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Koboldsrache

1 Jahr Helpdesk als Umschulung

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Hi, ich mache ab dem 01.01.09 eine Umschulung zum IT- Spezialist mit integrierter Ausbildung zum MCSE. Ich bin noch Zeitsoldat und bekomme quasi alle Kurse und Prüfungen bezahlt.

Mein Praktikumsbetrieb möchte mich gerne das erste Jahr komplett im Helpdesk einsetzen.

 

Ich würde gerne wissen ob mir das etwas bringt um praktische Erfahrung zu sammeln. Ich möchte nicht für irgendetwas "verbraucht" werden.

 

Was haltet Ihr davon???

 

Vorab vielen Dank!

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Ich würde gerne wissen ob mir das etwas bringt um praktische Erfahrung zu sammeln. Ich möchte nicht für irgendetwas "verbraucht" werden.

 

Als (richtiger) MCSE bist du im 1st Level Support definitiv überqualifiziert. Ein richtiger MCSE hat aber gemäss Microsoft auch mindestens 3 Jahre Berufserfahrung - ist das denn bei dir der Fall?

 

Allerdings kommt es darauf an was deine Firma genau unter Helpdesk versteht, wenn du dort im 2nd oder 3rd Level Support arbeitest dünkt mich das schon okay.

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Kommt auf das Helpdesk an. Was genau wird da abgehandelt?

 

Grundsätzlich sind so Helpdeskgeschichten eher das unterste Glied in der Nahrungskette. Man lernt dabei eher Enduser-Geschichten, also weniger bis gar nicht die Einrichtung von Servern. Aus der Schiene in eine "höherstufige" zu gelangen ist nicht unbedingt einfach.

 

Auch diese integrierten MCSE-Ausbildungen, die gerne Angeboten werden, sind imo nicht das Gelbe vom Ei. Besser wäre tatsächliche Praxis an der entsprechenden Software und dann das Zertifikat als "Beweis" und Türöffner obendrauf. Ein MCSE ohne Praxis ist auch nicht viel wert.

 

Ich würde Dir also raten das Geld für den MCSE erstmal zu sparen, die FiSi-Ausbildung (oder?) ordentlich abzuschliessen, und Dir erstmal einen besseren Überblick über die IT-Branche zu verschaffen. Solltest nicht gleich eine Stelle finden, hast ja Zeit für sowas wie den MCSE oder ähnliches.

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Hallo Kamerad,

 

was wird denn die Aufgabe, die Aufgaben sein am Helpdesk; hast Du das mal gefragt, gibt es darüber eine vereinbarende Beschreibung?

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Hi, ich mache ab dem 01.01.09 eine Umschulung zum IT- Spezialist mit integrierter Ausbildung zum MCSE. Ich bin noch Zeitsoldat und bekomme quasi alle Kurse und Prüfungen bezahlt.

Mein Praktikumsbetrieb möchte mich gerne das erste Jahr komplett im Helpdesk einsetzen.

 

Ich würde gerne wissen ob mir das etwas bringt um praktische Erfahrung zu sammeln. Ich möchte nicht für irgendetwas "verbraucht" werden.

 

Was haltet Ihr davon???

 

Vorab vielen Dank!

 

Bei uns ist der "Help Desk" für den first bis third level Support zuständig. Wir helfen den Anwendern remote oder "Vor Ort". Bei uns bekommst Du in der Zeit garantiert Berufspraxis.

Leider ist der "normale" Helpdesk aber gemäß ITIL und in der Praxis in erster Linie der erste Kontakt, gibt aber in vielen Fällen dann nur Tickets an die Supporter weiter, die dann die tatsächliche Fehlerbehebung vornehmen. Lass Dir genau zeigen, was die Aufgaben des Helpdesk sind.

 

Kurze Frage, ist der Betrieb ein Bundeswehrnahes Unternehmen mit 3 Buchstaben?

 

Grüße

 

Volker

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DAUjones hat es sehr gut auf den Punkt gebracht.

 

Was ist ein "IT- Spezialist" ? Kenne ich weder als Ausbildung noch als Studium.

 

Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, eine speziellere Umschulung zu nutzen: Cisco CCNA oder Storage-Schulung z.B.

 

VG Java

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Moin,

 

Auch diese integrierten MCSE-Ausbildungen, die gerne Angeboten werden, sind imo nicht das Gelbe vom Ei. Besser wäre tatsächliche Praxis an der entsprechenden Software und dann das Zertifikat als "Beweis" und Türöffner obendrauf. Ein MCSE ohne Praxis ist auch nicht viel wert.

