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Booten von Windows XP an Raid-Controller nicht mehr möglich


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Hallo!

 

Grad hab ich mir die Mühe gemacht einen ellenlangen Text zu verfassen der mein Problem genau beschreibt, allerdings hab ich durch eine unglückliche Tastenkombination alles wieder gelöscht :cry: Nun also die Kruzfassung:

 

Folgendes System:

 

Abit KT7 (A?) Mainboard mit onboard RAID-Controller Highpoint 370.

2 Festplatten im Stripeset am RAID-C.

Auf dem Stripeset 2 Windows XP NTFS Partitionen, Windows XP installiert.

 

Folgendes Problem:

 

Ich kam auf die tolle Idee SuSE Linux 8.1 zu installieren, da meine Festplattenkapazität sich aber dem Ende neigte und die Installation von Linux auf einem RAID nicht unproblematisch sein soll, entschloss ich mich eine weitere, etwas betagte 10GB Platte in das System einzubinden.

Diese hab ich nicht an den RAID-C angeschlossen, sondern ganz normal an den IDE-Controller als Secondary Master.

 

Die Installation verlief anscheinend Problemlos, der Bootmanager "grub" installierte sich erfolgreich in den MBR der neuen Festplatte und ein zusätzlicher Eintrag zum Booten von Windows wurde auch angelegt.

 

Dann aber die Überraschung:

XP startet nicht mehr wenn ich es im Bootmanager anwähle.

 

Kein Problem dachte ich, kurz in die SuSE-Supportdatenbank geschaut und einen Eintrag gefunden um Linux vom Windows XP Bootmanager aus zu starten, dazu musste der momentane Bootmanager anhand der Windows XP CD (Reperatur-Modus -> fixmbr) wieder überschrieben werden. Gesagt, getan, jetzt bootet XP immernoch nicht, gibt mir nur ca. 10 kryptische Zeichen und das wars. Also wieder Über die SuSE CD den linux-bootloader installiert und an den Einstellungen gefummelt, nix zu machen, er erkennt die NTFS Partitionen im StripeSet nicht :(

 

Also eine weitere Partiton auf der neu eingebundenen Festplatte erzeugt und darauf Windows 2k installiert, in der Hoffnung mittels des linux-bootloaders Win2k booten zu können, und anhand des Win2k Bootmanagers Windows XP booten zu können.

 

Allerdings wurde Windows 2000 nach der Installation des Highpoint Treibers beunruhigend langsam, ich vermutete einen Konflikt zwischen den beiden IDE-Controllern, evtl hatten beide die gleiche ID oder so?

 

Dann auf die gloreiche Idee gekommen unter Win2k ein bisschen mit den Partitionsmanager zu spielen, und aus den XP-NTFS Partitionen "dynamische Laufwerke" gemacht.

 

Nun war das Dilemma perfekt, nach einem Neustart meldet Windows 2000 einen Fehler in ntoskernel.exe und verweigert den Bootvorgang.

 

 

Ich weiss, meine Handlungsschritte waren nicht unbedingt logisch, aber was besseres viel mir in meiner verzweifelten Lage nicht ein :(

 

Ich hoffe jemand kann mir helfen. Falls das hier die falsche Anlaufstelle für mein Problem ist, bitte ich dies zu entschuldigen, evtl könnt ihr mir ja Tipps geben wo ich besser aufgehoben wäre.

 

vielen Dank im vorraus,

Slarti

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Original geschrieben von Dr.Melzer

Hast du schon ein Mal versucht die 10GB Platte abzuhängen und dann Windows zu booten? Wenn Windows nicht bootet versuche mal eine Wiederherstellung der Startumbebung, mit ein bischen Glück hast du nicht allzuviel kaputt gemacht.

 

Hi, danke für deine schnelle Antwort.

 

Argl, auf die Idee hätt ich auch schon eher kommen können... am besten bevor ich angefangen hätte das Stripeset in ein Dynamisches Laufwerk umzuwandeln :cry:

 

Ohne die zusätzliche Platte startet XP zwar wieder, allerdings schmiert es beim Bootvorgang mit folgender Fehlermeldung ab:

 

Code: c000021a Schwerer Systemfehler

Beschreibung: Systemprozess Session Manager Initialization wurde unerwartet beendet

 

Ich denk mal das hängt mit dem umwandeln in dynamische Laufwerke zusammen, leider lässt sich das auf dem einfachen Weg nicht wieder rückgängig machen, das Feld zum Zurückkonfigurieren ist ausgegraut...

 

Gibt es da noch Hoffnung oder hab ichs mal wieder geschafft?

