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MattesP

Terminalserver und Standortvernetzung

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Hallo Zusammen,

 

ich hätte da mal konzeptionelle Fragen zum Einsatz von TS und der Vernetzung von Standorten.

 

Meine Aufgabe wird es sein, einen Standort A (SBS2003, fünf Benutzer) mit Standort B (10 Benutzer, kein Server) zu vernetzen. D.h. ich werde einen Terminalserver für 15 Benutzer bereitstellen. Jetzt ergeben sich für mich diverse Fragen:

 

1.) Wie vernetze ich die Standorte am Besten? SDSL Telekom? Standleitung? Dyndns?

2.) Welche Hardware ist empfehlenswert? Lancom? Sonicwall?

3.) Wie skaliere ich die Hardware? SBS ist 32bit, P4, 2GB Ram. TS würde ich mit Dual Xeon, SAS Raid1 und 4GB (32bit) bestücken. Ist es möglich und sinnvoll einen 32bit DC mit einem 64bit TS zu kombinieren? Vertragen sich SBS CAL's mit den TS Cals für Server 2003 Standard?

 

Vielleicht hat jemand Lust und Zeit seine Erfahrungen zu schildern. Ich bin für jeden Ratschlag und jede Quelle dankbar.

 

Vielen Dank,

Mattes

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hi,

 

ja du kannst für den Terminalserver 32 oder 64 Bit verwenden.

Nur zu beachten sind ein paar Punkte wie Druckertreiber für 64 Bit z.B.

Bei max. 15 Usern würde ich persönlich 32 Bit aufgrund der besseren Kompatibilität verwenden. Hier wirst du auch mit den 4GB RAM auskommen (ausser du hast Software am TS, welche sehr speicherhungrig ist).

 

Punkt Vernetzung: 2003er Terminalserver brauchen erstaunlich wenig Bandbreite für die Sessions. Am besten bist du natürlich mit syncronen Leitungen (sdsl, xdsl,...) beraten.

Ich nehme an du willst VPN zwischen den Standorten machen.

Ich verwende für solche Zwecke Zyxel ZyWalls, mit den von dir aufgeführten Produkten hab ich keine Erfahrung, was aber nicht heisst, dass die nicht dafür geeignet wären.

 

Eine 2 Mbit Leitung sollte locker ausreichen.

 

lg

il_principe

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Hi,

 

danke für die schnelle Antwort. Im Wesentlichen soll eine Anwaltssoftware (RAMicro) und natürlich Office 2003 auf dem TS laufen, nix Wildes also.

Mit den von mir genannten Produkten habe ich selbst auch noch keine Erfahrung. Datev setzt auf die Sonicwalls, einige Berater (enteo, Network Competence) empfahlen die Lancom Geräte. Ich denke das nimmt sich nicht viel.

Sieht jemand ein Problem in dem eher niedrig dimensionierten DC? (Exchange, Datensicherung, Fileserver)

 

Gruß,

Mattes

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Hallo,

 

zu 1: Am wichtigsten sind feste IP's, der Rest wie das Budget es erlaubt.

Zu bevorzugen sind SDSL Leitungen, wenn du aber VDSL oder 16000er

bekommst sollte das auch passen. Der Upstream ist halt das Kriterium.

 

zu 2. Nimm das Produkt mit welchem du dich am besten auskennst.

 

zu 3. In einen Server gehört ein Serverprozessor, ich würde dem SBS einen Xeon einsetzen .

Die SBS Cal decken die Zugriffe auf die Server ab, als TS brauchst du dann noch die W2k3 TS CAL

und diese "vertragen" sich mit dem SBS. Dort sollte die TS Lizenzierung dann auch laufen.

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Hallo Zusammen,

 

Danke für Euren Input, da sehe ich wenigstens, daß ich mit meiner Planung nicht völlig daneben liege.

Der SBS ist halt so wie er ist, RAM werde ich aufstocken.

Wer immer auch noch Anregungen zu dem Thema hat: Immer her damit!

 

Vielen Dank schon mal an Alle

Gruß,

Mattes

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Bei zehn Remote-Benutzern würde ich eigentlich eine 2MBit-Leitung empfehlen. Ansonsten kann es während der Druckvorgänge schon mal eng werden, da die Druckjobs unkomprimiert über die Leitung gehen.

 

Ansonsten könnte man mit Citrix Access Essentials noch einige Vorzüge nutzen (Veröffentlichen einzelner Applikationen, CPU- und Speicheroptimierung, ICA-Protokoll ist genügsamer als das RDP-Protokoll, Passthrough-Authentifizierung (die Windows-Anmeldung wird durchgereicht) usw. http://www.citrix.de/modules/resource/download/42e11662122047ff011232802911001e/de_CAE2.0_broc****_0407.pdf). Aber da es so anhört, als würdest Du eh einen kompletten Desktop bereitstellen, ist es eigentlich nur der Vollständigkeit halber. Kannst Dir ja mal anschauen.

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Hallo,

 

ich nochmal,

sollte ein TS ein Dual Processor System sein, oder reicht auch ein Xeon Quadcore 1,6 GHz?

Das würde die Sache erheblich preiswerter machen?

 

Gruß,

Mattes

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Gut, Prima.

 

Mein TS für 15 User würde dann so aussehen:

 

Intel Xeon Quad Core 3220 2,40GHz 8MB FSB1066

4096 MB ECC DRR2 667-RAM ATP (4x 1024 MB)

74 GB SAS Fujitsu MAX3073RC 15000 U/min 2 Stück als Raid1

Adaptec ASR3405 4x SAS (0,1,1E,5,5EE,6,10)

IPMI Remote Managementmodul 2.0 (X7/H8/PDSME+)

Slim DVD-Brenner Dual Layer (+/- RW) und Floppy RM2xx incl. Einbaukit

5,25" Laufwerk: keines

Backup: keines

510 Watt EPS Netzteil RM2xx

Ausziehbare Montageschienen (2-4 U) Schraublos

36 Monate Premium Service & Support mit Vor-Ort-Service

MS Windows Server 2003 Standard Edition, dt. R2 32-bit

 

Wäret ihr zufrieden mit der Kiste für o.a. Einsatzzweck?

P.S.: Ist ein Thomas Krenn Server, mit denen ich bisher äußerst zufrieden bin.

 

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Mattes

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Hi,

 

danke für's Feedback. Nein, das Netzteil ist nicht redundant, eigentlich eher wegen der Geräuschentwicklung. Ich könnte ein passendes EPS Netzteil mitbestellen, so daß das Ersatzteil vor Ort ist. Service erfolgt Next Business Day. Der DC, der aus der kleinen Domäne übernommen wird hat auch kein reduntanes Netzteil.

 

Hmmm, einen Tod muß man sterben, oder wie war das? Mit einer ordentlichen USV ist das nicht soooo risikoreich, oder doch? *grübel*

 

Gruß,

Mattes

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Guten Tag,

 

zu dem zweiten Netzteil: Die Netzteile sind nach den Festplatten die meiste Komponente, die kaputt geht => daher Redundanz genauso wichtig wie Raid bei Festplatten.

 

Und wenn man's ganz schön haben will:

zwei USVen (eine pro Netzteil) und für jede einen eigenen separaten Anschluss vom Hauptverteiler. Aber das kostet natürlich auch einiges :-)

 

Bis dahin

 

Stefan

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