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Chef will kein Spamschutz...


Mäschik
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Hallo zusammen,

 

ich habe mal eine recht eigenartige Frage, welche ich so in die Runde stelle.

In unserem Betrieb besitzen fast alle Mitarbeiter eine Mailadresse und haben regen Kontakt zu wechselnder Kundschaft aus mehreren Ländern.

 

Aus Angst auch nur eine Kundenmail zu verliehren, untersagt mein Chef die Verwendung von Spamfiltern jeglicher Art. Dabei bekommt jeder Mitarbeiter mitlerweile mehrere 100 Spammails pro Tag.

 

Das Argument, daß der Arbeitsaufwand für händische Spamreinigung teuerer ist, als jede noch so wichtige Kundenmail will er nicht gelten lassen.

 

Es sei gesagt, daß Chefe leider null vertrauen in die IT besitzt und am liebsten Exceltabellen mit dem Taschenrechner nachrechnen würde.

 

Wie kann man ihn zum Einsatz von Spamschutz bewegen? Irgendwer eine gute Idee?

 

grüße

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also bei uns kommt alles was beim spam abgefangen wurde in ein eigenes spam postfach das von einem meiner kollegen durchgesehen wird. auf diese weise kann man auch recht schnell (bei ca. 2000-3000 spam-mails täglich) sehen welche mails wirklich gebraucht werden, die anderen werden einfach gelöscht.

 

auf diese weise geht auch sicher kein kunden-mail verloren ist zwar ein bisschen ein arbeitsaufwand für einen it-mitarbeiter aber immer noch besser als alle spam mails gleich automatisch zu löschen. und v.a. als gar kein spam filter.

 

mfg

Thomas

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Also mach deinem Chef mal klar, das wenn ein Virus, oder der gleichen eine andere Firma schädigt und die einen Ausfall haben oder einen Schaden erleiden, das es dann für euch böse aussehen kann.

 

Weil der Sender von E-Mail ist verantwortlich dafür was er sendet und kann somit Haftbar gemacht werden.

Und das ist nicht der IT-Mitarbeiter sondern der Chef, denn der steht mit seinem Namen gaaaaaanz oben!

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Die Bedenken des Chefs sind nachvollziehbar, des wegen solltet ihr Euch einen Spamfilter (zB GFI, oder Trendmicro Scanmail) mit User basierender Quarantäne zulegen. Bedeutet: ALLE Mails werden ausgeliefert, nur die Spammails werden in einen Bestimmten Ordner z.B. bei Outlook in Junk Mail verschoben. Dort kann dann auch eine White/Blacklist vom User gepflegt werden. Der User bekommt also allle Mails zugestellt, nur halt nach der Sortierung, die guten in den Posteingang, die schlechten in den Spamfolder.

 

Wir setzen zB eine Borderware Mxtreme Appliance ein: Spams landen auf der Box in meinem Spam Postfach, Auf das Postfach habe ich Zugriff per http und ich bekomme alle 12 Stunden eine Ubersicht per Mail, aus dieser Mail kann ich per klick die positiven Mails herauslassen, damit mir die Mails zugestellt werden. Diese Mails werden dann in die Datenbank mit verarbeitet und nicht mehr gefiltert.

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Wir setzen das hier ein Proventia Network Mail Security System

 

fast keine false positivs und wenn, dann können wir die aus dem Mailstore weiterleiten. BTW was die oben angesprochene rechtliche Sache angeht ... das ist eine Frage der Betriebsvereinbarung und somit kein Problem

 

Wenn ich mir überlege, dass bei uns pro Monat rund 200.000 Spammails aufschlagen (Tendenz steigend (Nov 2006 waren das noch rund 100.000)) und die alle auf den eigentlichen Mailserver weiter gereichtwerden würden ... mir wird schlecht ... gut dass wir die schon direkt am Gateway filtern!

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Die Bedenken des Chefs sind nachvollziehbar, des wegen solltet ihr Euch einen Spamfilter (zB GFI, oder Trendmicro Scanmail) mit User basierender Quarantäne zulegen. Bedeutet: ALLE Mails werden ausgeliefert, nur die Spammails werden in einen Bestimmten Ordner z.B. bei Outlook in Junk Mail verschoben. Dort kann dann auch eine White/Blacklist vom User gepflegt werden. Der User bekommt also allle Mails zugestellt, nur halt nach der Sortierung, die guten in den Posteingang, die schlechten in den Spamfolder.

 

Wir setzen zB eine Borderware Mxtreme Appliance ein: Spams landen auf der Box in meinem Spam Postfach, Auf das Postfach habe ich Zugriff per http und ich bekomme alle 12 Stunden eine Ubersicht per Mail, aus dieser Mail kann ich per klick die positiven Mails herauslassen, damit mir die Mails zugestellt werden. Diese Mails werden dann in die Datenbank mit verarbeitet und nicht mehr gefiltert.

 

 

Jo das kann ich aber auch nur empfehlen . . . setzen auch das Produkt GFI ein!

Eine feine Sache und jeder kann selber entscheiden was er haben will und was nicht, so ist bei einer Mail die gelöscht wurde nicht die IT veranzwortlich, sondern der User selber!

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