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OscarWilde

Externer zweiter Exchange Server als Backup?

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Hallo zusammen,

 

wir stehen vor dem Umzug unserer Firma in ein neues Gebäude und werden dementsprechend unsere internen Server abbauen, transportieren und wieder aufbauen. Selbst wenn alles glatt geht und die neue Leitung rechtzeitig steht werden wir einen Ausfall von min. 48h haben so meine Schätzung. :wink2:

 

Der ursprüngliche Plan war, nur mit einem Mail-Relay Server eingehende Mails zu buffern aber die Geschäftsleitung will nun ununterbrochene vollständige Funktionalität. :suspect:

 

Kennt ihr Spezialisten die externe Exchange Server als Backup anbieten? Oder gibt es irgendwelche anderen Ansätz dieses Problem zu umschiffen? Erschwerend kommt noch hinzu, dass wir natürlich auch noch einen Blackberryserver hier im Haus haben, auf den ich im Zweifel aber verzichten würde. ;)

 

Danke für eure Antworten und Tipps!

 

Frank

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Hallo.

 

die Geschäftsleitung will nun ununterbrochene vollständige Funktionalität

 

Das würde aber auch heißen, dass ein voller Zugriff auf die Postfächer gewährleistet sein muss, und somit müsstest du für 48 Stunden den ganzen Exchange auf einen anderen Exchange migrieren.

 

Um wie viele User handelt es sich denn überhaupt?

 

Da würde ich doch lieber an der Zeitplanung arbeiten und die 48 Stunden zu verkürzen.

 

LG Günther

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Wir haben letztens im März die Firma gezügelt, und hatten dabei etwa 8 Stunden Ausfall (Ausserhalb der Geschäftszeiten). Einfach mit dem Telco-Anbieter sicherstellen das der neue Anschluss läuft (TESTEN), dann runterfahren, einpacken und wieder zusammenbauen.

 

Lukas, der seit März einen richtigen Serverraum mit Löschanlage und redundanter Klima hat :)

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Hi Günther,

 

es handelt sich um ca. 40 User. Leider sind viele aus der GF extern und verliebt in ihr iPhone bzw. Blackberry. Und da wir im Medizinbereich tätig sind sind einige Mails schon "kritisch".

 

Am Zeitplan arbeiten geht schon aber ich denke halt auch an den "worst case". Was ist, wenn die Leitung im neuen Gebäude nicht funktioniert oder der Laster mit den Server verunglückt? Ist zwar höhere Gewalt aber unter Strich ist immer der Admin Schuld. :cool:

 

Frank

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Wir haben letztens im März die Firma gezügelt, und hatten dabei etwa 8 Stunden Ausfall (Ausserhalb der Geschäftszeiten). Einfach mit dem Telco-Anbieter sicherstellen das der neue Anschluss läuft (TESTEN), dann runterfahren, einpacken und wieder zusammenbauen.

Gut gelaufen, aber wir haben praktisch immer Geschäftszeiten da wir international arbeiten und der Umzug findet auch unter der Woche statt. Und ich habe vor ca. einem Jahr auch hier alles Aufgerüstet, Virtualisiert, Löschanlage, Backuproboter etc. das ist nicht "mal kurz" ab und aufgebaut. Ich denke vor allem halt auch an den "worst case". :shock:

 

Frank

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Moin,

 

in dem Fall hört es sich so an, als wäre ein physischer Umzug nicht das geeignete Verfahren. Wenn bestimmte Dienste ohne Ausfall laufen sollen, müsst ihr sie wohl an beiden Standorten parallel betreiben und Daten online migrieren. Mit Exchange-Postfächern selbstverständlich möglich, aber natürlich aufwändig.

 

Gruß, Nils

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Hi.

 

aber ich denke halt auch an den "worst case".

 

Und was ist, wenn in den 48 Stunden das Rechenzentrum abbrennt, in dem ihr den Server zwischengelagert habt? ;)

 

Im Ernst. Ich an deiner Stelle würde beim ursprünglichen Plan bleiben. Der ist gut und sicher.

 

Wenn es so wichtige Mails gibt (das ist aber auch wieder ein Teil des Umzugsplans) dann muss eben für diese Zeit ein Telefonnotdienst (gehört auch zum Umzugsplan) eingericht werden. Dieser könnte notfalls auch auf einen "E-Mail NotAccount zugreifen" und die Damen und Herren der GF telefonisch verständigen.

 

Einen kompletten Exchange für 48 Stunden in Rechenzentrum zu siedeln halte ich fast nicht durchführbar.

 

LG Günther

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Einen kompletten Exchange für 48 Stunden in Rechenzentrum zu siedeln halte ich fast nicht durchführbar.

Ich hab eigentlich bei der Gelegenheit auch an eine dauerhafte Lösung gedacht, nicht nur für die Zeit des Umzuges. Der Relay-Server läuft ja auch permanent mit bei niedriger Priorität und übernimmt nur für den Fall des Ausfalls. Und so würde ich mir das auch bei einem Exchange-Backupserver vorstellen, eine dauerhafte Lösung die parallel mitläuft. Sowas muss es doch auf dem Markt geben.... :confused:

 

cu

 

Frank

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Moin,

 

in dem Fall hört es sich so an, als wäre ein physischer Umzug nicht das geeignete Verfahren. Wenn bestimmte Dienste ohne Ausfall laufen sollen, müsst ihr sie wohl an beiden Standorten parallel betreiben und Daten online migrieren. Mit Exchange-Postfächern selbstverständlich möglich, aber natürlich aufwändig.

 

Gruß, Nils

Grundsätzlich keine schlechte Idee. :) Nur haben wir wohl keine ausreichende Hardware dafür. Hm... mal sehen.

 

cu

 

Frank

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Hallo.

 

Und so würde ich mir das auch bei einem Exchange-Backupserver vorstellen, eine dauerhafte Lösung die parallel mitläuft

 

Bitte denk doch einmal an die Aufgaben die ein Backup MX und ein Exchange zu verrichten hat. Damit erledigt sich dann auch schon deine Frage.

 

LG Günther

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Der Relay-Server läuft ja auch permanent mit bei niedriger Priorität und übernimmt nur für den Fall des Ausfalls.

 

Glaub ich nicht. Ein MX mit höherer Prio ist üblicherweise die Einlieferstelle für Spammer. ;)

 

Bye

Norbert

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Hallo.

 

Bitte denk doch einmal an die Aufgaben die ein Backup MX und ein Exchange zu verrichten hat. Damit erledigt sich dann auch schon deine Frage.

 

LG Günther

 

Ich glaube nicht dass er an einen zweiten MX mit anderer Gewichtung denkt.

 

Klingt für mich eher nach zwei Mailsystemen, auf denen jeweils alle Mails gelagert werden.

 

Mit Exchange ist das eigentlich nur richtig mit Exchange 2010 uns seinen DAGs lösbar. Exchange 2007 kennt ähnliche, ungleich weniger effiziente Verfahren über die Replikationsfunktionen,

 

Dann sind wir langsam aber bei einerm zweiten RZ mit DCs und Ex. Das funktioniert schon, betreiben wir z.B. auch für Kunden, aber ist nicht eben mal nebenbei erledigt.

 

Um das richtig zu machen müssen auch Fragen der Sicherung, Datenschutz, Datensicherheit, WAN-Redundanz, Zweit ISP, Zwei getrennte Stromkreise,....... beachtet werden.

 

Du weisst ja...das schwächste Glied bestimmt die Stärke der Kette.

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