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Selbstständiger Verbindungsaufbau


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Hallo,

 

folgende Situation:

W2k-Server mit AD und als DNS-Server für den I-Net-Zugang über einen ISDN-Router mit Wählleitung eingerichtet. Dazu sind in der DNS-Verwaltung spezielle DNS-Server in der Weiterleitung eingetragen (für ein Firmen-Extranet).

 

An W2k- und XP-Clients ist der "Haus"-Server als DNS eingetragen, so dass diese Zugriff auf das Extra- und I-Net bekommen. Der Server baut allerdings jede Stunde einmal eine Internet-Verbindung (lt. Verbindungsnachweis ca. 2 min.) auf, auch wenn kein Client-PC an ist, also z.B. die ganze Nacht durch.

 

Da eine Wählleitung angesprochen wird, erhöht das die Online-Kosten.

 

Ich habe den Server auf Viren und Spyware geprüft - Fehlanzeige. Auch das Abschalten bestimmter Dienste brachte nichts. Weg ging die Einwahl nur, wenn der Dienst DNS-Server aus war.

 

Was kann die Ursache sein? Läßt sich vielleicht in der DNS-Verwaltung eine Einstellung treffen, die diese stündliche Einwahl verhindert?

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Ich kann mich da an zwei Geschichten erinnern.

 

1. Wir hatten da ein Netz mit mehreren Übungsräumen miteinander vebunden durch ein provisorischen Backboone. Jeder Raum hatte einen ISDN-Internetrouter auf SUSE 7.x. Bei der Kontrolle der Abrechnungen fiel ein Einwählen des Nachts und am Wochenende auf. Die Clients sollten zwar aus sein, aber die Leute waren nicht wirklich diszipliniert. Ich war nicht immer da und dem Hausmeister ging hintenrum vorbei.

Es gab keinen DNS-Server. Mein damaliger Coach riet mir, einen DNS zu installieren oder auf allen Rechnern die Hosts zu beschreiben. Da ich von DNS-Servern nicht viel wusste, entschied ich mich erstmal für die zweite Lösung. Die Menge der Einwahlen nahm schlagartig ab.

Mein Coach erklärte mir es folgend: Ist kein DNS-Server und kein Hosteintrag vorhanden, geht die Anfrage über Broadcast auch an den/die Router. Die schicken die Anfrage weiter an den öffentlichen DNS. Der antwortet aber nicht mit der gewünschten Angabe, da er sie nicht kennt.

 

Der Fall trifft bei Deinem Problem wohl nicht zu. Möglicherweise der zweite.

 

2. Mein Coatch(Stefan) war Lehrgangsleiter einer neuen IT-Umschulungsmaßnahme. Dafür wurde ein isolierter Übungsraum mit eigenen ISDN-Anschluss eingerichtet. Stefan war Linuxspezi. Er richtete zwei ISDN-Internetrouter mit DNS-Servern ein. Die glichen sich mit den öffentlichen der Telekom ab und hatten damit die gleichen Daten wie diese zur Verfügung. Eine Anfrage der Clients beim Surfen usw. brauchte also nicht mehr an den öffentlichen weitergegeben werden. Falls ich mich richtig erinnere, war von einem einstündigen Rythmus die Rede.

 

Gruß

Edgar

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Hallo Torsten,

 

es gibt keine dummen Fragen, manchmal dumme Antworten.

 

:)

 

Auf allen Rechnern mit TCP/IP gibt es eine Datei mit dem Namen Hosts. Sie trägt keine Endung und ist mit dem Editor zu öffnen. Dort können die festen IP-Adressen und Rechnernamen der Netzwerkteilnehmer(Hosts (plural)) eingetragen werden. Und das auf allen Rechnern. Damit kann dann die Umsetzung von Rechnername in IP-Adresse vorgenommen werden. Für kleine Netze ohne DNS-Server ist das noch eine effektive Methode.

 

Ich habe das mal provisorisch für fast 200 Rechner machen müssen. Ich habe die Datei auf meiner Adminkonsole beschrieben und dann per Batch über die administrativen Freigaben der Rechner im Netzwerk verteilt.

 

Ich hoffe, ich konnte helfen.

 

Gruß

Edgar

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Hi Borstel.

 

Schau mir mal den Rat von zuschauer an.

 

http://www.mcseboard.de/showthread.php?postid=294003#post294003

 

Das von dir beschriebene Problem ist nicht neu, und genau in der von zuschauer empfohlenen Art habe ich es auch immer gelöst.

 

Ich würde mit auch einmal den Router genau anschauen, vielleicht gibt es da eine Möglichkeit einer Zeitsteuerung usw.

 

LG Günther

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Hallo Freunde,

 

habe inzwischen wieder jede Menge 'rum experimentiert.

Die Versuchanordnung ist jetzt ein 2003-Server ohne Verwendung des DNS-Dienstes für die Clients (macht alleine keinerlei Einwahlen) und ein XPpro-Client, der an der Domäne angemeldet ist.

 

Als DNS-Eintrage stehen drei öffentliche Adressen drin, so dass ich ohne Benutzung des Servers surfen kann.

 

ABER: Jetzt wählt sich der Client in 2-10 Minuten - Abständen raus. (So war es auch ursprünglich bei meinem Kunden, vor der DNS-Einstellung auf den Server)

 

Die Host-Einträge habe ich gemacht. In TDImon stehen als Process bei den Zugriffen auf die öffentlichen DNS-Server svchost.exe:1064, ...:948 u. ein paar andere Nr. (Ports?) sowie lsass.exe:664 und eventuell noch weitere.

 

Welcher Weg ist eigentlich der richtige, Server mit DNS oder Client?

 

Gruß Torsten

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