unterlizenzierung???

 

Habs gerade nochmal bearbeitet und klarer rausgestellt. Der Unterlizenzierungsteil bezieht sich nicht auf Outlook, sondern auf seine gesamte Lizenzierungssituation.

 

Have fun!

Daniel

Edited by Daniel -MSFT-

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Ich würde sagen Ihr habt beide Recht. ;)

 

Franz hat Recht. Wenn der TO Server 2013 lizenziert, muss er es so machen wie es für 2013 vorgesehen ist (per Prozessor). Wenn er dann sein Downgraderecht anwendet (welches er ja erst dann hat wenn er den Server 2013 korrekt lizenziert hat) gelten für die downgegradeten Versionen die PURs (die PURs welche an dem Tag gültig waren an dem die Lizenzen das letzte Mal in den Großhandelspreislisten aufgeführt waren) der downgegradeten Versionen.

 

 So weit alles klar? ;)

Danke für die Klarstellung. :)

 

Bye

Norbert

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