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Onboard Backup virtuelle Maschinen

Windows Server 2012 R2 Hyper-V

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12 Antworten in diesem Thema

#1 dresch34

dresch34

    Newbie

  • 24 Beiträge

 

Geschrieben 08. Mai 2017 - 15:50

Ich habe mal die Onboardfunktion des Serverbackups getestet und frage mich, was der wohl mit den virtuellen Maschinen während des Backups macht. Auf Status nur lesend oder irgendwas anderes?

 

Mir ist nämlich aufgefallen, dass die Laufzeit der VM nach dem Backup bei 0 wieder anfängt. Sowas habe ich eigentlich nur nach einem herunterfahren, was ich aber im Falle des Backups nicht feststellen kann. Letzteres wäre übrigens gar nicht mal so schlecht, was das Thema konsistente Backups betrifft. Geht wohl auch nur über Script, wenn ich mich nicht irre.

 

 



#2 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.461 Beiträge

 

Geschrieben 08. Mai 2017 - 18:35

Moin,

Ich nehme an, du sprichst von Hyper-V?

https://blogs.msdn.m...chines-anymore/

Gruß, Nils

Nils Kaczenski

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#3 dresch34

dresch34

    Newbie

  • 24 Beiträge

 

Geschrieben 08. Mai 2017 - 21:49

Ja genau. Also sind die Integrationsservices wohl wichtig. Danke.



#4 Doso

Doso

    Board Veteran

  • 2.501 Beiträge

 

Geschrieben 08. Mai 2017 - 22:01

Seit Hyper-V 2012R2 braucht es dafür sogar nicht mal mehr die vollständigen Integrationsdienste. Wobei das natürlich immer noch besser ist. Windows Server 2008R2 Hyper-V ist da aber noch eher "meh".


Bearbeitet von Doso, 08. Mai 2017 - 22:01.


#5 dresch34

dresch34

    Newbie

  • 24 Beiträge

 

Geschrieben 09. Mai 2017 - 10:05

Weiß jemand aus dem Stand, ob sich beim Server 2016  nochmal etwas backuptechnisch für virtuelle Maschinen verbessert hat?



#6 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.461 Beiträge

 

Geschrieben 09. Mai 2017 - 10:58

Moin,

 

ja, da hat sich einiges getan. Kriegt man aber auch über eine Webrecherche raus ...

 

https://www.bing.com...4531513689CBBBA

 

Im Wesentlichen hat sich die Steuerungsmöglichkeit für Drittanbieterprodukte geändert, Stichwort "Changed Block Tracking" bzw. hier "Resilient Change Tracking".

Die Vorgehensweise von Windows Server Backup hat sich bezüglich ihrer Möglichkeiten nicht verändert.

 

Es wäre leichter dir zu antworten, wenn man wüsste, was denn dein Problem bzw. deine Anforderung ist.

 

Gruß, Nils


Nils Kaczenski

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#7 dresch34

dresch34

    Newbie

  • 24 Beiträge

 

Geschrieben 09. Mai 2017 - 12:00

Die Frage, die sich mir stellt, ist die, ob man die serverinterne Sicherung für Hyper-V im Produktivbetrieb sicher einsetzen kann oder nicht, da eben häufig andere Backup-Programme genannt werden. Kann man damit beispielsweise einen virtuellen Server 2012 R2 mit DC und DHCP inkrementell sichern oder eher nicht?



#8 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.461 Beiträge

 

Geschrieben 09. Mai 2017 - 13:50

Moin,

 

ja, man kann Windows Server Backup produktiv einsetzen. Und ja, Drittanbieterprogramme haben so ihre Vorteile. Genau wie Word auch mehr kann als Wordpad. Alles Weitere ist Frage der Detailanforderungen.

 

Aufgrund des Funktionsprinzips von WSB gibt es auch etwas, was man als "inkrementelles" Backup bezeichnen könnte, wobei der Ausdruck bei einer VM-Sicherung nicht recht passt. Gerade bei den von dir genannten Diensten wüsste ich auch gerade nicht, wie und warum man ein "inkrementelles" Backup machen wollen würde.

 

Gruß, Nils


Nils Kaczenski

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#9 dresch34

dresch34

    Newbie

  • 24 Beiträge

 

Geschrieben 09. Mai 2017 - 17:55

Gerade bei den von dir genannten Diensten wüsste ich auch gerade nicht, wie und warum man ein "inkrementelles" Backup machen wollen würde.

 

Gruß, Nils

 

In erster Linie, damit der Server nicht so voll läuft, wenn der jede Nacht ein Backup macht.Veeam macht beispielsweise in der freien Version nur volle Backups, was ja bedeuten würde, dass der jede Nacht so um die 16 GB schreibt. Der Windows interne macht, so wie ich es sehen kann, macht nur einmal ein Vollbackup und danach nur noch inkrementell weiter.



#10 djmaker

djmaker

    Board Veteran

  • 3.488 Beiträge

 

Geschrieben 09. Mai 2017 - 20:48

Solange du nicht auf ein Netzwerkshare schreibst . . . das gilt AFAIK nur für direkt angeschlossene Laufwerke (US; DAS, SAN etc. pp.)


Thomas

K.Y.S.S. - Keep Your Signatur Short :)

#11 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.461 Beiträge

 

Geschrieben 10. Mai 2017 - 06:15

Moin,

Das AD sichert man per System State, nicht als VM. Und bei lokalen Backup-Platten macht WSB, was du willst. Der Rest ist Frage der Anforderungen. Und nein, Backup muss nicht kostenlos sein.

Gruß, Nils

Nils Kaczenski

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#12 dresch34

dresch34

    Newbie

  • 24 Beiträge

 

Geschrieben 10. Mai 2017 - 12:20

Moin,

Das AD sichert man per System State, nicht als VM. Und bei lokalen Backup-Platten macht WSB, was du willst. Der Rest ist Frage der Anforderungen. Und nein, Backup muss nicht kostenlos sein.

Gruß, Nils

Danke, System State Backup kommt sofort in mein Wiki. Das mit den lokalen Festplatten ist eines der größten Mankos und ja, VM-Backups werden dann wohl doch etwas kosten müssen.



#13 NilsK

NilsK

    Expert Member

  • 12.461 Beiträge

 

Geschrieben 10. Mai 2017 - 12:54

Moin,

 

naja, WSB soll auch nur die wichtigste Grundfunktion bieten. Der Vorgänger NT Backup konnte auch Tapes ansprechen, aber das hat praktisch niemand genutzt - wer ein Tape gekauft hat, hatte auch ein paar Kröten für ein ordentliches Backuptool übrig. Hingegen wurde NT Backup sehr oft für "schnelle" lokale Disk-Backups eingesetzt, und genau das macht WSB auch ganz gut. Man kann damit auch auf Shares sichern, aber dann eben nur jeweils den letzten vollständigen Stand. Für ein Betriebssystemwerkzeug finde ich das durchaus OK.

 

Gruß, Nils


Nils Kaczenski

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