 

Ich würde Dir also raten das Geld für den MCSE erstmal zu sparen, die FiSi-Ausbildung (oder?) ordentlich abzuschliessen, und Dir erstmal einen besseren Überblick über die IT-Branche zu verschaffen. Solltest nicht gleich eine Stelle finden, hast ja Zeit für sowas wie den MCSE oder ähnliches.

 

du unterliegst da einer Fehleinschätzung ("java42" übrigens auch). Es geht hier um eine einjährige kombinierte Umschulung mit Kurs und (Jahres-)Praktikum. Sowas wird Zeitsoldaten bei der "Rezivilisierung" angeboten. Aus meiner Sicht eine durchaus sinnvolle Sache.

 

Da "Helpdesk" ziemlich breit definiert (bzw. undefiniert) ist, kann man davon auch nicht pauschal abraten. Wenn der Praktikumsbetrieb das ordentlich macht, kann es ausgesprochen attraktiv sein, auch für dann folgende Arbeitgeber.

 

Wir hätten fast so jemanden genommen, er hat sich dann aber für ein anderes Unternehmen entschieden.

 

Gruß, Nils

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Auch diese integrierten MCSE-Ausbildungen, die gerne Angeboten werden, sind imo nicht das Gelbe vom Ei. Besser wäre tatsächliche Praxis an der entsprechenden Software und dann das Zertifikat als "Beweis" und Türöffner obendrauf. Ein MCSE ohne Praxis ist auch nicht viel wert.

 

Ich würde Dir also raten das Geld für den MCSE erstmal zu sparen, die FiSi-Ausbildung (oder?) ordentlich abzuschliessen, und Dir erstmal einen besseren Überblick über die IT-Branche zu verschaffen. Solltest nicht gleich eine Stelle finden, hast ja Zeit für sowas wie den MCSE oder ähnliches.

Hier scheint es etwas durcheinander zu laufen.

 

Als SaZ hat man die Möglichkeit über den BFD Schulungen bzw. Kurse für die "Re-Integration" in die freie Wirtschaft zu machen. Dabei handelt es sich in dem Fall eigentlich eher um die MCSE-Kurse und einem zeitgleichen Praktikum, um die vermittelten Inhalte in der Praxis umzusetzen. Welchen Sinn sollte es haben, die Kurse, die bezahlt werden, nicht zu machen und die Gelder verfallen zu lassen?

 

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sowas durchaus sinnvoll ist.

 

EDIT: Okay, Nils war schneller.

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Welchen Sinn sollte es haben, die Kurse, die bezahlt werden, nicht zu machen und die Gelder verfallen zu lassen?

 

So war das auch nicht gemeint.

 

Leider haben "Arbeitsamt MCSE" - Papiertiger (und die Umschulung ist wohl ähnlich) nicht den besten Ruf.

 

Wenn es möglich ist, würde ich zu einer spezialisierten Umschulung in raten:

Netzwerk/Cisco, Datenbanken/MS, Oracle.

 

Viele Grüße Java

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Leider haben "Arbeitsamt MCSE" - Papiertiger (und die Umschulung ist wohl ähnlich) nicht den besten Ruf.

Nein, die haben nicht wirklich was gemeinsam. Es sind Kurse bei rennomierten Schulungsunternehmen. Man hat dabei in der Regel die freie Wahl.

Auch, was die Kurse und Inhalte angeht, hat man oftmals freie Wahl und keine festen Vorgaben. Zudem darf man ja auch nicht vergessen, dass man in der Zeit wirklich noch Praxis im "Ausbildungsbetrieb" bekommt. Die Motivation ist ebenfalls eine andere als bei den Arbeitsamt-Kursen (die der Teilnehmer und die der Anbieter).

 

Wenn es möglich ist, würde ich zu einer spezialisierten Umschulung in raten:

Netzwerk/Cisco, Datenbanken/MS, Oracle.

Wenn man in diesen Bereich möchte, dann stimme ich dir voll zu.

 

 

Nachtrag: Viele Firmen, die solche Praktikumsplätze anbieten, nutzen diese Möglichkeit, um so neue Mitarbeiter einzustellen. Während des Praktikums erhält der "Auszubildende" weiterhin Bezüge von der Bundeswehr und wird in das Unternehmen eingebunden. Dabei ist es meist so, dass der "Auszubildende" sich bei den Kursen an den Bedarf des Betriebes richtet. Von daher eine sehr sinnvolle Sache.

