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cjmatsel

Stromsparen durch PC-Ausschaltung?

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Hi,

 

ich habe folgende Problematik und benötige mal ein paar Ansätze und Kritiken dazu: Ich möchte gern den Stromverbrauch unserer IT-Landschaft senken und plane daher als einen kleinen Schritt das Herunterfahren der Workstations (ca. 70) dazu ein. Leider finden am Wochenende (Sonntag 11 Uhr) von mir eingerichtete Wartungstasks wie Checkdisk usw. statt... Wie könnte man Beides unter einen Hut bekommen? Wenn ich den Benutzern klarmache, dass die PCs abends und Wochenende herunterzufahren sind, haben wir zwar einen Stromspareffekt, aber die Wartungstasks können nicht abgearbeitet werden. Zudem kommen dann teilweise die Windows-Updates auch am laufenden Tag...

 

Wie habt ihr sowas realisiert?

 

cu,

cjmatsel

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Wo ich zuletzt gearbeitet habe, gab es keine geplanten Wartungstasks auf Workstations. Schien auch gut zu funktionieren ohne. Vielleicht mal überlegen, ob es bei dir auch ohne geht?

 

Für die Installation der Updates bat der IT Support dann immer die Nutzer per Rundmail, die Computer an dem speziellen Abend eben anders als sonst nicht abzuschalten. Funktionierte.

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Hi!

 

Leider finden am Wochenende (Sonntag 11 Uhr) von mir eingerichtete Wartungstasks wie Checkdisk usw. statt...

 

Warum diese nicht unter der Woche machen ? bsp. Mittwoch nachts ?

 

 

Wir haben hier sowas gar nicht. Wenn die Leute heimgehen, wird der PC ausgemacht.

Die Windows Updates werden automatisch abgeholt. Hat Vor- und Nachteile. Aber klappt derzeit.

 

Wartungsarbeiten werden gemacht, wenn die Kollegen Urlaub/Frei haben oder eben dann Freitag nachmittag (da sind die meisten ab Mittag zuhause).

 

Gruß Michael

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Hallo zusammen,

 

wenn die Computer Wake-on-LAN unterstützen, dann kannst Du ja mal über Einschalten per Wake-on-LAN nachdenken, mittels PSEXEC kann man dann ja die Wartungstasks per Batch vom Server starten (mit einen SHUTDOWN -S in der letzten Zeile kann man den Rechner dann auch wieder ausschalten).

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Wartunstasks (Checkdisk, Defragmentierung etc.) werden bei uns an den Clients so gar nicht durchgeführt. Automatische Updates werden von WSUS verteilt und "vom Anwender" spätestens beim Herunterfahren des Rechners installiert. Das funktioniert auch ganz gut so.

Problem was ich bisher nur hatte war, dass einige Mitarbeiter ihre PCs erst gar nicht heruntergefahren hatten. Die werden nun via Skript heruntergefahren.

 

Wo aber noch Erziehungsarbeit geleistet werden muß, ist, dass die Mitarbeiter zum Feierabend auch die übrigen PC-Komponenten (Monitor, Drucker...) ausschalten sollen; da arbeite ich aber noch dran...

 

Gruß, Thomas

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Die werden nun via Skript heruntergefahren.

 

Wo aber noch Erziehungsarbeit geleistet werden muß, ist, dass die Mitarbeiter zum Feierabend auch die übrigen PC-Komponenten (Monitor, Drucker...) ausschalten sollen; da arbeite ich aber noch dran...

Per Skript herunterfahren ist schon sehr gut (wenn denn keiner länger macht), aber für die, die sich nicht erziehen lassen, kann man bedingt Master-Slave-Steckdosenleisten einsetzen. Funktioniert prima.

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Ich denke auch, dass die Wartungstasks unter der Woche nach Feierabend ausgeführt werden können. Genauso wie die Updates.

 

Die Sache mit den Monitoren, Druckern etc. ist nicht so leicht zu handeln. In diesme Fall würden schaltbare Steckdosenleisten weiterhelfen. Da wird es aber sehr aufwendig, wenn es unterschiedliche Funktionszeiten gibt. Klar, ist alles machbar, aber der Aufwand steigt schnell an.

