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Maximilion

Neue Fileserver-Struktur

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich stecke grad in der Prüfungsvorbereitung und bin mir bei einer Aufgabe nicht ganz sicher und würde von daher gerne von euch wissen, was euer Lösungsansatz ist. Ich hoffe, dass mir der Ein- oder Andere von euch etwas Licht ins Dunkle bringen kann...

 

Ausgangspunkt:

 

5 Standorte (4x Office, 1x Data Center)

- eigenständige Fileserver

- pro Standort 1-2 TB Daten (teilweise gleiche)

- Mitarbeitertypen:

o 70%festamStandort

o 20% Standortspringer (arbeiten an jedem Standort)

o 10%Außendienstmitarbeiter(perVPN)

- Teams sitzen über Standorte verteilt

- Datenzugriffe oft von Standort X (User) auf Standort Y (Fileserver)

 

Aufgabe:

 

Im Fokus steht die Auswahl der sinnvollsten Technologie, eine Kostenaufstellung ist nicht nötig.

 

- neue Fileserver Struktur aufbauen

o einheitliche Freigaben an allen Standorten, unabhängig vom User und dessen Standort(-wechsel)

z.B: Finance immer S:\Finance\

o schnellerDatenzugriff,immer auf den aktuellen Standortzugreifen, auch bei Standortwechsel, und unabhängig wer wo die Daten erstellt hat

 

- Berechtigungskonzept

o Berechtigungen müssen zentral verwaltet werden können

o Berechtigungen müssen schnell verändert bzw. ausgelesen werden können

 

- neue Daten-Backup Struktur aufbauen

o Daten-Backup nur an einer Stelle

o Daten-Backup-Strategie möglichst langfristig (5-10 Jahre)

o Daten-Restore von aktuellen (z.B. 1-2 Wochen) aber auch älteren Daten (z.B. 3 Jahre)

 

Wie gesagt, ich bin mir zemlich sicher bzw. hoffe ich, dass mir der Ein- oder Andere Spezialist hier im Forum helfen kann - für jede Art von Hilfe bin ich euch sehr dankbar.

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Moin,

 

na, dann schieß mal los: Wenn du dir ziemlich sicher bist, hast du dir ja schon Gedanken gemacht. Stell die mal dar, dann haben wir was zum Diskutieren.

 

Gruß, Nils

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Moin,

 

na, dann schieß mal los: Wenn du dir ziemlich sicher bist, hast du dir ja schon Gedanken gemacht. Stell die mal dar, dann haben wir was zum Diskutieren.

 

Gruß, Nils

Grüß dich Nils, ich hatte mich vielleicht nicht ganz richtig ausgedrückt - stehe grad noch am Anfang, was das Vorbereiten auf die Prüfung betrifft, da ich leider vor knapp 1 1/2 Jahren bedingt durch eine lebensbedrohende Diagnose ne Pause einlegen musste und jetzt wieder alles von neuem aufarbeiten muss. Wie dem auch sei - zurück zum Thema...

 

Da in der Ausgangslage nichts konkretes über die Struktur gesagt wurde, setze ich jetzt einfach mal voraus, dass es einen Hauptstandort (Domäne) gibt und die übrigen drei jeweils im AD als Sites angelegt werden. An jedem Standort würde ich noch zusätzlich einen DC positionieren, dann wäre der Punkt mit der Anmeldung (jeder User an jedem Standort) schon erfüllt und was die Berechtigungen angeht, wäre es dann auch leicht via AD zu administrieren.

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Moin,

 

ja, schon mal ein guter Anfang.

 

Was käme dir in den Sinn, um die Dateidienste in dieser verteilten Struktur aufzubauen?

 

Gruß, Nils

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Moin,

 

ja, schon mal ein guter Anfang.

 

Was käme dir in den Sinn, um die Dateidienste in dieser verteilten Struktur aufzubauen?

