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tneub

zusätzliche Datensicherung

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Hallo

 

wir suchen eine nicht allzu teure Lösung für eine 2. Datensicherung für einen aktuellen Datenbestand von knapp über 70 GB.

 

Momentan werden nur die Daten auf verschiedene mobile USB Festplatten gesichert und täglich gewechselt und außerdem werden Wochen, Monats, Quartals und Jahressicherungen auf IDE Festplatten abgelegt.

Damit ist es möglich relativ schnell Datenverluste zu beseitigen, bzw. nach Anschluß an den SQL Server ist es sogar möglich darauf zu arbeiten.

 

Mit der zukünftigen 2. Datensicherung möchten wir gerne den Fileserver als Image sichern, um einen kompletten Crash des Raidsystems oder einen kompletten Servercrash des Fileservers abzusichern.

 

Dazu haben wir uns folgende Konstellation überlegt.

Wöchentliche Sicherung auf Festplatte mit Ethernetanschluß, wie so etwas:

http://www.teac.de/dspd/index.php?cont=products/products.php&prod_id=202&id=14&lang=de

Wöchentlicher Wechsel der Sicherungsmedien und Transport außer Haus.

 

Als Software hatten wir an Acronis True Image Server gedacht.

http://www.acronis.de/enterprise/products/ATISWin/

 

Hat jemand eine bessere Idee oder schlechte Erfahrungen mit so einer Lösung gemacht?

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Hallo

 

was ich gut an Acronis finde, ist das im Fall aller Fälle die Rücksicherung auch auf anderen Servern stattfinden kann und entsprechende Treiber angepaßt werden können, da ich nicht weiß, ob wir einen Baugleichen Server in entsprechender Zeit bekommen würden.

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das wäre für mich so eine schwierige entscheidung. würde wahrscheinlich eher wert drauf legen die daten/dateien/docs schnell irgendwohin zurückzuspielen und das gesparte geld in ersatzhardware zu investieren. ich habe die erfahrung gemacht, dass logische fehler einen server ausfallen lassen oder etwas "kleines" wie ein netzteil, lüfter....oder halt ein brand, aber dann hat man eh etwas mehr zeit...

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Solange das zu sichernde System kein Domänencontroller ist, sollte eine Online Sicherung theoretisch funktionieren.

Ich bevorzuge in meinen Netzen eine regelmäßige, selbstangestoßene Offlinesicherung mit Ghost 2003.

So kann ich wenigstenes sicher gehen, dass wirklich alles gesichert wird, da die Server ja nicht laufen.

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Kann hier Tom250376 nur zustimmen... wir verwenden für alle unsere Windows-Server das Tool "DriveSnapshot". Ist günstig, einfach und zuverlässig.

Bei einem Totalausfall eines kompletten Rechners mit einem "größeren technischen Umfang" (sprich RAID mit eventuell verschiedenen Techniken wie Snapshots usw.), würde ich mich nicht 100% darauf verlassen, dass mir eine Software allein die nötigen Treiber und Einstellungen so umbiegt, dass der komplette Dienst (in dem Fall Fileservice) in voller Funktionsweise auf einer komplett anderen Hardware hochzieht.

Dann lieber mehr Zeit investieren und zu Fuss alles machen und die Sicherung der Fileserverdaten zurückspielen... dauert zwar länger, aber man ist sich sicher, dass es auch funktioniert. Meine Meinung...

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Solange das zu sichernde System kein Domänencontroller ist, sollte eine Online Sicherung theoretisch funktionieren.

 

Warum ist das bei einem DC nicht möglich?

 

In unserem Fall ist der Fileserver=DC.

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Warum ist das bei einem DC nicht möglich?

 

In unserem Fall ist der Fileserver=DC.

