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lepfa

Frage(n) für eine Standortvernetzung

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Hallo,

 

das angestrebte Ziel soll eine Standortvernetzung sein. Die Vernetzung soll mittels sdsl als Breitband Internetzugang und VPN erfolgen. Das VPN sollen 4 Gateways realisieren. Die Planung sieht keine Redundanz für den Ausfall der Internetverbindung durch Provider oder Gatewayausfall vor (Fallback via ISDN - ja).

 

Meine eigentliche Frage(n) stellen sich in der Planung der Domänenstruktur. Die geplante Serversoftware soll WIN2k3 Server Standard RS2 SP1 für die DC's (Cluster?)sein und Exchange Server 2003 SP2 (Enterprise, Cluster?) soll sich um den Mailversand, gemeinsame Kontakte und Adressen kümmern. Servergespeicherte Profile sollen verwendet werden die die Anmeldung eines Users gegen die Domäne gewährleisten, falls ein Standortserver ausfallen sollte. Wie verhält sich das mit dem Exchangeserver? Ist es möglich beim Ausfall des "MasterExchangeserver" sofort den "Ersatzexchangeserver" nutzen zu können? Bei meinen "Recherchen" und "Tests" bin ich immer wieder auf Mißverständnisse gestoßen, die die dazugewonnen Erkentnisse immer wieder in Frage stellten oder Fehler auftraten, für die mir bei der Installation bzw. Konfiguration der notwendige "Weitblick" (besser Ausbildung) fehlt. Wie schaffe ich es sämtliche Inhalte die einem Userprofil mittels GPO zugeordnet sind, so zu replizieren das auch wenn ein Filialserver ausfällt (wenn es denn der elegante Weg mittels Filialserver ist), der User sich anmelden kann das severgespeicherte (muß ja dann von einem anderen Server abgerufen werden) Profil geladen wird und falls der Exchangeserver ausfällt auch noch automatisch auf einen Ersatzexchangeserver gezeigt werden soll. (Softwareverteilung via GPO weiß nicht ob das bei 2 Mbit sinnig ist aber wenn es geht warum nicht) Pro Standort ca 10 User und Computer. Desweiteren sieht die Planung erstma vor mit NTBackup zu sichern (habe hier viel über das Imaging von DC's gelesen und teste gerade das sichern und wiederherstellen inkl. der Probleme beim replizieren des Active Directory. Auf den Clients soll Windows XP Pro zum Einsatz kommen. Office 2003 Pro und noch ein Front End für die Datenbankanwendung (das kenne ich aber noch nicht und ist noch nicht so wichtig) Mehr Kopfzerbrechen bereitet mir das fehlende Wissen bezüglich der Standortvernetzung. Ich danke schon einmal im voraus lepfa

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Hallo,

 

Du solltest Dich mit dem Begriff Bridgeheadserver auseinandersetzen.

 

Wenn Du an jedem Standort einen DC hast und auf diesem auch der GC aktiviert ist können sich die User schonmal garantiert Anmelden. Wenn Du nun noch einen DFS Stamm einrichtest und ein Replikat an jedem Standort hast können Die User von hier das Roaming Profile laden. Wie der Fall mit Exchange aussieht kann ich Dir nicht sagen da ich mich auch langsam in die Materie einarbeite.

 

MfG

Onewayticket

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Ich beziehe mich mal nur auf den Exchange Teil deiner Frage:

 

Ich würde an einem zentralen Standort den Exchange Server plazieren, wenn es die Gegebenheiten erfordern auch einen Cluster(Achtung die Installation eines Exchangeclusters ist alles andere als trivial und erfordert Vorbereitung und Wissen, da gewisse Sachen beim Cluster nicht gehen, die ein single Exchange Server kann). Und den gesamten Clientzugriff auf dieses eine Mailsystem via Outlook 2003 Cached Mode machen.

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wir haben eine ähnliche konstruktion mit 1 Zenrtale und 2 niederlassungen.

 

in jeder niederlassung ist ein Server, der die subdomain verwaltet. die daten werden mit dem zentralen ADS server repliziert.

 

Exchange haben wir zentral und wie der vorige user postete in den niederlassungen mit clients im cache mode laufen. funktioniert prima.

 

ein nachteil: bei uns trennt die telekom 1mal am tag die SDSL-leitung, wenn da zufällig gerade eine ADS replizierung läuft, dreht der KCC durch und will manuell angestoßen werden, das tritt aber nur ca. 1-2 mal im jahr auf.

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vielen Dank für die Antworten ..

 

@onewayticket

mit win2k3 Standardversion ist es also möglich :) n Standorte 1 DC fällt aus (Es gibt nur eine Domäne in der Gesamtstruktur - die anderen 3 Filialserver sind DC für die Domäne) in den Settings der Clients ist ja festgelegt an welcher Domäne sie sich anmelden sollen und das Roaming Profil (inklusive der Ordnerumleitungen die via GPO gesetzt sind) können sich anmelden.

