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NilsK

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Beiträge erstellt von NilsK

  1. Moin,

     

    warum machst du nicht einfach ein Team über alle Karten und arbeitest mit einem vSwitch und virtuellen Netzwerkkarten im Host? Das wäre die flexibelste Variante.

     

    Die virtuellen Netzwerkkarten für den Host legst du dann per PowerShell an und weist für das Clusternetz ein VLAN zu. Bei Bedarf kannst du auch Bandbreitengrenzen festlegen.

    Die VMs bindest du dann an denselben Switch.

     

    Code-Beispiel:

    New-VMSwitch "vSwitch-LAN" -NetAdapterName "Team-LAN" -MinimumBandwidthMode Weight -AllowManagementOS $false
    Set-VMSwitch "vSwitch-LAN" -Notes "vSwitch zur Verbindung ins LAN auf Basis von Team-LAN" -DefaultFlowMinimumBandwidthWeight 75
    Add-VMNetworkAdapter -ManagementOS -Name "vir-Management" -SwitchName "vSwitch-LAN"
    Set-VMNetworkAdapter -ManagementOS -Name "vir-Management" -MinimumBandwidthWeight 5
    Add-VMNetworkAdapter -ManagementOS -Name "vir-Cluster" -SwitchName "vSwitch-LAN"
    Set-VMNetworkAdapterVlan -ManagementOS -VMNetworkAdapterName "vir-Cluster" -Access -VlanId 11
    Set-VMNetworkAdapter -ManagementOS -Name "vir-Cluster" -MinimumBandwidthWeight 20
    
    

    Damit hat das Cluster.-Netz die VLAN-ID 11 und eine Minimalbandbreite von 20 Prozent. Das Management-Netz kommt ins Default-VLAN und hat 5 Prozent Minimalbandbreite. Die VMs bekommen zusammen eine Minimalbandbreite von 75 Prozent. Das nur als Beispiel, die Werte kann man jederzeit anpassen.

     

    Gruß, Nils

  2. Moin,

     

    der beste Weg wäre, den Server in mehrere aufzuteilen. Die ganzen Funktionen, die du aufzählst, sollte man nicht auf einem einzelnen Server betreiben.

     

    Ob das Desaster Recovery funktioniert, kann man aus der Ferne nicht sagen. Dabei hättest du auch ein hohes Risiko durch den wenigen verbleibenden Platz. Sinnvoll wäre also, parallel die einzelnen Applikationen mit ihren Datenbeständen separat zu sichern.

     

    Grundsätzlich solltest du mit gparted dein Vorhaben umsetzen können. Wenn das System wieder läuft, solltest du, wie oben gesagt, die Auftrennung der Dienste angehen.

     

    Gruß, Nils

  3. Moin,

     

    soweit ich mich erinnere, kann man in vSphere die Zeitsynchronisation mit dem Host nicht vollständig abschalten. Es gibt Situationen, in denen der Host trotzdem seine Zeit durchdrückt. Allerdings sollte das natürlich nicht im laufenden Betrieb passieren.

     

    Stimmt denn die "falsch" übergebene Zeit evtl. mit der der Hosts überein? Auswirkungen könntest du verhindern, indem du für die Hosts auch die DCs als Zeitquelle angibst (einfachste Methode: den Domänennamen als NTP-Server eintragen).

     

    Gruß, Nils

    • Like 1
  4. Moin,

     

    mit nslookup führst du keine Namensauflösung durch, sondern du schaust in die DNS-Datenbank. Das ist nicht dasselbe.

     

    [Wenn (und warum) nslookup unerwartete Ergebnisse zeigt | faq-o-matic.net]
    http://www.faq-o-matic.net/2014/02/12/wenn-und-warum-nslookup-unerwartete-ergebnisse-zeigt/

     

    Was für eine Adresse kommt denn zurück, wenn du den FQDN der Qnap anpingst? Und was für eine beim kurzen Namen?

     

    Wenn nslookup die Adresse ...37 zurückgibt, wird das wohl so im DNS stehen, und zwar auf dem DNS-Server, auf dem du die Abfrage (offenbar lokal) gemacht hast.

     

    Gruß, Nils

  5. Moin,

     

    vielleicht beschreibst du noch mal genau, was du da eigentlich hast. Deine Angaben passen nämlich nicht zusammen.

     

    Eine HDD, die exklusiv einer VM zur Verfügung steht, ist eine Pass-through Disk. Ist davon die Rede? Diese würdest du im Hostsystem aber gar nicht sehen, weil sie ja von der VM verwaltet wird.

     

    Eine VHDX-Datei wiederum kann nicht auf einer HDD liegen, die exklusiv einer VM zugewiesen ist.

     

    Die BIN-Datei braucht man nur, wenn man eine VM in einen Pausemodus schickt, wovon in aller Regel dringend abzuraten ist.

     

    Also bitte noch mal in Ruhe. Danke.

     

    Gruß, Nils

  6. Moin,

     

    Snapshots sind frühestens mit Windows Server 2016 eine feine Sache ("Production Checkpoints"). Von allen anderen Snapshots raten die allermeisten Experten ab. Für zahlreiche Applikationen sind sie auch ausdrücklich nicht supported.

     

    [Warum Images nicht als Datensicherung taugen | faq-o-matic.net]
    http://www.faq-o-matic.net/2006/08/04/warum-images-nicht-als-datensicherung-taugen/

     

    Auch ein Export hat seine Tücken. Warum nicht gleich ein Backup, wenn man ein Backup braucht?

     

    EDIT: Unter Hyper-V nutzt Veeam keine Snapshots, sondern setzt auf VSS.

    http://helpcenter.veeam.com/backup/70/hyperv/index.html?backup.html

     

    Ich meine, dass man unter vSphere auch schon länger von simplen Snapshots weg ist, aber da kann ich auch was verwechseln.

     

    Gruß, Nils

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