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Kette

Cluster und Schattenkopien

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Hallo

 

Ich habe ein Problem bei der Einrichtung der Schattenkopien auf dem Shared Store eines Windows 2003 Enterprise 64-bit 2 node Clusters.

 

Als ich den Cluster erstellt habe, konnte ich auf Laufwerk E (das ist das shared Device) schön die Schattenkopien aktivieren. Dadrauf gab es dann in der Clusterverwaltung einen neuen Job, der für die Erstellung der Kopie verantwortlich ist. Zeitplan habe ich angepasst und ich konnte auch auf die einzelnen Images per Client zugreifen. Ich habe einen Fehler initiert, so dass der zweite Node die Clustergruppe zugewiesen bekommt und alles hat weiterhin tadellos funktioniert.

 

Nach einiger Zeit jedoch (ohne das ich was geändert habe und für die User ist der Cluster auch noch nicht freigegeben) konnte ich nicht mehr auf die Images der Schattenkopien zugreifen. Nachdem ich nachgeschaut habe, steht auf dem Reiter unter Eigenschaften des Laufwerks: "Von Volume E:\ kann keine Schattenkopie erstellt werden". Manuell über cmd geht es auch nicht, es kommt die selbe Fehlermeldung.

 

Der Aufbau des Clusters:

2x Windows 2003 R2 Enterprise 64-bit (neuster Patchstand)

Store: Dell MD3000i (anbinung per iSCSI)

Quorum: Liegt auf Shared Store (laufwerk E)

 

Hat jemand schon mal ein solches Problem gehabt oder kann mir einen Lösungsansatz verraten ? :)

 

Edit: Leider habe ich den Sticky zu spät gelesen, das der Thread in ein anderes Unterforum soll :( Löschen kann ich den leider nicht mehr und so bitte drum, das den Thread ein Admin / Mod mal verschieben kann.

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Leider habe ich den Sticky zu spät gelesen, das der Thread in ein anderes Unterforum soll :( Löschen kann ich den leider nicht mehr und so bitte drum, das den Thread ein Admin / Mod mal verschieben kann.

Done. :wink2:

 

Damian

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Hallo

 

wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du genau ein Shared Volume namens E:

 

Das Quorum Volume sollte ein eigenes Volume sein, auf dem keine weiteren Daten liegen.

Richte ein neues Volume ein und verschiebe das Quorum dorthin: How to change the quorum disk designation

 

Volume Shadow Copies im Cluster sind möglich, aber folgendes ist dabei zu beachten:

Using Shadow Copies of Shared Folders in a server cluster: Server Clusters (MSCS)

Ist das bei Dir exakt so eingerichtet?

 

Poste bitte mal das Ergebnis des Kommandos als txt-Datei von beiden Knoten:

C:\>vssadmin list writers >vssadmin.txt

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Danke für die Antwort und das verschieben :)

 

Die writers laufen alle ohne error. Ich hatte nur ein Shared Device eingerichtet (Laufwerk E) welches die Daten und das Quorum enthalten hatte. Da ich den Cluster zuerst mit lokalem Quorum eingerichtet, da der zweite Node noch nicht geliefert war. Da hatte ich dann die Schattenkopie eingerichtet. Als ich dann den zweiten node hatte, hab ich dann das quorum auf Laufwerk E verschoben und habe den zweiten Node dem Cluster zugefügt :/ Scheinbar ging dadurch das Erstellen der Schattenkopien noch ne Weile, aber nach ein paar mal Clustergruppe verschieben, hat sich das dann abgeschalten.

 

Ich hab dann das Quorum auf ein neues Laufwerk verschoben und nun laufen die auch sicher. Problem war also, das quorum und Daten nicht auf getrennten Shared Volume lagen -.-.

 

Ist natürlich schade, das da jetzt sehr viel Platz einfach so verbraten wird, nur fürs Quorum, weil das ist ja nicht sonderlich groß

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Wir groß hast du denn das Volume fürs Quorum gemacht?

Ich geben meinen W2k3 Clustern ein GB fürs Quorum; Laufwerk Q:

Für mein W2k Advanced nehme ich 500 MB...

Empfinde ich nicht als sehr viel Platz verbraten.

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Ich hab dann das Quorum auf ein neues Laufwerk verschoben und nun laufen die auch sicher. Problem war also, das quorum und Daten nicht auf getrennten Shared Volume lagen.

Prima :)

Ist natürlich schade, das da jetzt sehr viel Platz einfach so verbraten wird, nur fürs Quorum, weil das ist ja nicht sonderlich groß

Für das Quorum sind von MS 500MB empfohlen:

Quorum Drive Configuration Information

Wie Rudman schreibt: Mit einem Volume von max. 1GB Größe fährst Du sicher.

 

Denke noch daran, das Quorum in der Clustergruppe zu belassen und für Volume E: sowie der davon abhängigen Ressourcen eine eigene Gruppe anzulegen. Die Clustergruppe mit Q: und die restlichen Ressourcen sollten in getrennten Gruppen laufen.

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@rudman

ich hatte leider nur noch eine 300 GB Festplatte frei fürs Quorum :x und ob das mit Partitionierung richtig geht mit NTFS Laufwerke, habe ich noch nicht ausprobiert.

