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Migration Exchange - Neue Domäne


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Hallo Forum,

 

eine kleine Organisation (15 User) wird mit neuer Hardware ausgestattet und will in diesem Aufwasch einen Neuanfang (neue/frische Domäne) machen.

Ich hab mir gedacht, dass ich die Konten in der neuen AD anlege und an jedem PC einen PST-Export und im neuen Profil entsprechend einen Import mache.

Nun habe ich gelesen, dass es dabei zu ein paar "Effekten" kommen kann - die ich noch nicht so im Blick hatte (zum Beispiel fehlende Besitzer von Terminen oder Einladungen, die nochmal rausgehen). Gibt es mit meiner radikalen Methode Wege, das zu verhindern - oder hab ich mich verlesen? Wie würdet ihr das alternativ machen?

 

Quelle ist übrigens ein SBS 2008 - Ziel Server 2012 R2 mit Exchange 2013.

 

Grüße und Danke schon mal!

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Also auch im kleinen besser ADMT + Mailmig?

Nö.

 

Oder den Neuanfang komplett sein lassen?

 

Edit: Es gibt keine technischen Gründe. Die Anforderung kommt vom Kunden und ist organisatorischer Natur.

Und "welche Anforderung" mit "welcher organisatorischen Natur" kommt da genau? Ist dem Kunden klar, dass das auf einiges an Downtime und Mehraufwand hinausläuft?

 

Bye

Norbert

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Moin,

 

um es klar zu sagen: Ja, den Neuanfang weglassen. Die vorhandene Umgebung "reparieren", so viel kann da ja nicht "kaputt" sein. Dann migrieren.

 

Oft denken Kunden, dass sie in der Vergangenheit das eine oder andere Problem hatten und dass das nach einem "Neuanfang" einfach weg sei, weil man dann ja "Ballast" los sei - typische Vokabeln übrigens. Eine IT-Struktur ist aber nicht wie ein Auto, das man austauscht. Da das Unternehmen ja weiter besteht, wird man den meisten "Ballast" immer mitnehmen wollen und müssen - in Wirklichkeit ist das nämlich kein Ballast, sondern Kapital, nämlich die Datenbestände.

 

Solche "Reparaturen" lassen sich meist ohne Downtime für den Anwender machen. Ein "Neuanfang" nicht, auch nicht bei 15 Anwendern.

 

Gruß, Nils

... der früher auch gerne "Neuanfänge" verkauft hat, weil das viel mehr Dienstleistungs-Umsatz bringt als Korrekturen - der das aber nicht mehr so oft tut ...

bearbeitet von NilsK
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Hallo Nils,

 

danke für die konstruktive Antwort.

Zu den nichttechnischen Gründen für die Bevorzugung eines "Neuanfangs" kann und möchte ich mich in einem öffentlichen Forum nicht äußern.

Natürlich ist eine klassische Migration das Mittel der Wahl. Auch ein neuer Firmen- bzw. Domainname (um jetzt mal ein nicht zwangsläufig damit zusammenhängendes Beispiel zu nennen) kann im DNS/AD schon länger geändert werden. Meine Frage habe ich gestellt, da ich eine solche "nichtklassiche" Migration eben nicht jeden Tag mache und die Auswirkungen der Anforderung prüfen möchte.

Sorry, dass ich damit einer von diesen "Wieder einer" bin.

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Ich hab jetzt mal im Forum und www die Runde gemacht und (nochmal) gesucht. Weiß nicht, ob meine Suchworte jetzt die richtigen waren - in der Konsequenz sehen aber alle Threads doch fast gleich aus. Es wird eine Frage ähnlich meiner gestellt und als erste Antwort kommt eine Gegenfrage: "Warum machst Du das überhaupt?". An der Diskussion darüber verlaufen die meisten Threads dann im Sand.

 

Ich bitte, mich nicht falsch zu verstehen - Diese Gegenfrage ist natürlich berechtigt, weil es tatsächlich kaum (technische) Gründe gibt, welche gegen eine klassische Migration sprechen -  Konkrete Aussagen, was denn nun eigentlich aus technischer Sicht gegen einen "Neuanfang mit Datenübernahme" in kleiner Umgebung spricht (vom reinen Aufwand mal abgesehen), hab ich aber auch leider in fast keinem Thread gefunden. Und nur das wollte ich eigentlich wissen.

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Moin,

 

du hast gefragt, wie wir das "alternativ machen" würden. Wenn das nicht das war, was du wissen wolltest, solltest du dir eine andere Fragetechnik überlegen. ;)

 

Der Aufwand eines "Neuanfangs" ist enorm, ich nenne nur mal Stichworte:

  • Export aller Mailboxen
  • Re-Import aller Mailboxen
  • Neukonfiguratoin Exchange
  • Übertragen von Dateidaten mit Berechtigungen
  • Neuinstallation und Neukonfiguration sonstiger Applikationen
  • Entfernen der Clients aus der Altumgebung, Abinden an die Neuumgebung
  • Übertragen wichtiger Profildaten der Anwender
  • Troubleshooting Profile
  • Neukonfiguration der Clientverbindungen
  • ...

Natürlich kommen noch mögliche Probleme der Mailboxen hinzu, so machen Kalendereinträge bei solchen Migrationen immer mal wieder diverse Probleme. Beantworten alter Mails ist auch u.U. nicht (direkt) möglich.

 

Und das ist jetzt nur eine spontane Liste ... und wie gesagt: Vieles von dem, was man so als "Ballast" bezeichnet, wird man auf dem Weg gar nicht los. Defekte Objekte in Exchange etwa nehmen bei sowas eher zu und nicht ab.

 

Gruß, Nils

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