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Eure Lösungen - Best practices in der IT basierend auf....


twill12
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JA! Das ist eine Mamut-Aufgabe.

Wer hat behauptet, dass es einfach wird? ;)

 

Backup soll lokal gemacht werden, keine Cloud oder externes Storage. Also nur via USB oder auf ein NAS oder anderes lokal.

Definiere zunächst mal "lokal".

Ein Backup sollte idealerweise nicht lokal liegen, sondern auf Hardware, die von dem wiederherszustellenden System unabhängig ist.

Noch besser ist es die Datensicherung in einem anderen Brandabschnitt oder offsite zu haben.

 

Backup von Virtuelen Maschinen? (Integriert oder Veeam?)

Dafür benötigt man eine Backupsoftware mit Intergrationskomponenten für den Hypervisor.

 

Was sind eure konfigurationen oder ideen hierfür und ggf. die Produkte?

Beim Backup spielt die Anzahl der Benutzer nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend sind primär die Anzahl der zu sichernden Systeme, das Datenvolumen, Vorgaben bezüglich Aufbewahrungsfristen, angestrebte Wiederherstellungszeiten.

 

In einer kleinen Umgebung kann man mit der Windows Server Sicherung und USB-Platten oder einem NAS auskommen.

In mittleren oder größeren Umgebungen sind 1-n dedizierte Server für die Datensicherung und der Einsatz von geeigneter Backup Software sinnvoll.

 

Als Sicherungsstrategie werden fast nur noch Disk2Disk(2Tape) Szenarien eingesetzt.

 

Die Softwareauswahl richtet sich nach den individuellen Anforderungen. Dabei gilt das übliche Vorgehen Lastenheft schreiben, Hersteller kontaktieren, Testen usw.

Bei uns wird System Center DPM eingesetzt. Unsere Server sind für die Nutzung von OM, VMM und CM ohnehin mit der SML-Datacenter oder -Standard ausgestattet, so dass für den DPM keine zusätzlichen Lizenzkosten (außer dem OS) entstanden sind.

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Umfang: Es sollte ja nicht unbedingt einfach werden. Ich empfinde es als gesunde herausforderung. Nun muss ich nur sehen das ich das bestehe, das ist bekanntlich abhängig von der Verteildigung.

 

Lokales Backup: Ich meine das es Lokal gemacht wird. Natürlich ist es unsinn alles physikal lokal stehen zu lassen wenn es zu einem Brand kommt. Also ich meine zb. USB festplatten die man dann täglich wechselt und die mit dem Backup dann in ein Save sperrt oder mit nach Hause nimmt.

 

Virtuele Umgebungen: Ja gibt es einige Lösungen, ich denke ich muss mir da selber einen Überblick verschaffen. Gibt es da ggf. eine Tabelle mit gegenüberstellungen?

 

Microsoft System Center 2012 habe ich mir angeschaut aber ich empfinde es als nicht geeignet. Es scheint eine Lösung für sehr große Umgebungen. Ggf. kann man die einzelnen Module (DPM) mal auseinander nehmen und untersuchen.

 

Kann jemand eine Empfehlung zum Einlesen in das Thema Backup global aussprechen? Ich habe schon einige IT seiten (Computerwoche, CIO...) durchgesucht. Einiges steht dort aber nicht das was ich suche.

Wie Medien, Scenarien, Methoden (Full, Increment, Delta...) usw.

 

Was wären die kosten für SC DPM? Da habe ich mich schon tot gesucht, aber leider...

 

 

DANKE ! :)

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hallo twill

 

Meiner Meinung nach wird es für dich, uns, und deine bacc Arbeit am besten sein, wenn du die Themen nacheinander ausarbeitest einen konkreten, fertig durchdachten Vorschlag schreibst, und die "Masse" nach ihrer Meinung dazu fragst.

 

Dabei wirst du etwas lernen, deine Bacc Arbeit gilt als selbstgeschrieben, du hast die Möglichkeit aus unserer Erfahrung und wir aus deiner Arbeit zu profitieren.

 

Dein letzter Post geht meiner Ansicht nach in eine gute / bessere Richtung (als der erste).

 

 

Zu deinem letzten Post:

Bei 2+ Standorten kannst du beispielsweise mit DPM kreuzweise sichern, und hast somit das Backup auch auf einem anderen Ort, ohne das Backup via Turnschuhnetzwerk zum Bankschließfach zu bringen.

 

DPM kann mit virtuellen Umgebungen (zB HyperV) sehr gut umgehen. Auch BackupExec kann hier punkten.

