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Blase

Exchange 2010 stellt die Mails die extern kommen nicht mehr zu

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Moin und frohes Neues!

 

Wir haben hier mit unserem Exchange 2010 SP1 auf einem virtuellen W2K8 R2 Enterprise SP1 offensichtlich ein Problem.

Soweit ich das auf die Schnelle beurteilen kann, holt der Exchange unsere Mails noch von unserem Hoster ab (dort in dem Webmail Bereich liegen jednefalls keine Mails vor, was ja dafür spricht, dass Exchange diese geholt und anschließend dort gelöscht hat, oder!?), aber der Exchange stellt intern an die Clients innerhalb unserer Domäne (2003er Domäne) diese Mails nicht zu. Die internen Mails werden scheinbar anstandslos zugestellt. Serverneustart ist vollzogen - ändert nichts am Verhalten. Habe im BPA mal einen Konnektivitätstest gemacht, lief ohne Fehler.

Bitte mal nen "schnellen Ratschlag", an welcher Stelle ich hier mal schauen sollte, bzw. was das Problem sein könnte.

 

Was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist - auf Dateiebene sind in meiner Mailbox über 100.000 Dateien Textdokumente "E00000001" usw. mit jeweils einem MByte an Größe. Wird wohl mit meinem Problem nichts zu tun haben, nehme ich an, aber was hat es damit auf sich und wie bekomme ich die Dateien weg. Wird dann langsam ne Platzfrage auf Dateiebene...

 

Danke und lieben Gruß

 

Blase

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Habe im Ereignisprotokoll den Eintrag mit der ID 15004 gefunden:

 

Die Ressourcenauslastung ist von Normal auf Mittel gestiegen.

 

Die folgenden Ressourcen sind überlastet:

Warteschlangendatenbank und Datenträgerspeicherplatz ("C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\TransportRoles\data\Queue\mail.que") = 97% [Mittel] [Normal=95% Mittel=97% Hoch=99%]

Datenträgerspeicherplatz der Warteschlangendatenbankprotokollierung ("C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\TransportRoles\data\Queue\") = 97% [Mittel] [Normal=95% Mittel=97% Hoch=99%]

 

Aufgrund von Rückstau wurden die folgenden Komponenten deaktiviert:

Eingehende Nachrichtenübermittlung von Hub-Transport-Servern

Eingehende Nachrichtenübermittlung aus dem Internet

E-Mail-Übermittlung von PICKUP-Verzeichnis

E-Mail-Übermittlung von Wiedergabeverzeichnis

E-Mail-Übermittlung von Postfachserver

E-Mail-Zustellung an Remotedomänen

Der Ladevorgang für E-Mail aus der Warteschlangendatenbank wird fortgesetzt

 

Die folgenden Ressourcen befinden sich im normalen Status:

Version-Buckets = 0 [Normal] [Normal=80 Mittel=120 Hoch=200]

Private Bytes = 0% [Normal] [Normal=71% Mittel=73% Hoch=75%]

Auslastung des physikalischen Speichers = 16% [der Grenzwert ist 94%, bevor die Pausierung von Nachrichten gestartet wird.]

Batchpunkt = 0 [Normal] [standard = 2000 Mittel = 4000 Hoch = 8000]

Übermittlungswarteschlange = 0 [Normal] [Normal = 1000 Mittel = 2000 Hoch = 4000]

 

Das klingt ja erstens nach meinem Problem (keine Zustellung von HUB und Nachrichten aus dem Internet) und zweitens doch nach einem Kapazitätsproblem. Ich hatte auf meiner Systempartition C:\, die insgesamt 200 GB groß ist, noch 5 GB frei. Habe jetzt die VHD um weitere 200 GB erweitert und das ganze in der Datenträgerverwaltung zugewiesen. Habe dort nun also 205 GB freien Platz zur Verfügung. Nur mein Problem bezüglich der nicht-Zustellung besteht immernoch (Exchange Server erneut neu gestartet). Habe ich noch was vergessen?

 

Danke!

 

MfG Blase

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.

