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Eric Cartman

Hard/Software-Lösung für Branchoffice Datenabgleich

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Hallo Ihr lieben,

ich bin mir nicht sicher ob ich im richtigen Sub-Forum bin, wenn nicht, bitte kurz rumschieben. Desweiteren bin ich mir nicht ganz sicher wie ich nach dieser Thematik suchen soll, denn das könnte ja Filereplication oder auch Jägeschnitzel heissen. :D

 

Es geht um folgendes, wir haben in Schweden ein Testcenter das nur im Winter für ca. 5 Monate genutzt wird. Die Entwickler die dort sitzen arbeiten mit den anderen Entwicklern aus DE und anderen Ländern an gemeinsamen Daten. Der Standort in Schweden ist über WAN/4Mbit mit unseren Rechenzentren verbunden und ich bräuchte eine Lösung um die Daten die im lokalen RZ auf dem Filecluster liegen mit den Daten in Schweden abzugleichen und das möglichst nur im Delta und in Realtime.

Die Dateien können zwischen 100kb und 100MB groß sein, und wenn ein Entwickler die Datei von 100MB übers WAN öffnen will kann das schon mal ganz schön zäh werden, vor allem wenn das 200 Entwickler gleichzeitig machen.

Deshalb sollte eine solche Datei zweimal vorliegen und zwar einmal in DE und einmal in Schweden. Und wenn sich an der Datei etwas ändert sollte nur das Delta übers WAN abgeglichen werden.

 

Kennt jemand von Euch eine Lösung für solche Fälle?

Wenn ja, welche Erfahrungen habt Ihr damit?

Ich habe da noch einen Flyer von Brocade hier rumfliegen wo es ein solches Konzept vorgestellt wurde, aber der Preis war damals genau so großartig wie das Produkt.

Ich weiss allerdings nicht ob sich in dieser Hinsicht etwas getan hat.

Ich wollte erst mal mein Lieblingsboard befragen ob jemand eine Idee dazu hat.

Es wäre natürlich toll wenn man auch gleich einen ungefähren Preis zu solchen Lösungen hätte.

 

Hersteller sind natürlich auch gerne eingeladen Vorschläge anzubieten.

 

Vorab schon mal vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.

 

Gruß Eric

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Hallo,

 

das Ganze läßt sich z.B. mittels DFS lösen.

 

Je nach Betriebssystem liegt DFS bei Windows Server Systemen in verschiedenen Versionen bei.

Empfehlenswert ist die DFS-Version ab Windows Server 2003 R2, da hier Deine Anforderungen voll erfüllt werden (Deltas, Bandbreitensteuerung etc.).

 

Viele Grüße

olc

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Ja klar, DFS haben wir schon weltweit im Einsatz aber die Replikationsfunktion ist in diesem Szenario nicht nutzbar weil sie zeitgesteuert läuft.

Und ich kann von den Entwicklern nicht erwarten dass sie die Zeitintervalle abwarten damit sie die aktuellen Daten haben.

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Ich verstehe Deinen Einwand nicht...:confused:

 

Du bist nicht verpflichtet ein festes Zeitfenster festzulegen, sondern kannst auch rund um die Uhr replizieren... Du mußt es nur entsprechend konfugurieren.

 

Oder verstehe ich die Fragestellung falsch?

 

Gruß olc

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:: Collaboration scenarios using DFS Replication are recommended only if users can tolerate some inconsistency of the files as the changes are replicated to other branch servers. In addition, because DFS Replication uses a heuristic of last writer wins for changes made to the same file on multiple servers, this scenario works best when a file is updated from a single server or by a single user. :::

 

Das entspricht nicht meinen Anforderungen

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Hallo,

 

das entschärft sich jedoch mit der neueren DFS-Version (DFS-R) im Windows Server 2003 R2, da dabei nur die Deltas übertragen werden (wie oben schon geschrieben). Konflikt heißt also, daß Änderungen am gleichen Delta in verschiedenen Dateien vorgenommen worden sein müssen.

 

Es gibt meines Erachtens nicht wirklich viele andere Lösungen (wenn überhaupt), die das "besser" als DFS-R machen.

 

Aber gut - meine Empfehlung steht. Wenn Dir die Merkmale nicht ausreichen, weiß ich nicht weiter und klinke mich an dieser Stelle aus.

 

Gruß olc

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DFS-R wäre auch mein Tipp. Andere Delta-Replikat-Lösungen dürften kaum besser sein. Wenn sich das nicht bewährt, sollte man vielleicht den grundsätzlichen Ansatz wechseln und die Daten schlicht am zentralen Speicherort bearbeiten - also Terminalserver oder Clientvirtualisierung.

 

Gruß

Steffen

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afs eine option?

 

wenns nicht zuviele leute sind, sollte eine wafs hardware lösung über 4mbit ausgezeichnet performen.