Durch googlen nach "Backuplösungen im Vergleich" konnte ich an erster Stelle das hier finden:

Backup-Lösungen im Vergleich: Der große Backup-Ratgeber - computerwoche.de

ich habe mir lediglich die Überschriften, und 1-2 Sätze pro Seite angesehen, jedoch denke ich, dass dir das für das Grundlegende helfen kann.

 

Wir (kleiner Betrieb mit 50 Mitarbeitern in 3 Ländern) verwenden beispielsweise DPM 2012.

Im vorigen Unternehmen (150 MA auf 30 Standorten) haben wir zB BackupExec verwendet.

 

Es kommt immer darauf an welche Anforderungen gestellt werden.

Wenn Beispielsweise ausschließlich ein Fileserver mit ~2GB Daten (bei einem "kleinen" Unternehmen wie zB einem Immobilienmakler) kann es auch reichen, einfach mit AnySync die Dateien Roh auf den Datenträger zu spielen.

 

In so einem Fall gibt es keine "Wunderlösung" - leider

 

Die Kosten für den DPM kann ich dir leider nicht verraten, da wir als Gold Partner hier bevorzugt werden.

lg

Stefan

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Als Sicherungsstrategie werden fast nur noch Disk2Disk(2Tape) Szenarien eingesetzt.

 

Beliebter Irrglaube und die Krücke in vielen Backupkonzepten...

 

Warum mache ich ein Backup-2-Disk-2-Tape? Drei Möglichkeiten:

 

1. Ich will Daten auf Disks vorhalten, da der random Access im Recoveryfall schneller ist als das langwierige Spulen auf einem Tape, vor allem wenn es nur ein File ist.

 

Aber: Warum hole ich das File aus der Datensicherung, wenn ich z.B. Microsoft VSS habe? Je nach Datenmenge kann ich maximal ein paar Tage auf Disk vorhalten und muss danach eh auf das Tape ausweichen. VSS geht in vielen Fällen sehr viel länger zurück.

 

2. Ich habe ein Problem mit meiner Performance und will das Tape nicht quälen. Also schiebe ich die Daten auf Disks zusammen und dann per Copy auf Tape, wobei ich hier einen langen, durchgehenden Datenstrom garantieren kann.

 

Hier sollte ich mir mal Gedanken um mein Backup Konzept machen. Warum ist mein Backup so lahm? Ein LTO-5 rotzt mir schnell mal 280 MB/s auf Band. Das schafft man natürlich nicht von mit einem Server... Per NDMP von einem Netapp Filer geht das schon eher. Und LAN-free Backup eines Fileservers mit entsprechend Storage dahinter (nein, keine SSD... -.-) dann sehr sicher. Multiplexing ist auch eine gute Idee um ein Laufwerk füttern zu können (wo liegt meine Prio? Schnelles Backup oder schneller Restore?).

 

Des Weiteren liege ich hier bei der Gesamtlaufzeit meines Backups (Backup auf Disk und dann Copy auf Tape) deutlich über der Laufzeit eines direkten Backups.

 

3. Ich sichere auf eine VTL o.ä. und schiebe die Daten dann auf Tape, um sie zu exportieren (Safe o.ä.).

 

Machen wir uns mal nix vor: Disks als Backupmedium ist das energetisch uneffektivste was geht. Sie haben, je nach Backupkonzept ihre Daseinsberechtigung, gerade wenn wir bei größeren Umgebungen z.B. über VTLs und so tolle Sachen wie Deduplication reden. Aber sonst... Lieber etwas länger über die richtige Software und das Konzept nachdenken, statt einfach ein Backup-2-Disk-2-Tape zu implementieren. Vor allem an den Brandfall denken... Disks passen so schlecht ins Schließfach.

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Weil die Volume Shadow Copy absolut nicht als Backup anzusehen sind !

Vergiss diesen Satz am besten gleich wieder und streiche ihn ersatzlos.

 

Was ist bei Ausfall des Server / Raid / Storage ? Wo sind dann deine Daten ... :schreck:

 

Lesen und im Kontext sehen. :rolleyes:

 

Wenn ich eine Datei wiederherstellen will, dann ist VSS super und genau dafür ist es gedacht. Ich will nicht für jedes versehentlich gelöschte oder überschriebene File das Tape anwerfen. Und die wenigsten Kunden machen sich Gedanken über ein ECM. Und nur für den schnellen Restore ein Backup-2-Disk vorhalten? Betriebswirtschaftlicher Unsinn.

 

Wenn mir mein Storage abraucht, dann habe ich hoffentlich eine funktionsfähige Datensicherung und einen funktionierenden Recoveryplan.

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Beliebter Irrglaube und die Krücke in vielen Backupkonzepten...

