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#enry

Terminalserver für Schülerarbeitsplätze

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Hallo, 

 

 

mein Name ist Henry und lese schon einige Zeit hier im Forum mit und konnte bisher auch die meisten Probleme durch dieses oder auch andere Foren lösen. Jetzt habe ich aber eines, für das ich einfach nirgends eine wirklich eindeutige Aussage / Anleitung / Best practice finde. 

 

Ich habe einen Raum mit 15 alten Rechnern die für die Arbeit nicht mehr schnell genug sind. Daher möchte ich einen Terminalserver nutzen um die Schüler dort arbeiten zu lassen. Diese sollen natürlich keine Rechte haben etwas zu ändern oder auf Dinge zuzugreifen abseits vom USB Stick, ihrem Homeshare, den Druckern und natürlich den dann für sie freigegebenen Office Anwendungen. Überall wo ich schaue finde ich zwar Anleitungen für die Remote Freigabe von APPs aber nirgends etwas eindeutiges für einen Remotedesktop.  Das bringt aber leider nichts, weil schon die Anmeldung auf den alten Rechnern ewig dauert, auf dem TS aber nur Sekunden. 

 

Nutzer sind alle in einer AD Domäne 

 

 

Vielleicht hat ja jemand einen Link oder eine gänzlich andere Idee zur Lösung meines "Problems" :)

 

 

Gruß Henry

 

 

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Wenn die User auf dem Desktop des Terminalservers arbeiten, müssen sie sich am PC nicht personalisiert anmelden. Ein generisches Login (mit kleinem Profil) reicht.

 

Falls die Rechner auch dafür zu langsam sind: es gibt Linux-Distributionen, die per USB-Stick gebootet werden und aus einem PC einen Thin Client machen. Der User beginnt dann gleich am Anmeldebildschirm des Terminalservers.

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vor 1 Minute schrieb mwiederkehr:

Wenn die User auf dem Desktop des Terminalservers arbeiten, müssen sie sich am PC nicht personalisiert anmelden. Ein generisches Login (mit kleinem Profil) reicht.

 

Falls die Rechner auch dafür zu langsam sind: es gibt Linux-Distributionen, die per USB-Stick gebootet werden und aus einem PC einen Thin Client machen. Der User beginnt dann gleich am Anmeldebildschirm des Terminalservers.

 

Das passiert ja schon, die langsame Anmeldung war auf die Nutzung von Remote Apps bezogen. Da ist dann zwar die Anwendung schnell, da die ja auf dem TS läuft, aber die Anmeldung am langsamen Rechner braucht ewig. Daher die Frage nach einem Remotedesktop mit "allem"

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vor 7 Minuten schrieb Sunny61:

Was spricht gegen kleine schnelle SSDs auf den Clients?

Haben sie schon, um es aber so performant zu machen, um ohne Wartezeiten arbeiten zu können, bräuchten alle noch neuen mehr Ram. Zudem kommt der Aufwand bei Updates usw hinzu, der sich beim Terminalserver auf eben nur den beschränkt.

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Auch langsame Clients brauchen Updates, du bist IMO nie davon befreit, auch nicht bei Linux. Und Aufwand bei Updates kenne ich nicht, dafür gibt es den WSUS und das passende GPO.

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Für Schulen gelten (bis auf die Lizenzkosten) die gleichen Vor- und Nachteile eines Terminalservers wie für alle Unternehmen. Je nach Anwendungen muss man ein Augenmerk auf die Audio-/Video-Performance legen. Je nach Schulstufe üben die Schüler Videoschnitt und da ist ein Terminalserver dann kein Vorteil.

 

Wir setzen an einer Schule seit Jahren auf eine Terminalserverlösung und sind zufrieden damit. Der Grund für den Terminalserver waren nicht alte Clients, sondern diverse Lernprogramme, für die es keine Installationspakete gibt. Die manuell auf einem Server zu installieren ist einfacher, als sie zu paketieren und auf den Clients auszurollen. Zudem sind Lehrer häufig starke Vertreter von BYOD, um es mal milde auszudrücken. :D

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vor 15 Stunden schrieb mwiederkehr:

Für Schulen gelten (bis auf die Lizenzkosten) die gleichen Vor- und Nachteile eines Terminalservers wie für alle Unternehmen. Je nach Anwendungen muss man ein Augenmerk auf die Audio-/Video-Performance legen. Je nach Schulstufe üben die Schüler Videoschnitt und da ist ein Terminalserver dann kein Vorteil.