 

gruss,

Slarti

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Dynamische Laufwerke zurückwandeln ist leider nicht mehr möglich. Einzige Ausnehme ist Formatieren der Laufwerke. Dumm, das war die 100.000,-€ Frage.

 

Aber wir haben noch den Publikumsjoker, Microsoft meint folgendes hierzu:

 

Ursache

Der Stop-Fehler 0xC000021A wird durch einen Vorgang im Benutzermodus verursacht, durch den die Vorgänge des Betriebssystems Windows NT angehalten werden. Windows NT interpretiert diesen STOP-Fehler als schwerwiegenden Fehler, und das Betriebssystem wird nicht weiter fortgesetzt. Ein Speicherabbild dieser Art von STOP-Fehler enthält ohne die entsprechende Vorbereitung keine nützlichen Informationen.

 

PROBLEMUMGEHUNG:

Die Lösung für den STOP-Fehler 0xC000021A ergibt sich aus der Problembehandlung des STOP-Fehlers aus der Anwendung heraus. Es gelten auch hier die grundlegenden Verfahren für die Problembehandlung. (Fragen, wie "Wurde neue Hardware installiert?", "Wurde neue Software installiert?" usw.)

Anwendungen, die in den Benutzermodus-Speicherbereich geladen wurden, können diesen STOP-Fehler verursachen. Dazu gehören die systemeigenen Benutzermodusprozesse von Windows NT. Überprüfen Sie die Software auf diesem System sorgfältig, und versuchen Sie zu ermitteln, ob eine der Anwendungen verantwortlich für das Problem ist. Führen Sie die nachfolgenden Schritte aus, um die Ursache für diese Art von Fehler zu isolieren.

 

Richten Sie zunächst Dr. Watson ein, um alle Benutzermodusanwendungen zu isolieren, die zu diesem Problem führen. Dr. Watson für Windows NT ist ein Anwendungs-Debugger - also ein Programm, das Anwendungsfehler erkennt, den Fehler diagnostiziert und die Diagnoseinformationen protokolliert.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Dr. Watson so einzurichten, dass Benutzermodusprobleme erkannt werden:

Führen Sie <Stammverzeichnis>\System32\Drwtsn32.exe-I aus. Dadurch wird das Programm Dr. Watson initialisiert.

Führen Sie <Stammverzeichnis>\System32\Drwtsn32.exe aus, und wählen Sie SYMBOLTABELLE ABBILDEN und DATEI FÜR ABSTURZ-SPEICHERABBILD ERSTELLEN AUS aus.

Kopieren Sie <CD-ROM>\Support\Debug\Symbols von der Windows NT Server-CD auf das <Systemverzeichnis> des Systems, das fehlschlägt.

Wird ein Protokoll vom Programm Dr. Watson erstellt, verwenden Sie das Protokoll, um zu ermitteln, welcher Benutzermodusvorgang das Problem verursacht. Sie können die Hilfe von Dr. Watson verwenden, um die Protokolldatei zu dekodieren.

ANMERKUNG: Wenn das Windows NT-System beim Ausführen einer Drittanbieteranwendung fehlschlägt, sollten Sie sich mit dem Problem an den Hersteller der Software wenden.

 

Wenn Sie vor kurzem ein Softwarepaket eines Drittanbieters installiert haben und das System jetzt beim Starten den STOP-Fehler 0xC000021A anzeigt, versuchen Sie die Option der "letzten beim Starten als funktionierend bekannten Konfiguration". Nach dem Starten von Windows NT entfernen Sie die fehlerhafte Anwendung, und setzen Sie sich mit dem Hersteller des Softwarepakets in Verbindung.

Legen Sie das Attribut "GlobalFlag" in der Registrierung auf "60000" fest. Weitere Informationen finden Sie in Artikel:

ARTICLE-ID: Q147314

TITLE : GlobalFlags for Windows NT 3.51

Nach dem Festlegen des Attributs "GobalFlag" enthält das Systemabbild weitere Informationen über die fehlerhaften Benutzermodusanwendung. Dadurch werden Speicherabbilder im Kernelmodus nützlicher.

 

Vielleicht hilft es dir.

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Danke, wenigstens weiss ich jetzt wo ich Mist gemacht habe :(

 

Der Text gibt mir zwar noch einen Funken Hoffnung, wirklich dran glauben tu ich aber nicht, da das XP beim booten ja noch nichtmals diesen Autocheck findet...

 

Beruhigend ist nur, daß ich immernoch Zuriff auf meine Platte unter Win2K hab, so kann ich wenigastens die Daten sichern, der Installationsaufwand wird zwar wieder immens, aber daran bin ich selbst Schuld :(

 

Vielen dank für die Hilfe anyway, super Board :)

 

gruss,

Slarti

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