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JoeSan

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  1. Hallo, hört sich ganz nach einem Memory-Leak an... setz doch probehalber mal die Anfangs- und Endgröße des Pagefiles auf den Wert 768 (dreifache RAM-Größe) und poste uns einen Screenshot der Systemleistung im Taskmanager, nachdem der Fehler aufgetreten ist. Die Ereignisanzeige wäre interessant, auch wenn auf den ersten Blick nichts drinsteht. Dann kommt auch noch ein Problem mit dem Speicher-Timing in Frage. Wenn z.B. 100er Speicher auf 133Mhz betrieben wird, oder weil das SPD auf dem RAM falsche Werte liefert. Das könnte man mal mit einem anderen Riegel testen. Ich würde auch mal im BIOS mit "reset configuration Data" das NVRAM zurücksetzen, wenn möglich das BIOS updaten und auf Default-Werte setzen. Gruß, JoeSan
  2. :rolleyes: Naja, schon, das ist aber auch erst die halbe Miete... in WINS oder DNS werden Hostnamen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst, es sind dort aber keine Namen von Ressourcen (Drucker oder Verzeichnisfreigaben) hinterlegt. Die Suchdienste sind in der Tat unabhängig von den übrigen Serverdiensten, sie werden aber auch wirklich nur gebraucht zum Auffinden und zur Auflistung von Namen freigegebener Ressourcen über die Netzwerkumgebung. MS-Browserdienste sind eben eine Art extrem rudimentärer und dezentraler Verzeichnisdienst. Denn vor Active Directory wurden nirgendwo sonst die Namen von Freigaben oder Druckerressourcen publizert. Das mit dem DNS-Eintrag ist sicher ein Schritt in die Richtige Richtung. Wenn DNS und WINS sauber konfiguriert sind, werden Rechnernamen in IP-Adressen korrekt aufgelöst- die Reihenfolge ist dabei übrigens abhängig vom Knotentyp - und das spielt bei der empfundenen Geschwindigkeit ebenfalls eine Rolle. Aber deshalb werden die Freigabenamen noch keinen Deut schneller gelistet. Wenn der Client den DNS-Server nach einer IP-Adresse fragt, diese dort aber nicht aufgelöst werden kann, (weil DNS unter NT4 noch keine dynamische Registrierung kennt - es sei denn WINSR ist korrekt konfiguriert) dann fragt er nicht etwa als nächstes den WINS-Server, sondern brüllt erstmal ins Netz (Broadcast), was wieder einige Zeit dauert. Vielleicht machst Du dich mal mit den Knotentypen vertraut, da unterscheidet sich Windows XP auch wieder von NT Gruß, JoeSan
  3. :suspect: Hm, das sind ja ganz neue Aspekte. Deiner Mail hatte ich entnommen, dass Du in freigegebenen Ordnern Dateien auflisten möchtest. Außerdem gibt es in Deinem Netz über 200 Clients. Da wären aus Geschwindigkeitsgründen ein paar zusätzliche Sicherungsdienste bestimmt kein Fehler. Denn eine solche Liste wird wirklich bei jedem Zugriff (!) auf eine Freigabe über den Explorer vom nächstliegenden Sicherungsdienst neu eingelesen, da wird nichts zwischengespeichert. Ich denke, wenn es dann wirklich nur einen oder zwei Suchdienstserver (PDC und BDC) in Deinem (10Mbit) Netz gibt, dann kann das ebenfalls zu Geschwindigkeitseinbußen führen. Dann werden lediglich Zugriffe über den UNC-Pfad normale Geschwindigkeit haben. Probier doch mal auf geeigneten Rechnern wieder ein paar potentielle Suchdienste zu aktivieren. Gruß, JoeSan
  4. Ich denke, das lässt sich machen :D , z.B. mit einem Apache-Webserver, der als Proxy konfiguriert ist. Fragt sich nur, wozu...
