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Dr.Melzer

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Beiträge erstellt von Dr.Melzer

  1. Risiko liegt bei ca. 130€ pro Client wenn eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft das nicht akzeptiert und ihr über GGWA nachlizenzieren müsst. Im Zweifel vom Händler eine Kostenübernahmeerklärung einfordern für den Fall, dass die Lizenzen nicht akzeptiert werden. ;)

    Sehr gute Vorgehensweise.

    Das ein Händler sagt, dass er da schon seit Jahren macht, ist kein Hinweis darauf, dass Microsoft das auch akzeptiert.

    Full ACK.

  2. The Dark Knight Rises würde ich meinen, das sagt Catwoman zu Batman und der gibt die Antwort.

    So ist es. In dem Film (den ich über alles enttäuschend fand) geb es noch ein nettes Zitat.

    Und ich dachte der Doc kennt nur alte Schinken, da hast Du mich ja auf die völlig falsche Fährte gelockt, Du Schlingel.

    Ich arbeite an mir... ;) :) :D

  3. Auch wenn der Thread schon etwas älter ist habe ich auch noch mal eine Frage.

    Weshalb ich deien Frage von den gekaperten Thread abgetrennt habe. Fremde Threads mit eigenen fragen zu kapern bringt wenig.

    Wir haben im Unternehmen rund 50 PC's. Auf allen ist auch eine Office 2010 Lizenz vorhanden. Es handelt sich dabei jedoch um 'Einzelhandelsversionen'. Diese lassen sich ja nicht auf einem TS installieren.

    Wir planen jetzt den Einsatz eines TS mit Office 2010 ca. 10-15 User. Müssen wir jetzt fü diese User nochmals 10-15 extra Office 2010 MS Open Lizenzen erwerben? Oder reicht es eine Open-Lizenz für Office 2010 zu erwerben (für die Installation auf dem TS)?

    Schließlich hat jeder User ja schon ein lizensiertes Office 2010 auf dem Rechner. 

     

    Welches Office Paket habt ihr denn lokal lizenziert?

  4. Mit Ausnahme von ihnen und einem vertrocknetem alten Dosenpfirsich wird es mir schwer fallen, jemanden zu finden, der nicht weiß, dass man grundsätzlich nie den Schlüssel in der Zündung stecken lässt!

    Ich würde sagen das ist aus "Schlappe Bullen beissen nicht"
  5. Wie verhällt es sich, wenn ich auf dem zugreiffenden Gerät bereits Office Installiert habe?

    Muss dann für das Gerät am TS nochmal Office Lizenziert werden?

    Nein. Wenn du auf dem lokalen Gerät eine Office Lizenz instaliert (und lizenziert) hast darf das gleiche Office paket (gleiche produktversion, gleiche Produktsprache und gleiche Produktbestandteile) auch auf einem Server genutzt werden.

     

    Hier der dafür relevante Auszug aus den Produktnutzungsrechten:

     

    Die Remotenutzung der Software, die auf einem Netzwerkserver ausgeführt wird, ist jedem Nutzer von einem Lizenzierten Gerät erlaubt.

  6. Ich denke der Kunde der auditiert wird muss auch die korrekte Lizenzierung nachweisen. Ein Auditor schaut sich doch an, welche Microsoft Lizenzen wo ausgeführt werden.

    Hier wird jetzt Office auf dem Terminalserver des auditierten Kunden ausgeführt.

    Das Office wird eben nicht auf dem TS ausgeführt, sondern auf dem zugreifenden gerät. Es kommt nur von dem TS.

     

    In meinen Augen sind die Produktnutzungsrechte hier eindeutig:

     

    Die Remotenutzung der Software, die auf einem Netzwerkserver ausgeführt wird, ist jedem Nutzer von einem Lizenzierten Gerät erlaubt.

     

    Es geht ja um die "Remotenutzung" nicht um die lokale Nutzung auf dem Server. Auch heisst es dass die Nutzung "jedem" Benutzer erlaubt ist "von einem lizenzierten Gerät". Dass das lizenzierte Gerät oder die Office Lizenz dem Lizenznehmer des Servers gehören muss steht da nicht.

     

     

    Dann will der Auditor doch auch wissen, welche Geräte auf den Terminalserver zugreifen (und seit 1. März ist aufgrund der Änderung bei Office 365 Pro Plus auch wichtig welche Nutzer auf den Terminalserver zugreifen) und ob dafür ausreichend Lizenzen vorhanden sind.

    Und diesen Lizenznachweis muss eben der auditierte Kunde erbringen - der Auditor fährt ja auch nicht zu den einzelnen externen Partner und prüft dort ob ausreichend Lizenzen vorhanden sind.

    Hier ist nur der Lizenznachweis für die Zugriffslizenzen gefragt, die muss der Lizenznehmer des Servers bereitstellen und die für Office 365.

     

    IMHO muss der Prüfer nicht prüfen ob die externen Partner Office auf ihren Geräten lizenziert haben. Das ist afaik nicht Sache des Lizenznehmers des TS

     

    Ob jetzt meine Argumentation Sinn ergibt, weiß ich nicht. Aber zumindest bestätigt mir Microsoft schriftlich das was ich schon vermutet hatte.