 

Also 100%-ig bekomme ich das auch nicht mehr zusammen. Prinzipiell ist diese Aussage gültig, wenn mehrere DC´s vorhanden sind, und Du einen davon mit einem alten Image zurückspielst. Wenn das der Fall ist, dann gliedert sich der zurückgesicherte DC als "vollwertiger" (fällt jetzt keine bessere Bezeichnung ein) in die Domäne ein. Bis jetzt ja noch kein Problem. Probleme bekommst Du aber dann, wenn zwischen dem aktuellen Datenbestand der Domäne und dem Datenbestand, welcher vorlag, als Du das verwendete Image gemacht hast, ein Unterschied besteht. Dieser Unterschied wird NIE auf den zurückgespielten DC repliziert werden, weil die laufende Nummerierung (glaube heißt USN) zum Zeitpunkt der Rücksicherung des DC geringer war, als er in der Domäne gewesen ist (Beispiel: vor der Image-Rücksicherung war die USN = 900; zum Zeitpunkt der Image-Erstellung war sie 750; wenn nun das Image auf ein DC zurückgespielt wird und in die Domäne integriert wird, nimmt er sofort die USN 900 an, ohne die 150 ausbleibenden Änderungen zu übernehmen).

Darum solltest Du einen DC nicht mit einem einfachen Image-Tool sichern, welches keine Unterstützung für ActiveDirectory hat. Einen DC, welcher komplett abgeraucht ist, stellst Du am besten wieder her, indem Du ihn komplett neu installierst und der in die bestehende Domäne integrierst. Dann kannst Du von ausgehen, dass der DC korrekt läuft.

Hierbei ist natürlich die Voraussetzung, dass eine Domäne mit mind. 2 DC vorhanden ist!

 

Ich hoffe, dass ich den Sachverhalt einigermaßen korrekt und nachvollziehbar dargelegt habe. Falls ich hier einen Fehler gemacht habe, bitte ich um Korrektur.

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Wenn ich nur einen DC habe dann dürfte das Problem nicht auftreten, wenn ich das richtig verstanden habe. Da ja nirgends nach Totalausfall des einzigen DC noch Daten vom Active Directory gespeichert sind.

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Also wir hatten einen Terminalserver als Microsoft Virtual Server laufen. Dieser war aber einigen Benutzern zu langsam, aus diesem Grund haben wir eine Sicherung mit Acronis durchgeführt. Mit ein bisschen Bastelei haben wir den virtuellen Server auf komplett neue richtige Hardware hochziehen können. Von daher kann ich Acronis nur empfehlen.

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@ Cristian Hemker

 

falls du mit der Frage mich meinst, nein, wir haben bisher nur den Datenpfad gesichert.

Auf Dauer ist mir dies jedoch zu heiß.

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Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man sich nicht auf Sicherungen verlassen sollte, ohne auch mal eine Testrücksicherung zu machen.

 

Stimmt !!!

 

Gerade bei Backup Tools gilt die Regel "Traue keiner Statisik die du nicht selbst gefälscht hast" ;)

 

Vor Jahren habe ich bei einem Kunden mit bekommen das dieser immer wieder Backups gemacht hat, die Logs einwandfrei aussahen, aber diese Backups im Endeffekt nur ein PLACEBO EFFEKT waren, weil ein Bug im Programm vorhanden war, welcher mit einem Update des Server ausgelöst wurde.

Dies kam zum Glück heraus weil der dort ansässige Admin auch mal eine Rücksicherung probiert hat und bei dieser eben heraus fand das die Daten alle nur SCHROTT waren.

Nach einem Update der Sicherungssoftware war dann dieses Problem gelöst, trotzdem macht er regelmäßig eine Rücksicherung um zu sehen ob auch alles korrekt verläuft.

 

Eine Rücksicherung sollte man auf alle Fälle probieren, damit man auch sieht ob das Backup korrekt sichert, den nur so weiß man auch ob die entsprechenden Daten auch gesichert werden (wenn es keine 1:1 Kopie ist).

 

Eine Rücksicherung kann ja auf einen anderen Rechner oder ein anderes Verzeichis gemacht werden ;)

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Für eine Sicherung brauche ich aber erst einmal die Sicherungsmedien bzw. die Software.

Momentan läuft die Sicherung der Datenpfade über Xcopy. Die Sicherung habe ich auch teilweise getestet.

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