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SBS 2008 Serversicherung - ohne Laufwerksbuchstabe?


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Hallo!

 

Beim SBS2008 die Serversicherung bereitet die Festplatte vor der ersten Verwendung für die Sicherung vor.

 

Unter anderen wird der Laufwerksbuchstabe entfernt.

Vermutlich deshalb weil der Benutzer = Administrator diese Festplatte nicht für weitere Aufgaben verwenden soll.

 

Ich habe der Platte (eigentlich der Partition auf der Platte) wieder einen Laufwerksbuchstaben zugewisen und mache neben der Serversicherung noch eine Dateisystemsicherung auf die gleiche Platte - in ein anderes Verzeichnis.

 

Nun frage ich mich:

Soll ich das nicht tun? - ist das nur eine Empfehlung?

Darf ich das nicht tun? - gibts technische Bedenken?

 

Eigentlich sollten sich die beiden Sicherungen nicht in die Quere kommen - es sei dem die Serversicherung prüft ob die Platte auch anderwertig verwendet wird (tut sie das?).

 

Ich möchte neben der Serversicherung noch eine manuelle Sicherung verwenden und es währe schön wenn das Ziel die gleiche Platte sein könnte.

 

tks!

Kiddy!

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Diese Sache mit den versteckten Laufwerken kannst Du, glaube ich, mit wbadmin umgehen.

 

Auch wenn ich mich jetzt wieder unbeliebt mache ;) , halte ich die interne Sicherung von Windows 2008 als alleinige Backup-Lösung für wenig sinnvoll.

Eine Sicherung muss einfach getrennt vom System aufbewahrt werden und nicht auf einer anderen Partition oder einer anderen HD.

 

Es gibt eigentlich von vielen Herstellern für SBS passende Backupprogramme, die auch Anwendungsspezifische Agenten für Exchange, SQL usw.

 

-Zahni

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Diese Sache mit den versteckten Laufwerken kannst Du, glaube ich, mit wbadmin umgehen.

-Zahni

 

Hallo!

 

Der Laufwerksbuchstabe wird wie immer (und auch hier) über die Datenträgerverwaltung zugeorndet.

 

Das ist auch nicht das Problem.

 

Viele kleine Firmen (2 Mann Betriebe) leisten sich keine extra Software für die Datensicherung.

 

Ich verwende die Serversicherung und nebenbei (zum selektiven Sichern einer anderen Partition) eine eigene (scriptbasierte) Sicherung.

Eine Zeit lang hatte das Probleme bereitet und die Serversicherung wurde aus unbekannten Gründen gelegentlich nicht durchgefürt (Fehler in etwa: Ziel der Datensicherung ist nicht verfügbar!).

 

Jezt nach ein paar Wochen hat sich das irgendwie von selbst eingerenkt und beide Sicherungen kommen sich nicht (mehr) in die Quere.

Allerdings: wir alle wissen - der Teufel schläft nicht - und ich wollte mal nachfagen ob das auch andere so sehen/machen.

 

tks!

Kiddy!

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Nun überlege mal was passiert, wenn die HD mit den beiden Partitionen sich verabschiedet.

 

Dann kann das kleine Unternehmen "Harakiri" machen.

 

Bedenke auch, dass es nicht nur Hardware-Fehler giibt. Es ist auch schon die eine oder andere Software Amog gelaufen. Und das müssen nicht immer nur Viren oder Trojaner sein.

 

-Zahni

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Hallo Zahni!

 

>>>Nun überlege mal was passiert, wenn die HD mit den beiden Partitionen sich verabschiedet.

Die Serversicherung verwaltet einen Pool mit Festplatten (kann auch nur eine sein!).

Das ist recht praktisch und natürlich ist immer nur eine Festplatte angeschlossen. Die anderen liegen sicher verwahrt im Safe.

Macht man das nicht auch mit Bändern so.

Also so viel Unterschied sehe ich da nicht und auch nicht das das so viel schlechter sein soll.

 

 

>>>Dann kann das kleine Unternehmen "Harakiri" machen.

Na, da könnte ich mir aber lustigeres vorstellen

 

 

>>>Bedenke auch, dass es nicht nur Hardware-Fehler giibt. Es ist auch schon die eine oder andere Software Amog gelaufen. Und das müssen nicht immer nur Viren oder Trojaner sein.

Ja sicher, das sollte nicht unterschätzt werden!

Wenn ich mir vorstelle was da alles an Gefahren lautert und wie viele Verrückte und Kriminelle ihr Unwesen treiben da könnte mir schlecht werden.

 

Ich habe mir einiges an Literatur über den SVR2008 und den SBS2008 besorgt (und bereits zu 0,05% gelesen!).

Hier wird überall erwähnt daß man für den professionellen Einsatz nicht um eine vernünftige Backup-Lösung herum kommt. Da stimme ich zu 100% zu.

 

Allerdings bei meinen 2 Usern - wer würde da von professionellem Einsatz sprechen?

 

Tks!

Kiddy!

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Hier wird überall erwähnt daß man für den professionellen Einsatz nicht um eine vernünftige Backup-Lösung herum kommt. Da stimme ich zu 100% zu.

Und das bestimmt nicht nur aus Spaß. ;)

Allerdings bei meinen 2 Usern - wer würde da von professionellem Einsatz sprechen? [/b]

Verdienen die 2 User damit Geld?

Schau mal hier rein:

Profi ? Wikipedia

Wenn dem so ist, dann darfst du ganz allein entscheiden, wie wichtig eine Datensicherung ist oder wie viel es denn kostet, wenn die Daten (Server) nicht zur Verfügung stehen.

Eine gute Sicherung muss nicht teuer sein. :)

Symantec BESR 2010 SBS mit 12 Monaten Basic-Support für ca. 400,- bis 450,- € netto ist nicht teuer.

 

Apropo:

2 User und dann wird ein Server 2008 benötigt?

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Hallo!

 

>>>Verdienen die 2 User damit Geld?

Möchtest Du wissen ob die Leute Gewinn erwirtschaften?

Versuchen tun die das - ja!

 

>>>Apropo: 2 User und dann wird ein Server 2008 benötigt?

Ja, keine Frage, das ist für den Standort "oversizted"!

Irgend jemand hat denen den SBS2008 schmackhaft gemacht und dann dort installiert - vor meiner Zeit.

Manche Leute verdienen sich ihr Geld eben mit Rhetorik!

 

Allerdings geht der Thread immer weiter vom Kern weg!

Zudem bin ich der Meinung daß die Serversicherung nicht so schlecht ist wie ihr Ruf. Für Micro-Netzwerke mag diese durchaus brauchbar sein.

(brauchbar - nicht optimal!)

 

Kiddy!

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Hallo,

 

um noch mal zum Kern der Frage zurückzukommen:

Das gleiche Szenario benutze ich in kleinen Umgebungen auch: manuelle Zuweisung eines LW-Buchstaben für die USB-HDDs, die im Wochenturnus gewechselt und ausser Haus geschafft werden. Auf die Platten läuft dann jeweils die Windows Serversicherung. Exchange, SQL oder Sharepoint hat man in solch einer Umgebung eher selten. Wenn solche Produkte eingesetzt werden sollte man tatsächlich zu leistungsfähigerer Backup-Software greifen.

Ansonsten muss m.E. der Kunde selbst entscheiden, welches Datensicherungskonzept er haben will, also wieviel Datenverlust er sich leisten kann oder auch nicht und wieviel er dafür zu zahlen bereit ist. Das sollte man in dieser Konsequenz kommunizieren, auch um falschen Erwartungen entgegenzuwirken.

 

 

 

Gruss

 

Hans

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