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... hat sich erledigt. Diesmal war Stephan schneller.

 

Nur so viel: In dem beschriebenen Szenario halte ich eine "breite" Qualifikation wie den MCSE für die sinnvollste Variante. Sich aus dem Nichts mit komplexen Datenbanken zu beschäftigen, bringt überhaupt nichts und führt in die Sackgasse.

 

Gruß, Nils

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du unterliegst da einer Fehleinschätzung ("java42" übrigens auch).

Ich kenne den BFD und was da so angeboten wird. :cool:

 

Es geht hier um eine einjährige kombinierte Umschulung mit Kurs und (Jahres-)Praktikum. Sowas wird Zeitsoldaten bei der "Rezivilisierung" angeboten. Aus meiner Sicht eine durchaus sinnvolle Sache.

Ist die Ausbildung für Soldaten irgendwie besser als die für andere Menschen? Meiner persönlichen Erfahrung nach nein. Es ist genau diesselbe. Ob was Vernünftiges bei rauskommt hängt sehr sehr stark vom Individuum ab.

 

Da "Helpdesk" ziemlich breit definiert (bzw. undefiniert) ist, kann man davon auch nicht pauschal abraten. Wenn der Praktikumsbetrieb das ordentlich macht, kann es ausgesprochen attraktiv sein, auch für dann folgende Arbeitgeber.

Deswegen habe ich nachgefragt. Man muss jedenfalls gut aufpassen um nicht als billiger Nicht-Lohn-Sklave auf einer aussichtslosen Position landet.

 

Als SaZ hat man die Möglichkeit über den BFD Schulungen bzw. Kurse für die "Re-Integration" in die freie Wirtschaft zu machen. Dabei handelt es sich in dem Fall eigentlich eher um die MCSE-Kurse und einem zeitgleichen Praktikum, um die vermittelten Inhalte in der Praxis umzusetzen. Welchen Sinn sollte es haben, die Kurse, die bezahlt werden, nicht zu machen und die Gelder verfallen zu lassen?

Ich habe ihm nicht geraten was verfallen zu lassen, sondern sich erstmal zu orientieren bevor er die Gelder verheizt. Macht imo wenig Sinn FiSi-Ausbildung und MCSE durchzujagen auf Teufel komm raus. Danach ist man genauso ein Papiertiger wie die berüchtigen "Arbeitsamt-MCSEs".

Unter Umständen(!) könnte es besser sein das Geld in speziellere Ausbildung zu stecken, z.B. VMware, Cisco, Citrix oder was auch immer. In welche Richtung das gehen soll, könnte er in der Zeit in Erfahrung bringen anstatt sich ausschließlich auf den MCSE zu fixieren.

 

Nein, die haben nicht wirklich was gemeinsam. Es sind Kurse bei rennomierten Schulungsunternehmen.

Namhaft ist das Eine, eine gute Ausbildung etwas Anderes.

 

Auch, was die Kurse und Inhalte angeht, hat man oftmals freie Wahl und keine festen Vorgaben. Zudem darf man ja auch nicht vergessen, dass man in der Zeit wirklich noch Praxis im "Ausbildungsbetrieb" bekommt. Die Motivation ist ebenfalls eine andere als bei den Arbeitsamt-Kursen (die der Teilnehmer und die der Anbieter).

Und genau deswegen soll er sich erstmal mehr Überblick verschaffen.

 

Nachtrag: Viele Firmen, die solche Praktikumsplätze anbieten, nutzen diese Möglichkeit, um so neue Mitarbeiter einzustellen. Während des Praktikums erhält der "Auszubildende" weiterhin Bezüge von der Bundeswehr und wird in das Unternehmen eingebunden. Dabei ist es meist so, dass der "Auszubildende" sich bei den Kursen an den Bedarf des Betriebes richtet. Von daher eine sehr sinnvolle Sache.

Vorausgesetzt der Betrieb weiß etwas mit einem anzufangen bzw. man selbst kann sich am eigenen Schopf aus dem Loch ziehen. Wer meint, er bekomme da etwas beigebracht im Sinn von jemand kümmert sich dediziert um einen, der wird sich wahrscheinlich umsehen dürfen.