 

Ein Windows Cluster ist auch bischen neu für mich und ich probiere immer alles aus, solange das noch nicht Produktiv ist. Hab ja leider nur den normalen MCSE und da war Cluster nicht wirklich dabei.

 

Mein Oracle RAC funktioniert da etwas anderes :-).

 

@Lian

Danke für den Tipp. Ich werde mal ein bischen nach den empfohlenen Einstellungen suchen. Das ich quorum in eine eigene Clustergruppe stecken soll, wuste ich nicht. Auch die Zeiteinstellungen für Failover etc. muss ich mir noch raussuchen.

 

Derzeit habe ich in einer Clustergruppe alles drin. Also alle Physischen Datenträger, Alle Freigaben, den Shadowcopie Zeitplan und Access Enumeration für die Freigaben. Ich soll also alles was zusammengehört in eine Gruppe schieben? Also LAufwerk E + Freigaben + Schattenkopie + ABE in eine Clustergruppe und Laufwerk F (ist Quorum) in eine Gruppe. Was ist der Sinn dahinter? Normal sollten doch eh alle Ressourcen nur einem Node zugeordnet sein. Wenn der Clustername an N1 hängt, aber die Freigaben an N2 dann geht doch nix mehr. Oder ist das für die Übersicht? oder geht der Switch schneller ?

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Derzeit habe ich in einer Clustergruppe alles drin. Also alle Physischen Datenträger, Alle Freigaben, den Shadowcopie Zeitplan und Access Enumeration für die Freigaben. Ich soll also alles was zusammengehört in eine Gruppe schieben?

Korrekt, in die Clustergruppe gehören: Cluster-IP-Adresse, Clustername, Datenträger Q:, ggf. MSDTC - mehr nicht.

Dann eine eigene Gruppe mit Datenträger F: und der dazu gehörigen Ressourcen erstellen.

Der Sinn dahinter ist, daß ein Failover Deiner Anwendungsgruppe nicht zwingend die Clustergruppe (=Quorum) betrifft. Zudem geschieht in dem Fall der Failover schneller. Du kannst dann auch die Anwendungsgruppe offline nehmen, um Wartungsarbeiten durchzuführen etc. ohne, daß das Quorum davon betroffen ist. Das ist sicherer und stabiler.

Der Clustername ist übrigens nicht für den Client Access gedacht (!), dieser sollte über einen eigenen Namen und eine eigene IP für die File Server Gruppe erfolgen.

 

und ob das mit Partitionierung richtig geht mit NTFS Laufwerke, habe ich noch nicht ausprobiert.
Partitionieren mit NTFS? Kein Thema. Solange Du nicht auf die Idee kommst Produktivdaten auf der gleichen Disk wie das Quorum zu legen...

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OK. Ich bin grad dran alles zu trennen. Ich nehme an, Verschiedene Anwendungen soll ich dann auch verschiedene IP Adressen und Clusternamen zuweisen und somit auch in verschiedene Gruppen stecken.

 

Das Patitionierung kein Thema ist weis ich. Ich meinte damit, das ich noch einen Win 2003 Server habe und somit kein gleichzeitiger Zugriff von beiden Nodes möglich ist. Wenn ich jetzt das fürs Quorum vorgesehene Laufwerk partitioniere in Laufwerk Q und Z beispielsweise und Z in eine andere Clustergruppe stecke als Q, dann muss ja eine Physische Platte an beiden Nodes zurgleichen Zeit sein, wenn auch nur die einzelnen Partitionen von unterschiedlichen Nodes beschrieben werden. Das stell ich mir nicht so sehr gut vor. Ich muss eh mehr Platten kaufen, denn derzeit ist das Quroum nur ein Raid 0 mit einer Platte. Das finde ich nicht so sehr gut.

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OK. Ich bin grad dran alles zu trennen. Ich nehme an, Verschiedene Anwendungen soll ich dann auch verschiedene IP Adressen und Clusternamen zuweisen und somit auch in verschiedene Gruppen stecken.

Ok. Die Begrenzung für die Anzahl der Gruppen werden die Disks sein, jede Gruppe -sprich: Anwendung- wird ihre eigene Disk benötigen. ;)

Wenn ich jetzt das fürs Quorum vorgesehene Laufwerk partitioniere in Laufwerk Q und Z beispielsweise und Z in eine andere Clustergruppe stecke als Q, dann muss ja eine Physische Platte an beiden Nodes zurgleichen Zeit sein, wenn auch nur die einzelnen Partitionen von unterschiedlichen Nodes beschrieben werden. Das stell ich mir nicht so sehr gut vor.

Daher habe ich geschrieben:

Solange Du nicht auf die Idee kommst Produktivdaten auf der gleichen Disk wie das Quorum zu legen...
Du kannst eine zweite primäre Partition einrichten, lege aber nur "Rest"daten dorthin, wenn überhaupt. Es spricht nichts dagegen selten benötigte Installationsdaten abzulegen, produktive Nutzdaten sollten jedenfalls keine abgelegt werden.

Idealfall ist, daß man eine SAN als Shared Device hat auf dem ein RAID1 für das Quorum mit 1GB Größe definiert ist.

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