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neue Netzwerk Infrastruktur


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Wie groß sind die Datenmengen die insgesamt anfallen?

 

Es gibt unter Linux ein Tool namens "DRBD". Damit kann man quasi ein RAID 1 über 2 (oder mehr) PCs bauen. Es wird also jedes Byte was auf Server 1 geschrieben wird auch auf Server 2 geschrieben. Somit hat man also zu jeder Zeit die exakten Datenbestände auf beiden Rechnern.

Nun kannst du auf beiden Servern "Xen" zum Virtualisieren installieren.

Fällt eine Kiste aus meldet der Heartbeat es dem anderen PC und startet die VM des anderen PCs.

Häufig wird dieses Heartbeat/DRBD Konzept im Webserver Bereich geutzt, ich möchte es aber demnächst auch mal für die Virtualisierung nutzen weil wir einen VM Cluster installieren werden wo nur IO unkritische Dienste laufen.

 

Aber prinzipiell: Alleine schon falls mal ein Systemfehler auftaucht würde ich die Serversysteme splitten, das bietet sich bei einem Virtualisierungsprojekt gerade zu an.

Rechenleistung bekommst du für günstiges Geld, allerdings ist dann der Plattenplatz der limitierende Kostenfaktor.

 

Nur mal so als Blick über den Tellerrand :)

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@thorsatten: und wie läuft das ganze wenn man nen sbs hat auf dem dc und warenwirtschaftssystem laufen...gibts da probleme?

wie managed du das mit den updates?

hab gelesen das man da auf beiden servern immer die gleichen stände vom bs haben muss.

 

 

und mal noch was grundsätzliches:bietet double take dann auch nen lastenverteilung, also sprich wenn beide server laufen dann könnte man doch auch beide belasten. is ja sonst weng langweilig wenn einer immer nix groß zu tun hat.

 

ich möchte ja eigentlich ne lösung schaffen, wo beide server lasten ausgleichen und nur im absoluten notfall die arbeit einer übernehmen muss!

 

mfg

Auf einem SBS hab ich DT noch nicht eingesetzt, aber ich weiss, das DT da eine spezielle Version für anbietet.

 

Eine Lastverteilung hast du mit DT nicht, ist auch von DT gar nicht vorgesehen, da es rein zur Ausfallabsicherung gedacht ist.

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also gut...ich werde dann erst mal den server splitten...also nen eigener als dc...nen eigener für warenwirtschaftssystem.

 

aber mein problem mit der lastenverteilung und dem heartbeat bleibt.

 

ich hab von einer lösung aus dem hause vmware gehört...

man hat wohl den esx server und kann dann mittels vmotion im laufenden betrieb eine virtuelle maschine von einem server auf einen anderen verschieben.

 

is das bestimmt mal geil hoch 3!

 

mfg

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also gut...ich werde dann erst mal den server splitten...also nen eigener als dc...nen eigener für warenwirtschaftssystem.

 

aber mein problem mit der lastenverteilung und dem heartbeat bleibt.

 

ich hab von einer lösung aus dem hause vmware gehört...

man hat wohl den esx server und kann dann mittels vmotion im laufenden betrieb eine virtuelle maschine von einem server auf einen anderen verschieben.

 

is das bestimmt mal geil hoch 3!

 

mfg

Das würde mit Xen auch funktionieren :cool:

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Ich habe gelesen dass die Live Migration lediglich eine ähnliche Hardware + gemeinsames Storage erfordert. Eine faire Anforderung für ein kostenfreies Produkt. Siehe: http://www.oser.org/~hp/seminar_sm/berichte/LiveMigration.pdf

 

2.1 Voraussetzungen

Es gibt einige Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine erfolgreiche XEN Live

Migration durchgeführt werden kann:

» Auf beiden XEN Hosts muss XEN installiert sein. Zusätzlich müssen auf beiden

Maschinen die benötigten Ressourcen (Speicher) vorhanden sein.

» Die XEN Hosts müssen Zugriff auf das gleiche Dateisystem haben, Beispiele dafür

sind NFS (Network File System), SAN (Storage Area Network) oder NAS (Network

Attached Storage).

» Beide XEN Hosts sollten im gleichen Subnet und zusätzlich mit dem Bridge Network

Setup (kein privates Netzwerk innerhalb von XEN, sondern öffentliche Adresse)

konfiguriert sein (IP und MAC Adresse werden übernommen).

 

Das ist aber die interne Funktion von Xen zur Live Migration.

Um das zentrale Storage zu umgehen gibt es ja noch (zu mindestens in meiner Vorstellung) die Möglichkeit mit DRBD, wo alle Daten auf beiden Rechnern zur Verfügung stehen.

Fällt ein Host aus führt einer einfach die VMs des anderen Servers aus. Sie liegen ja immerhin zu jeder Zeit auf seiner Platte.

Wie die Performance mit DRBD ist weiss ich (noch) nicht. Das werde ich aber testen. Momentan bereitet mir die Verbindung zwischen den beiden Server Kopfzerbrechen, immerhin gehen da alle Schreiboperationen der VMs rüber ...

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Da solltest du vielleicht in spezifischen Linuxforen fragen, oder selbst testen.

Die Berichte die ich bisher gesehen habe (Videos sowie Dokus) sind recht beeindruckend. Sie gehen von "1-2 Pings gehen verloren, danach läufts wieder" bis zur Enterprise Version von Xen die einen Streaming/RDP-Server in einer Demo migriert hat ohne dass ein Client einen Verbindungsabbruch hatte.

Allerdings ist laut diesem Bericht:

Linux.com :: Live migration of Xen domains

auch die OpenSource Variante dazu in der Lage.

Open up a new terminal on xen_resource_1 and issue the following command to migrate vm1 to xen_resource_2:

 

xm migrate --live vm1 xen_resource_2

 

Notice how the ping messages keep scrolling by uninterrupted. Behold the power of live migration. After a few seconds, log into xen_resource_2 and check to see whether vm1 has migrated by issuing the command xm list. You should see vm1 listed. If the ping were running from another machine on the network, you could pull the power on xen_resource_1 and the ping would keep going. Xen has migrated vm1 in its entirety to xen_resource_2, and the ping did not even hiccup.

Die Livemigration geht aber soweit ich weiss auch mit einer kleinen Webkonfigurationsoberfläche.

 

Übrigens, es gibt wohl Leute die meine DRBD-Idee bereits schon testen:

HA cluster with DRBD and Heartbeat - OpenVZ Wiki

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