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Zeitweise keinen Netzzugang - IP 0.0.0.0 bei DHCP


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Hallo,

 

ich bekomme zeitweise keine IP-Adresse von meinem Kabelmodem (ish internet, mit Netzwerkkarte verbunden) zugewiesen (kein INet-Zugang). Leider lässt sich das Problem bisher nicht recht eingrenzen.

Meine TCP/IP-Konfiguration ist auf DHCP eingestellt.

Normalerweise (wenn’s funktionert), sieht meine ipconfig so aus:

 

Windows 2000-IP-Konfiguration

 

Hostname : AchimsLaptop

Primäres DNS-Suffix :

Knotenpunkt : Hybridadapter

IP-Routing aktiviert : Ja

 

Ethernetadapter „Lan-Verbindung“:

 

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix :

Beschreibung : Intel® PRO/100+ MiniPCI

Physikalische Adresse : 00-D0-59-13-24-26

DHCP-aktiviert : Ja

Autokonfiguration aktiviert : Ja

IP-Adresse : 62.143.84.84

Subnetzmaske : 255.255.255.0

Standardgateway : 62.143.84.1

DHCP-Server : 80.69.100.6

DNS-Server : 80.69.98.110

212.113.0.3

Lease erhalten : (Datum/Uhrzeit)

Lease läuft ab : (Datum/Uhrzeit)+1h

 

Dann funktioniert alles wie es soll, auch gibt’s keine Ausfälle, solange der Rechner läuft.

 

Wenn ich jedoch den Rechner auf Standby stelle oder herunterfahre und wieder starte, kommt es häufig aber unregelmäßig vor (25%?!), dass ich als IP und Subnetmask nur noch 0.0.0.0 habe und dann natürlich nix mehr geht im INet. Manchmal klappt’s wieder nach einem erneuten Neustart, manchmal nicht. Ich warte dann auf gut Wetter und irgendwann funktioniert’s wieder :confused: .

 

Bisher habe ich folgendes unternommen:

 

Telefonat mit ish. LEDs an Kabelmodem und Netzverbindungen leuchten korrekt. IP 0.0.0.0 weist auf Problem mit Netzwerkkarte hin.

 

Neuinstallation des Netzwerkkartentreibers behob einmal das Problem. Einmal aber auch nicht... Es werden keine Probleme angezeigt.

 

Update des Netzwerkkartentreibers – keine Veränderungen.

 

Ausschalten der Firewall (ZoneAlarm) – keine Veränderungen

 

Ausschalten des Antivirenprogramms (Antivir) – keine Veränderungen

 

Eine aktive LAN-Verbindung wird jedoch immer angezeigt (LAN-Verbindung 100Mbit/s). Kann ich daraus schließen, dass wenigstens das Kabel ok ist? Und vielleicht auch, dass die Netzwerkkarte doch kein Problem hat?

 

Hat jemand eine Idee, wodran dieses Phänomen liegen könnte? Ich weigere mich noch, an einen Hardware-Fehler zu glauben. Vielleicht gar doch ein Virus (konnte nix finden)?

 

Vielen Dank schon mal,

Achim

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@dmetzger: Was soll das denn bringen, die IP wird vom Provider zugewiesen !

 

@achim1604:

Deinstallier mal die Netzwerkkarte im Gerätemanager, starte das Notebook neu und deaktiviere im BIOS die Netzwerkkarte (ich hoffe, da gibt es diese Option), laß den ohne Netzwerkkarte hochfahren.

 

Dann nach erneutem Start die Netzwerkkarte wieder aktivieren und w2k neu starten. Ich hoffe, die Registry-Einträge zu der Karte werden dann wieder korrekt eingetragen - dort vermute ich eher das Problem.

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Wir hatten mal ein ähnlich gelagertes Problem. Unregelmässig war kein Verbindungsaufbau möglich. Ausgetauscht wurden Modem, Router und Kabel ohne Besserung. Mit einem Anruf bei der DSL-Störungsstelle hatten wir wohl Glück einen versierten Mitarbeiter zu erwischen. Er könne unseren Router nicht sehen, diagnostizierte er. Letztendlich setzte er den DSL-Port zurück. Seitdem läuft die Verbindung störungsfrei.