    Naja ob es Sinn macht ist eine Frage der Beweisführung. ;)

     

    Wer genau bei MS hat dir denn die Auskunft gegeben? Zumindest ist sie ausnahmsweise gut mit Zitaten aus den Verträgen unterfüttert.

     

    Interessanterweise bezieht der Antwortende sich hier auf ein Enterprise Agreement und dabei auf die Überlegung ob es sich um einen "qualifizieretn Desktop" handelt oder nicht. Bei anderen Vertragsarten gibt es diese Variante nicht, insofern gilt diese Überlegung dann auch nicht.

     

    Im Prinzip muss hier der Kunde speziell angesehen werden. Hat er einen EA mit Standardisierung, oder einen anderen Vertrag und warum greifen die Geräte auf den TS zu (zu Gunsten des Konzerns, oder zu eigenen Gunsten). Das macht dann den Unterschied darin wer die Applikation lizenzieren muss.

    Trotzdem vielen Dank für die Diskussion.

    Sehr gerne. Wir diskutieren gerne, wenn es zielführend ist. :-)

  7. Das kann ja dann lustig im Audit werden, wenn vom Kunden der Lizenznachweis angefordert wird und man auf die Zuarbeit der 3. Partei sich verlassen muss.

    Warum musst du nachweisen ob derjenige der Office auf seinem Gerät nutzt richtig lizenziert ist?

     

    Du musst nachweisen dass du für jedes auf deine Server zugreifende Gerät (egal wem die Geräte gehören) CALs gekauft und den Geräten zugewiesen hast.

     

    Wenn ich auf meinem Gerät Office nutze muss ich nachweisen dass dieses korrekt lizenziert wurde, nicht du. Dabei ist egal wo das Office herkommt (meine lokale HDD, mein eigener TS oder dein TS).

  8. Weitere Details finden Sie unter: www.blogs.office.com.

    Der Link geht auf den algemeinen Office Blog. Hier ist der deeplink zu dem relevanten Artikel: http://blogs.office.com/b/office-news/archive/2013/03/06/office-2013-retail-license-agreement-now-transferable.aspx

     

    Fehlt ja nur noch ein Blog über "Ja natürlich darf man alte Windows Serverlizenzen auch einem Windows Server 2012 Server mit Hyper-V Rolle zuweisen". ;)

    Wenn ihr euch weiterhin laut genug beschwert kommt das vielleicht noch ;)

  9. Ich habe gerade diese Info von Microsoft bekommen:

     

    die Office Suiten „Office Home and Student 2013“, „Office Home and Business 2013“ und „Office Professional 2013“ sowie die Einzelanwendungen von Office 2013 sind mit sofortiger Wirkung übertragbar. Denn auf Grund des Feedbacks der Kunden haben wir uns entschlossen, die Lizenzbedingungen anzupassen, so dass sie die genannten Office-Versionen auch auf einen neuen PC übertragen können, beispielsweise wenn der alte Computer defekt ist und die Office-Lizenz auf eben diesem defekten Computer nicht länger zur Verfügung steht.

    Diese Änderung ist mit sofortiger Wirkung gültig. Weitere Details finden Sie unter: www.blogs.office.com.

     

    Das ist mal eine Gute Nachricht wie ich finde. ;)

  10. Ich würde sagen derjenige dem das zugreifende Gerät gehört muss sicherstellen dass es entsprechend lizenziert ist.

     

    In den aktuellen Produktnutzungsrechten findet sich dazu folgender Passus:

     

    Die Remotenutzung der Software, die auf einem Netzwerkserver ausgeführt wird, ist jedem Nutzer von einem Lizenzierten Gerät erlaubt.

     

    Wenn du auf einem TS ein Office installiert hast darf dieses von jedem Gerät aus genutzt werden dem die gleiche Office Lizenz zugewiesen wurde.

  11. So weit ich das überblicke versuchst du auf einem Windows Server 2003 über eine remoteverbindung (RDP, VNC, etc.) einen Benutzer arbeiten zu lassen.

     

    Da so etwas ohne die dazu erfprderlichen Lizenzen (welche du nach eigener Aussage nicht hast) gegen die Lizenzbedingungen verstößt endet unser Support hier.

     

    Der Beitrag ist geschlossen. Vielen dank für dein Verständnis.

     

    Achso, hier noch der relevante UAszug aus den Produktnutzungsrechten, die für den Server 2003 galten:

     

    • CALs für Windows-Terminaldienste. Zusätzlich zu einer Windows Server-CAL oder Core-CAL sind Sie verpflichtet, eine CAL für Windows-Terminaldienste für jeden Nutzer bzw. jedes Gerät zu erwerben, der bzw. das direkt oder indirekt auf die Serversoftware zugreift, um (mithilfe der Windows Server-Terminaldienstefunktionalität oder anderer Technologie) eine grafische Benutzeroberfläche zu hosten.
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