 

Wir setzen an einer Schule seit Jahren auf eine Terminalserverlösung und sind zufrieden damit. Der Grund für den Terminalserver waren nicht alte Clients, sondern diverse Lernprogramme, für die es keine Installationspakete gibt. Die manuell auf einem Server zu installieren ist einfacher, als sie zu paketieren und auf den Clients auszurollen. Zudem sind Lehrer häufig starke Vertreter von BYOD, um es mal milde auszudrücken. :D

Das hört sich doch gut an! Es geht also. Kannst du kurz erklären wie ihr es gelöst habt?! 

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vor 36 Minuten schrieb #enry:

Kannst du kurz erklären wie ihr es gelöst habt?! 

Wir haben einen ganz normalen Terminalserver installiert. (Bei uns war es nur einer, bei grösseren Institutionen werden es mehrere sein, entweder mit Windows Remote Desktop Services oder zusätzlich mit Citrix XenApp.) Die Clients für die Schüler sind Thin Clients. Das ist vergleichbar mit einem Windows mit automatischer Anmeldung und der RDP-Verknüpfung im Autostart.

 

Die Lehrer haben ebenfalls eine RDP-Verknüpfung bekommen. (Der Server ist extern nicht erreichbar, da der kostenlose Internetzugang diese Möglichkeit nicht bietet. Ansonsten hätte man ein Web Interface in Betracht gezogen.)

 

Wie bereits erwähnt: ein Terminalserver für eine Schule ist identisch mit einem Terminalserver für eine Firma. Nur die Lizenzen sind günstiger. :-)

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Wie es an sich funktioniert ist mir klar :) Mein Problem ist die Konfiguration des Desktops für die Schüler... Vorgefertigte Profile? Alles per GPO? Welche Berechtigungen müssen auf jeden Fall weg, sowas alles. Der Desktop muss so "vernagelt" sein, dass die da keinen Blödsinn treiben können.

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Dann habe ich Dich falsch verstanden, entschuldige bitte. Die Schüler haben logischerweise nur normale Benutzerrechte, somit können sie auf dem Server nur ihr Profil "zerstören". "Eigene Dateien" etc. sind umgeleitet, Outlook konfiguriert sich per Autodiscover, Standarddrucker etc. wird per GPO gesetzt. Gibt es Probleme mit einem Profil, kann es also einfach gelöscht werden. (Kommt aber höchst selten vor, die Schüler sind nicht "dumm" im Umgang mit Computern und absichtlich machen sie eigentlich nie etwas kaputt.)

 

Man kann per GPO natürlich den Zugriff auf die Registry etc. sperren, aber das ist nicht unbedingt nötig. Der Kinderschutzfilter läuft als transparenter Proxy, es würde den Kindern also nichts bringen, wenn sie per Registry einen anderen Proxy eintragen würden. Der Download von Programmen ist auf der Firewall blockiert.

 

Wir hatten aber eigentlich nie Probleme, dass Schüler Unsinn gemacht haben mit der IT. Sind aber Primars***üler, die haben noch Respekt vor dem Lehrer. :D

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vor einer Stunde schrieb mwiederkehr:

Dann habe ich Dich falsch verstanden, entschuldige bitte.

 Dafür bitte nicht entschuldigen! :) Dann habt ihr echt Glück mit euren Schülern... Hier gibt es immer wieder Fälle wo versucht wird so viel wie möglich zu verändern, vermutlich sogar einfach nur um zu testen was geht. Theoretisch konnte ich ja ein Standardprofil erzeugen mit den entsprechenden Vorgaben und Verknüpfungen auf dem Desktop usw und dieses beim Abmelden des Schülers löschen lassen. So erstellt sich beim neuen Anmelden ein neues Profil mit eben wieder diesen Standards!?

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