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neuer Allround-Server gesucht (AD, DNS, File, Print, VPN)


infernatic
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Hallo,

 

derzeit laufen bei uns 2 Server, alle auf dem technischen Stand 2001, einer als Fileserver, der andere kümmert sich um die 20 Client im Sinne von DNS, AD, Print, VPN.

 

Da die Festplatten beim Filer (146 GB nutzbar, RAID 1) aber nun langsam voll sind, ein Upgrade auf 300 GB doch bei SCSI recht teuer ist, und eine Umrüstung auf SATA noch teurer, und mir die übernommene Struktur der Server eh nicht gefällt, überlege ich, die Kisten komplett neu einzurichten, und eben einen neuen Server anzuschaffen.

 

Dabei dachte ich, dass bei uns eigentlich 1 Server ausreicht, der alles übernimmt. Reduziert auch die Wartung. Wenn nun ein Server ausfällt, ist der andere und die Clients auch still gelegt, denn beim einen hat man keine Files mehr zum arbeiten, beim anderen kann sich niemand mehr anmelden.

 

Nun ist die Frage nach der Konfiguration. 2k8 soll drauf laufen und alle Aufgaben übernehmen, ich habe nun 2 Szenarien im Kopf:

 

1) skalierbar aufbauen, 771er Board, Quad Xeon, gscheiter RAID-Controller, erstmal 3 SATA im Raid 5 für die Daten, und 2 kleinere SATA im Raid 1 fürs System. Dann kann man bei Bedarf RAM, CPU oder HDD problemlos aufstocken.

 

oder (da nach 4, 5 Jahren, wo ein Upgrade evt nötig wird (wir kamen nun 4 Jahre mit 146 GB aus) den Server einfach entsorgen, da eh abgeschrieben und zu alt):

 

2) ergo auch 771er Board, Xeon, aber meinetwegen nur 2 SATA am Raid 1.

 

 

Was denkt ihr darüber? Macht es eigentlich Sinn, ein wesentlich günstigeres Board (775) mit einem Consumer-Prozessor zu nehmen? Leistungsmäßig ist das kein Prob, aber wie ist die Zuverlässigkeit? Ich meine, Serverkomponenten können auch sterben, aber sicherlich seltener?

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Warum lässt du dir denn dann nicht vom Systemhaus ein Angebot machen? Wenn die Jungs wissen was sie tun, dann wirst du da schon was ordentliches angeboten bekommen...

 

Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache das du einen Systemausfall als ist so hinnimmst. Imho sind zwei DCs Pflicht. Und auch bei der Haltbarkeit der Komponenten kannst du Pech haben. Der Kauf von Serverhardware wird dich nicht von irgendwelchen Restrisiken befreien bzgl. ausfällen. Andersrum kannst du auch die Consumer Hardware verwenden und Glück haben das dort nichts passiert. Garantieren kann dir dort keiner was.

 

Ich persönlich würde immer zur Serverhardware greifen. Und dann halt zwei Server mit deinem ersten Gedanken. Und kein Soft-Raid bzw. On-Board RAID, sondern richtige RAID-Controller von Adaptec, AMCC usw.

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hallo,

 

also ich würde nicht mal vom systemhaus einen bauen lassen, sondern direkt die großen Hersteller wie HP oder FSC mit ins Boot nehmen.

Da hast du auch bei der 3er ML oder DL Serie bei HP alles was dein Herz beglücken kann.

Datenpartitionen würde ich im Raid5 mit Spare aufbauen

 

Grüße

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  • 3 weeks later...

Hallo,

 

na, nichts leichter als diese Aufgabenstellung ... :)

 

Wir haben kürzlich dieselbse Anforderung bei einem Kunden gehabt: 2 alte Server waren vorhanden (beide Linux). Einer davon hält die WaWi und sollte unverändert bleiben, der andere war ein Samba-Server, der (hardwaremäßig) gegen einen Windows-Server getauscht werden sollte.

 

Wir konnten den Kunden von folgendem Konzept überzeugen:

 

Windows und Linux in einer Maschine virtualisieren. Vorteil: nur noch einen Stromfresser und beide Installationen auf aktueller = leistungsfähiger Hardware.

 

Gelöst haben wir das mit folgender Hardware:

 

1 x HP-Proliant ML 350 (1 x 4-Kern-Xeon, ein zweiter ginge noch rein) mit ausreichend RAM und 7 x 146 GB SAS (6 zum RAID 10, 1 HotSpare). Das ganze mit ESXi (auf HP USB-Dongle).

