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Bewerbungstipps

MCSE

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48 Antworten in diesem Thema

#46 toad

toad

    Gast

  • 140 Beiträge

 

Geschrieben 11. Juli 2008 - 20:55

Das Thema Geld wird in 90% der Fälle sowieso erst im zweiten Gespräch angesprochen, zumindest meiner Erfahrung nach...


Meiner Erfahrung nach wird in 100% aller Vorstellungsgespräche schon in der ersten Runde am Ende des Gesprächs über Geld gesprochen. Alles andere fände ich aber auch sehr seltsam. Denn nicht nur der Arbeitgeber muss sich ja überlegen, ob sich ein anschließendes zweites Gespräch lohnen würde...

Und noch ein heisser Tipp: Nie, nie, nie, aber wirklich nie für viel weniger arbeiten als der Durchschnittslohn. Auch nicht, wenn ihr 10 Jahre arbeitslos ward und dem Arbeitgeber die Füsse küssen würdet für eine Stelle. Aus der Entlohnung kommt ihr nämlich nie wieder raus bei jährlichen Gehaltssteigerungen im kleinen einstelligen Prozentbereich, wenn es überhaupt eine gibt.
MCSE 2003,MCSA+M 2003,MCP 2.0
Done: 70-270, 70-290, 70-291, 70-284, 70-293, 70-298, 70-294
Work in progress: Finding a job

#47 blub

blub

    Moderator

  • 7.605 Beiträge

 

Geschrieben 11. Juli 2008 - 21:01

Hallo,

auch ich habe bei den Bewerbungsschreiben nie meinen Gehaltswunsch angegeben, da dies, wie zuvor schon geschrieben wurde, das Gehalt doch von vielen Faktoren abhängig ist (bestes Beispiel: "Dienstwagen auch zur privaten Nutzung").


Hallo,
Aber warum soll ich zu einem Vorstellungsgespräch gehen, wenn meine Gehaltsvorstellung höher liegt, als was der potentielle Arbeitgeber bereit ist zu zahlen. Ist doch schade um die Zeit für beide Seiten. Ich frage sogar vorher meist telefonisch an, u.a. ob meine Gehaltsvorstellung in den Stellenrahmen passt. Dann kann ich mir evtl. auch die Zeit für eine Bewerbung sparen.
Ich schreibe, wenn ich eine interessante Stelle finde, dass mein momentanes Gehalt bei ca. x€/ Jahr liegt und ich daher etwa X€+15%/Jahr erwarte. Im Gespräch dann evtl. nach oben zu gehen, ist ja nicht unmöglich, wenn z.B. pauschale Überstunden oder überdurchschnittliche Reisetätigkeit erwartet werden.

cu
blub

Ein Kluger bemerkt alles, Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. (Heinrich Heine)


#48 Piranha

Piranha

    Senior Member

  • 501 Beiträge

 

Geschrieben 12. Juli 2008 - 10:52

Servus,

auch wenn ich damit in ein Bienennest stoße: Ich gebe grundsätzlich keine Gehaltsvorstellungen mit an, sondern lasse es im Vorstellungsgespräch drauf ankommen. Diese Vorgehensweise wurde mir bei einem Karrieretraining nahegelegt.

Begründung: Das Gehalt ist das erste KO-Kriterium bei der Auswahl für "Stapel A".


Ich bin sogar immer so weit gegangen und habe lediglich die Bewerbung selbst und einen Lebenslauf gesendet.
Damit bin ich immer am besten gefahren. Hat irgendwie die Arbeitgeber "neugierig" gemacht und bin, nur mal so als Zahl, von 10 Bewerbungen 8x immer eingeladen worden.

Alle sagten, das geht nicht, bis einer kam und es nicht wusste.


#49 mcse_killer76

mcse_killer76

    Gast

  • 2.035 Beiträge

 

Geschrieben 21. Juli 2008 - 06:20

Hallo,
Aber warum soll ich zu einem Vorstellungsgespräch gehen, wenn meine Gehaltsvorstellung höher liegt, als was der potentielle Arbeitgeber bereit ist zu zahlen. Ist doch schade um die Zeit für beide Seiten. Ich frage sogar vorher meist telefonisch an, u.a. ob meine Gehaltsvorstellung in den Stellenrahmen passt. Dann kann ich mir evtl. auch die Zeit für eine Bewerbung sparen.
Ich schreibe, wenn ich eine interessante Stelle finde, dass mein momentanes Gehalt bei ca. x€/ Jahr liegt und ich daher etwa X€+15%/Jahr erwarte. Im Gespräch dann evtl. nach oben zu gehen, ist ja nicht unmöglich, wenn z.B. pauschale Überstunden oder überdurchschnittliche Reisetätigkeit erwartet werden.

cu
blub


Ganz genauso isses!
Das doofe an der Sache ist, dass die Firmen in dem Punkt immer einen Vorteil haben... denn in dem Fall muss ja erstmal der Bewerber "die Hosen runter lassen".

Doch auf der anderen Seite ist es so, dass ich meine Gehaltsvorstellungen habe - wie auch der potentielle neue AG. Und die gebe ich auch an (plus ein paar Euro, da man sich dann noch ein paar Euros runterhandeln lassen kann ;) ).
Ich sehe nämlich auch keinerlei Sinn darin zu einem Gespräch zu gehen (und eventuell auch noch einen Tag Urlaub zu nehmen) bei dem sich herausstellt, dass die Gehaltsvorstellungen 10.000 Euro im Jahr auseinandergehen. Auch wenn der Job noch so toll ist.
Bietet die Firma irgendwelche Goodies (z.B. Dienstwagen), dann kann man das ja immer noch "verrechnen".

Leider schützt diese Vorgehensweise nicht immer vor sinnlosen Fahrten :cry: Hatte mich mal bei einer Firma beworben und auf "Aufforderung" auch gleich meinen Gehaltswunsch angegeben. Im Gespräch wurde gegen Ende dann gefragt, ob meine Vorstellungen verhandelbar sind. Als ich dann kurz und knapp mit "nein" geantwortet habe wurde nur geblubbert, dass der Markt das nicht hergeben würde usw. Durch die Blumen wurde mir gesagt, dass man sich 500€ weniger im Monat vorstellen könnte. Hab natürlich abgesagt, mich jedoch gefragt, warum man mich überhaupt hatte antanzen lassen :mad: Naja, muss man wohl nicht verstehen.
Die glückliche Fügung: 3 Monate später wurden viele Leute entlassen (wegen "Umstrukturierungen")...



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