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2012 Druckserver Redundant ohne Cluster?


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Hallo,

 

gibt es eine Möglichkeit, einen Druckserverdienst redundant zu gestalten?

Gefunden habe ich bisher nur die Möglichkeit, dies über einen Failover Cluster zu realisieren.

Da wir keine Enterprise Lizenzen im Einsatz haben, fällt dies wohl flach.

 

Insgesamt haben wir ca. 20 Drucker (90% Kyocera mit LAN, 10% Konika Bizhub) die wir gerne zusammenfassen würden.

 

Wir haben hier 2012er und 2008er Server im Einsatz.

 

Ggf. würde ich den Druckserver Virtualisieren und per Replica "sichern" und ggf. darüber das fallback laufen lassen.

 

Danke im voraus!

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Moin,

 

in Windows Server 2012 lässt sich die Rolle "Druckserver" nicht mehr clustern. Empfohlen ist, den Druckserver als VM einzurichten und diese VM auf Hypervisor-Ebene zu clustern. Das wäre auch per Replica denkbar (dann aber nur manuelles Failover möglich).

 

Je nach den Anforderungen an das Drucken kommt man manchmal auch ohne Cluster aus, beispielsweise könnte man alle Queues auf mehr als einem Server einrichten und bei Ausfall eines der Server die Clients auf den anderen verbinden.

 

Gruß, Nils

Edited by NilsK
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Hallo Nils und danke für die prompte Antwort!

 

Ich werde es vorerst per Replica lösen.

 

Gibt es zufällig ein Best-Practice für die Druckserverfunktion?

 

Nochmals Danke!



Ich hab da noch etwas.. gemäß Deinem Artikel unter u.a. Link möchte ich einen 32Bit Treiber für unseren Bizhub C351 installieren.

http://www.faq-o-matic.net/2010/01/06/windows-druckserver-treiber-fr-32-und-64-bit-clients/

 

Leider liefert XP bei Punkt 8 eine Fehlermeldung anstelle der Aufforderung, einen passenden Treiber auszuwählen.

Windows kann keinen passenden Druckertreiber finden. Wenden Sie sich an den Administrator, um einen passenden Treiber zu finden und zu installieren.

 

Muss ich mir jetzt Windows7 32Bit installieren? Deine Screenshots sehen nicht nach Windows XP aus.

 

Thx

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Hallo,

 

das Problem mit den zusätzlichen 32Bit-Treibern habe ich so gelöst:

 

den installierten Treiber aus dem Vorrat des Rechners gelöscht, vom Hersteller einen aktuellen 64Bit-Treiber geladen und installiert, danach gelang auch die Installation des 32Bit-Treibers, auch dieser aktuell vom Hersteller. Durchgeführt habe ich das für verschiedene Brother-Druckern, der 32Bit-Treiber befand sich in der selben extrahierten Paket wie der 64er.

Edited by lefg
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Hallo lefg,

 

das versteh ich jetzt nicht so ganz?

Nach der Installation auf dem Server soll ich den 64Bit Treiber wieder löschen, neu installieren und danach lässt sich der 32Bit Treiber installieren?

 

thx

 

Hallo,

 

so war mir eine Lösung möglich.

 

Ich hatte ursprünglich auf dem Server den Drucker mit dem 64.Treiber aus dem Vorrat des Servers installiert, der 32.Treiber ließ sich nicht nachinstallieren, auch nicht nach Nils Artikel. Ich habe dann aktuelle Treiber vom Hersteller geladen (64 & 32), den alten gelöscht und neu installiert, damit ging alles gut.

 

Bei RICOH-Treibern habe ich gestern gar nicht erst auf den Vorrat aus Drivercache des Servers zurückgegriffen, habe gleich von der CD installiert 64. und 32.

Edited by lefg
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den Drivercache habe ich auch erst gar nicht ausprobiert!

Ich habe direkt den Treiber vom Hersteller genutzt.

Ich werde hier mal eine Windows7 32Bit Version installieren und schauen, ob Win7 besser damit zurechtkommt.

 

Moin Knorkator,

 

ich glaubte, es gehe um die Treiber auf dem 64Bit-Druckserver, um den zusätzlichen x86-Treiber zum installierten 64Bit-Treiber bereit zu stellen; Register Freigabe, .Drucker freigeben, zusätzliche Treiber. Habe ich mich da geirrt?

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Betreffend Druck-Server: Als VM sowieso ziemlich entspannt. Druckertreiber aktualisierungen sind ja manchmal etwas mit Vorsicht zu geniessen. --> Übernahme der Einstellungen. Mit ner VM kannst das problemlos testen, sei es mit Snapshots oder einem Replikat.

 

Wenn Hyper-V Replica nicht gewünscht wird, gibt es auch noch DoubleTake für physische oder virtuelle Maschinen. Die haben jahrelange Erfahrung im Replikationsbereich unter Windows.

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Ziemlich ja. Dafür aber auch zuverlässig und Flexibel. Ist ja wie immer eine Abwägung wie verfügbar mans wirklich braucht. Für nen SBS find ichs zbsp. ne Top-Lösung, für einzelne Maschine auch. Für ne ganze Umgebung wirds schnell teuer.

 

Aber für den Druckserver als VM ne Kopie vorhalten und diese bei Bedarf einschalten dürfte ja eigentlich reichen. Zusammen mit nem aktuellen Backup ist das Razfaz wieder online.

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Hallo,

 

ich denke das die Replika Lösung für uns reichen wird.

 

Ich habe das Problem mit den Treiber lösen können.

Ich habe mich bei konika in der Liste scheinbar vergriffen, inzwischen habe ich 2 passende Treiber für 32/64 Bit sodass die Installation der Treiber komplett über den Server funktioniert. 

Für weitere Tests habe ich noch einen Zebra ZM400 Treiber installiert, bei dem stürzte mir dann prompt der komplette Spooler ab..... ist ja nicht so schön.

Danach konnte ich auch problemlos Testdrucke starten, ohne Absturz.

Hilf die Treiberisolierung da weiter? Konnte auch nach Aktivierung keine Fehler feststellen.

 

Insgesamt gefällt mir die Lösung sehr gut!

 

Danke für die Beiträge!

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