Soweit ich das auf die Schnelle beurteilen kann, holt der Exchange unsere Mails noch von unserem Hoster ab (dort in dem Webmail Bereich liegen jednefalls keine Mails vor, was ja dafür spricht, dass Exchange diese geholt und anschließend dort gelöscht hat, oder!?), aber der Exchange stellt intern an die Clients innerhalb unserer Domäne (2003er Domäne) diese Mails nicht zu. Die internen Mails werden scheinbar anstandslos zugestellt.

 

Dann hat dein POPConnector irgendein Problem. Wieder ein Problem, welches du ohne den Einsatz solcher Krücken gar nicht hättest. ;)

 

 

Was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist - auf Dateiebene sind in meiner Mailbox über 100.000 Dateien Textdokumente "E00000001" usw. mit jeweils einem MByte an Größe. Wird wohl mit meinem Problem nichts zu tun haben, nehme ich an, aber was hat es damit auf sich und wie bekomme ich die Dateien weg. Wird dann langsam ne Platzfrage auf Dateiebene...

 

Wie wärs mal mit einem korrekten Backup der Exchangedatenbank? Dann würden die Logfiles auch korrekt abgeschnitten. Das was du da siehst, bedeutet, dass du seit über 100.000 MB kein Backup gefahren hast.

Das manuelle Löschen dieser Dateien solltest du nicht versuchen. Das was du siehst, bedeutet wahrscheinlich, dass das Backpressure von Exchange 2010 zuschlägt. Platte voll keine neuen Mails. ;)

 

Bye

Norbert

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Hallo Norbert,

 

das "ich habs dir doch gesagt" höre ich öfter ;-) Wobei der POP3 Connector hier ausdrücklich NICHT das Problem war :D

 

;)

 

Du hast auch wohl Recht mit deiner Annahme vonwegen Backpressure (siehe meine Ergänzung). Hatte zwar noch 5 GB frei auf der Platte, aber da hat die Grenze wohl schon zugeschlagen.

Nach etwas Geduld (die man ja immer zuhauf mitbringt, wenn alle Kollegen um einen herum schreien, dass sie keine Mails mehr bekommen *gg*) stellt der Exchange nach der Vergrößerung der Partition nun auch die Mails wieder zu *puh*.

Diese Files werden also nur bei einer (erfolgreichen) Sicherung zurückgeschrieben... Was ist die "einfachste" Möglichkeit der Sicherung von Exchange 2010 - möglichst mit "Boardmitteln"?

 

Danke Dir!

 

MfG Blase

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Warum vergrößerst du die Partition und startest nicht einfach das Backup? Ja, auch die Boardmittel können sowas. Einfach mal die Hilfedatei aufrufen oder googlen. ;)

 

Bye

Norbert

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Hi.

 

Was ist die "einfachste" Möglichkeit der Sicherung von Exchange 2010 - möglichst mit "Boardmitteln"?

 

 

Wie Norbert schon schrieb, nennt sich Windows Backup ;-)

 

Und noch ein guter Rat. Die Transaktionslogs und die Exchange Datenbanken haben eigentlich auf der Systempartition nichts zu suchen.

Verschiebe sie also auf eine andere Partition, dann hast du auch das Problem einer eventuellen Vergrößerung der Systempartition nicht am Hals.

 

LG Günther

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Hallo Norbert,

 

mir war zum Zeitpunkt der Partitionsvergrößerung noch nicht klar, dass ein "simples" Backup in diesem Fall gereicht hätte. Mir war nur daran gelegen, schnellstmöglich das System wieder lauffähig zu bekommen - und Plattenplatz ist nicht das Problem ;)

 

Ich habe vor dem Verschieben von solchen Sachen allergrößten Respekt - ist das wirklich so "einfach" und dabei nicht wirklich mit Problemen zu rechnen, wenn ich neben C: noch eine weitere Partition D: anlege (gibt bisher nur C:) und dann sowohl die Datenbank als auch die LOGs umziehen lasse?

Was genau ist das Problematische daran, wenn diese Sachen auch auf der Systempartition liegen? Geht es hierbei "nur" um eine evtl. Vergrößerung der Partitionen und damit einher, dass eine Datenpartition sich leichter vergrößern läßt als eine Systempartition?

Kümmere mich jetzt erst einmal darum, hier ne anständige Sicherung zu fahren...

