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Mac-Clients und W2k oder W2k3 Server geht das gut?

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Hallo Zusammen!

 

Bei einem Kunden habe ich das Problem, dass er unbedingt diese Riesen-IMacs will. Nebenher soll aber sein Exchange-Server weiter laufen. Außerdem benötigt er Zugriff auf die ERP-Lösung die bisher im Windows-Terminalserver lief. Office ist auch noch nicht gelöst, aber noch nicht der Schwerpunkt.

 

Fragen:

1) Hat jemand bereits Systeme im Einsatz, bei denen ein Mac-Client auf einen Windows-Terminalserver zugreift? Der Microsoft-Client scheint nicht zu gehen, da er nur für Ein-Prozessor-Maschinen gebaut ist und die neuen Macs alle Dual-Core intus haben.

2) Entourage ist doch einfach ein Outlook für Mac, oder? Damit ist meines wissens der Zugriff auf Exchange-Server möglich. Läuft das stabil?

3) Mac OS X kann direkt auf SMB-Freigaben zugreifen, ist das problemlos, oder eher ein Fall zum fluchen? Können da auch Netzlaufwerke eingebunden werden?

4) Ich habe auch schon überlegt einfach mit "Paralell Desktops" auf dem Mac eine virtuelle Maschine einzurichten und darin ein Windows laufen zu lassen. Hat damit schon jemand Erfahrungen?

 

Es ist noch nicht klar, ob auf Server 2003 upgedated wird, daher gehe ich jetzt mal von W2k aus.

 

Danke für die (hoffentlich zahlreichen) Antworten.

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Hi,

 

  • Zu 1) kann ich Dir nicht beantworten ... auf einem G4 Mac mit OSX 10.3 lief der TS Client
  • Zu 2) geht ohne Probleme - OWA muss auf dem Exchange aktiviert sein - Entourage synchronisiert darüber
  • Zu 3) geht ohne Probleme aber auf DC Seite muss das SMB Signing abgeschaltet werden - Domänenanmeldung geht logischerweise nicht - Benutzer auf Windows und Mac sollte gleich heißen und natürlich das Passwort synchron sein
  • Zu 4) wäre ne Möglichkeit aber warum?

 

Zum Thema Office - Office for Mac und Office für Windows können ohne Probleme Datenaustauschen

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  •  
  • Zu 3) geht ohne Probleme aber auf DC Seite muss das SMB Signing abgeschaltet werden - Domänenanmeldung geht logischerweise nicht -

 

Geht doch! Man kann sich mit ein paar Änderungen am Mac im Terminalfenster direkt als Netzwerkbenutzer an der Domäne anmelden.

 

Es gäbe auch noch die Möglichkeit, Fileservices für Apple auf dem Server einzuschalten. Damit läuft das AFP auf dem Windowsserver. Allerdings nur in Version 2.0 und das ist langsam. Habe mich mal erkundigt, ob SP2 für 2003 mittlerweile AFP 3.0 bereitstellt, aber das konnte man mir bei Microsoft noch nicht sagen.

 

Dann könnte man aber auch noch extreme-z IP von Grouplogic einsetzen. Damit hat man AFP 3.0 auf dem Windowsserver. Teuer, aber gut.

 

Der RDP-Client von MS für Mac funktioniert auch auf den Intelmacs.

 

Btw... geht es nur um die Mac-Hardware und nicht Mac OS X? Falls Du Parallels installierst ist das rattig schnell, XP bootet in 3-5 Sekunden. Oder Du machst es kostenlos mit Bootcamp und installierst Windows parallel auf dem Mac. Funktioniert auch wunderbar.

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@Trommeltier24:

 

Klar kannst Du via TS arbeiten - der TO will aber direkt mit dem Mac auf Files zugreifen. Ein Mac kann niemals Domänenmitglied sein! Wie willst Du ein MacOSX zum Domain Member machen?

 

Die AFPs sind absolut überflüssig, da OSX via SMB auf die Fileservices von Windows zugreifen kann - halt mittels User/Passwort und nicht als Domain Member

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Hi!

 

Danke für die Antworten.

Zu 4) wäre ne Möglichkeit aber warum?

@Squire: Weil ich bisher dachte der MS RDP Client funktioniert auf den INtel Macs nicht. Und dann hätte ich das Problem, wie ich die ERP-Software zur Verfügung stelle. Nachdem Trommeltier den Client ja wohl auch auf Intel Macs am laufen hat, denke ich ist das Problem weg.

 

Btw... geht es nur um die Mac-Hardware und nicht Mac OS X? Falls Du Parallels installierst ist das rattig schnell, XP bootet in 3-5 Sekunden. Oder Du machst es kostenlos mit Bootcamp und installierst Windows parallel auf dem Mac. Funktioniert auch wunderbar.

@Trommeltier: Das habe ich nicht ganz verstanden. Es geht um komplette IMacs, bzw. IBooks mit Mac OS X. Wenn ich richtig verstanden habe, meinst du, dass in dieser Konstellation Parallel Desktop sehr schnell läuft, korrekt?

An Bootcamp hatte ich noch gar nicht gedacht. Lässt sich Mac OS X und Windows XP im Parallelbetrieb betreiben oder müsste das Mac-System runter?

Ahhh, jetzt verstehe ich auch die Frage, ... MMH,... Der Kerl will schicke Rechner, ob das Mac-System sein muss, darüber habe ich noch nicht mit ihm gesprochen...

Läuft XP auf Mac wirklich stabil?

 

Kann man SMB-Freigaben unter Mac OS als ständige Laufwerke einbinden?

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Ja, läuft sehr stabil. Du kannst wirklich ein Dualboot-System basteln, bei dem Du aussuchen kannst, ob Du XP/Vista oder OS X booten willst. Bzw. geht auch die Lösung, eins von beiden zum bevorzugten OS zu machen und dann wird beim Boot gar nicht mehr nachgefragt, sondern nur noch die Auswahl eingeblendet, wenn man die Apfeltaste drückt. Oder control, weiß ich nicht mehr genau, aber auch egal. Die letzte Bootcampversion läuft ganz passabel und auch das Problem mit den Tastatuttreibern hat sich in wohlgefallen aufgelöst (z.B. backslash oder @-Zeichen). Mittlerweile macht Apple sogar den Backslash mit auf die Tastatur drauf (das gab es früher nicht bei Apple). Sogar die eingebaute iSight funktioniert in Windows. Wenn Du zusätzlich Parallels installierst, kannst von dort auch auf eine Bootcamp-Partition zugreifen. Aber wenn es nur um Windows auf schicken Rechnern geht, kannst Du Dir die 60 Euro pro Client für Parallels auch sparen.

 

@squire: Klar kann man nen Mac in die Domäne nehmen. Und mit Netzwerkanmeldung kann man sich auch beim Start direkt an der Domäne anmelden.

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Mac-Clients und W2k oder W2k3 Server geht das gut?

Das geht sogar sehr gut, vor allem im Zusammenspiel mit den Terminalservices. Mit diesen könntest Du auch Dein Office-Problem lösen, nämlich einmal installieren und administrieren auf dem Terminalserver. Damit kannst Du dann auch Outlook für die Exchange-Anbindung nutzen, falls nicht für die Notebook-User eine lokale Installation gewünscht ist, in dem Fall geht Entourage genauso gut.

 

 

Gruß

 

Hans

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