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peterg

Exchange mit Außendienstmitarbeitern?

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Hi,

 

hier mal eine Frage über Clients die nicht immer an der Domäne hängen.

Wir haben hier Exchange 2003 und drei Mitarbeiter sollen Notebooks bekommen,

da sie nicht immer im Büro sind. Wie haut dann der e-Mail-Abruf hin?

 

Der User hat z. B. auf der Baustelle einen Internetzugang und kann dann über

sein E-Mail Konto (pop, smtp) die e-Mail abrufen - oder???

 

Jedoch der Server holt alle 15 Minuten die e-Mails ab. Jetzt kann es doch passieren,

dass vom Server schon e-Mails abgeholt wurden und der User auf der Baustelle die Mails

gar nicht mehr abholen kann. Muss man dann die e-Mails beim abholen durch den Server

auf dem e-Mail-Server des Providers belassen?

 

Wie schaunen dann die Einstellungen in Outlook 2003 aus? Dort wählt man doch als

Kontotyp Exchange aus und nicht POP?

 

Da blicke ich nicht ganz durch!

 

Gruß,

Peter

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Hallo,

es gibt für Dein Problem mehrere Lösungen:

1) Die Mitarbeiter lesen ihre Mails über Outlook Web Access. Dann mußt Du halt dafür sorgen, dass Deine Firewall den Port 443 zum Exchange-Server durchläßt

2) Du konfigurierst Deinen Exchange-Server für RPC over https, dann können die Mitarbeiter Ihre Mails direkt über Outlook abholen.

3) Du baust Dir ne VPN-Konstellation, über die sich die Mitarbeiter in das lokale Netz verbinden und können dann Ihre Mails über Outlook lesen.

 

Die Lösung 1 ist sehr schnell zu realisieren, allerdings ist damit auch Dein Exchange-Server von außen her über https angreifbar. Die Lösung 2 ist imho relativ aufwendig zu konfigurieren, bietet aber halt die Möglichkeit des Arbeitens mit Outlook. Lösung 3 verwenden wir in der Firma. Die Realisierung geht von einfach bis umfangreich, je nachdem wieviel Sicherheit Du willst und welche Möglichkeiten Eure Firewall/Router bietet. Da Du die Mails abholst gehe ich mal davon aus, dass Du einen SBS-Server einsetzt. Der hätte alles an Bord für die VPN-Konstellation.

 

Gruß

winhar01

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Hi, das mit VPN hört sich noch am besten an. Aber die Mitarbeiter können das

Notebook einschalten und Word, ..Outlook starten. Das wars. Wenn ich denen mit VPN

und so was komme drehen die durch.

 

Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? Machen das andere auch so?

 

Die öffentlichen Ordner gehen dann wohl auch nur wenn ich Outlook mit

Exchange konfiguriere oder?

 

G,

Peter

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Hi, das mit VPN hört sich noch am besten an. Aber die Mitarbeiter können das

Notebook einschalten und Word, ..Outlook starten. Das wars. Wenn ich denen mit VPN

und so was komme drehen die durch.

 

Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? Machen das andere auch so?

 

Die öffentlichen Ordner gehen dann wohl auch nur wenn ich Outlook mit

Exchange konfiguriere oder?

 

G,

Peter

 

Ich gehe mal davon aus das diese Mitarbeiter eine Internetverbindung aufbauen können!? Dann können sie auch eine VPN Verbindung aufbauen, ist nichts anderes, 2 Klicks mehr!

Und ansonsten halt den OWA (Outlook Web Access) installieren. Ich gehe mal davon aus das ihr eine feste IP in der Firma habt, dann wäre es nur der Aufruf eines links (z.B.: http://www.deineFirma.de/exchange), und 100% können das deine Kollegen ;)

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Ich würde auch den VPN bevorzugen. Gerade bei den Außendienst-DAU (du erwähntest ja auch noch das Wort "Baustelle"...) hat man da oft Ärger wenn die sich an die OWA-Oberfläche gewöhnen müssen.

 

Unsere Außendienst Notebooks haben wir über die Vodafone UMTS-Karte angebunden. Gibt da auch so ne relativ kostengünstige UMTS/GPRS-Flat welche bezahlbar ist.