 

Gruß, Nils

In der Ausgangssituation hat jeder Standort einen eigenständigen Dateiserver, auf dem jeweils ca. 1-2 TB an Daten pro Standort lagern. - was jetzt nicht grad viel Datenvolumen ist, meiner Meinung nach. In anbetracht der Aufgabenstellung (neue Fileserver Struktur und Datenbackup nur an einer Stelle), macht es da nicht Sinn, nur einen zentralen Dateiserver zu haben, auf den alle Standorte zugreifen können?

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Moin,

 

nur weil PCs mittlerweile Festplatten in Terabyte-Größe haben, sind 1-2 TB nicht wenig Speicher. Im Gegenteil, das ist ziemlich viel. Summier das mal auf, da kommt was zusammen.

 

Eine Diskussion, ob zentral nicht besser wäre als dezentral, wäre in der Praxis sicher denkbar. Die Aufgabenstellung dürfte das vermutlich nicht hergeben. Ich denke, so, wie die Aufgabe formuliert ist, soll ein bestimmter Lösungsansatz in den Blick kommen. Schau dir das noch mal an.

 

Schon Ideen zu den Backup-Anforderungen?

 

Gruß, Nils

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Moin,

 

nur weil PCs mittlerweile Festplatten in Terabyte-Größe haben, sind 1-2 TB nicht wenig Speicher. Im Gegenteil, das ist ziemlich viel. Summier das mal auf, da kommt was zusammen.

 

Eine Diskussion, ob zentral nicht besser wäre als dezentral, wäre in der Praxis sicher denkbar. Die Aufgabenstellung dürfte das vermutlich nicht hergeben. Ich denke, so, wie die Aufgabe formuliert ist, soll ein bestimmter Lösungsansatz in den Blick kommen. Schau dir das noch mal an.

 

Schon Ideen zu den Backup-Anforderungen?

 

Gruß, Nils

Und ich dachte, ich wäre dem Ziel schon etwas näher gekommen... dann werde ich mich jetzt nochmal genauer dem DFS-Thema witmen, vielleicht bringt mich das näher ans Ziel. *hatte auch schon überlegt, dass Ganze cloudbasiert umzusetzen, aber mit sehr sensiblen Daten in der Cloud hätte ich dann auch kein gutes Gefühl.

 

Über die Backup-Strategie habe ich mir noch keine Gedanken gemacht - erstmal gilt es, die erste Aufgabe zu lösen.

 

Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für deine Hilfe.

 

Gruß Maximilian

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Moin,

 

der Formulierung der Aufgabe nach nehme ich ebenfalls an, dass DFS gemeint ist. Insofern: Ja, in die Richtung würde ich weiter recherchieren.

 

Gruß, Nils

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Was die neue Fileserver Struktur betrifft, habe ich jetzt die Lösung, die funktionieren könnte...

 

Verteilen von Daten via standortübergreifendes DFS - So hat man auf jeden Fall einheitliche Freigaben und es wird immer auf den Root-Server zugegriffen, der am Standort ist und die Daten werden dann an die anderen Standorte repliziert.

 

Ich denke, jetzt kann ich so langsam die Backup-Strategie planen.

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Moin,

 

ja, ich denke, die Aufgabe soll auf ein DFS-Konzept mit Replikation hinauslaufen. Ich weiß nicht, wie die Prüfung genau aussehen wird, aber mach dich mit den Eigenheiten und Nachteilen von DFS-R vertraut, Stichwort z.B. "Last Writer Wins". Auch die Details der Implementierung (z.B. die Standort-Affinität) bergen einiges, wonach vielleicht gefragt wird. Die Bandbreite wäre in der Praxis auch ein Thema.

 

Überlege auch, ob DFS beim Backup helfen kann. Als alleiniges Element wird das aber nicht ausreichen.

 

Gruß, Nils

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Grüss dich Nils, ich habe mich bezüglich der Datensicherung noch etwas belesen und weiss auch wie es mit DFS theoretisch gehen könnte. Allerdings wäre hier ein Nachteil, dass sich Datenbanken (da immer offen) sich nicht via DFS-Replikation sichern lassen. Ich muss demzufolge nochmal nach einer effizienteren Lösung suchen - hast du vielleicht einen Tip, in welche Richtung ich meine Suche konzentrieren sollte?

