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VMware Server in Produktivumgebung?

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Hi zusammen,

 

wir werden im Sommer sämtliche Server neu machen und ich war letzte Woche auf einer VMware ESX Server - Veranstalltung. Feine Sache, nur im Moment mit großer wahrscheinlichkeit nicht im Budget drin :(

 

Jetzt bin ich am überlegen, ob wir die Server mit dem kostenlosen VMware Server virtualisieren sollen. Bisher haben wir nur eine Testumgebung, und da kommt ein normaler P4 und 3GB RAM zum einsatz auf dem als Basis ein W2k-Server läuft. Für die Produktivumgebung habe ich mir Linux vorgestellt.

 

Hat jemand eine Produktivumgebung mit VMware Server realisiert und kann was dazu sagen?

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Hi,

 

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass VMware Server auf Windows und ESX Welten trennen hinsichtlich Performance. Kannst ja mal linux versuchen - wenn das X nicht bei ist könnte der Overhead deultich geringer sein.

 

 

Gruss

Velius

 

 

P.S.: ESX ist auch deutlich der Gewinner hinsichtlich Memory Management.

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Hi Velius,

 

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass VMware Server auf Windows und ESX Welten trennen hinsichtlich Performance

 

das ist mir natürlich klar, also das der ESX wesentlich besser ist.

 

Kannst ja mal linux versuchen - wenn das X nicht bei ist könnte der Overhead deultich geringer sein

 

Klar, wenn dann auf Linux. Mit dem Probieren ist das so ne Sache...kann ja die Firma nicht für 2 Wochen in eine Testphase versetzen...

 

Was meinst du mit:

wenn das X nicht bei ist ...

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Hallo exos

 

Was meinst du mit:

Zitat:

Zitat von Velius

wenn das X nicht bei ist ...

 

Damit meint er das du keine Grafische Oberfläche installieren sollst bzw einen X Server.

Also rein Konsole und darin dann deinen VMWare Server startest und per Script konfigurierst.

Hatte das schon unter Gentoo und Suse am laufen wobei es unter Gentoo ohne X und Grafische Oberfläche besser lief als unter Suse wo praktisch alles mit dabei war.

 

Würde es in deinem Fall mit einem minimalen Debian System also Host probieren.

 

Gruss

 

kweldulf

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Hi Kweldulf,

 

ok, das hatte ich auch vor, also ohne grafische Oberfläche.

 

Hatte das schon unter Gentoo und Suse am laufen wobei es unter Gentoo ohne X und Grafische Oberfläche besser lief als unter Suse wo praktisch alles mit dabei war.

 

War das ein echtes produktives Umfeld?

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der fehlende xserver wird keinen performance gewinn bringen, der braucht höchstens ein paar mb speicher. meiner erfahrung nach bringt linux durchaus was durch besseres disk/memory i/o verhalten, aber die paar % machen sich nur in benchmarks wirklich bemerkbar.

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Also eine wirklich vernünftige Lösung ist das in meinen Augen nur mit dem ESX-Server.

 

Das ganze dann auf eine ordentliche Maschine, so 8 GB RAM und einen Quadcore Xeon.

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der fehlende xserver wird keinen performance gewinn bringen, der braucht höchstens ein paar mb speicher. meiner erfahrung nach bringt linux durchaus was durch besseres disk/memory i/o verhalten, aber die paar % machen sich nur in benchmarks wirklich bemerkbar.

 

die paar % verglichen mich Windows oder mit Linux ohne grafische Oberfläche?

 

Also eine wirklich vernünftige Lösung ist das in meinen Augen nur mit dem ESX-Server.

 

Das ganze dann auf eine ordentliche Maschine, so 8 GB RAM und einen Quadcore Xeon.

 

Naja, ich bin mir da eben nicht sicher, kennst du das hier:

 

VMware Infrastructure | ESX Server

 

Nehmen wir mal die günstigste Lösung, also die VMware Infrastructure Starter, wo genau liegen da jetzt die Vorteile gegenüber dem VMware Server?

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Hallo zusammen

 

Gab ja diverse Diskussionen schon zum Thema VMware Server oder ESX. Produktiv kann eigentlich nur ESX sein. Installier doch mal die Server Variante auf einem Test-System. Dann siehst du schnell, dass im Bereich Perfomance gewisse limitierungen auftauchen. Nur schon, dass du nicht X Beliebig RAM vergeben kannst...

 

Die Startet Edition ist preiswert und bietet einiges Mehr. Und solange pro CPU lizenziert wird bist du mit einem neuen Quad sehr gut bedient :-)

 

Gruss

TDM

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Beim ESX gibt es zum Beispiel die Fausregel, dass man die doppelte Menge an real vorhandenem Speicher den VMs zuweisen kann. Wenn man das selbe in dem normalen VMWare Server macht, endet das in einem Desaster (oder ist gar nicht möglich, hab ich noch nicht ausprobiert)...

 

Die Starter hat zur Standard den Nachteil, dass jede VM nur max. einen CPU-Core voll auslasten kann.

 

Aussagekräftiger für deinen Vergleich ist wohl eher folgender Link: Welches VMware-Server-Produkt ist das richtige für Sie?