 

@Aktaion @wirtnix

cached mode bedeutet auch, dass öffentliche Ordner wie Kalender und Kontaktdaten für alle verfügbar sind? :suspect: wenn der Exchange ausfällt .. oder kann dann eben nur der Cluster von Exchange das realisieren? und benötige ich dafür auch Windows 2003 Cluster? :confused:

 

Ihr habt mir schon sehr geholfen. Funktioniert das Roaming auch mit Subdomänen an unterschiedlichen Standorten? .. sind bei mir ca 40 User und 4 Standorte .. Benutzer ist Mitglied der Domäne testfirma.local und der DC dieser Domäne fällt aus. kann sich dieser Benutzer trotzdem an "seiner" Domäne anmelden da die anderen 3 DC (hosten selber aber nur eine Subdomän"%Ort%.testfirma.local") im Verbund als Bridgeheadserver arbeiten? geht das? vielen Dank im voraus gruß lepfa

 

 

edit: bin auf der Suche nach einem Preis für den Exchange Cluster darauf gestossen :) das werde ich wohl lieber lassen und einen Exchange nutzen der darf dann nicht ausfallen ;-)

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Hab selber schon einen Cluster installiert und der läuft auch super, lass dich bitte nicht von diesem Artikel abschrecken aber beachte unbedingt die Hinweise von Frank und Microsoft dazu - am besten bau das System in einer Testumgebung einnmal auf bevor es zum Deploy kommt!

 

Und plane auch die Hardware entsprechend, es hat keinen Sinn an einer Stelle eine Redundanz aufzubauen um dann an einer anderen Stelle zu sparen. Der gesamte Weg zu deinem Dienst muss Redundant sein! Das fängt bei der Stromversorgung an geht vom Festplattensubsystem zu der Klimatisierung bis zur Netzwek-/Internetanbindung. Btw. wir haben HP Technik benutzt und sind sehr zufrieden - BL20p Blades und als Datenspeicher MSA1000 über Fibrchannel Switches angebunden.

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@Aktaion

Hardwareredundanz mit Netzteil .. Platten etc. sollte auch gewährleistet sein. Habe mit WIN2k3 Server Standard im Laborversuch folgendes getestet. 2 Server in unterschiedlichen Subnetbereichen und jeweils 1 Client innerhalb des jeweiligen Subnets. Die Verbindung erfolgte über einen LANRouter (der sollte meine SDSL Verbindung zwischen 2 Standorten simulieren) 1 Server als Domänencontroller der Gesamtstruktur konfiguriert sowie als Betriebsmaster der die FSMO Rollen übernimmt (ohne Sharing auf einen anderen Server) bede Server fungieren als DNS, WINS, Bridgehead und GC Server. Auf beiden DFS konfiguriert. Und Server 2 ist ein zusätzlicher Domänencontroller für die Gesamtstruktur. (Da ich 4 Standorte miteinander verbinden soll werde ich in jedem Standort einen Server als Bridgeheadserver fungieren lassen und in jeweils 2 Standorten gibt es einen zsätzlichen Server auf dem Exchange laufen soll. Insgesamt 2x Exchange 2x DNS 2x WINS 1Betriebsmaster 2x GC .. (so meine Theorie) macht insgesamt 6 Server. Das Profilroaming hatte im Labor prima funktioniert und es war egal ob alle beide oder nur ein Server up waren. Der User konnte sich anmelden. Softwareverteilung funktinierte auch über dfs. Aber ohne Cluster. So richtig sicher bin ich mir aber nicht, ob das richtig konfiguriert ist seitens der Bridgeheadserver und GC ??? gruß lepfa

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Ich befass mich atm eher mit Exchange als mit Infrastrukturdetailfragen (habe nur noch im Hinterkopf, dass der Infrastrukturmaster und GC nicht auf einem Server liegen sollten) - zum Exchange hab ich wieder die Frage: Warum 2 einzelne Server?

Also grundsätzlich schadet es nicht in jedem Standort einen Bridgehead und GC zu haben (kommt immer auf die Anzahl der Clients pro Standort an).

 

Dazu ein schau Dir mal die letzten Punkte dieser Page an:

 

Exchange und GCs

FSMO-Rollen

 

zudem:

 

875427 Global catalog server placement and ratios in an Exchange 2000 Server organization or in an Exchange Server 2003 organization

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danke Aktaion für den Link .. Deine Info und der Hinweis auf die Kombination Infrastrukturmaster und GC hat mir sehr geholfen. Warum 2x Exchange? :) Ich hatte mir vorgestellt damit eine Redundanz schaffen zu können. Leider bin ich damit nicht wirklich weitergekommen. Zur Zeit teste ich 1x Exchange 2003 (über die Version Standard oder Enterprise bin ich mir auch noch nicht ganz im klaren, Ich kann mit den Unterschieden nicht viel anfangen, im Detail welche Auswirkungen diese Unterschiede haben - ausser was die Grösse der Datenbanken betrifft). Der Exchange soll wie hier schon empfohlen im Cached Modus eingesetzt werden und Outlook 2003 als Mailclient - OST. Dann wären zumindestens die persönlichen Daten vollständig und es fehlen nur die öffentlichen Ordner (wenn ich das richtig verstanden habe). Das fände ich auch als akzeptabel falls der Exchange Server einmal down ist (bei dieser Konfiguration sollte aber ein maximaler Zeitraum für die Wiederinbetriebnahme überlegt werden). Auch wenn ich gleich noch ein paar kleine Fragen bezüglich der Wiederherstellung des Exchange Servers stelle, in der Hoffnung noch einige Hinweise zu erhalten, nutze ich natürlich die Boardsuche und andere Informationsquellen um weiterzukommen. :wink2:

 

Wie verhält sich die Installation des Exchange Servers auf einem Domänencontroller im gleichen Forest der aber keiner FSMO Rolle zugeteilt ist? Können dann Änderungen am Schema vorgenommen werden oder muss der User, der die Installation vornimmt in der Gruppe der Domänenadmins sein damit die Installation erfolgen kann?

 

Kann ich mit ntbackup all die Teile sichern die ich benötige, um den Exchange wieder zum Leben zu erwecken und der Datenbestand, alle Konten und sämtliche Inhalte sind wieder vorhanden seit der letzten Sicherung? Oder sollte ich 3rd Party Software einsetzen?

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