 

Gruß

Edgar

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@zuschauer

Die Konfiguration ist ohnehin ungewöhnlich. In der Regel verteilt das Modem/Router die internen IP-Adressen, wenn im Intranet keine dezidierten DHCP-Server vorhanden sind. Darum der erste Gedanke mit der fixen IP, damit die Verbindung zwischen AchimsLaptop und dem Modem definiert ist. Offenbar verteilt hier der ISP jedoch auch die internen IP-Adressen , was mir ehrlich gesagt ein Graus wäre (Sicherheitsbedenken). Wusste gar nicht, dass es ISPs gibt, die das so handhaben. Geht es darum, bei diesem Modell den Kunden die Zahl von PCs zu beschränken, die auf einen DSL-Anschluss zugreifen dürfen?

 

Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hat das Modem ja eine IP-Adresse, nämlich 62.143.84.1, und funktioniert als Standardgateway. Da muss doch noch eine externe IP vorhanden sein, die uns Achim indes nicht mitgeteilt hat, womit es dann wirklich ganz seltsam wird, dass auf AchimsLaptop mit ipconfig/all der DHCP-Server des ISPs auftaucht und nicht 62.143.84.1 auch als DHCP- und DNS-Server.

 

Möglicherweise - und vielleicht liege ich total schief - kommen sich zwei DHCP-Server in die Quere, die Adressen in unterschiedlichen Bereichen vergeben. Das würde erklären, weshalb es zeitweise nicht mehr funzt.

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@Edgar

 

Ich stimme zu, was die externe IP (WAN) anbelangt. Sonst würde es ja nicht funktionieren. Aber wenns ums LAN geht, muss intern ein DHCP-Dienst vorhanden sein. Das kann der Router (Modem) sein, wenn es nur einen direkt damit verbundenen Rechner gibt oder gleich ein Hub oder Switch kommt, an dem dann mehrere Stationen hängen.

 

Schaltet man ICS ein, also teilt den Internetzugang eines Rechners mit anderen Stationen (dazu sind zwei Netzwerkkarten nötig), wird dieser Rechner zum Router und verteilt Adressen an die Clients. Das geschieht über die interne Netzwerkkarte des Router-Rechners, die bein Windows 2000 und XP zwangsläufig die 192.168.0.1 ist. Oder man hat einen ausgewachsenen Server mit installiertem DHCP-Dienst.

 

Was uns achim1604 mitteilt, ist ganz offenbar das Resultat von ipconfig /all auf seinem Laptop. Dieses hat die lokale IP-Adresse 62.143.84.84 und ist mit dem Modem verbunden, das die lokale IP 62.143.84.1 hat. Sein Standardgateway und DHCP-Server müssten in diesem Fall ebenfalls die IP 62.143.84.1 aufweisen (oder eine andere von Ish, die deckungsgleich mit derjenigen des Modems ist). Tun sie aber nicht - und genau da liegt offenbar das Problem.

 

Hier gibts Infos - Screens beachten!:

http://www.ish.de/service/internet/technikinfo/ip-finden.html

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Hallo dmetzger,

 

ich schätze die vom TO angegebene IP als die vom seinem ISP(http://www.ish.de/unternehmen/index.html) zugewiesene ein. Das diese bei zeitweilig nicht verfügbar ist, deutet für mich auf eine (dynamisch oder statisch) Zuweisung und auf eine unterbrochne Verbindung hin. Bei unserem ersten Internetanschluss in der Steinzeit hatten wir von unserem Provider fest zugewiesene Adressen (drei Stück).

Hast du hinsichtlich deines Vorschlages, die Adresse händisch einzutragen, eine praktische Erfahrung gemacht? Das würde mich schon interessieren.

 

Gruß

Edgar

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Hallo miteinander

 

Ich habe, weil mich diese Sache doch interessiert und man nie auslernen kann, ein bisschen weiter recherchiert. Ergebnis: Es gibt auch ein Szenario, in dem das Modem von Achim keine Routerfunktion ausübt, sondern einfach ein durchgeschaltetes Modem ist (eine Art Durchlauferhitzer). Dann ist es tatsächlich so, dass sich der Standardgateway 62.143.84.1 bei Ish selbst befindet. Diese Art von Modems scheint bei Privatnutzern doch noch oft vorzukommen - anscheinend sind die Vorzüge von Routern oder Firewallgeräte mit NAT-Funktion nicht jedem Nutzer bekannt. In diesem Fall erhält die Netzwerkkarte von Achims Laptop die IP wirklich direkt von Ish zugewiesen.

