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Windows Server 2003 auf Intel-Mac


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Salü miteinander

 

Vielleicht hats der eine oder andere schon gehört, dass Apple neuerdings die Installation von XP Home und XP Professional auf Intel-Macs mittel Dual-Boot ermöglicht. Die dafür benötigte Software heisst "Boot Camp" und ist kostenlos.

 

Ich habe zum Spass versucht, einen Windows Server 2003 auf einem MacBook Pro zu installieren. Das Ergebnis ist, dass auch das funktioniert. Zwei Schwierigkeiten sind aufgetaucht, die sich allerdings lösen liessen:

 

- Das MacBook Pro hat keine Delete-Taste. Ctrl+Alt+Del ist somit beim ersten Start und der ersten Anmeldung nur möglich, wenn per USB zusätzlich eine PC-Tastatur angeschlossen wird. Habe für 35 Franken eine Billigtastatur von Microsoft gekauft, ohne etwelche Installations-CD für irgendwelche Treiber. Sie wird somit sofort erkannt, die Anmeldung am Server kann vorgenommen werden.

 

- Die Netzwerkkarte wird nicht erkannt. Apple lässt Boot Camp eine Treiber-CD erstellen, mit einer einzelnen exe-Datei, die unter Windows Server 2003 die Treiberinstallation allerdings verweigert ("falsches Betriebssystem"). Es ist indes möglich, mit dem Switch /a eine administrative Installation zu machen und den Netzwerktreiber anschliessend manuell zu installieren. Dass dies funktioniert, zeigt dieser Beitrag - er entsteht auf dem MacBook Pro unter Windows Server 2003;-)

 

Ebenfalls geklappt hat eine SBS-2003-Installation auf Intel-Mac. Der nächste Versuch ist somit ein iMac mini Intel mit Small Business Server 2003.

 

Erstaunlich ist, wie schnell der W2K3 auf dem MacBook Pro läuft. Für mich ist klar, dass Apple mit Boot Camp nun eine echte Hardware-Alternative darstellt. Es soll ja Leute geben, die gerne ein schönes Apple-Notebook hätten, aber nicht mit dem Mac OS arbeiten wollen, können, dürfen. Jetzt geht beides...

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Hallo dmetzger,

 

hab die Geschichte auch verfolgt u. wollte nur kurz ne Anmerkung machen, andersherum, also die Installation ja schon der Versuch Mac OS X auf nicht Apple-Hardware zum laufen zu bringen ist ein klarer Lizenzbruch, da dies Apple generell verbietet.

 

Wobei ich es schade, finde dass es keine Testversion gibt die unter Virtual Server 2005 mal angeschmissen werden könnte... wenn einer darüber mehr weis nur her damit. :wink2:

 

LG Gadget

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Hallo Kohn

 

Im Prinzip hast Du die Frage schon beantwortet - die Lizenzbestimmungen verbieten es. Es funktioniert auch unter VMware nicht, die Installation wird umgehend abgebrochen, ob Du es ab CD oder iso-Datei versuchst.

 

Wenn Du aber Mac OS X 10.4 ausprobieren möchtest, dann beschaffe Dir doch mal einen Intel-Mac. Du hast ja dann die Dual-Boot-Konfiguration und kannst durchs Drücken der Alt-Taste (unter Mac heisst das "Option"-Taste) das zu startende Betriebssystem wählen. Die beiden Partitionen für Mac und Windows sind hierbei gegenseitig schreibgeschützt, d.h. man kann zwar vom einen OS aus die Festplatte des anderen durchsuchen, nicht aber Daten hin und her kopieren. So kannst Du auch die AD-Integration von Mac OS 10.4 erforschen und hast trotzdem eine echte Windows-Maschine vor Dir, auch wenns ein Mac ist;-)

 

Ich habe inzwischen unter Windows Server 2003 auch die Grafik mit 1440 mal 900 Pixel hinbekommen. Das nächste sind Mini PCI und Bluetooth. Der Windows Server wird nicht produktiv eingebunden, deshalb habe ich auch Office 2003 installiert, um zum Beispiel Outlook per RPC über HTTPS mit meinem SBS abzugleichen. Funktioniert natürlich alles wunderbar - selbstverständlich: Es ist ja eine Windows-Maschine (auch wenn ich mich irgendwie noch an den Gedanken gewöhnen muss). Mich verblüfft einfach weiterhin das Tempo, mit der das MacBook arbeitet. Ok, stecken auch 2 GB statt 1 GB RAM drin.

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Tja Kohn, vielleicht begegnen wir demnächst Geschäftsleitern und Firmenvorständen, die sich so ein Mac-Prestigenotebook zulegen wollen und von ihrem Informatikpersonal die Umstellung auf Windows verlangen (und diese Kenntnisse voraussetzen, weil der Chef der Konkurrenzfirma das auch schon hat). Darum sollten wir schon mal üben, wie das geht, sonst macht es vielleicht ein anderer;-)

 

Aber ist schon klar, so ein Ding kostet ab 2100 Euro plus XP-Lizenz.

 

Ich schreibe grad was über Mac-Windows für "Die Zeit" und deren am Mittwoch erscheinende Ausgabe. Darum habe ich auch das MacBook zur Verfügung gestellt bekommen. Auch ich drucke mein Geld leider nicht selbst:-( Darum werde ich das Gerät auch wieder retournieren müssen.

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@zahni

 

Mir fallen z.B. folgende Gründe ein:

 

- Prestige. Geschäftsführer will schickes Notebook, aber die Firma arbeitet mit Windows. Statt bei Sony oder Samsung bedient er sich halt bei Apple.

 

- Austauschbarkeit. Es gibt Firmen mit gemischten Umgebungen wg. verschiedener Bedürfnisse in unterschiedlichen Abteilungen (etwa Redaktion/Layout/Werbung/Druckvorstufe). Solche Unternehmen könnten sich entscheiden, Macs zu kaufen, um sie ggf. in einer anderen Abteilung mit anderem OS einsetzen zu können.

 

Ich sehe Apples Schritt vorerst weniger als Argument für das Mac OS denn als Argument für ihre Hardware im mittleren und oberen Preisbereich. Apple baut ja auch durchaus ansehliche Servergeräte. Mal sehen, wie sich die Geschichte entwickelt.

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