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tiggerbrand

Wie groß sollte die Auslagerungsdatei auf c: sein

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Hallo Board,

 

wir haben Terminalserver im Einsatz die regelmäßig aubstürzen. Nun meine Frage kann es daran liegen, dass wir nur 10 MB auf c:\ und die ander 3GB auf f:\ liegen haben?

 

Wieviel würdet Ihr auf c:\ machen wenn ihr 2GB RAM habt?

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Hallo,

zudiesem Thema habe ich auch mal ein paar infos bekommen! Zum einen sollte die Auslagerungsdatei die doppelte Grösse vom ram haben und zum anderen würde ich persönöich nur eine machen! die auslagerungsdatei sollte aber nich grösser als 4 gb sein. in deinem fall würde ich auf c: eine 4gb grosse auslagerungs datei machen.

 

würde evtl auch mal drüber nachdenken deinem server noch 2gig zu spendieren!

 

wieviele user arbeiten auf der kiste? man sagt man sollte pro user min 64mb ram auf dem server haben besse aber 128 oder mehr!

 

gruss holger

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Hier noch die info, die ich von nem netten kollegen bekommen habe!

 

Zitat:

 

Hallo,

 

nein, die Auslagerungsdatei wird als virtualler RAM benutzt, falls nicht genügend RAM zur Verfügung steht. Länger nicht benötigte laufende Prozesse werden auch von Windows ausgelagert. Aus diesem Grund macht es Sinn, Auslagerungsdateien und Tempfiles (die während des Arbeitens erstellt werden), auf die erste Partition der Festplatte zu legen. Partition, da hier die Suchzeit und Fragmentation eingeschränkt wird, am Anfang, weil hier die Festplatte am schnellsten ist.

 

Generell ist deine Regel richtig, daß man doppelt soviel SWAP bereit stellen soll, wie RAM, dies gilt aber nur bis zur Grenze von 2 GB. Warum ? Das liegt an dem, wie das Sytem arbeitet. Ein normales System kann 4 GB verwenden. (Außer du hast ein reines 64 BIt System). Hiervon kann Windows 2 GB für das System und 2 GB für Anwendungen bereitstellen. Durch AdressTranslation ähnlich wie bei großen Festplatten, kannst du auch 16 GB RAM verwalten, voraussgesetzt die Hardware spielt mit und du hast das demenstprechende Serverbetriebsystem wie den Advance Server.

 

Durch den /3GB Schalter kannst du für Anwendungen eben auch durch eine Art Adress Translation 3GB bereit stellen. Dies funktioniert aber nur, laut MS Knowledgebase, wenn du den Advance Server hast, wenn nicht, dann bewirkt dieser Schalter das Gegenteil.

( How to use the 4GT RAM Tuning feature und folgende Seiten )

 

Man kann natürlich fragen, wieso MS so einen Mist macht, 2 GB maximal. Das liegt aber an den Integerwerten und der kleinsten Zuordnung. Das ist jetzt etwas schwierig zu erklären, wenn man hier den Minus Bereich und den Plusbereich nimmt und dies multipliziert mit dem kleinsten Zordnungswert, dann erhältst du diese 2.000.000.000 => 2 GB.

 

Auch dieser Schalter schaltet nur durch Adress Translation RAM hinzu. Der Bereich an sich bleibt aber der selbe.

 

Aus diesem Grund bringt es auch nichts, die Auslagerungsdatei größer als 2 x 2 GB (System + Prozesse) zu machen. Auch jedem einzelnen Prozess stehen nicht mehr als 2 GB Speicher zur Verfügung.

 

Du gewinnst also weder Performance noch Stabilität, wenn du die Datei verteilst und 10 GB groß machst. Die Performance wird eher sogar noch darunter leiden.

 

Sinnvoll ist, bei viel Speicher ein Kernel Verbot für die Auslagerung zu erstellen, so daß der Kernel nicht teilweise ausgelagert wird, waas Windows gerne macht. Auch sollten die Temppfade und die Auslagerungsdatei eigens auf eine Partition die der größe der Tempfiles + Auslagerungsdatei + etwas REserve entsprechen sollte, um die Suchzeiten zu verkürzen.

 

Wenn du zuviel Geld hast, kannst du das ganze auf eine eigene Platte machen.

 

Die Erklärung oben ist nur Schemenhaft, ich hoffe ich konnte es etwas verständlich rüberbringen. Wenn du hierzu genaueres wissen willst und die kennen Hintergründe dazu verstehen möchtest. Diese Infos findest du alle in der technischen Referenz von Windows Server 2000

 

Zitat ENDE

 

Gruss Holger

 

Quelle: www.administrator.de/Wie_Gro%DF_sollte_die_Auslagerungsdatei_seien%3F.html

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Hallo,

 

wieviele user arbeiten auf der kiste? man sagt man sollte pro user min 64mb ram auf dem server haben besse aber 128 oder mehr!

