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Sharknado

Exchange Online und Erfahrung mit Spamprotection und Schadsoftware

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Hallo. Hat jemand Erfahrung mit den Boardmitteln bei Spamprotection und Schutz vor Schadsoftware in Exchange Online? Via on premise hat das immer die Firewall erledigt.

Ich hätte den Schutz gerne dahingehen, dass alle als Spam markierten Mails direkt nach Info darüber in Quarantäne gehen und alle Mails mit ausgewählten Anhängen wie docx, etc.

Diese Mails sollen nur bestimmte Personen freigeben dürfen. Vielen Dank

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Schadsoftware wird recht zuverlässig gefiltert, da kommt ganz selten was durch. Soweit mir bekannt verwendet MS im Exchange Online mehrere Scan Engines..zumindest hatten wir in den letzte zwei Jahren einen einzigen Malwarebefall durch Emails. Da bin ich ganz zuversichtlich.

Die Spamklassifizierung ist auch integriert. Du kannst im Office Portal unter Security und Compliance das Bedrohungsmanagement konfigurieren. Wenn ihr nur eine Exchange Online Lizenz habt und kein komplettes O365 ist es dort ähnlich. Erstell dir Regeln für Quarantäne und Freigaben.

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Haben die Business Essentials mit Exchange Online Plan 1. Hab´s mir gerade angeschaut und getetstet. Sehr geil, was man da schon auf die schnelle machen kann.

Finde nur den Punkt nicht, wie ich einen bestimmen kann, der Mails wieder aus der Quarantäne freigibt. z.B. ein Abteilungslieter oder so.

bearbeitet von Sharknado

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dass alle als Spam markierten Mails direkt nach Info darüber in Quarantäne gehen und alle Mails mit ausgewählten Anhängen wie docx, etc.

Diese Mails sollen nur bestimmte Personen freigeben dürfen. Vielen Dank

 

Damit wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gegen irgendwelche Datenschutzgesetze und Regelungen verstoßen. Außerdem darfst du klassische "Spam" Mails nicht ausfiltern, du darfst sie nur als solche kennzeichnen. Dazu gab es entsprechende Gerichtsurteile.

 

Zur Einstimmung: https://www.heise.de/ct/artikel/Strafbares-Filtern-289128.html

 

Ich bin kein Jurist, ich weiß es auch nicht genau. Ich will nur auf die Problematik hinweisen.

bearbeitet von Doso

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Du kannst eine Regel erstellen und die Nachrichten in einen Quarantäneordner schieben oder diese Emails umleiten und an ein bestimmtes Postach senden das der Abteilungsleiter dann im Outlook einhängen. Wäre eine Möglichkeit. Was noch gehen müsste du erstellst eine Gruppe (Verteilerliste) mit Moderation. Dann muss der Moderator alle eingehenden Emails erst bestätigen bevor sie zugestellt werden. Die Regel müsste dann die klassifizierten Emails an die Gruppe forwarden, dort werden sie verworfen oder genehmigt und dann weitergeleitet an den ursprünglichen Empfänger.

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@ Doso : uiii. Sehr interessant.   :thumb1:  Ohne jetzt alles gelesen zu haben. Verstoße ich auch gegen ein Gesetz als Dienstleister, wenn Kund das so explizit wünscht?

 

@ 4zao : Subbi danke.... wirklich genau sowas habe ich gesucht :-)

bearbeitet von Sharknado

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Damit wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gegen irgendwelche Datenschutzgesetze und Regelungen verstoßen. Außerdem darfst du klassische "Spam" Mails nicht ausfiltern, du darfst sie nur als solche kennzeichnen. Dazu gab es entsprechende Gerichtsurteile.

 

Zur Einstimmung: https://www.heise.de/ct/artikel/Strafbares-Filtern-289128.html

 

Ich bin kein Jurist, ich weiß es auch nicht genau. Ich will nur auf die Problematik hinweisen.

Richtig, aber nur wenn privater Emailverkehr innerhalb des Firmenaccounts erlaubt ist und nicht explizit untersagt wird. Wenn man das im Arbeitsvertrag schon ausschließt darfst du mit den Firmen Emails machen was du willst.... 

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Habe mit den Filtern von Office 365 gute Erfahrungen gemacht. Bei allen Kunden kommt so gut wie kein Spam durch und keine Viren in Mailanhängen. Was ich schon hatte, waren deutsche Virenmails ohne Anhang, dafür mit Link ("Klicken Sie hier, um Ihre Rechnung einzusehen"). Das letzte derartige Mail war letztes Jahr, Microsoft hat wohl in der Zwischenzeit die Filter optimiert.

 

Zum Thema Quarantäne: Habe ich früher gemacht, aber es hat sich nicht bewährt. Denn man muss regelmässig die Quarantäne durchsehen und bereinigen. Lieber Mails entweder durchlassen oder gleich ganz ablehnen. Dann bekommt der Absender eine Meldung und kann anrufen. Der Filter hat so gut wie keine falsch positiven Treffer. Kann mich nicht erinnern, dass ein valides Mail abgewiesen worden wäre. Auch Newsletter etc. sind kein Problem.

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@ Doso : uiii. Sehr interessant.   :thumb1:  Ohne jetzt alles gelesen zu haben. Verstoße ich auch gegen ein Gesetz als Dienstleister, wenn Kund das so explizit wünscht?

 

Keine Ahnung, bin kein Jurist und eigtl. auch keine Ahnung davon.

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