 

Was die generellen Berechtigungen betrifft, wäre es hier doch sinnvoll, dass via Gruppenzugehörigkeit im AD zu regeln. Also die betreffenden User jeweils auf den einzelnen Servern am Standort via Gruppe (z.B. Finance) den Zugriff explizit zu gewähren.

 

Ach ja, wie siehts eigentlich mit der WAN-Leitung der einzelnen Standorte aus - was würdest du hier für ne Größenordnung empfehlen, damit der Traffic sauber durchläuft?

 

Gruss Maximilian

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Du hast richtig erkannt, daß offene Dateien (Datenbanken) nicht repliziert werden.

Allerdings sehe ich beim Überfliegen deiner Aufgabenstellung nichts von Datenbanken. Oder übersehe ich es?

Für mich klingt die Aufgabenstellung, wie Nils auch schon bemerkt hat, extrem nach DFS.

 

Berechtigungen sollte man immer über Gruppen regeln, niemals für User direkt. Es gibt da unterschiedliche Ansätze. Such mal nach AGDLP, damit solltest du weiterkommen.

 

PS: Ich finde es sehr gut von dir, daß du keine fertigen Lösungen erwartest, sondern mit Tips dich selbst weiter mit dem Thema befasst. So lernst du am meisten und verstehst das Thema. :thumb1:

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Moin,

 

Datenbanken liegen im Allgemeinen auch nicht auf einem Dateiserver. Höchstens sowas wie Access. Da muss dann eben eine organisatorische Regel her, dass die nicht in einem DFS-Ordner mit Replikation liegen.

 

Die Frage nach der Bandbreite kann man nicht pauschal beantworten. Denk mal nach - wovon könnte die abhängen?

 

Gruß, Nils

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Du hast richtig erkannt, daß offene Dateien (Datenbanken) nicht repliziert werden.

Allerdings sehe ich beim Überfliegen deiner Aufgabenstellung nichts von Datenbanken. Oder übersehe ich es?

Für mich klingt die Aufgabenstellung, wie Nils auch schon bemerkt hat, extrem nach DFS.

 

Berechtigungen sollte man immer über Gruppen regeln, niemals für User direkt. Es gibt da unterschiedliche Ansätze. Such mal nach AGDLP, damit solltest du weiterkommen.

 

PS: Ich finde es sehr gut von dir, daß du keine fertigen Lösungen erwartest, sondern mit Tips dich selbst weiter mit dem Thema befasst. So lernst du am meisten und verstehst das Thema. :thumb1:

 

 

Tesso...dank dir, für den Tip bezüglich des AGDLP-Ansatzes. Werde ich mich gleich mal einlesen.

 

Was die Aufgabenstellung betrifft, denke ich, dass ihr zwei Koryphäen (Nils und deine Wenigkeit), dass schon ganz gut einschätzen könnt - übersehen hast du nichts. Es ist nur so, dass ich es mit dem Denken so halte wie mit dem Autofahren - vorausschauend! Ist eine Eigenschaft von mir, die durchaus auch mal kontraproduktiv sein kann.

 

Was das Lernen angeht, bin ich ganz deiner Meinung. Sich Dinge zu erarbeiten, schafft bei mir den größten Lerneffekt... aber ehrlich gesagt, muss ich das Lob an dieser Stelle gleich wieder an euch übergeben - den letztendlich seit ihr es, die bei uns Newbies, mit eurer professionellen Art Informationen weiterzureichen, für selbstständiges und kreatives Denken sorgt!

Moin,

 

Datenbanken liegen im Allgemeinen auch nicht auf einem Dateiserver. Höchstens sowas wie Access. Da muss dann eben eine organisatorische Regel her, dass die nicht in einem DFS-Ordner mit Replikation liegen.

 

Die Frage nach der Bandbreite kann man nicht pauschal beantworten. Denk mal nach - wovon könnte die abhängen?

 

Gruß, Nils

 

Das mit der organisatorischen Regel finde ich gut.

 

Ich werde mir bezüglich der Bandbreite Gedanken machen...nochmals vielen Dank an dieser Stelle, für deine tatkräftige Unterstützung.

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