Alles zum Thema Windows Clients für den Desktop: Windows 95 / 98 / NT / 2000 / XP / Vista / Win 7 — Q & A zu den Windows Client Versionen sowie Windows Media Center / Windows Home Server
EXE-Dateien sind selbstentpackende Archive mit integriertem Installer (meistens), um die Installation durchzuführen.
Bei MSI Dateien handelt es sich im Prinzip um Datenbanken, die beschreiben, welchen Zustand ein System nach der Installation haben soll. Das beinhaltet Dateien, Registry-Keys, ODBC-Verbindungen etc.
Damit diese "Installationsbeschreibungen" umgesetzt werden können, wird der MSI Installer benötigt.
Seit Windows 2000/XP im Betriebssystem integriert, auf vorherigen Versionen nachrüstbar.
Ergänzung: MSI Dateien lassen sich in einer Active-Directory Domain komfortabel an viele PC's und Benutzer verteilen. Mit EXE-Dateien ist dies nur eingeschränkt möglich, da meistens Administratorrechte beim Benutzer Voraussetzung sind.
Bei MSI Dateien handelt es sich im Prinzip um Datenbanken, die beschreiben, welchen Zustand ein System nach der Installation haben soll. Das beinhaltet Dateien, Registry-Keys, ODBC-Verbindungen etc.
Das verstehe ich nicht ganz. Die Änderungen am ODBC, Registry, Verzeichnisse usw. werden doch auch bei der Installation von Programmen über Setup.exe durchgeführt. Das hängt doch vom Code ab, der die Installations Routine in der Setup/Installations Paket festlegt.
Ergänzung: MSI Dateien lassen sich in einer Active-Directory Domain komfortabel an viele PC's und Benutzer verteilen. Mit EXE-Dateien ist dies nur eingeschränkt möglich, da meistens Administratorrechte beim Benutzer Voraussetzung sind.
Wie meinst du es mit "verteilen"? Eine EXE-Datei kann man doch auch über Netz aufrufen und installieren. Oder meinst du Remote-Installation von Client-Software über Server?
Macht es einen Unterschied, ob ich ein Programm von der CD über Setup.exe oder Setup.msi installiere?
ja es macht keinen Unterschied, ob Du eine MSI oder EXE direkt installierst. Das Ergebnis ist meist erst mal dasselbe. Auch was ODBC und Registry angeht.
Aber MSI Dateien lassen sich Z.B. immer mit Adminrechten installieren (bei entsprechender Konfiguration), so daß keine Administratorrechte zur Installation benötigt werden.
Ist für den Privatanwender natürlich egal. Aber in Unternehmen, kann das einem Admin schon mal etwas Arbeit ersparen.
Mit Verteilen meine ich ein zentrales Software Management. Ich kann via Active Directory z.B. allen Rechnern Office zuweisen, daß das installiert wird, wenn der Rechner hochfährt und noch nicht installiert ist.
Mittels Gruppenrichtlinie und dem MSI-Paket eines Produktes kann dieses über das Netzwerk den Clients zugewiesen werden. Das kann nach Herstellung der Netzwerkverbindung noch vor der Benutzeranmeldunggeschehen. Das für alle Clients der Domäne, Standorte oder OUs . Eine Zuweisung ist auch wieder (automatisch) aufhebbar, so der Client den Verwaltungsbereich verlässt. Verlassen des Verwaltungsbereiches kann sein, ein Client wird aus der Domäne entfernt, wechselt Standort oder OU.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Bei der Administration entfällt die Turnschuharbeit oder die Remoteinstallation.
Einigen wir uns doch drauf:
die beiliegende Setup.exe ist ein Stub um den MSI-Installer in die gänge zu bringen.
@Operator
eien .EXE rennt in aller Regl durch und installiert, auch die kanst du via GPO deployen, mit elevated Rights: auch kein Admin nötig.
die MSI allerdings kann advertisen und läßt sich transformieren, was bei ner EXE nur durch neukompilation geht.
HTH