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TEMUCO

SPLA - Was muss lizensiert werden ?

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Moin,

 

wir haben bereits einen SPLA-Vertrag, einen Ansprechpartner und dort auch

diese Anfrage platziert, sind aber mit der Antwort nicht ganz einverstanden.

Daher hätten wir gerne eine Meinung aus dem Forum:

 

Wir betreiben 2 x ESXi 4.1. Insgesamt laufen 4 Windows Server 2008 R2.

Details:

 

2 x Windows Server Standart 2008 R8 als DC (Forest)

2 x Windows Server Enterprise 2008 R8 mit

jeweils Exchange Standard 2010 (DAG)

 

Auf dem DC sind 12 "Benutzer" eingetragen, die auf dem Exchange Standard

und sollen nur im Falle eines Ausfalls auf den zweiten Exchange zugreifen.

 

Wieviele und welche SPLA-Lizenzen sind notwendig für eine

Einzellizensierung (nicht Flat) ?

 

Grüße

TEMUCO

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wir haben bereits einen SPLA-Vertrag, einen Ansprechpartner und dort auch

diese Anfrage platziert, sind aber mit der Antwort nicht ganz einverstanden.

 

Wie lautet denn die Antwort deines Ansprechpartners und wie muss unsere Antwort lauten damit du damit "einverstanden" bist?

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Wie lautet denn die Antwort deines Ansprechpartners und wie muss unsere Antwort lauten damit du damit "einverstanden" bist?

 

Moin Dr.Melzer - vielen Dank für die schnelle Reaktion !

 

Ich wollte keinen Beitrag platzieren, in dem die Angaben von Dritten diskutiert

werden. Aber ok: Wir sollen 2 x Exchange Standard und 2 x Server Enterprise

als Flat lizensieren (SPLA, auf CPU Basis).

 

"Einverstanden" bin ich, wenn sich die Angaben zur notwendigen Lizensierung

mehrfach decken und dadurch der Eindruck einer gewissen "Willkührlichkeit"

bei der Lizenermittlung nicht mehr vorhanden ist.

 

Grüße

TEMUCO

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@TEMUCO,

 

also 1. würde ich mich von einem Partner trennen der dir nich genau die passenden Auszüge aus den Lizenzdokumenten zitieren kann. Bei Datalog war das bisher immer der Fall (kann da nur für uns sprechne)

 

2. In dein Szenario spielt HA und FT mit hinein? Also "nur" Failover oder auch FT?

 

Grüße

Lars

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"Einverstanden" bin ich, wenn sich die Angaben zur notwendigen Lizensierung

mehrfach decken und dadurch der Eindruck einer gewissen "Willkührlichkeit"

bei der Lizenermittlung nicht mehr vorhanden ist.

 

Dann lass dir von deinem Ansprechpartner zu seinen Aussagen die Passagen aus den rechtsverbindlichen Dokumenten (Verträge, Produktnutzungsrechte und Product List) nennen auf welche er seine Aussagen stützt.

 

Dann siehst du schnell ob das Hand und Fuß hat.

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Hallo Lars,

 

danke für das Feed-Back !

 

@TEMUCO,

also 1. würde ich mich von einem Partner trennen der dir nich genau die passenden Auszüge aus den Lizenzdokumenten zitieren kann. Bei Datalog war das bisher immer der Fall (kann da nur für uns sprechne)

 

Euer Partner ist Datalog und dort wurden die Auszüge dazu aus dem Lizenzdokument zitiert ?

 

2. In dein Szenario spielt HA und FT mit hinein? Also "nur" Failover oder auch FT?

 

Die DC laufen im Forest beide permanent und synchronisieren sich jede Stunde (Nodes 1 & 2, Windows Server Standard 2008 R2).

Die Exchange Server (Nodes 3 & 4, Windows Server Enterprise 2008 R2) laufen auch permanent und eine genutzte Datenbank auf dem ersten Exchange Server (Node 3) wird per DAG auf den zweiten (Node 4) kopiert. Die Datenbank auf dem zweiten Exchange Server (default) wird nicht genutzt (Node 4). Nur bei einem Ausfall des ersten Exchange Servers (Node 3) übernimmt der zweite (Node 4) mit der kopierten Datenbank des ersten Exchange Servers (Node 3). *

 

Auf den ESXi läuft kein FT oder HA.