 

@Edgar

In diesem Fall hast Du absolut Recht: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich um Verbindungsunterbrüche handelt, Ish dem Laptop von Achim also keine (wahrscheinlich dynamische) IP zuweisen kann. Die 0.0.0.0 für die externe Karte wird ja auch von Routern oder Firewallgeräten ausgegeben, wenn der ISP ein Netz- oder Serverproblem hat und die Verbindung gekappt ist. Abzuklären wäre nun, ob es an Ish liegt oder am Gerät (Netzwerkkarte -eventuell Wackelkontakt?).

 

@Achim

Bitte halte uns auf dem Laufenden. Danke.

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Hallo zusammen,

 

"endlich" kann ich mal wieder was berichten. Hat ziemlich lang gedauert, bis das Symptom mal wieder auftauchte, aber eben war es so weit. Und ich habe mir meine ipconfig/all mal angesehen und folgende Änderungen festgestellt:

 

Windows 2000-IP-Konfiguration:

... (wie vor +)

WINS-Proxy aktiviert : Nein

 

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix :

...

IP-Adresse : 0.0.0.0

Subnetzmaske : 0.0.0.0

Standardgateway :

DHCP-Server : 255.255.255.255

DNS-Server :

 

Besonders auffallend finde ich das WINS-Proxy. Weiss aber nicht, was das bedeutet. Vielleicht könnt Ihr mir helfen.

 

Eigenartig war, wie sich diesmal das Problem löste. Ich schrieb die ipconfig ab, dann hab ich aus einer Laune heraus nochmal ipconfig/all ausgeführt und plötzlich waren die IPs alle wieder da und alles funktioniert. Das scheint doch wirklich nach einem Zuordnungsproblem vom Provider zu sein, oder?

 

Grüße,

Achim

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Salü

 

Ja, und offenbar hat es Dein Eintrag ins Forum geschafft, was auf eine wieder funktionierende Internetverbindung hindeutet;-)

 

Mir ist inzwischen auch klar, dass Du eine direkte Breitbandverbindung ohne Router hast, was sich schon aus Sicherheitsgründen nicht empfiehlt. Ich würde mal eine Zywall 2 oder 10 dazwischen schalten, einfach so, wegen der Viren, Würmer und Trojaner... Ein DSL-Router würde wegen der NAT-Funktion auch schon helfen.

 

Da Du die ganze IP-Konfiguration von Ish dynamisch zugewiesen bekommst, sind tatsächlich Probleme beim Provider zu vermuten. Möglich ist, dass Du nach einer bestimmten Zeit automatisch getrennt wirst und die Erneuerung der dynamischen IP nur zeitverzögert stattfindet. An Deiner Netzwerkkarte liegt es jedenfalls nicht.

 

Interessant wäre nun auch zu wissen, in welchen zeitlichen Abständen das Problem auftaucht, wenn Dein PC läuft.

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So ein ähnliches Phänomen hatte ich auch schon einmal bei einem Notebook.

Sobald ich das Gerät aus dem Ruhezustand geweckt habe, bekam ich keine Netzwerkverbindung mehr.

Es handelte sich hierbei um ein IBM Notebook mit integrierter Intel Pro100 Karte.

 

Das Problem konnte ich dauerhaft lösen in dem ich einen EAC Filt Treiber installiert habe. Der auch nach dem Aufwecken aus dem Ruhezustand die Netzwerkkarte aus dem Schlaf reisst.

 

gruss

BrainStorm

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Hallo,

 

vielen Dank für Eure Beiträge.

Nochmal kurz zu meiner Konfiguration: ein Laptop ist über eine Netzwerkkarte mit einem Kabelmodem verbunden. Dieses Modem wurde vom Provider ish gestellt und ermöglicht die Nutzung des TV-Kabelnetzes als Internet-Zugang. Sicherheitsprobleme hatte ich bisher damit nicht.

 

Der Provider sagt, dass es gerade nicht (wie bei DSL) zu einer "Zwangs"-Trennung der Verbindung nach einer bestimmten Zeit kommt. Daran sollte es also nicht liegen.

 

Bisher konnte ich das Phänomen nicht feststellen, wenn das Laptop läuft und ich einmal eine IP habe. Dann war bisher immer alles problemlos, bis ich den Rechner runterfuhr oder auf Standby ging.

 

Das Einzige, was ich bisher geändert habe, ist tatsächlich die Energieverwaltung der Netzwerkkarte. Der Computer darf nun nicht mehr die Karte ausschalten, um Energie zu sparen. Vielleicht deshalb das nur einmalige Auftauchen des Problems in den letzten Tagen.

 

@BrainStorm:

Was ist denn das für ein Treiber? Und woher bekomme ich den?

 

Danke,

Achim

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