 

Ansonnsten hilft wirkloch nur ein erziehen der MA. Evtl. mal mit dem Chef reden. Man kann ja z.B. die besten Vorschläge fürs Stromsparen belohnen. Oder man sagt generell, dass die hälfte der eingespqarten Stromkosten als Prämie für die MA ausbezahlt wird. Da freuen sich alle. Die MA, weil sie was bekommen, und der Chef, weil er weniger Zahlen muss. (ist natürlich nur ein Beispiel, nicht ausgegoren udn viele Detaisl fehlen noch).

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Hi,

 

danke für die vielen Antworten. Hier mal einen Teil dazu beantwortet:

- Unser Unternehmen hat(te) in der Woche durchgehend geöffnet, daher die Tasks nur am Wochenende...

- Master-Slave-Steckdosen scheitern meist aufgrund des höheren Kaufpreises und der Herstellungskosten, bringen also nur bedingten Effekt. Zudem können billige Master-Slave-dosen Schalt-Spitzen verursachen, welche die EDV-Komponenten oder Bestandteile des Stromnetzes nachhaltig schädigen. Trotzdem fallen mir diverse Einsatzszenarien dafür ein (Drucker oder PCs mit getrenntem Lautsprecher, aber auch den ein oder anderen Monitor, welcher relativ selten geschaltet wird...).

- Aktuelle Monitore und Drucker habe sehr geringe Stromkosten im Standby (teilweise unter 1W); meistens werden diese Komponenten eher ausgetauscht als die PCs, weshalb sie dann auch aktueller sein dürften. Vielleicht ist das aber nur bei uns so. Ich werde das aber ebenfalls in Zukunft genauer im Auge behalten; eine Erziehungsmethode hierzu scheint das grösste Ergebnis zu erzielen ;-)

- Scripte, um die PCs herunterzufahren hatte ich auch schon im Auge, jedoch braucht das Checkdisk selbst einen Neustart (chkdsk /f /r) und läuft sehr lange (unterschiedlich pro HDD-Grösse und gefundener Fehler), weshalb ein erneuter Shutdown (ohne Reboot) dann Script- und nicht zeitgesteuert ablaufen müsste (HKLM\..\RunOnce oder so)

- ohne Wartungstasks hatten wir leider doch schon ein paar Ausfälle, besonders bei Leuten, die den PC nie ausschalten; Mit meinem Task am Sonntag konnte ich sicher sein, dass der PC entweder komplett aus war (weil der User ihn herunterfuhr) oder durch mein Script einen Neustart bekam...

 

So wie ich das sehe, komme ich um Lösungen wie WOL, Wartungstasks und nachträglichen Shutdown nicht drum rum. Eine zu erwägende Alternative wäre das Ausführen der Tasks innerhalb der Woche und eine Erziehungsmassnahme an die Mitarbeiter... Mit den Windows-Updates im Tagesgeschehen könnte ich tatsächlich leben ;-)

 

Ich werde mal mit unserem Chef und unserer Buchhaltung (Stromrechnung!) reden :-)

 

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten und Ideen, ich denke, da ist was für mich dabei! Ich werde euch gern auf dem Laufenden halten und bin immer an neuen Ideen interesiert...

 

cu,

cjmatsel

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Hi

 

Mit den Windows-Updates im Tagesgeschehen könnte ich tatsächlich leben ;-)

 

der Nachteil ist eben, dass evtl. der PC neu gestartet werden muss, oder diese Meldung immer wieder mal auftaucht und die Zeit (bis man verneinen kann oder bestätigen) irgendwann mal vergeht ohne es abgebrochen zu haben :-)

 

ansonsten fallen diese Updates nicht auf!

 

Habt ihr Nachts auch offen ? ansonsten wär doch die Zeit dafür ganz gut geeignet ? (also für die Wartung).

 

 

Tschüss....und PS: viel Spass mit Buchhaltung *grins*

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Hallo...

 

ich würde sagen, dass du die PC's am besten Freitagnachts einfach komplett via Script runterfährst, und dann ggfs Montag mit deinem Helpdesk beginnst nach Feierabend. Ich glaube, dass jeder Mitarbeiter damit Leben kann Montag morgens einmal das Knöpfchen zu drücken. ;-) Dann wäre eure EDV komplett down am Wochenende und du hättest schon mal einen kleinen Spareffekt mit wenig Aufwand.

 

In diesem Sinne...

 

Gruß

CEeS

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