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Dr.Melzer

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Beiträge erstellt von Dr.Melzer

  1. Das mag Haarspalterei sein, aber Du lizenzierst nicht die Nutzung der Software wie z.B. Office auf dem Terminal Server. Du lizenzierst den Zugriff auf den Terminal Server. Wenn da Office drauf ist, dann musst Du Office für jedes Gerät lizenzieren, von dem Du aus auf den Terminal Server zugreifst (wenn Du pro Gerät und nicht pro Benutzer lizenzierst). Die Nutzung von Office ist dabei nicht ausschlaggebend. Hier reicht die Möglichkeit der Nutzung. Das ist aber etwas anderes als die Möglichkeit des Zugriffs. Die wiederum ist nicht  lizenzpflichtig. Weder bei den CALs, noch bei Office.

    Genau das ist es was Lizenzmanager IMHO verwechselt. ;)

  2. Nicht wirklich eine Verwechslung. Denn beim Terminal Server wird ja auch der Zugriff auf das Gerät lizenziert. Nicht die Nutzung der Software.

    Was den Zugriff auf den TS angeht ja, was die Nutzung (oder besser die Möglichkeit der Nutzung) von Applikationen auf dem TS angeht ist es anders.

  3. naja, so dramatisch wird es wohl nicht werden. Ich gehe davon aus, dass der Hersteller unserer Leasinggeräte so ein Abkommen mit Microsoft gezeichnet hat.

    Wenn nicht, ja, dann gibt es ja immer noch GGWA

    Bei einer Prüfung interessiert es den Prüfer wenig wovon du ausgehst. da zählen nur belegbare Fakten. ;-)

     

    Und nachdem dein Leasinggeber gar nicht wusste das es so etwas gibt gehe ich nicht davon aus dass er so etwas hat...

  4. Microsoft interessiert nicht, wieviele Leute auf dem SQL Server (oder sonstige Serverprodukte) tatsächlich schaffen, sondern welche darauf arbeiten könnten.

    Das ist falsch!

     

    nur Zugriffe müssen lizenziert werden. Da sind die Nutzungsrechte eindeutig:

     

    1. Außer wie hierin beschrieben und in den Produktspezifischen Lizenzbestimmungen angemerkt, kann jeglicher Zugriff auf Serversoftware nur mit CALs erfordern.

    Wer zugreifen könnte, es aber nicht macht braucht keine CAL.

     

    Du verwechselst das möglicherweise mit der Regelung zu Applikationen auf Terminalservern. Da ist es etwas anders.

  5. ob wir die OEM-Lizenzen überhaupt haben, bin ich schon seit drei Monaten am prüfen. Unser Zulieferer war etwas überrascht, dass ich da so pedantisch bin ;)

    Das bedeutet im Klartext dass er nicht berechtigt ist die Lizenzen zu verleasen und ihr sie gar nicht nutzen dürft.

     

    Hierzu muss ja ein Spezialabkommen zwischen Microsoft und dem Leasinggeber vorhanden sein, das liegt mir noch nicht vor, sollte aber bald mal bei mir eintreffen.

    Das wir die OEM-Lizenzen wirklich trotz Leasings nutzen können, setze ich jetzt einfach mal voraus ..

    Das solltet ihr zuerst klären, den aktuell benutzt ihr Raubkopien...

  6. Grundsätzlich darfst du nur die Lizenzierte Software (diie über einen Volumenlizenzvertrag beschafft wurde) reimagen. Das gestehen dir die Produktnutzungsrechte zu.

     

    Was darüber hinausgeht (reimagen von Vorgängerversionen, oder neueren Versionen) ist Teil des Downgraderechts, der eines etwaigen New Version Right aus einer SA.

     

    Letztendlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Was hast du als OEM Lizenz und was hast du in deinem Volumenlizenzvertrag?

  7. hi

    frage: hab auf meinem laptop  original win 8.1  allerdings ohne dvd   kann ich dieses windows z.b. als iso datei sichern und kann ich es wie mit eine original dvd  auf meinem desktop pc neu installieren?

    Hallo spyfoxx, schön dass du uns gefunden hast. :)

     

    Zu deinem Problem:

     

    Du kannst dir einen recovery Datenträger aus Windows 8.1 heraus erzeugen. der funktioniert aber mur für das Gerät von dem er erzeugt wurde. OEM Lizenzen sind in der Regel an die Hardware gebunden, mit der sie ausgeliefert wurden.

