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Bandit

Virtuelle Server - Block alignment

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Hallo,

 

zum Thema align oder alignment konnt ich auf mcseboard nicht allzuviel finden - jetzt bin ich doch etwas enttäuscht :).

 

ne, mal ehrlich folgendes Problem:

externer Datenspeicher (Z.B. eine MSA) die einem ESX-Cluster luns, Z.B. via ISCSI zur Verfügung stellt. Auf denen werden die vmdk usw. Dateien der Server abgespeichert. Problem: die Datenträger sind in keiner weise Aligned, was zu Performanceeinbussen führen kann. ganz gut erklärt auf

http://www.vmware.com/pdf/esx3_partition_align.pdf

Es ist jedoch egal, welche Art von Virtualisierung-software man hier einsetzt (VMWare, Hyper-V usw), man wir immer auf die gleiche Problematik stossen.

 

Die Lösungen von VMWare kann man jedoch immer nur auf grüner Wiese anwenden - nützlich wäre hier ein Convertierungsprogramm, workaround oder was auch immer.

 

ich habe auch schon eine idee, bevor ich aber umfangreiche Tests starte wollte ich mal auf dem board fragen, ob schon jemand anderes Erfahrungen sammeln konnte (man möchte das Rad ja nicht 2 mal erfinden).

 

Würde mich freuen...

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Hallo,

 

in Verbindung mit dem ESX Server habe ich keine praktische Erfahrung, was das Alignment betrifft, wohl aber mit SANs im Enterprise Umfeld und Applikationen wie Exchange zB. Das Alignment ist u.a. stark abhängig von der verwendeten Storage und deren Boundaries.

 

Wie Du schon schreibst braucht man dazu blank space, da das Boardmittel von Windows (ehemals diskpar/jetzt diskpart) bereits beim Anlegen einer Partition das alignment festlegt.

Das im Nachhinein zu konvertieren wäre in der Theorie sehr zeitaufwändig, praktisch habe ich sowas noch nie gesehen.

 

Das Thema ist kein (besonderes) Hexenwerk. Wenn man die Empfehlungen des Storage Vendors und die Applikationshinweise beherzigt ist das einmalig zu tun...

 

Siehe u.a. :

How to Align Exchange I/O with Storage Track Boundaries

You Had Me At EHLO... : Why should you use Diskpar (Diskpart in W2003 SP1)?

MSXFAQ.DE - Diskpar

u.a.

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thx Lian,

 

einen leeren aligneten Datenträger zu erzeugen und darauf einen Server neu zu installieren kann doch nicht die Lösung sein.

 

das bedeutet ja auch, das convert Tool von VMWare kannst du vergessen!

 

ich habe nun einmal folgendes versucht:

- einen neuen alignedten datenträger erzeugt (sieheanleitung von vmware)

- diesen einem 2k3r2 Server gegeben

- mit ntbackup ein backup von diesem 2k3r2 server erzeugt und auf den aligneten restored

- den datenträger wieder ausgehängt

- einen neuen server auf dem ESX erstellt und ihm als aktive systemfestplatte den aligneten Datenträger gegeben

 

der server bootet nicht mit der Fehlrmeldung:

A disk read error occured

press CTRL+ALT+DEL to restart

 

wenn ich das system nun "von CD" boote (Bartpe) sind alle Dateien da, und ich habe vollen Zugriff auf das Dateisystem.

Wiederherstellungskonsole von windows erkennt wohl ein system, bringt aber auch nichts:

fixboot, fixmbr ohne veränderung

bootcfg /rebuild meldet einen fehler, der mit chkdsk behoben werden soll

chkdsk /p meldet: there is no Disk in drive or the file system is not supportet, dann aber alle Daten (KB total, KB Avaiable, usw). nochmals ausgeführt gibt es keine fehlermeldung mehr

nochmals mit der BartPE gestartet läuft chkdsk /F einwandfrei ohne Fehler

 

ups, ich stelle gerade fest, eine neuinstallation ohne den Datenträger zu formatieren bringt das gleiche Problem - kann das an der "Allocation unit size 32k" liegen?

 

ich versuche es noch einmal mit Formatierung

noch jemand eine Idee?

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Servus,

 

komisch, hat niemand sonst diese Probleme? die hat man doch, sobald man mit externem Storage oder LUNs arbeitet - oder?

egal ob FC, ISCSI, NFS und wie man diesen Storage benutz (VMWare, Hyper-V oder einfach als festplatte).