 

Grüße

TEMUCO

 

*besser ein Visio-Bild machen ?

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Hast du deinen Ansprechpartner mal nach den Passagen aus den rechtsverbindlichen Dokumenten gefragt?

 

Nein, wir haben uns die Passagen noch nicht nennen lassen. Am Montag

können wir das sofort erledigen. Da die Klärung der Frage jedoch schnellstmöglich

gewünscht ist, hoffe ich hier vorab von den Forenteilnehmern etwas zu

erfahren und will alle Ergebnisse dazu gerne hier dokumentieren.

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Wir sollen 2 x Exchange Standard und 2 x Server Enterprise

als Flat lizensieren (SPLA, auf CPU Basis)

 

Exchange gibt es im SPLA gar nicht als CPU Lizenz sondern nur als SAL (also pro Benutzer).

 

Auf dem DC sind 12 "Benutzer" eingetragen

 

In diesem Fall würde ich auch den Windows Server als SAL lizenzieren, womit die verschiedenen Serverrollen abgedeckt sind. Die CPU Lizenzierung für Windows Server lohnt sich erst ab wesentlich höheren Nutzerzahlen, was letzlich aber auch von eurer Architektur abhängt. Vielleicht solltet ich euch dafür auch eher die Datacenter Edition anschauen...

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(...) Vielleicht solltet ich euch dafür auch eher die Datacenter Edition anschauen...

Wo liegt bei der Datacenter Edition der Vorteil ?

 

Grüße

TEMUCO

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Obs wirklich ein Vorteil für euch ist musst du selbst entscheiden.

Bei der Datacenter lizensierst du pro CPU. In der Hardwaremachine müssen mindestens 2 CPU vorhanden sein. Dafür kannst du halt auf der Machine soviele Instanzen der des Servers verwenden wie du willst, bzw wie die Hardware mit macht. Das heist du hast für DIESE Machine eine "Lizenzflatrate" für virtuelle Installationen. Du hast die freie Auswahl ob die virtuellen Instanzen eine Standard, Enterprise oder Datacenter sein sollen.

 

Das sind jetzt bestimmt nicht alle Vorteile. Falls jemanden noch was dazu einfällt oder falls ich in einem Punkt falsch liege dann solle er mich bitte berichtigen.

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Bei dem von mir beschriebenen Einsatz müssen alle "Server" entweder Standard oder Enterprise sein und für jeden Benutzer wird eine Server-Lizenz fällig. Egal, wieviele "Server" hierfür genutzt werden. Für den Exchnage wird die zweite Lizenz fällig.

 

Grüße

TEMUCO

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Also zum Thema Lizenzen:

 

Ihr benötigt diese für jeden Windows Server

Windows Server => Entweder SPLA Proc oder SPLA-SAL.

Ab einer gewissen Anzahl an Benutzern lohnen sich SPLA-Processor-Lizenzen je Server. Hier braucht ihr natürlich die passenden Editionen

 

Exchange Server=>hier gibt es wie auch schon gesagt nur SAL-Lizenzen. Genau wie bei SharePoint...

Also müsst ihr hier eure Anzahl an verwendeten Benutzern registrieren.

SAL-Lizenzen sind =>Named User.

 

Des Weiteren ist es wohl auch nicht erlaubt OEM/VLK mit SPLA Lizenzen zu mischen. Also auf einen Win 2003 SPLA Server, darf man kein Win2008 SQL Server OEM/VLK aufspielen.

 

Wendet euch bitte an einen qualifizierten SPLA-Reseller, die Preise sind ja durch MS überall gleich.

ADN würde ich sehr empfehlen, diese haben auch uns beraten.

Hier kannst du auch abwegen, ob die Datacenteredition günstiger ist.

Ansonsten noch der Hinweis: SPLA-Lizenzen enthalten keinen Support und OEM Lizenzen fallen deutl. günstiger aus. SPLA-Lizenzen sind daher hauptsächlich für Software Hosting geeignet.

 

PS: In der Testphase und Testproduktivumgebung werden SPLA-Lizenzen üblicherweise nicht berechnet. Dies muss man nur am Anfang seinen SPLA-Reseller mitteilen. MS ist hier sehr entgegen komment

Falls du fachlische Auskunft benötigst, wende dich bitte an die Firma ADN und verlange nach Frau Wever.