     

    Eine Installation auf einem anderen gerät ist technisch so nicht machbar und aus Lizenz Sicht auch nicht zulässig.

     

    Zu deinem Posting gesamt:

     

    Bitte achte bei deinen zukünftigen Beiträgen darauf auch Großbuchstaben und Satzzeichen zu benutzen. Je besser wir deine Beiträge lesen können umso besser können wir sie verstehen und dir dann helfen.

     

    Wie siehst du das?

  8. Im Detail muss da jedes Szenario für sich angesehen und einzeln entscheiden werden. Pauschal lässt sich nur sagen was ich bereits geschrieben habe. Ich denke das ist verständlich und nachvollziehbar und jeder kann auf Basis dieser Informationen seine Umgebung betrachten.

     

    Du kannst das mit den CALs so handhaben wie du möchtest, im Falle einer Prüfung musst du dann aber auch für deine Entscheidung gerade stehen.

  9. @Dr. Melzer: Meiner Meinung nach ist das nicht so eindeutig, da nicht wirklich der Client anfragt, sondern doch das vCenter/ESXi (Zumindest nach meinem Wissensstand). Der Client liefert nur die Informationen.

    Wie gesagt, wenn du den polenden Server abschaltest muss der Client direkt auf die Datenbank zugreifen. Also ist es pooling/Multiplexing.

     

    Hier der dafür relevante Auszug aus den Produktnutztungsrechten:

     

    Multiplexing

    Hardware oder Software, die Sie für das Zusammenfassen von Verbindungen, das Umleiten von Informationen, das Verringern der Anzahl der Geräte oder Nutzer, die direkt auf das Produkt zugreifen oder es verwenden, oder das Verringern der Anzahl der Betriebssystemumgebungen (oder OSEs), Geräte oder Nutzer, die das Produkt direkt verwaltet, (manchmal als „Multiplexing“ oder „Pooling“ bezeichnet) einsetzen, verringert nicht die Anzahl der erforderlichen Lizenzen irgendeines Typs.

     

     

     

     

     

    Des weiteren: Jetzt unabhängig davon ob das obig nun so stimmt, warum sollte man für eine VM eine CAL brauchen? Es müsste für den Host ausreichen.

    Die virtuelle Instanz ist im Sinne der Produktnutzungsrechten auch ein CAL pflichtiges Gerät.

     

    Hier der dafür relevante Auszug aus den Produktnutzungsrechten:

     

    Lizenziertes Gerät ist das jeweilige physische Hardwaresystem, dem eine Lizenz zugewiesen wird. Im Sinne dieser Definition wird eine Hardwarepartition oder ein Blade als separates Gerät betrachtet.

  10. E ist ganz einfach. Sch

     

    Die Ausführende "Person" ist der vCenter-Server. Er holt sich irgendwelche Daten und schreibt sie in die DB. Die VM tritt doch nicht wirklich selber in Kraft. Das hat doch weder mit Pooling noch mit Multiplexing was zu tun?

    Na der VCenter Server macht das ja nicht zu Selbstzweck, sondern damit die Clients die Daten bekommen. Wenn der VCenter Server nicht wäre müssten die Client direkt auf den SQL Server zugreifen. Also eindeutig ein fall von Multiplexing, bei dem Anfragen der Clients über den VCenter Server zum SQL Server umgeleitet werden.

  11. ja ist eine Gruppe mit mehreren Tochtergesellschaften, die zwar gemeinsam EDV bezieht,aber allerdings nichts voneinander wissen darf/soll.... .

    Abhängig davon wie groß der Anteil der Mutter an den Töchtern ist, lässt sich so etwas technisch und aus Lizenzsicht problemlos mit On Premise Lizenzen lösen...

  12. Abgesehen davon, gibt es einige Gründe die für 2, oder mehr NIC's sprechen,

    Dann erzähle uns diese Gründe doch einfach, dann können wir das auch verstehen.

     

    Die Vorteile im Bezug auf Redundanz, Sicherheit, oder die physikalische Trennung der Netze wären da nur der Anfang...

    Kannst du uns die Vorteile bitte noch aufführen und erläutern was daran der Vorteil ist und warum?

     

    Das Feintuning bringt die Extras! :cool:

    Was genau willst du fine tunen und welche Extras genau bringt das dann?

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