 

Andererseits muss man so oder so Autodidakt sein, will man in die IT...

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Ist die Ausbildung für Soldaten irgendwie besser als die für andere Menschen? Meiner persönlichen Erfahrung nach nein. Es ist genau diesselbe. Ob was Vernünftiges bei rauskommt hängt sehr sehr stark vom Individuum ab.

In Verbindung mit dem richtigen Betrieb? Ja. Hier war ja der Vergleich mit den Geschichten vom Arbeitsamt (die ja teilweise sehr gut sein können, aber ohne Eigeninitiative kann man das halt knicken).

 

Ich habe ihm nicht geraten was verfallen zu lassen, sondern sich erstmal zu orientieren bevor er die Gelder verheizt. Macht imo wenig Sinn FiSi-Ausbildung und MCSE durchzujagen auf Teufel komm raus. Danach ist man genauso ein Papiertiger wie die berüchtigen "Arbeitsamt-MCSEs".

Unter Umständen(!) könnte es besser sein das Geld in speziellere Ausbildung zu stecken, z.B. VMware, Cisco, Citrix oder was auch immer. In welche Richtung das gehen soll, könnte er in der Zeit in Erfahrung bringen anstatt sich ausschließlich auf den MCSE zu fixieren.

Es kommt doch sehr darauf an, inwieweit man in diesen bestimmten Bereichen arbeiten möchte. Ich wüsste nicht, was gegen den MCSE spricht. Dieser soll zumindest als gute Basis dienen, wenn man im MS-Bereich arbeiten möchte.

Es geht ja nicht darum, unbedingt den MCSE zu machen oder machen zu müssen, es geht darum, ihn machen zu wollen.

Die berüchtigten Arbeitsamt-MCSE sind doch die, die eigentlich gewohnt sind, sehr viel Freizeiz zu haben und sich nicht auch noch nach den Kursen mit den Inhalten beschäftigen.

Von einer FiSi-Ausbildung war übrigens keine Rede.

 

Unter Umständen? Das sagt jetzt nicht sehr viel aus. Es geht um ein Praktikum, welches ihn bei den Kursen begleitet. Wie soll ein solches Praktikum ohne Kurse denn laufen können? Es geht doch erstmal um grundsätzliche Dinge, nicht um Spezialisierungen. Auch, wenn man sich mit VMware oder Citrix beschäftigt, benötigt amn in der Regel das Wissen, um Windows zu verwalten.

 

Der Sinn eines Praktikums ist nicht, dass sich jemand dediziert um einen kümmert, sondern dass man die Möglichkeit bekommt, die Kursinhalte praktisch umzusetzen. Wenn die Praktikumsstelle nicht okay ist, dann hat man natürlich ebenfalls die Möglichkeit zu wechseln. Man darf nicht vergessen, dass die Praktikanten mehr oder weniger freie Wahl haben, ob sie überhaupt so ein Praktikum machen oder nicht. Und wenn eine Firma einen "Mitarbeiter", den er 1 Jahr ohne Gehaltszahlungen einarbeiten kann, vergraulen will, dann okay. Das muss man nicht hinnehmen und wechselt. Hier im Board gibt es ebenfalls jemanden, der innerhalb seiner BFD-Zeit gewechselt hat, weil es nicht soviel gebracht hat wie erhofft (falls er mitliest: Hallo Jens.).

Wenn die einzelnen Kurse nichts bringen sollten, dann kann man natürlich auch den Anbieter wechseln oder ähnliches. Bei Arbeitsamt-Kursen ist dies ja nicht so einfach möglich. Zudem gibt es auch immer Erfahrungswerte, ob ein Schulungsanbieter etwas taugt oder nicht.

 

Also alles in allem also völlig andere Voraussetzungen und Möglichkeiten als beim Arbeitsamt. Eine Ausbildung beim Arbeitsamt ist in der Regel aber auch nur dann schlechter, wenn Umschüler, Betrieb oder Kursanbieter weniger motiviert sind.

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Moin,

 

Off-Topic:

weisst Du eigentlich, wieviel Minuspunkte Du damit gesammelt hast?

 

Off-Topic:

oha, sorry. (Aber du wirst dir vorstellen können, wie oft mein Name falsch geschrieben wird ...) Und das, wo meine Frau Stephanie heißt ...

 

Ist korrigiert. (Wie lange bleibt die Edit-Funktion eigentlich aktiv?)

 

Gruß, Nils

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