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schroeder750

Port 25 vom Provider gesperrt

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Moin zusammen,

 

habe über die Suche nix gefunden, wahrscheinlich ein alter Hut, der schon besprochen wurde:

 

Hat jemand von Euch ein Unternehmen, sagen wir mal mit einem poppig gefärbten "T" im Namen, als Provider und hat in der letzten Zeit mal bemerkt, daß es Probleme gibt beim Mails Versenden über Port 25, wenn man einen Mailserver anspricht, der nicht zum Unternehmen mit dem großen poppigen "T" gehört ?

 

Mails empfangen kein Problem, rede hier nur vom Mails versenden...

 

Nur mal so als Frage in den Raum gestellt ...

 

Grüsse

 

schroeder750

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ja, genau das problem ... hat meinen kollegen 3 tage seines arbeitslebens gekostet *grummel*

 

nachdem die t-online-kennung getauscht wurde, funktionierte es plötzlich! also anrufen und 2nd level sprechen (t-systems)!

 

MfG HQ32X

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Hallo!

 

Wir haben das auch bei einem Kunden gehabt.

Der bekam einen entsprechenden Hinweis in sein T-Online-Postfach und später, weil das nicht abgefragt wurde auch mal per Post.

 

Wenn der Kunde mal nen Wurm hatte, der Spam verschickt etc., dann sperrt T-Online rigeros den Port 25 und kein Mailversand ist mehr möglich.

 

Bitte T-Online-EMail checken.

Dafür sorgen, daß kein Würmchen mehr im Netz ist.

Entsprechend an die angegebene Abuse-Adresse mailen oder Faxen, die in der EMail steht.

Schon sollte das wieder funktionieren.

 

So long ...

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... ich habe 6 Stunden benötigt, um das rauszufinden...

 

Ein Kunde von mir konnte seit April plötzlich nur noch Mails empfangen und keine mehr senden.

Provider ist der oben besagte, allerdings bekommt und verschickt der Kunde seine Mails über 1und1, nicht über einen T-Online Mailserver.

Ganz normal DSL von der Telekom, Router dran, Outlook für POP und SMTP konfiguriert. Es gibt ein weiteres Unternehmen dieses Kunden im gleichen Ort, ein paar Strassen weiter, da tauchte dieses Problem auch ab dem gleichen Zeitpunkt auf... Zwei andere Dienstleister sind dran gescheitert und haben nicht rausgefunden, woran es liegt.

 

Ich habe dann mal genauer geforscht.

Firewall auf dem Router des Kunden durch die Mangel gedreht, sämtliche Outlooks durchgecheckt und und und ... alles ergebnislos...

 

Dann telnet auf Port 25 des 1und1-Servers: geht nicht

Telnet auf Port 110 des 1und1-Servers: geht

 

O.K. anderer Mailserver, kann ja sein, daß der 1und1-Server den Kunden nicht mehr mag...

 

Telnet auf Port 25 des GMX-Servers: geht nicht

Telnet auf Port 110 des GMX-Servers: geht

 

Hmmm...

Dann telnet auf Port 25 des Telekom-Servers: GEHT !!

 

Der einzige Mailserver, der über Port 25 erreichbar ist, ist also der Mailserver von T-Online...

Somit schied Firewall und sonstiges Geraffel beim Kunden schon mal aus.

 

Anruf bei der Telekom-Hotline: Ahnungslosigkeit, die Dame wusste gar nicht so recht, was ich von Ihr wollte...

1/2 Stunde später ein Rückruf: "Ihre Leitung haben wir durchgemessen, die geht (ACH ... was ganz neues...). Unsere Techniker haben gesagt, das kann nur an Ihrer Firewall liegen" ... Ja neee is klar ... die war komplett offen ...

Diese "Info" kostet den Kunden übrigens 25 Euro, wie mir die freundliche Dame sagte...

 

Habe dann mal ein wenig im Internet geforscht und dabei gesehen, daß ich in guter Gesellschaft war ... ist wohl einigen so gegangen.

 

Stellt man in den Outlooks oder anderen Mailclients dann für SMTP den Port 587 ein, geht es mit dem Mails versenden auch wieder ...

 

Klar kann man sich technisch Gedanken machen, wie man die Spamflut so eindämmen kann, aber einfach in die Leitung des Kunden einzugreifen, Port 25 zu blocken und nur auf dem eigenen Mailserver zuzulassen und dabei auch noch den Kunden nicht über solche Machenschaften zu informieren finde ich schon eine recht ominöse Vorgehensweise ...

 

Hatte einen Forumseintrag dabei, in dem jemand genau die gleiche Odysee geschildert hat, der ist dann nach einigem Hin- und Her bei einer Stelle der Telekom in Ulm gelandet, bei dem auch jemand saß, der sich damit auskannte. Hier wurde wohl angeblich auch nichts festgestellt, merkwürdigerweise ging es dann zwei Stunden später wieder. Angeblich war da dann wohl die Aussage, daß es einen Datenbankfehler oder ähnliches gab...

 

Naja, ich will hier keine Halbwahrheiten verbreiten, Fakt ist, daß nur der Telkekomserver über Port 25 erreichbar ist, andere nicht.

Fakt ist auch, daß es über Port 587 geht.