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AFS hat in vielen Bereichen ähnliche Funktionen zu bieten wie DFS (oder eher anders herum, wenn man es chronologisch betrachtet ;) ). Aber was soll AFS in Bezug auf die oben genannte Fragestellung besser machen als DFS(-R)?

 

Klar, AFS ist ein globales / verteiltes Filesystem - aber der Schwerpunkt liegt eher in der Skalierbarkeit (z.B. im Grid) bzw. in der Darstellung (Stichwort Namespace) als in der Replikation der Daten - obgleich die Replikation natürlich auch ein großer Punkt bei AFS ist. Soweit ich weiß werden bei AFS jedoch die gesamten geänderten Dateien kopiert, nicht nur die geänderten Deltas - somit also für das Szenario "noch schlechter" geeignet als DFS(-R)...

 

@GerhardG: Setzt Du / Ihr denn AFS für die oben genannten Zwecke ein? Was habt Ihr für Vorteile gegenüber DFS(-R)? Würde mich wirklich interessieren...

 

Zu AFS war in der letzten iX ein interessanter Artikel zu lesen...

 

Gruß olc

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nö, ich frage nur ob es ev eine option ist.

 

aus meiner sicht ist derartiges am einfachsten/sichersten mit einer wafs box zu lösen. die daten liegen weiterhin zentral, der dezentrale zugriff erfolgt im normalfall recht performant (anwendungsabhängig!) und ohne konflikte.

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Erstmal danke für die Antworten.

 

@olc: Dein Argument klingt überzeugend und vor allem muss ich nix extra dazukaufen oder lizensieren. Ich muss allerdings erst noch rausfinden ob sich die Entwickler damit zufrieden geben und ob sich die nicht-clusterfähigkeit von DFS-R dann überhaupt realisieren lässt. ich bin mir jetzt nicht ganz sicher welche Server ich auf R2 bringen muss um alles am Laufen zu halten. Nur die File-Cluster? Alle DCs? Den GC? Schliesslich reden wir hier nicht von 10-15 Server sondern von knapp 800. Und wenn ich da einen Releaswechsel mache muss das gut überlegt sein ob sich der Aufwand und das Risiko lohnt. Denn zu allem Elend hängen da auch noch knapp 40000 User dran die dann ganz elendig heulen wenn was in die Hose geht :D

 

@s.k.: Die Idee mit dem Terminalserver hatte ich auch schon mal, aber es gab hier vor meiner Zeit mal ein Citrix-Projekt mit den Entwicklern und das ging ganz ganz ganz böse in die Hose. Deshalb bekommen alle aus dieser Abteilung spontane Diarrhoe wenn man nur das Wort Terminalserver erwähnt. :rolleyes: Aber ganz abwegig ist der Gedanke nicht.

 

@GerhardG: Die Wafs-Boxen sind einfach unverschämt teuer vor allem wenn ich Bedenke dass der Standort nur 5 Monate im Jahr genutzt wird. Und es ist abzusehen dass evtl. noch weitere ähnliche Standorte dazukommen die auch nur saisonal genutzt werden. Dann geht der ganze Murks wieder von vorne los. :suspect:

 

Aber wenn Ihr noch mehr Lösungsansätze habt, immer her damit.

Ich bin ein dankbarer Abnehmer.

 

@olc:Weisst Du spontan die Antworten auf meine Fragen oben? Ich würde nur ungern jetzt 200 Whitepapers durchlesen wenn jemand die Antworten parat hat.

 

Schönen Dank auch.

 

Liebe Grüße

 

Eric

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Hallo Eric,

 

das ist natürlich eine recht "ordentliche" Größenordnung, von der Du dort sprichst... Ihr werdet sicherlich eine lange Testphase einplanen müssen, bevor die Lösung tatsächlich online geht. Evaluiert in jedem Fall noch einmal ganz genau Eure Anforderungen und macht Euch dazu Kataloge fertig, sonst geht das in die Hose. ;)

 

Zu Deinen Fragen:

 

Wenn Du die neuere DFS Version (DFS-R) nutzen willst, müssen alle direkt an der Replikation beteiligten Server R2 Server sein. D.h. auf den Fileservern, die ein Replikat der Daten hosten, muss Windows Server 2003 R2 laufen. Gleiches gilt für die Server, die den Namespace hosten sollen.

Eure DCs müssen (solange sie keine Replikate halten) nicht auf R2 umgestellt werden, jedoch muß vor der Verwendung von DFS-R das Schema erweitert werden, um die neuen Funktionen verfügbar zu machen. Das passiert mit der zweiten CD des R2. Dazu kommst Du aber erst, wenn es konkret wird. ;)

 

Viele Grüße

olc

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eine wafs lösung ist vergleichsweise billig, du brauchst vorort ja keinen server mehr. alleine die lizenzkosten für windows/cal/security/wartung kosten mehr als eine wafs box, dazu kommt dann noch die eigentliche serverhardware.

 

so hast du alles schön zentral...

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