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Virtuelle Instanzen auf Datacenter


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Hmh,

 

sehr intressant.

 

• Falls Sie alle fünf zulässigen Instanzen gleichzeitig ausführen, darf die in der physischen Betriebssystemumgebung ausgeführte Instanz der Serversoftware ausschließlich zu Folgendem genutzt werden:

 

o Ausführung der Hardware-Virtualisierungssoftware

o Bereitstellung von Hardware-Virtualisierungsdiensten

o Ausführung der Software zum Verwalten und Warten von Betriebssystemumgebungen auf dem lizenzierten Server.

 

Da stellt sich mir die Frage, wie sieht es dann auf einem DATACenter-Server aus, dort gibt es ja praktisch keine "Instanzengrenze" außer die Hardwareimmanente.

 

Des Weiteren würde ich gerne wissen, ob es eine Art "Whitelist" für Software auf der physikalischen Maschine gibt. Es ein Virenscanner schon ein Dienst der nicht laufen "darf". Wie sieht es z.B. mit einer Software wie BackupExec aus ? Diese SW ist ja gerade dazu entwickelt den Hyper-V incl. aller Gastsysteme zu sichern, fällt das unter "Serverwartung" oder darf das auch nicht installiert werden, wenn die max. Anzahl an Instanzen betreibt ?

 

Gruß Data

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Moin,

 

die Antwort ist ganz einfach: Technisch ist es möglich, Dienste in der Parent Partition ("auf dem Host") auszuführen. Es wird aber dringend davon abgeraten (m.W. ist es sogar unsupported, ich finde aber auf die Schnelle keinen Beleg dafür), denn:

 

Anders als viele annehmen, ist der "Host" mitnichten unbeschäftigt, wenn er keine weiteren Dienste ausführt. Ganz im Gegenteil steht er bei allen Virtualisierern ziemlich unter Dampf, denn er führt ja die VMs aus! Bei Hyper-V und den anderen Paravirtualisierern kommt noch ein weiterer Umstand dazu: Jeder I/O wird durch die Parent Partition geleitet, weil dort die Treiber installiert sind. Wenn die Parent Partition nun noch weitere Dienste ausführen muss, stehen die dafür nötigen Ressourcen nicht dem VMs zur Verfügung.

 

Wer also weitere Dienste auf dem "Host" installiert, schadet seiner gesamten Virtualisierungsumgebung.

 

Gruß, Nils

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@ Dr. Melzer

 

Merci, ich habe mich nur "drangehängt" weil die Thematik passte, aber so ist es auch vollkommen OK.

 

@NilsK

 

Das Thema I/O-Last ist mir bekannt. Es stellt sich wirklich nur die Frage, darf ich es Lizenzrechtlich. Dann kommt das Thema, erhalte ich Support von MS und/oder vom Backupsoftwarehersteller, hier also Symantec. Außerdem muss ich ketzerisch Fragen: "Installiert MS keinen AV-Schutz auf seinen Hyper-V Hosts ?"

 

Leider habe ich nichts gefunden was die Begrifflichkeit "Ausführung der Software zum Verwalten und Warten von Betriebssystemumgebungen auf dem lizenzierten Server" etwas eingrenzt.

 

Wir können ja mal Frau Irene Kisse fragen :-). Vielleicht wurde dort schon ein salomoisches Urteil gesprochen.

 

Gruß Data

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Moin,

 

die meisten als "ketzerisch" bezeichneten Fragen sind keine solchen. :D

 

Lizenzrechtlich spricht nichts dagegen, in der Parent Partition zusätzliche Dienste zu installieren - es sei denn, es handelt sich um die "fünfte Instanz" einer Enterprise-Lizenz (oder um eine Standard-Lizenz, die bereits für eine VM genutzt wird).

 

Einen Virenscanner in der Parent Partition zu betreiben, ist nicht nur I/O-mäßig ungünstig, sondern darüber hinaus nicht notwendig: Wenn die Parent Partition nur Hyper-V ausführt, können sich dort keine Viren einnisten. Es handelt sich ja nicht um einen Dateiserver, und auch sonst findet kein Datenverkehr statt, der Viren tragen könnte.

 

Da du selbst deine Fragen als hypothetisch kennzeichnest, erübrigt sich die weitere Diskussion.

 

Gruß, Nils

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@NilsK

 

Also anzunehmen dass auf Grund von fehlenden Dateidiensten der Hyper-V-Server "sicher" ist, finde ich etwas blauäugig. Da gibt es ja noch andere Möglichkeiten der Infizierungswege....

 

...es sei denn, es handelt sich um die "fünfte Instanz" einer Enterprise-Lizenz (oder um eine Standard-Lizenz, die bereits für eine VM genutzt wird).