 

gruss holger

 

Also Windows 2k3 Terminalserver hat viel geringere Anforderungen an den Arbeitsspeicher.

 

siehe: http://h71019.www7.hp.com/ActiveAnswers/downloads/67391.pdf

 

Und zum 4GB Problem noch ein netter Beitrag von faq-o-matic .)

 

Wieviel RAM ist sinnvoll bei Terminal Servern? - faq-o-matic.net

 

Also zu deinen Abstürzen - such doch die Ursache indem du die Dumps auswertest .) alles andere ist eher ein Blick in die Glaskugel!

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Um übrigens einenDump im Falle eines Plattenausfalls/Treiberproblems,... zu haben, sollte die Auslagerungsdatei auf C mindestens die Grösse des verfügbaren RAMS haben. Sonst kein Dump!

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Danke für die vielen ausführungen. Vieles davon habe ich auch schon im Board nachgelesen.

Aber nochmals meine konkrete Frage:

 

Wieviel Auslagerungsdatei sollte auf der Systempartition sein?

 

Und für nen MINIDUMP brache ich doch keine 2GB auf c: ?! ODER?!

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Du hast einen schönen Hinweis via faq-o-matic bekommen.

Was ist jetzt noch unklar?

 

Davon abgesehen, mit welchem Fehler geht der TS runter, was für ein TS ist es überhaupt?

Sammel und stelle mehr Informationen bereit, sonst bleibt die Glaskugel einfach trübe :suspect:

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Aber nochmals meine konkrete Frage:

 

Wieviel Auslagerungsdatei sollte auf der Systempartition sein?

 

Es muss keine vorhanden sein.

Wir haben bei unseren TS die Auslagerungsdatei auch nicht auf der Systempartition. Und keine Probleme damit.

 

Wenn Du die Auslagerungsdatei im Verdacht hast, so lösche diese und erstelle eine Neue.

Ich würde die Auslagerungsdatei auch an einem Stück machen. Die 10 MB auf der Systempartition bringt nichts, höchstens Probleme.

 

Gruss

Ritchie

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Davon abgesehen, mit welchem Fehler geht der TS runter, was für ein TS ist es überhaupt?

Sammel und stelle mehr Informationen bereit, sonst bleibt die Glaskugel einfach trübe :suspect:

 

Das genau ist ja mein Problem:

Keine Meldung kein Blauer Bildschirm kein MINIDUMP und keine Einträge in der Ereignisanzeige die irgendwie seltsam erscheinen.Meine Glaskugel ist genau so trübe wie deine :-)

 

Wir haben 4 baugleiche Server Fujitsu Siemens Primergy 200 S2. 2x 2.8 xeon / 2 GB RAM ca. 20-25 Benutzer.

Alle zeigen diese Ausfälle die einen häufiger als die anderen. Der Server ist komplett eingefrohren schwarzer Bildschirm kein Netzwerk keineerlei Logs. Wir haben auf allen Citrix 4.0 laufen.

Gedruckt wird über einen Druckerserver verbindungen habe ich ausgeschlossen, da zur absturzeit nicht unbedingt irgendein Druckauftrag abgesendet wird. :confused:

Na ja vielleicht fällt euch ja noch was ein, was ich machen könnte.

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Hmm,

 

FSC Server - keinDump:

 

Hast du die Watchdogs mal kontrolliert (du brauchst dazu die FSC ServerView Agents).

 

Vom Verhalten ist das ja ein PowerOff oder läuft der Server noch?

 

 

Evt. auch ein Hitzeproblem o.ä. - Schau mal den HW-Fehlerkeller an (auch mit den Agenten).

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Also der Server ist noch ON (d.h. Lüfter und so weiter laufen noch nur keinerlei Lebenszeichen.)

 

Mit den Tools von Siemens kenne ich mich nicht so aus.

 

Gibt es da nen guten Link, für Probleme aufzuspüren?

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Sehr merkwürdig: nicht mal ein unexpected Restart /Shutdown vermeldet?

Entweder liegt es an der fehlerhaften Pagefile, HD-Defekt, Memory

oder du schaust mal

Citrix® Systems » Knowledge Center

ob sich da was passendes findet?

 

Beim nächsten hochfahren bekomme ich die Meldung der Server wurde unerwartet heruntergefahren, usw. Meist du das... diese Meldung kommt !!!

 

Eventlog:

Das System wurde zuvor am 06.08.2006 um 23:07:18 unerwartet heruntergefahren.

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Hiho .)

 

ich zitiere mal einen unserer 2K3 Server (1GB RAM) - wenn man ihm die Auslagerungsdatei auf dem Systemdrive wegnimmt:

 

"Wenn die Auslagerungsdatei auf Laufwerk c: eine Anfangsgröße von weniger als 1023MB hat, wird das System möglicherweise keine Debuginformationen speichern können, wenn ein "STOP"-Fehler auftritt."

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