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"MS-Titel": Kann man das eigentlich kontrollieren?


perren
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Hallo,

 

ich habe gelegentlich mit jemandem zu tun, der von einer bekannten deutschen Firma, sagen wir mal "abgestellt" wurde, kurz vor der Rente. Er hat primär keine IT-Aufgaben, nervt mich aber immer mit irgendwelchem pseudoschlauen Quatsch.

In seinen Ausdrucken ist immer ein MCSE-Logo, jedoch (und ich bin normalerweise nicht mißgünstig! Habe schon viele fähige Leute kennengelernt, weit weg vom Klischee "Turnschuhadmin") hat er meiner Meinung nach zumindest eine komische Vorstellung von den Dingen. Will für Trafficsteuerung und Contentfilterung Zonealarm auf Clients installieren (also wenn WWW filtern mache ich natürlich wenn überhaupt auf dem Squid); steht total auf ccleaner und so Tuning-Zeugs. Also das ist echt nicht mein Umgang. Vielleicht bin ich ja auch altmodisch, aber mein Ansatz ist immer "so nah an der Hardware wie möglich, so wenig komplex wie möglich, so viele Bordmittel wie möglich".

 

Ob und was Zertifikate bedeuten, ist natürlich höchst unterschiedlich, soviel ist klar. Jetzt interessiert mich aber schon, ob sich nachvollziehen lässt, ob jemand tatsächlich Zertifikate bekommen hat. Lässt es sich nachvollziehen?-)

 

Danke

Micha

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moin

du kannst dir ja von ihm sein transcript zeigen lassen.

ich glaube aber nicht, dass du ohne seine einwilligung zugang auf seine daten bekommen wirst.

btw: lass ihn doch erzählen, das er mcse oder sonst was ist. mit b****d**** schafft das (fast) jeder - nur bedeutet das nicht, dass er was kann. grins dir einfach einen und lass ihn erzählen. oder frag ihn mal, aus welcher computerbild-ausgabe der gerade dargebotene tip denn ist:D;)

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Die einzig sicheren Möglichkeiten, herauszufinden, ob einer wirklich den MCSx bestanden hat, ist, sich entweder sein Transcript oder seine MCP ID-Card zeigen zu lassen.

 

Kann oder will er beides nicht, würde ich mal bei MS nachhaken.

 

Ich hatte in einer Firma mal den Fall, dass sich jemand beworben hat, der auf seinem Briefbogen auch ein MCSE-Logo führte. In den Unterlagen war aber kein Transcript und auch kein Scan irgend eines Zertifikates.

Im Vorstellungsgespräch hakte ich nach (In welchem Testcenter haben Sie den die Examen absolviert, welche Examen wurden absolviert, Transcript nachreichen).

Er wich nur aus: Verschiedene Testcenter, zu allgemeine Prüfungsangaben (Clientprüfung, Serverprüfung...), sein Transcript findet er momentan nach einem Umzug nicht mehr, MCP-ID hat er nicht im Kopf und eine Karte hat er nie erhalten...

 

Also ein Fake. Ich habe dann bei unserer Partnerbetreuung angerufen und die haben nur gesagt: Ja so etwas kennen wir.

 

Wir haben ihn nicht eingestellt, kurze Zeit später machte er sich selbstständig und führte auf Visitenkarten, Briefpapier und in Zeitungsannoncen immer noch das Logo.

Das habe ich dann mal gescannt und zu MS an die Partnerbetreuung gemailt. Kurze Zeit später war er vom Markt verschwunden...

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  • 4 Wochen später...

@marka:

Hm, also bisher habe ich es so gehalten, dass ich einen Ausdruck des aktuellen Transcriptes dazulege, und bei Bedarf:

- Vorbereitung zum Gespräch

- Nachfragen usw

 

den Zugriff für einen bestimmten Zeitraum gestattete. So hatte ich die Aussage von dmetzger auch verstanden.

 

Als Nachweis finde ich den Ausdruck auch nicht passend, aber wenn es soweit kommt, hat sich ein Personaler / Abteilungsleiter / GF schon mal gedanken gemacht. Dann darf er auch den Rest haben.

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@dmetzger:

Ist aber vielleicht auch ein wenig kurz gedacht, oder?

 

Es mag ja Menschen geben, die Wert auf Datensparsamkeit legen und nicht alle Informationen online verfügbar machen...

 

In sofern sollte man in der Bewerbung auch durchaus den Ausdruck eines aktuellen Transcriptes akzeptieren.

 

So kurz gedacht ist das auch nicht. Wir haben schon einiges auch mit gedruckten Transcripts erlebt.

 

Ich habe persönlich kein Problem, mein Transcript offenzulegen. Ein überzeugender Bewerber muss in der Regel nichts verbergen.

 

Andererseits respektiere ich Deinen Standpunkt, ohne Dir vorzuhalten, zu kurz zu denken.

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