Das ist für mich Beweis genug, daß da in den Leitungen des Kunden ohne Informationen Ports geblockt werden...

Über Sinn und Unsinn solcher Aktionen mag sich jeder selbst eine Meinung bilden...

 

Grüsse

 

schroeder750

 

Edit: hat sich jetzt mit den anderen meldungen ein wenig überschnitten ...

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Moin schroeder750,

 

von welchem Anschlußtyp sprichst du hier ?

 

ADSL, SDSL, Business DSL oder welcher ?

 

Ich frage deshalb weil ich bis dato noch nicht ein solches Verhalten feststellen

konnte und einige Kunden auch beim rosa Riesen den DSL haben.

 

Das Thema mit Port 587 kenne ich eigentlich nur von AOL ....

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Hy XP-Fan,

 

ich war erst zweimal kurz beim Kunden draussen und habe mir die genaue Leitungsgeschichte nicht so supergenau angesehen, was ich wohl weiß ist, daß der Router mir eine Verbindung via xDSL angezeigt hat.

 

Ist aber interessant, daß Du das Thema mit dem Port 587 auch von AOL kennst.

 

Mir war das bis jetzt echt neu und ich war auch überrascht, daß bei den Mailservern (oder besser gesagt, zumindest mal der von 1und1, den ich getestet habe) auch der 587er Port für die Mailübermittlung offen ist.

 

Wenn man mal ein wenig im Internet schaut, wird der Port 587 oft als "TCP/Submission"-Port angegeben.

 

Wie muss ich mir das vorstellen ?

Gehen andere Provider wie z.B. 1und1 her und machen einen weiteren Port an Ihren Mailservern auf, weil Ihnen die Portsperrungen einiger Provider bekannt sind ?

 

Der Kunde hatte auch in seiner hilflosen Suche der letzten Monate bei 1und1 angerufen, dort konnte man ihm aber auch irgendwie nicht wirklich weiterhelfen (muss ich jetzt mal einfach ohne Anspruch auf Korrektheit so wiedergeben, ich war ja nicht dabei).

 

Und wenn dann die bösen Spamversender oder die kranken Programmierer von netten Trojanern und Würmern, die sowas machen, den Port 587 entdeckt haben, gehen die Provider her, sperren diesen Port auch und man denkt sich wieder einen neuen aus, den dan erstmal alle wieder rausbekommen müssen, bis auch dieser wieder allgemein bekannt ist ?

 

Ich steige momentan nicht so ganz durch den Sinn oder Unsinn dieser Aktionen durch ... :confused:

 

Du sagtest, Du kennst das von AOL... wurden da denn die Kunden irgendwie offiziell informiert, daß der Port 25 dann demnächst zu sein wird oder wie muss ich mir das vorstellen ?

 

Oder wird hier von den Providern nur in ganz bestimmten Fällen (nach erhöhtem Spamaufkommen oder ähnlichem) nur für diesen einen Kunden der Port gesperrt, bis er auf Knien angekrabbelt kommt und versichert, daß das nie wieder vorkommt ?

 

Wie muss ich mir das vorstellen ?

 

Grüsse

 

Volker

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Azuch ich kenne das Thema von AOL:

 

Kunde hatte einen AOL DSL Anschluss.

Auch dort gab es in Verbindung mit dem Provider 1&1, bei dem die Internetseite und der Mailserver des Kunden betrieben wurden, Probleme mit Port 25.

Es war nur der AOL-Mailserver über 25 erreichbar.

Ein kurzer Anruf bei der AOL-Hotline brachte schnell die Lösung: Ausweichen auf 587 und: voilá

 

Ich finde dieses Vorgehen der "großen" Provider mehr als fragwürdig.

Anstelle Ihre Server anständig zu konfigurieren und auf SPF/Caller-ID umzustellen, wird nicht an den Ursachen, sondern nur an der Wirkung rumgepfuscht, und die Fachleute werden wieder gekniffen.

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Hy marka,

 

danke für den Beitrag, dachte schon ich wäre der einzige, der hier irgendwie ein Brett vor dem Kopf hat und irgendwas nicht ganz geschnaggelt hat... :D

 

Man sitzt in solchen Momenten vor der Kiste, sieht die Fakten auf dem Bildschirm und kann es einfach in dem Moment nicht glauben... soviel Frechheit und Ignoranz geht einem in diesem Moment echt nicht in den Schädel... man sucht den Fehler erstmal bei sich selber...

 

Zumal man ja auch live mitbekommt, daß selbst die Hotline des jeweiligen Providers, die man als Ansprechpartner hat, absolut ahnungslos ist...

Und als Krönung darf man dann noch für eine absolut nichtssagende "Durchmessung der Leitung" 25 Piepen auf den Tisch legen ...

 

"Ich versteh zwar absolut nicht, worum es hier geht, aber ich lasse einfach mal standardmäßig die Leitung durchmessen, weil es irgendwie momentan das einzige ist, was mir in meiner Verlegenheit einfällt und dafür liebster dummer Kunde legst Du mir wieder Kohle auf den Tisch..."

 

Je mehr ich drüber nachdenke ... naja, vergesen wir das... ;)

 

Grüsse

 

schroeder750

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