 

Das ist ja gerade die Frage. Fahre ich eine Entprise-Server aus host bin ich so lange auf der "sicheren" Seite wie ich nur drei Gastsystem mit der richtigen Windows-Version betreibe, kommt jetzt das vierte Gastsystem hinzu was dann. Ich möchte halt gerne Wissen ob jemand den Ausspruch "Ausführung der Software zum Verwalten und Warten von Betriebssystemumgebungen auf dem lizenzierten Server" konkretisiert hat.

 

Gruß Data

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Moin,

 

kann es sein, dass wir uns im Kreis drehen? Die Aussage von Microsoft ist eindeutig: Wenn du zusätzliche Dienste auf der Parent Partition betreibst, die über den Betrieb von Hyper-V hinausgehen (genau darauf bezieht sich die Formulierung "Betriebssystemumgebungen" - gemeint sind die VMs, die Microsoft auch als "Virtual Operating System Environments" oder kurz "VOSE" bezeichnet), benötigt diese Partition eine Lizenz, die nicht die "vier-plus-erste" sein kann.

 

Und wenn du willst, kannst du gern einen Virenscanner oder eine Backupsoftware in der Parent Partition betreiben. Ich würde das nicht tun.

 

Gruß, Nils

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Zählt zum "Verwalten und Warten" auch die Installation einer Backupsoftware ?

 

Erzähl doch mal was deiner Meinung nach "verwalten" und "warten" bedeutet.

 

Oder wollen wir mal anders sagen: Zusätzliche Windows-Rollen und Features sind nicht erlaubt, jede andere Software von einem x-beliebigen Hersteller kann Mircosoft nicht verbieten ?!

 

Wo genau steht das Microsoft so etwas verbietet?

 

kann es sein, dass wir uns im Kreis drehen?

 

Nein wir drehen uns nicht im Kreis. Hier ist nur wieder einmal ein Kandidat der nicht verstehen will weil er dann nicht hören wird was er hören möchte...

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Ups, jetzt sehe ich das Dr. Melzer auch schon wieder geposted hat:

 

Software zum Verwalten und Warten, ist jede Art von Software die ich für den reibungslosen Betrieb eines Servers benötige. Dazu gehört dann auch Software zum Schutz des OS wie Software um den Server im Falle eines Problems wieder herstellen zu können.

 

Nur am Rande: @ NilsK: Es geht mir nur um die lizenzrechtliche Frage, was ich installiere habe ich damit noch nicht gesagt.

 

@ Dr. Melzer

 

Ich habe nicht beauptet, dass dieses Verbot schriftlich fixiert wurde. Ich wollte durch diese Vereinfachnung nur zum Ausdruck bringen, dass in einer

"vier-plus-erste"-Umgebung das Gastsystem nur die Hyper-V-Rolle halten darf. Weitere Windows Server Rollen und Features sind nicht erlaubt.

Es ist aber sehr wohl erlaubt Software von Drittherstellern zu installieren (Zum Verwalten und Warten oder generell ?)

 

@NilsK

 

Nur mal eine Frage, wie sicherst Du den Hyper-V Host ? Selbst wenn nur ein Agent installiert wird, so wird bereits ein Diesnt in die Parent abgelegt.

 

Gruß Data

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@Dr. Melzer

 

Sehe ich erst jetzt:

Nein wir drehen uns nicht im Kreis. Hier ist nur wieder einmal ein Kandidat der nicht verstehen will weil er dann nicht hören wird was er hören möchte...

 

Stimmt nicht. Sagt mir Ja oder Nein zu dem Thema: Ist die Installation von Dritthersteller-Software in einer "vier-plus-erste"-Umgebung auf dem Hyper-V host linzenrechtlich gedeckt, ich werde es aktzeptieren.

 

Gruß Data

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Moin,

 

niemand sagt, dass es nicht erlaubt ist, Dienste in die Parent Partition zu installieren. Nur brauchst du dann eine Lizenz für diese Partition. Was ist daran so schwer zu verstehen?

 

Und: Du unterliegst offenbar einem Missverständnis. Mit der Software zum Verwalten der Betriebssystemumgebungen ist nicht allgemein Verwaltungssoftware gemeint, sondern Software für die Hyper-V-Verwaltung. Sprich: Du darfst den Hyper-V-Manager nutzen, aber eben keinen Virenscanner und keinen Backup-Agenten, es sei denn, du weist der Parent Partition eine eigene Lizenz zu.

 

Ansonsten ist diese Erbsenzählerdiskussion für mich jetzt beendet.

 

Gruß, Nils

Edit: Nein.

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Na, da ist doch mal die Aussage, so habe ich es ja auch gelesen, sorry wenn ich Euch zur Weißglut getrieben habe.

 

Mit der Installation des 4ten Gastsystems benötige ich eine zusätzliche Lizenz für den Host wenn der nicht nur Hyper-V spielt, das ist die Quintesenz

 

Zum Thema Virenscanner hätte ich mal gerne eine Aussage über die PUR hinaus, auch wenn das nach Dr. Melzer nicht möglich sein wird ;).

 

Gruß Data

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