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Datensicherung


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Guten Tag,

 

Nach längerer krankheitsbedingter Arbeitslosigkeit (1,5 Jahre) mache ich mir nun Gedanken über die Datensicherung meines neuen Arbeitgeber.

 

Es geht um einen SBS 2008, und einen Server 2008 mit aktiverer Terminalserver Rolle (nur Office Anwendungen). sowie einem Server 2003 der als 2ter DC rum steht.

Auf dem SBS liegen ca. 70 Postfächer, gleichzeitig arbeiten max. 30 Leute.

 

Bisher wird nachts auf 2 Buffalo Linkstations Sicherungen angelegt. Das ganze mit Acronis True Image Server. Immer MoMiFr auf die 1. und DiDoSa auf die 2. Linkstation.

Dann natürlich noch Wochen und Monatssicherungen verteilt auf die beiden Geräte.

 

Ich kenne das ganze von früher eigentlich nur mit Hilfe von Bandlaufwerken (meist Tandberg) und einem "richtigen" Sicherungsprogramm ala Backup Exec o.ä.

 

 

Da ich in diesem Forum und auch auf

faq-o-matic.net Warum Images nicht als Datensicherung taugen

genug darüber gelesen habe das die hier angewendete Sicherung nicht gerade das gelbe vom Ei ist - frag ich mich nun was man heutzutage so verwendet?

 

Ist Tandberg noch zu empfehlen?

Wenn ja, es geht um ca. 250GB Nutzdaten - sollte man da ein DAT SAS Laufwerk wählen? Ich mein mich zu erinnern das die "nur" bis 320GB sichern können.

Wie sieht es mit einem SBS 2008 aus? Taugt die interne Sicherung?

 

Ich brauche eigentlich nur ein paar Gedankenanstösse um mir das Leben hier etwas ruhiger zu gestalten, ich hab wenig Lust darauf direkt am Anfang Daten zu verlieren wenn mal was passieren sollte.

 

 

Klar kostet eine Umstrukturierung Geld - ich denke das wird hier aber verstehen.

 

 

 

vielen Dank!

Karl

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Hallo Karl

 

Ist Tandberg noch zu empfehlen?

Durchaus. Tandberg war gut, ist gut und wird sicher noch ne Weile gut bleiben. Klar, es gibt auch andere Hersteller.

 

Wie sieht es mit einem SBS 2008 aus? Taugt die interne Sicherung?

Auch die taugt durchaus, je nachdem was man sichern will und wie gut man sich damit auskennt.

 

Was ist denn alles zu sichern?

Von welchen Datenmengen sprechen wir?

 

Fakt ist, wie du richtig erkannt hast: Eine Imagesicherung taugt nicht und muss weg.

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Hallo Carsten,

 

sorry - ich hab scheinbar editiert als du schon am antworten warst.

Es geht um ca. 250GB Daten - noch.

Daher bin ich mir nicht sicher ob die DAT Serie (über SAS) ausreichend ist. Preislich wäre das durchaus im Rahmen, jedenfalls wenn ich dank der guten Anleitungen hier im Forum argumentieren kann.

Zu sichern ist natürlich der gesamte SBS (kein SQL), ca. 70 Exchange Postfächer, Bewegungsdaten der Mitarbeiter, Systemstate, der Terminalserver.

 

Ausserdem überlege ich einen extra "Server" nur für die DaSi aufzustellen. So kenne ich es jedenfalls - Daten werden auf den Datensicherungsserver geschoben und hier wird Tagsüber auf Band geschrieben.

 

Gruß

Karl

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Das DAT320 ist aber noch recht neu. Ich bekomme nichtmal Medien bei.

 

Welches Budget wofür genau hast du ?

 

Statt dem DAT würde ich bei diesen Datenmengen (die vielleicht noch ansteigen) ein LTO nehmen. Das Laufwerk kostet zwar mehr, die Bänder kosten aber gleich, fassen mehr und die Sicherung ist flotter.

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Fakt ist, wie du richtig erkannt hast: Eine Imagesicherung taugt nicht und muss weg.

 

Das kann ich so nicht stehen lassen.

 

Ich kenne mich zwar nur wenig mit Acronis True Image Server aus, kann aber prinzipiell nichts negatives über die vergleichbare Funktion von Symantecs BESR 2010 SBS finden.

 

Hier stehen ein paar weiterführende Informationen dazu:

Symantec Backup Exec System Recovery Small Business Server Edition: White Papers - Symantec Corp.

 

Warum soll das nicht taugen?

 

Wenn ein Server-2008 kompatibles Sicherungsprogramm Microsofts VSS-API nutzt, kann es eigentlich nur besser sein als die mitgelieferte Windows Server 2008 Sicherung.

 

wbadmin.info - Articles - How does Windows Server 2008 Backup work?

Limitations of Windows Server Backup

 

As with most things that come built-into the operating system, there are limitations in what's built into Windows. Most notably, the monitoring and reporting side is extremely weak, and there are also several gaping holes in terms of hardware support.

Monitoring and reporting

 

* No concept of media rotation strategies

* The wizards do not show

* No such thing as emailing the backup status report

* No way to automatically see what versions of backups are available on the backup device

* The drive letter is removed from backup devices

* No centralized monitoring ability for monitoring large numbers of servers

 

Hardware support

 

* Cannot set up automated backups to rdx and REV drives using the Microsoft wizards

* Cannot set up automated backups to NAS using the Microsoft wizards

 

Selection of items to backup

 

* Can only select entire volumes to backup, not individual files and folders

* Can only select local volumes to backup, not network shares

 

Viel mehr kann die SBS 2008 Sicherung ja auch nicht, oder?

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Hallo Karl K.,

 

darf man Fragen ob du irgendwie an ein Budget gebunden bist?

Wir setzen bei uns im hause ein LTO4 Laufwerk in Verbindung mit Bakbone ein und sind sehr zufrieden. Allerdings ist das ganze auch nicht gerade günstig gewesen, der Invest hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

 

Gruß

Thorsten

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Hallo.

 

- wenn du auf Band sichern willst, dann musst du das sowieso mit einem 3rd Party Programm erledigen. Windows Backup unterstützt keine Bandlaufwerke

- von DAT Laufwerken würde ich dir abraten, die waren meiner Meinung nach mit DDS4 ausgereizt

- Tandberg ist gut, aber trotzdem mit Vorsicht zu genießen, da niemand weiß wie die Prozesse der neuen / ehemaligen Besitzer ausgehen werden

 

LG Günther

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Fakt ist, wie du richtig erkannt hast: Eine Imagesicherung taugt nicht und muss weg

 

ich kann goscho nur zustimmen! Es ist zu einfach definitiv falsch alle Image-Programme über einen Kamm zu scheren.

 

Wenn die eingesetzte SW das VSS-API nutzt dann ist dies ein ganz offiziel von Microsoft unterstützter Weg.

 

Was wir noch zusätzlich machen ist, dass wir vor dem Imageing den Systemstatus via NTBackup (ja, wir haben nochW2K3) auf C:\ sichern, und danach das ganze System (inkl. dem systemstate.bkf file) imagen. D.h. nach einem Desaster-Recovery auf Image-Basis kann man somit ganz normal, nach alter Väter Sitte, den Systemstate im Wiederherstellungsmodus recovern. Wohin der Systemstate gesichert wird, war Microsoft auch schon vor VSS egal ;)

 

Gruß

 

motzel

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