 

Grüße :)

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Ich habe ein paar Informationen zu SPLA zusammengetragen.

Vielleicht helfen diese ja dem einen oder andern weiter. Natürlich ohne Gewähr alles :)

 

1. Welche Lizenztypen gibt es als SPLA-Lizenz?

-Es gibt die SPLA-SAL Lizenz. Dies entspricht einer „Named-User“ Lizenz.

-Es gibt die SPLA-Proc Lizenz. Hier benötigt man pro Prozessor des Servers eine Lizenz. Es dürfen unendlich viele Benutzer auf den Server zugreifen.

2. Benötigt man zusätzliche Zugriffslizenzen, wie bei der Standard-Lizenzierung?

-Nein, entweder verwendetet man für das Produkt n SPLA-SAL Lizenzen oder n SPLA-Proc Lizenzen.

N= Anzahl der Benutzer/Anzahl der CPUs

3. Gibt es auf SPLA-Lizenzen Rabatte/Vergünstigungen?

-Alle SPLA-Reseller bieten die Lizenzen zum selben Preis an.

Bei einer Laufzeit von 36Monaten bietet MS einen Rabatt von 12%.

Weitere Rabatte /Staffelungen gibt es noch nicht.-Ausnahme siehe Punkt 9

4. Wie verhalten sich SPLA-Lizenzen bei virtualisierten Umgebungen?

-Man hat die selben Rechte wie bei normalen Lizenzen. Also ist es davon abhängig, welche SPLA-Lizenz man mietet.

5. Darf ich auf einen Serversystem (auch virtualisiert) die Lizenzen an mehrere Kunden vermieten?

-Ja das darf man. Man benötigt nur genügend SPLA SAL oder SPLA-Proc Lizenzen.

Wir dürfen z.B.auf einen Windows Server 2003 inkl. SQL Server 2005 an mehrere Kunden vermieten.

Beinhalten die SPLA-Lizenzen Support durch Microsoft?

-Nein, SPLA-Lizenzen sind ohne Support, diesen muss man dann bei Bedarf bezahlen.

6. Kann ich vorhandene Lizenzen OEM oder VLK mit SPLA – Lizenzen mischen?

-Nein, man kann die Lizenzen nicht mischen.

7. Darf ich z.B. auf einem Server Windows aus einer OEM Lizenz und den SQL-Server per SPLA laufen lassen?

-Nein, auf einem dedizierten Server dürfen ausschließlich SPLA-Lizenzen verwendet werden

8. Kann ich vorhandene OEM/SA Lizenzen, die nicht in Verwendung sind, anrechnen lassen?

-Es ist möglich, durch nicht genutzte OEM Lizenzen einen Rabatt auf die SPLA-Mietkosten zu erhalten.

9. Wie regelmäßig gibt es Preisänderungen?

-Die Preisänderungen werden immer im Januar gesetzt

10. Wie flexibel kann ich die Lizenzkosten an die Anforderungen anpassen?

-Die Lizenzkosten lassen sich jeden Monat berechnen, hierfür gibt man an seinen SPLA-Anbieter jeden Monat die verwendeten Lizenzen.

Man zahlt für diesen Monat nur die verwendeten Lizenzen.

11. Welche Unterstützung erhalte ich bei der Umsetzung von Testumgebungen/Produktivumsetzung?

-Die Testumgebung und die Testphase der Produktivumgebung sind kostenfrei. Wichtig hierbei ist: Wir müssen dies monatlich an unsern SPLA-Reseller weitergeben.

12. Wie erhalte ich die korrekten Productkeys ?

-Hier wendet man sich am besten an den SPLA-Reseller oder an die MS-Aktivierungshotline.

13. Darf ich auch eine eigene OEM/VLK an Kunden vermieten?

-Nein das darf man nicht, da MS nach der EULA das Vermieten hierfür untersagt.

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Ich habe ein paar Informationen zu SPLA zusammengetragen.

Vielleicht helfen diese ja dem einen oder andern weiter. Natürlich ohne Gewähr alles :)

Nennst Du bitte noch die Quelle deiner Informationen.

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