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RIS ohne PXE


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Hm,

 

habe da eine Netzwerkfähige DOS Diskette mit eigentlich allen Netzwerkkartentreibern. Wenn du auf dem Server ein W2k Distributionsverzeichniss angelegt hast, müsstest du eigentlich mit Hilfe der DOS Diskette und den Befehlen "net use" eine Netzwerkinstallation starten können.

 

Sorry, kann dir leider nur theoretisch berichten, da ich die Diskette erst selber vor kurzem bekommen habe und noch nicht testen konnte. Schau mal im Internet, vielleicht gibts die dort irgendwo zum saugen ...

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@ morpheus,

 

 

wenn du nen Risserver aufgesetzt hast, kannst du da auch schauen welche Karten mit einer Bootdisk noch funktionieren.

 

 

@ detzi, stimmt schon, aber die Netzwerkkarte muss dennoch PXE-Bootfähig sein :-) Auch wenn der PXE-Boot-Rom simuliert wird. Das kann nicht jede Netzwerkkarte. Die 10€ Dinger können das eigentlich nie.

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@detzi:

Wenn die Karte nicht PXE-fähig ist, kann man das mit Hilfe einer speziellen Bootdiskette umgehen. Diese Disk simuliert das PXE-Boot-Rom, das normalerweise auf der Netzwerkkarte sitzt.

Natürlich geht es mit diesen Karten (und ausnahmslos nur mit diesen Karten). Aber gerade darum drehte sich morpheus' Frage: Geht es auch mit NICs, die nicht PXE sind, und die nicht mit dieser RIS-Startdiskette gebootet werden können (diese Diskette wird rbfg.exe erstellt => s. Original posting von morpheus).

 

Und ausser den zwei Möglichkeiten gibt es keine andere, RIS-Clients zu installieren.

 

grizzly999

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Hallo, genau die Variante von snake99 hat mir auch schon vorgeschwebt.

 

Hat irgendjemand schon mal Erfahrungen damit gemacht. Eigentlich stelle ich mir das ganz logisch vor. Ich erstelle eine DOS Bootdisk mit Netzwerkkartentreibern und hinterlege das sich der Client eine IP vom DHCP holt. NUR WAS PASSIERT DANN BEI RIS ??? WEISS DAS JEMAND GENAU ??? WAS WIRD GESTARTET ???

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ha, grizzly999, das hab ich irgendwie vermutet. schade, dass im support nur so selten so gute antworten kommen, wie von dir hier - aber im support wird wohl in jedem unternehmen auf teufel komm raus gespart ...

und zum thema - aus erfahrung kann ich sagen, der aufwand für die diskettenlösung (im dauerbetrieb immer wieder fehlerhaft) rechnet sich nicht im vegleich zum zukauf von boot-roms oder neuen pxe-nics. ich plädiere für die "direkte" lösung - neue nics mit pxe-fähigen boot-roms

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Bootfähige Nic's kosten auch nicht mehr die Welt. Und in einem Bereich, wo wir bei vielen Rechnern mit Ghost-Images arbeiten -weil wir immer wieder exakt die vorher aufgesetzten Computer brauchen, arbeiten wir im Moment noch mit Netzwerkbootdisketten. Da kann ich auf die gleiche Erfahrung wie du zurückgreifen, ich kann ständig irgendwelche (Marken)Disketten neu kopieren und anpassen, weil die dauernd kaputt gehen. Heute sind die meisten Disketten nur noch Schrott. Bei meiner ganzen Diskettensammlung, die ich immer noch von vor 13 Jahren habe, verzeichne ich keinen einzigen Ausfall.

 

grizzly999

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Wie schon gesagt, ich habe mit dieser Diskette keine Erfahrung. Das ganze säh theoretisch so aus:

 

Du installierst die Support Toolz auf deinem W2k Server. Dann erstellst du mit Hilfe von den Support Toolz ein Distributionsverzeichnis wo z.B. die Daten von W2k prof rein kommen. Das Distributionsverzeichnis ist nicht mit dem RIS verzeichnis gleichzusetzten, da die Inhalte Unterschiede aufweisen. Das Verzeichniss muss jedoch, genauso wie ein RIS Verzeichniss freigegeben sein für die Installation.

 

Wenn das Verzeichniss angelegt ist, gehst du zu dem Rechner den du installieren willst. Du schiebst die DOS Netzwerkdisk rein und startest den Rechner. Dann installierst du den Netzwerkkartentreiber und greifst dann ganz normal auf das Distributionsverzeichniss zu und installierst W2k prof.

 

Wie gesagt, ich kenne es nur theoretisch und habe es noch nicht selber ausprobiert. Aber es soll so klappen wie man mir berichtete.

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Das, was Du beschrieben hast, ist eine Unbeaufsichtigte Installation (wenn man es mit einer Antwortdatei macht), und das geht super, ist aber kein RIS.

 

RIS - gemeint ist jetzt das sog. CD-basierte Abbild bei RIS - ist im Prinzip auch nichts groß anderes als eine Unattended Installation, aber mit Vorteilen, z.B. a) Ich brauche keine extra Diskette zum Booten, sondern kann übers Netzwerk booten, b) "verwaltete Computer", oder auch c) in der Domäne werden RIS Server automatisch für den richtigen Standort des Clients ausgewählt d) RIPrep-Images

 

Aber morpheus ging es darum, RIS und vielleicht die Vorteile zu benutzen, nicht die Unattended Installation, aber die Voraussetzung der Netzwerkkarten nicht haben zu wollen.

 

grizzly999

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  • 2 months later...
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