 

Danke nochmal Lian, der link zum exchange alignment war sehr gut, war mir vollkommen unbekannt. werde ich in zukunft beherzigen.

 

zur Info: es liegt an der "Allocation unit size 32k". eine festplatte so formatiert kann zwar als datenfestplatte voll genutzt werden, ein OS bringt man darauf jedoch nicht zum laufen (jedenfalls kein w2k3).

 

zu deinen Links (falls diesen Thread noch jemand lesen sollte), dispar gibt es auf den aktuellen systemen nicht mehr. mit dem neuen diskpart kann man sich das "Partition starting offset" nicht mehr anzeigen lassen. es geht aber über systeminfo -> Storage -> Disks -> "Partition starting offset". dieser wert muss durch 4096 teilbar sein. wenn man mittels diskpart die partition eingerichtet hat (create partition primary align=64) steht hier 65536 (65536/4096=16 - Jippie).

 

werde nun nochmals mittels backup und Restore auf einem so eingerichteten Datenträger testen.

 

PS: ab esx 3.5 werden die datenträger via ISCSI bereits richtig alignt - standard auf 128. man muss sich nur noch um das OS kümmern.

ich habe jedoch gelesen, dass man noch rücksprache mit dem storagehersteller nehmen muss, da manche von diesem start wert abweichen.

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Hallo,

 

ich habe jedoch gelesen, dass man noch rücksprache mit dem storagehersteller nehmen muss, da manche von diesem start wert abweichen.

So ist es, wie ich sagte: ;)

Das Alignment ist u.a. stark abhängig von der verwendeten Storage und deren Boundaries.

 

Die "Allocation unit size" sprich: Disk Clustergröße nicht mit dem Alignment verwechseln...

 

Dann passt alles?

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OK alignte Datenträger funktioniert - Das Löst aber immer noch nicht das Problem - wie bekomme ich aus einem nicht alignten Server, einen alignten ohne diesen neu aufzusetzen zu müssen?

 

das Convert von VMware kann man in dem moment ja auch nicht mehr einsetzen - es sei denn man legt beim OS keinen wert auf einen alignten Datenträger.

 

Mit NTBackup geht es nicht, aus irgendeinem grund sind nicht alle systemfiles darin, wie z.B. ntoskrnl.exe - ich versuche es mal mit acronis (file based).

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Wenn der Storagehersteller Dir keine Speziallösung dafür bietet geht das gar nicht (wie schon oben ausgeführt) - jedenfalls nicht mit Windows Boardmitteln afaik.

Du willst nachträglich die Partitionierung bzw. die Grundeinstellungen der Partitionierung ändern...

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Ich verwende zwei Tools die das Alignment automatisch erledigen, wenn die VM offline genommen wird.

 

 

Das eine scannt und gibt ein output wie:

 

[root@entity14 xp-vdi-3]# /mbrscan xp-vdi-3-flat.vmdk

xp-vdi-3-flat.vmdk p1 lba: 63 offset:32256 aligned: No

 

 

Das andere ändert den Offset:

 

[root@entity14 xp-vdi-3]# /mbralign xp-vdi-3.vmdk

mbralign: Creating a backup of xp-vdi-3.vmdk

mbralign: Creating a backup of xp-vdi-3-flat.vmdk

mbralign: Creating a copy the Master Boot Record

1+0 records in

1+0 records out

mbralign: Copy the data to the proper alignment. This will take some time.

16777153+0 records in

1048572+1 records out

mbralign: Making adjustments to xp-vdi-3-flat.vmdk.

mbralign: Adjust the descriptor file.

 

 

Nachkontrolle:

 

[root@entity14 xp-vdi-3]# /mbrscan xp-vdi-3-flat.vmdk

xp-vdi-3-flat.vmdk p1 lba: 64 offset:32768 aligned: Yes

 

VM wieder starten.

 

 

mfgUSA

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Noch als Ergänzung hierzu: Pre-Vista Betriebssysteme können nicht von ausgerichteten Systempartitionen booten. Man bekommt dann die oben genannte Bootloader Fehlermeldung.

 

Ich handhabe es deshalb so:

 

VMFS aus dem VirtualCenter heraus erzeugen, dann wird das VMFS ab ESX3.x automatisch ausgerichtet. Das heißt die VMDKs liegen ab dann alle ausgerichtet im VMFS herum. Innerhalb der virtuellen Maschine lege ich eine Systempartition an bei der ich auf Ausrichtung verzichte und eine Datenpartition, die mit diskpart ausgerichtet wird, quasi die "Performance"-Partition.

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