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Hi TheDonMiguel,

 

den Server habe ich schon als Testmaschine. Zwei virtuelle Server kann ich auch ohne probleme laufen lassen, aber da wird eben nicht produktiv gearbeitet. Und die Kiste ist nicht wirklich als Testumgebung für eine solches vorhaben geeignet.

 

Also alles in allem ist wohl eher davon abzuraten?

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@eXOs

 

Bei mir im Unternehmen läuft ein ESX-Server im Produktiveinsatz. Die Maschine ein ProLiant ML 570 ist ein Quad-Xeon mit je 2Ghz, 16GB RAM und 12 x 72GB SCSI HDs.

 

Meiner Meinung nach kannst Du mehrere Virtuelle Maschinen nur auf einem ESX-Server vernünftig skalieren, und wenn Du von "Produktiv" Betrieb sprichst, würde ich solche Spielereien mit mehreren Linuxsystemen und VMWare Server erst gar nicht in Angriff nehmen.

Dir wird dann über kurz oder lang die Leistung in den Keller gehen, ganz zu Schweigen vom administrativen Aufwand.

 

Der ESX-Server hat als ultimativen Vorteil sein Speicher-Management. Gleiche Systemdateien von meheren VMs werden nur einmal ins RAM geladen. Du kannst unter ESX viel besser skalieren, virtuelle Festplatten dynamisch erweitern, Skripts generieren, VMs während des Betriebs auf einen anderen ESX verschieben (LoadBalancing) usw.

 

Derzeit laufen auf meinem ESX 16 VMs "gleichzeitig"

 

 

Es kommt eben drauf an wieviele VMs wirst Du benötigen. Wie viele User arbeiten auf den VMs. Welche Programme/Dienste werden dort ausgeführt?

Wenn Du z.b. einen virtuellen Entwicklungsserver und einen virtuellen Datenbankserver auf einem "normalen" Server laufen lässt, und Deine Entwickler compilieren Sourcecode, dann ist Sense am Datenbankserver!

Dies ist nur ein Beispiel! VMs die nur dahin laufen sind nicht so ein Problem. Ein Problem werden CPU und Speicherlastige Anwendungen!

 

Gruß

Michael

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Das Speicherhandling ist beim ESX halt ganz anders aufgebaut. Die Ressourcen werden da geshared. Wie bereits erwähnt wurde, werden nur 50% des zugewiesenen RAM effektiv "besetzt". Die anderen werden untereinanderen brüderlich geteilt ;-)

Der VM Server nimmt alles was er zugewiesen bekommen hat.

 

Es gibt sicherlich Szenarium, wo der VM Server auch eingesetzt werden kann. Mit dem ESX Server begibst du dich einfach von Beginn an auf eine sichere Schiene. Die Starter Edition währe ein Einstieg, lässt sich ja alles Updaten... Wie angesprochen hat auch die Virtualisierung seine Grenzen, viele I/O's können jedes System zu stocken bringen.

 

Gruss

TDM

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@eXOs

Der ESX-Server hat als ultimativen Vorteil sein Speicher-Management. Gleiche Systemdateien von meheren VMs werden nur einmal ins RAM geladen. Du kannst unter ESX viel besser skalieren, virtuelle Festplatten dynamisch erweitern, Skripts generieren, VMs während des Betriebs auf einen anderen ESX verschieben (LoadBalancing) usw.

 

Ja, nur leider das meiste erst mit der Enterprise Version. Hat die Standard das Speicher-Management?

 

Es kommt eben drauf an wieviele VMs wirst Du benötigen. Wie viele User arbeiten auf den VMs. Welche Programme/Dienste werden dort ausgeführt?

Wenn Du z.b. einen virtuellen Entwicklungsserver und einen virtuellen Datenbankserver auf einem "normalen" Server laufen lässt, und Deine Entwickler compilieren Sourcecode, dann ist Sense am Datenbankserver!

Dies ist nur ein Beispiel! VMs die nur dahin laufen sind nicht so ein Problem. Ein Problem werden CPU und Speicherlastige Anwendungen!

 

Gruß

Michael

 

Also wir haben den DC der gleichzeitig Fileserver ist, einen TS und einen Datenbankserver.

 

Die Server sind nahezu identisch:

- 2x Dual Xeon CPUs mit je 2,66GHz

- 4GB RAM

- SATA - RAID Systeme

(@darkhawk: ja ein dein System reicht das leider nicht ran:cry: )

 

Dann noch ne Linux Firewall und einen W2K Printserver

 

Die Firewall läuft auf nem P3 denke ich und der Printserver ist nen P4.

 

Insgesamt 20 User, davon fast nie mehr als 15 im Büro. Auf dem TS arbeiten im normalfall 9, selten ein paar mehr, mit Outlook und ner Datenbankanwendung.

 

Hatte mir das so vorgestellt:

 

- DC und TS auf einen Server

- Printserver und Datenbankserver auf einen zweiten Server

- Firewall bleibt so wie sie ist

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Von Speicherverwaltung und Co. mal ganz abgesehen...

 

 

Was absolut klasse ist, ist die HA-Verfügbarkeit beim ESX!!!

 

 

Nur mal so nebenbei - wir haben zwar zur Zeit ein paar SAN-Probleme - befinden uns aber noch immer in der Projekt/Test-Phase...

 

Wobei ich als alter Techniker der Meinung bin, das Blech halt besser ist - aber das sollen andere entscheiden... ;-)

 

 

Gruß

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