 

Warum mache ich ein Backup-2-Disk-2-Tape? Drei Möglichkeiten:

Ohne jetzt alles zu zitieren, es gibt noch weitere Gründe:

- Als Backup Speicher kann ich billige SATA nutzen

- Backup und Produktivsystem sollen/müssen unabhängig voneinander und räumlich getrennt sein

- Es gibt Vorgaben bezüglich der Wiederherstellungsziele, die ich bei der Wiederherstellung vom Band nicht erreichen kann. Auf meinem Backupstorage stelle ich einfach eine Snapshot vom Backup des "abgerauchten" Systems online und das Unternehmen kann - wenn auch mit leicht eingeschränker Performance - weiterarbeiten.

 

Lokale VSS haben auch ihre Daseinsberechtigung, jedoch nicht wenn es um Desaster Recovery geht. Ich mache das Backup nicht um Publisher-Grußkarten wiederherszustellen - das ist nur ein Nebeneffekt.

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- Als Backup Speicher kann ich billige SATA nutzen

 

Alles andere ergibt bei diskbasierten Systemen auch wenig Sinn. Außer man muss Geld loswerden... Bei Preis pro Gigabyte zeigt das Tape der Disk trotzdem die Rücklichter...

 

- Backup und Produktivsystem sollen/müssen unabhängig voneinander und räumlich getrennt sein

 

Geht selbstverständlich auch mit Tape. Räumliche Trennung ist kein Argument für oder gegen Diskbackups. Es ist eine allgemeine sinnvolle Maßnahme bei Datensicherungen.

 

- Es gibt Vorgaben bezüglich der Wiederherstellungsziele, die ich bei der Wiederherstellung vom Band nicht erreichen kann. Auf meinem Backupstorage stelle ich einfach eine Snapshot vom Backup des "abgerauchten" Systems online und das Unternehmen kann - wenn auch mit leicht eingeschränker Performance - weiterarbeiten.

 

Ein wunderbar konstruiertes Szenario in dem das Diskbackup gewinnt. In der Praxis, gerade mit einem Blick in Richtung Netapp oder ZFS-basierter Storagesysteme, durchaus praktikabel. Das Ziel eines kurzen RTO ist damit in jedem Fall erreicht. Aber RTO ist eben auch nicht alles.

 

Lokale VSS haben auch ihre Daseinsberechtigung, jedoch nicht wenn es um Desaster Recovery geht. Ich mache das Backup nicht um Publisher-Grußkarten wiederherszustellen - das ist nur ein Nebeneffekt.

 

Von VSS und Disaster Recovery hat auch niemand gesprochen. Wenn doch, dann bitte mal kurz zitieren. VSS ist im Rahmen eines Datensicherungskonzeptes ein quick Win. Nicht mehr, nicht weniger. Ein diskbasiertes Backup zur schnellen Wiederherstellung von Publisher Grußkarten zu betreiben ist... äh... na ja. Und ja, VSS ist nice to have. Aber die schnelle Wiederherstellung von einzelnen Files als Pro-Argument bei diskbasierten Sicherungen ist mittlerweile Murks.

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Ein wunderbar konstruiertes Szenario in dem das Diskbackup gewinnt. In der Praxis, gerade mit einem Blick in Richtung Netapp oder ZFS-basierter Storagesysteme, durchaus praktikabel. Das Ziel eines kurzen RTO ist damit in jedem Fall erreicht. Aber RTO ist eben auch nicht alles.

Konstruiert? RTO ist nicht alles?

Erzähl das mal einem Vorstand im Einzelhandel, der bei einer Stunde Downtime im Weihnachtsgeschäft einen sechstelligen Betrag verliert.

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Wieviele Daten ich verliere, hängt davon ab, wie lange der letzte Snapshot zurückliegt.

 

Auch die Backup2Disk Lösung ist Teil eines Konzepts, genauso wie die Kosten pro TB - die unbestritten bei LTO5 unter denen von SATA HDD liegen.

Zusammen mit den Prioritäten des Kunden ergeben sich dann verschiede mögliche Szenarien mit ihren individuellen Vor- und Nachteilen.

 

Der TO hat uns ja schließlich gebeten, unsere Szenarien aufzuzeigen.

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Wieviele Daten ich verliere, hängt davon ab, wie lange der letzte Snapshot zurückliegt.

 

Korrekt. Snapshots auf dem Primärspeicher sind eine einfache Variante das RPO zu minimieren.

 

Auch die Backup2Disk Lösung ist Teil eines Konzepts, genauso wie die Kosten pro TB - die unbestritten bei LTO5 unter denen von SATA HDD liegen.

Zusammen mit den Prioritäten des Kunden ergeben sich dann verschiede mögliche Szenarien mit ihren individuellen Vor- und Nachteilen.

 

d'accord!

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