  5. Da Microsoft aus Kompatibilitätsgründen immer noch nicht von seinen Unsäglichen, weil kaum kontrollierbaren Suchdiensten Abschied nehmen kann, kommt es vor, dass ein Rechner im Netz mit dem Hauptsuchdienst oder Sicherungssuchdienst konfiguriert ist, der diese Funktion gar nicht korrekt erfüllen kann, z.B. ein Notebook oder eben - wie ich in Deinem Fall vermute - ein XP-Client-PC, der nun mal regelmäßig heruntergefahren wird. Wird ein PC mit Suchdienst-Rolle heruntergefahren, wird nach einiger Zeit automatisch ein neuer Client für den Suchdienst bestimmt. Jetzt muss dieser Rechner erst mal die Browse-Liste aufbauen und alle Clients im Netz müssen diese Liste von diesem Rechner neu laden, wenn z.B. Verzeichnisse in einer Freigabe oder gar Freigaben über die Netzwerkumgebung gelistet werden sollen. Eigentlich sollte in einer sauber konfigurierten NT4-Domäne mit PDC und korrekt konfiguriertem WINS-Server immer der PDC den Hauptsuchdienst der Domäne halten. Ab einer bestimmten Anzahl von Clients werden jedoch automatisch weitere Rechner im Subnetz als Sicherungssuchdienste konfiguriert. Dabei wird eine bestimmte Hierarchie eingehalten, in der die XP-Clients wohl ziemlich weit oben angesiedelt sind. wird so ein Rechner mit Sicherungssuchdienst heruntergefahren, wird einem anderen Rechner der Dienst zugewiesen, und die oben angedeutete Maschinerie kommt in Gang. Ich vermute, dass in Deinem Netz Sicherungssuchdienste im Zufallsprinzip zwischen den Clients "pendeln". Kontrollieren kann man dies, indem man auf dem WINS-Server die Registrierungen genauer untersucht und die Ereignisanzeige auf dem PDC analysiert. Die einzige Handhabe ist, auf Client-PCs über einen Registryeintrag zu verhindern, dass diese jemals eine Suchdienst-Rolle zugewiesen bekommen. Außerdem sollte in einer Domäne - wie ich es leider oft sehe - ohne Not keine parallele Arbeitsgruppen-Umgebung exisitieren, da man es sonst mit weiteren Hauptsuchdiensten zu tun hat, deren Eintragungen alle in der Netzwerkumgebung gelistet werden wollen... In einem Fall habe ich es sogar erlebt, dass ein falsch konfigurierter Linux-Samba-Server als Suchdienst konfiguriert war, der die Suchliste jedoch nicht aktualisieren konnte... Such mal in der Knowledge-Base unter "Suchdienste" oder "Browserdienste"
  6. Hallo, ich hab schon so einige Win2K Server aufgesetzt, aber heut habe ich wohl danebengehauen: Es ist ein Testsystem mit Celeron 900 und 512MB SDRAM, Win2k Server SP3 und Exchange Server. Das System ist außerdem ein Forest-Root-DC, DNS-, DHCP-, WINS- und RIS-Server. Das Problem ist, dass der Anmeldedienst LSASS.exe (Das ist der Dienst zur Durchsatzauthentifizierung von Kontoanmeldungs- Ereignissen für Computer in einer Domäne) den Prozessor dauerhaft zu 60-90 Prozent auslastet, was das Gesamtsystem ziemlich langsam macht. Was meint Ihr, ob das an den vielen Serverdiensten liegt oder ist da was faul? Gruß, JoeSan
  7. :rolleyes: Hallo, ich glaub zum MCSE fehlt Dir da noch die Designing-Prüfung 70-221 Danach haut die weitere Planung mit dem MCDBA hin... -----snip---- > Status: MCP, MCSA > 70-210/ -215/ -217/ -218/-219 > next: 70-228 (SQL 2K) am 21.2.! -> MCSE? > dann: 70-229 (SQL-Design) -> MCDBA? -----snap---- Gruß, JoeSan MCSE, MCDBA, MCT... etc. pp. ...
  8. So ist es, Du musst den TS-Lizenzserver online oder per Telefon beim MS Clearinghouse lizenzieren. Der korrekt lizenzierte Lizenzserver gibt dann automatisch unbegrenzte Zugriffslizenzen an 2000er und XP-Clients aus. (Was für ein Deutsch ) Gruß, JoeSan
  9. :( Hi, per Definition kann es beim SBS "nur einen geben". Ich würde den Server intern möglichst redundant auslegen (Systempartition Raid1, Datenpartitionen Raid 1 oder 5, genügend Hotspare-Ersatzplatten konfigurieren (zwei!) und noch eine draußen bereitlegen, dann könnte es ein Dual-Prozessorsystem mit ASR sein: Automatische Deaktivierung eines ausgefallenen Prozessors und/oder eines ausgefallenen Speicherriegels. Und dann: täglich ein ordentliches Backup auf ein lokales (!) Bandlaufwerk mit Desaster-Recovery-Option ziehen. - und das fixe recovern auch 'mal üben. Gruß, JoeSan
  10. Hi, wenn der Terminalserver-Dienst im Anwendermodus installiert ist, dann verlangt Microsoft, dass innerhalb von 90 Tagen ein Lizenzserver und die TS-CALs (für alle OS außer Win2k und XP) installiert werden, danach kann sich dann keiner mehr anmelden. Diese TS-CALs werden zusätzlich (!) zu den Server-CALs fällig. Wenn Du den TS nur für Administrationszwecke verwenden willst, dann kannst Du diesen im Remoteverwaltungsmodus installieren. Microsoft gibt Dir dann ohne weitere Lizenzierung die Möglichkeit, dass sich bis zu zwei User mit Administrator-Rechten gleichzeitig an das System anmelden. Ich installiere dann meistens auch den TS-Webclient, dann kann ich von jedem Rechner aus per Browser auf meine Server zugreifen (das muss natürlich entsprechend abgesichert sein) Ich hab das schon einige Male mitgemacht, so einen TS korrekt zu lizensieren ist ganz schön aufwendig. (Web-verbindung zum MS Clearing House und/oder Telefonat mit Übermittlung ellenlanger Zahlenreihen, dann muss erst der Lizensserver selbst lizenziert werden, dann Paketweise die CALs, dann muss man aufpassen, dass man sich nicht etwa probehalber von einem Client aus anmeldet, von dem aus man den Dienst später gar nicht verwenden will, weil man damit eine Lizenz angefordert und damit verbraten hat...etc. pp.) Gruß, JoeSan
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