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passt

Datenrettung aus fremden RAID-Käfig

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Hallo allerseits,

 

ich habe ein Hardware-Problem und hoffe hier im Forum dafür Unterstützung zu finden.

 

Ich muss Daten von einem RAID10 sichern, welches in einem Festplattenkäfig eines Fujitsu Primergy "verbaut" ist. Der Primergy lässt sich nicht mehr starten - Board defekt. Um auf die Daten zugreifen zu können, habe ich den RAID-Controller Adaptec 3000S des Primergy in einen HP Proliant Server eingebaut. Der Adaptec 3000S wird erkannt und die Treiber wurden (unter Windows 2000) installiert. Im Proliant selber steckt der onboard RAID-Controller HP SmartArray 200i, der ein RAID10 aus SAS-Platten verwaltet.

 

Schließe ich jetzt den Festplattenkäfig des Primergy (SCSI-Platten vom Typ SCA-2) an den Proliant, so erkennt beim Start des Rechners der Adaptec das Raid10 und der SmartArray sein Raid10. Der weitere Bootvorgang bleibt aber stehen.

 

Ich möchte nicht vom Adaptec-Raid booten, sondern es nur als zusätzliches Datenlaufwerk einbinden.

 

Im BIOS des Proliant lässt sich die Laufwerks-Bootreihenfolge einstellen. Derzeit ist sie CD, Diskette, USB, Laufwerk C:. Desweiteren lässt sich einstellen, von welchen Controller zuerst gebootet werden sollen. Derzeit ist es SmartArray, interner IDE, Adaptec.

 

Kennt jemand die Problematik ein fremdes RAID in einen Rechner einzubauen und als Datenlaufwerk zu betreiben? Wie kann ich da noch vorgehen?

 

Gruß,

Peter

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Hallo!

 

evtl. im BIOS des Proliant das Option ROM des 3000S deaktivieren, nachdem Du nicht davon booten willst, sollte es egal sein, und kann das andere RAID-Bios nicht beeinflussen.

 

mfg MJR

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@SFHE

Es sind SCSI-Platten an einer SCA-2 Backplane.

 

Aber, ich habe es inzwischen hinbekommen.

 

Ich habe den Proliant mit eingebauten Adapter aber ohne den Festplattenkäfig Primergy gebootet. Nachdem W2000 gestartet ist und ich mich angemeldet habe, habe ich den Adaptec und den Primergy-Käfig im laufenden Betrieb mit dem SCSI-Kabel verbunden. Mir ist gesagt worden, dass das problemlos möglich sei, da es sich ja auch um Hotplug-fähige Platten handelt. Das Risiko wurde belohnt und ich konnte jetzt das RAID unter der Datenträgerverwaltung (in Computerverwaltung) erkennen lassen. Zwar musste erst noch der Treiber für die Backplane des Festplattenkäfigs installiert werden, identifiziert als sdr gem318 scsi processor device. Das RAID ist da, die Daten können wiederhergestellt werden.

 

Mir war bisher nicht bekannt, dass man im laufenden Betrieb ein SCSI-Kabel intern anschließen darf. Aber et lüppt. Natürlich hält das ganze keinen Bootvorgang durch, sondern muss erneut so durchgeführt werden. Aber das ist mir bisher egal.

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