 

Der USB-Stick von HP hat den ESXi mit den spezifischen Optimierungen für HP-Server drauf und bootet von diesem. Der Stick ist auf dem internen USB-Port gesteckt und kann somit nicht abbrechen oder geklaut werden.

 

Das Teil läuft wie auf Schienen.

 

grüße

 

dippas

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Off-Topic:
1 x HP-Proliant ML 350 (1 x 4-Kern-Xeon, ein zweiter ginge noch rein) mit ausreichend RAM und 7 x 146 GB SAS (6 zum RAID 10, 1 HotSpare). Das ganze mit ESXi (auf HP USB-Dongle).
Der USB-Stick von HP hat den ESXi mit den spezifischen Optimierungen für HP-Server drauf und bootet von diesem. Der Stick ist auf dem internen USB-Port gesteckt und kann somit nicht abbrechen oder geklaut werden.

Das Teil läuft wie auf Schienen.

grüße

dippas


Das mit dem US-Dongle würde ich im Auge behalten. Kollegen von mir haben jede Menge schlechte Erfahrungen mit abrauchenden Sticks (auch HP) und der Patcherei von "richtigen" ESX-Severn gemacht. Wir installieren Momentan jegliche ESX-Server in das SAN oder auf interne HDD.

Das nur als Hinweis am Rande.
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Hallo djmaker,

 

kein schlechter Hinweis.

 

Lösung: Statt USB-Dongle das ISO für den ESXi herunter laden (Achtung, es gibt auch hier eine "HP-Version") und installieren :)

 

Was meinst Du mit Patcherei? ESXi ist so klein, das es da nicht wirklich was zu patchen gäbe. Beim großen ESX (nicht kostenfrei wie ESXi) mag das gelegendlich vorkommen.

 

grüße

 

dippas

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Ich würde aber trotzdem empfehlen, einen zweiten DC zu installieren, und sei es auch nur eine der alten Kisten zu nehmen. Dadurch bekommst Du Redundanz ins Netzwerk, AD, DNS, etc. und die Clients können zumindest noch lokal weiter arbeiten, wenn der Haupt-Server ausfällt.

Was halt in der Situation auch fraglich ist: Mailserver? Internetzugang? Wie wichtig ist das alles?

Versuch doch da andersrum ranzugehen an die Sache, lass Dir von der GL eine vorgabe machen, nach welcher Downtime welcher Dienst wieder oben sein muss.

 

Gruß

Thomas

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Das man nicht redundant arbeiten muss, dachte ich auch mal. Bis die erste Schule nen Serverausfalle hatte.

 

Mir klingeln noch heute die Ohren.

 

Merke: Na-tür-lich wird jeder sagen: "ochne, ein Server reicht, beim Ausfall haben wir dann halt nix", weil ein 2. Server teuer ist. Aber es ist dein Buckel der ausgepeitscht wird, wenn nix mehr läuft, weil der Raid die Grätsche gemacht hat. Lass dir das vom Chef schriftlich geben.

 

Du steckst in der Hardware nicht drin, du weißt nicht, wann die kaputtgehen. Die können jahrelang ohne Mucken durchlaufen oder aber die protestieren bei jedem Datenzugriff und verweigern die Mitarbeit. Das weißt du nicht, du musst aber die Sicherheit haben, dass es läuft, daher die Server vom Markenhändler.

Die gehen vor dem Verkauf nochmal durch die QA und der Hersteller selbst bietet mit den dazu gekaufen Wartungsverträgen (NICHT drauf verzichten, die sind Gold wert!!) eine Versicherung gegen den Ausfall.

 

Überleg dir selbst:

Ein Server, der ausfällt und dessen Job nicht sofort von einem redundanten System übernommen werden kann, wird dich locker 2 - 3 Tage Arbeit ohne die Anschaffung des neuen Servers kosten.

 

Was passiert in der Zeit in der Firma? Ist sie ohne EDV noch handlungsfähig? Wenn ja - schraub dir ne Kiste so zusammen. Lautet die Antwort nein, bau dir ein tragfähiges Serverkonzept zusammen und leg das dem Chef vor, direkt mit Kosten- und Risikoeinschätzung.

 

Und hüte dich vor IT-Deutsch, der muss verstehen, was er dir genehmigen soll. Die Erfahrung hab ich auch in der letzten Zeit gemacht *g*

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