 

Als VPN-Gegenstelle läuft bei uns eine GateProtect-Firewall.

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Alternativ kannst du dir aber auch damit behelfen das du die POP-Konten auf dem Client und nicht auf dem Server abholen lässt. Dann Outlook 2003 im Cache-Modus betreiben, welches denn die E-Mails unterwegs abholt und in der Firma wieder mit dem Exchange synchronisiert.

 

Ist natürlich keine Pracht-Lösung, tut's für 3 Mitarbeiter und nur E-Mail Zugriff allemal. Nachteil ist aber auch das die Mitarbeiter so auf in der Zwischenzeit intern verschickte Mails nicht zugreifen können.

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Alternativ kannst du dir aber auch damit behelfen das du die POP-Konten auf dem Client und nicht auf dem Server abholen lässt. Dann Outlook 2003 im Cache-Modus betreiben, welches denn die E-Mails unterwegs abholt und in der Firma wieder mit dem Exchange synchronisiert.

 

Ist natürlich keine Pracht-Lösung, tut's für 3 Mitarbeiter und nur E-Mail Zugriff allemal. Nachteil ist aber auch das die Mitarbeiter so auf in der Zwischenzeit intern verschickte Mails nicht zugreifen können.

 

.....und wenn zwischeneitlich das Notebook mal kaputt geht/geklaut wird, fehlen wie immer die "wichtigsten" mails :suspect:

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Hallo,

also die VPN-Lösung ist für Deine Außendienstmitarbeiter sicher kein Problem. Der einzige, der vielleicht ein bißchen was zu tun bekommt bist Du. Aber auch das hält sich je nach Sicherheitswünschen in Grenzen.

 

mfg

winhar01

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Hi,

 

vielen Dank für die Antworten. Dann probiere ich es mit VPN. Wir haben zwar keine

feste IP aber das haut über dynamische IPs auch hin.

 

Gruß,

Peter

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Hi,

 

hier mal eine Frage über Clients die nicht immer an der Domäne hängen.

Wir haben hier Exchange 2003 und drei Mitarbeiter sollen Notebooks bekommen,

da sie nicht immer im Büro sind. Wie haut dann der e-Mail-Abruf hin?

 

Der User hat z. B. auf der Baustelle einen Internetzugang und kann dann über

sein E-Mail Konto (pop, smtp) die e-Mail abrufen - oder???

 

Jedoch der Server holt alle 15 Minuten die e-Mails ab. Jetzt kann es doch passieren,

dass vom Server schon e-Mails abgeholt wurden und der User auf der Baustelle die Mails

gar nicht mehr abholen kann. Muss man dann die e-Mails beim abholen durch den Server

auf dem e-Mail-Server des Providers belassen?

 

Wie schaunen dann die Einstellungen in Outlook 2003 aus? Dort wählt man doch als

Kontotyp Exchange aus und nicht POP?

 

Da blicke ich nicht ganz durch!

 

Gruß,

Peter

 

 

Moin Peter,

 

baue die VPN Lösung auf! :)

In nicht allzu ferner Zukunft kommen die Kollegen und wollen auch noch die eine Excel oder andere Word Datei modifizieren. Dann wird die Datei per Mail hin und her geschickt, das Ganze kostet unnötig Zeit!

 

Wenn Dir das mit dem VPN auf dem SBS etwas zu umständlich ist, dann kannst Du das ja jederzeit für kleines Geld mit einem Router abfackeln.

Wir setzen Lösungen von Draytek, Netgear und Cisco.

Bei der Netgear Lösung gibt es einen einfach zu bedienenden Client (Vorsicht: Wenn auf der gleichen Maschine schon NCP läuft, gibt es Ärger/Bluescreens!). Auch kannst Du mit 3DES bis AES als Verschlüsselung arbeiten.

 

Kalkuliere hier für die Einrichtung des Routers inkl. Client Policy mit Tests 1 Stunde, für die Client Installation jeweils 10 Minuten.

 

Damit liegt ihr auf der sicheren und flexiblen Seite.

 

Ein angenehmes Wochenende wünscht

Sir Rossi

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