 

danke euch!

 

MfG Blase

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Hallo Norbert,

 

mir war zum Zeitpunkt der Partitionsvergrößerung noch nicht klar, dass ein "simples" Backup in diesem Fall gereicht hätte.

 

Weil ich das nicht in der ersten Antwort erwähnte? ;)

 

Bye

Norbert

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Moin,

 

Ich habe vor dem Verschieben von solchen Sachen allergrößten Respekt - ist das wirklich so "einfach" und dabei nicht wirklich mit Problemen zu rechnen, wenn ich neben C: noch eine weitere Partition D: anlege (gibt bisher nur C:) und dann sowohl die Datenbank als auch die LOGs umziehen lasse?

 

Das ist ganz einfach und Best-Practise.

 

Entweder legst Du eine neue Datenbank an und verschiebst die Postfächer (Vorteil: Kaum Unterbrechung; Nachteil: Dauert länger und braucht zeitweise mehr Platz) oder Du verschiebst die Datenbank selbst (Geht schneller, aber mit Unterbrechung).

 

Was genau ist das Problematische daran, wenn diese Sachen auch auf der Systempartition liegen? Geht es hierbei "nur" um eine evtl. Vergrößerung der Partitionen und damit einher, dass eine Datenpartition sich leichter vergrößern läßt als eine Systempartition?

 

Nachteile:

- höhere Fragmentierung

- Risiko des Systemausfalls, wenn die Partition voll ist

- schlechte Performance, z.B. bei Updates

 

Und noch ein paar andere Kleinigkeiten. :)

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Ja, schon klar. Aber VOR (oder während) dem Nachtrag war mir das ja nicht bewußt - dein Nachtag mit der Horizonterweiterung meinerseits, kam bezüglich der Paritionserweiterung "zu spät". Jetzt mache ich erst einmal das Backup und dann kann ich der VHD ja immer noch wieder etwas Platz "klauen", oder!?

 

MfG Blase

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Hier eine kurzer Code, bitte als .bat speichern: Dies sichert den Server vollständig. Unter includes gibts du die Laufwerke an. Also z.B. in dem Fall c: und d:, sowie unter backuptarget die Freigabe für die Sicherung-Hier auf ausreichende Berechtigungen achten.

 

Alternativ kannst du auch \\host\freigabe\%1 als Freigabe angeben. Unterhalb der Freigabe kannst du z.B. Ordner mit den Namen Montag bis Freitag anlegen und per Taskmanager dann 5 Tasks erstellen die die Bat mit den Paramter Montag bis Freitag aufrufen.

 

rem @ECHO OFF
wbadmin start backup -backuptarget:\\host\freigabe\ -include:c:,d: -vssFull -quiet

 

Alternativ geht das natürlich auch über das Frontend, so ist man aber sehr "eingeschnitten" bei der Zeitplanung.

Sicher unsere Exchange Datenbank zwar nächtlich per VM Sicherung, aber zusätzlich 3 mal die Woche nochmal... (;

eMailreporting lässt sich natürlich auch ergänzen. Dann würde ich das aber per Powershell angehen.

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Hallo funkypunk1985,

 

vielen Dank für den Code - werde das dann mal ausprobieren. Und bei dieser Art der Sicherung schreibt Exchange also die Protokolle dann auch in die Datenbank?

Bei dieser Art der Sicherung, bekomme ich im Falle eines Falles die Exchange Sicherung "einfach" wieder hergestellt? Hast du da Erfahrungen mit? Eine einfach zu realisierende Sicherung ist ja das eine, aber noch besser wäre (zusätzlich) eine möglichst einfach wiederherzustellende (Exchange-)Umgebung...

 

MfG Blase

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gerne, hier sicherst du die Laufwerke c: und d: vollständig. Könnte man ja auch auf die Datenbankpfade reduzieren.

Bzgl. Wiederherstellung Exchange.

Aus der Sicherung die Datenbanken extrahieren und anschließend im Exchange Server einbinden.

 

-vssFull hier durch sollten die Protokolle mitgesichert werden :)

 

 

Falls ich falsch liege steinigt mich, aber bei uns klappt das so und die Protokolle werden "abgeschnitten".

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